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1Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg 29.11.2008 Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg.

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1 1Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

2 2 Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Der „Ort der Handlung“ Alpe „Hinter-Gamp“, Alpe „Hinter-Gamp“, Region Walgau, Bezirk Bludenz Seehöhe: 1564 m Seehöhe: 1564 m Im Großraum der bisher Im Großraum der bisher bekannten Infektionsorte Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

3 3Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg

4 4 „Bianca“

5 5 Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg Die Infektions-Kaskade „Bianca“, 19.Juni 2008 Transfer mit Viehanhänger auf Alpe „Gamp“ Indexfall:Alphirte A.B bis LKHF(Urologie), bis LKHR(Neuro) Schwiegervater E.D bis , KH Dornbirn, bis LKHR(Neuro) Schwiegermutter R.D bis KH Dornbirn, bis LKHR(Neuro) Familien-Freund M.S. 20./ bis KH Dornbirn Gattin S.B., detto,gesicherte Infektion, symptomlos Kind An.B., von 1. bis mehrmals Ziegenkäse-Genuss, gesicherte Infektion,symptomlos Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg

6 6 Diagnostik/Klinik: Indexfall: A.B., 33 a: : Auffahrt auf Alpe : Auffahrt auf Alpe : UB-Schmerzen, ausstrahlend, diffuser Kopfschmerz> Bereitschaftsdienst – Arzt : UB-Schmerzen, ausstrahlend, diffuser Kopfschmerz> Bereitschaftsdienst – Arzt : Aufnahme LKHF/URO: Urethritis, Harnverhaltung, Fieber, Antibiotika, Interne-Konsil, CCU, Neuro-Konsil, Punktion : Aufnahme LKHF/URO: Urethritis, Harnverhaltung, Fieber, Antibiotika, Interne-Konsil, CCU, Neuro-Konsil, Punktion Aufnahme Neurologie, LKHR: Aufnahme Neurologie, LKHR: Virologische Tests werden wiederholt Virologische Tests werden wiederholt Serologie/Punktion: FSME-Verdacht, weitere Abklärungen bis 25./ Serologie/Punktion: FSME-Verdacht, weitere Abklärungen bis 25./ Erster Verdacht auf alimentäre Übertragung bei Befragung auf Genuss von unpasturisierter Milch Erster Verdacht auf alimentäre Übertragung bei Befragung auf Genuss von unpasturisierter Milch Physio/Ergotherapie Entlassung Entlassung AU bis Mitte August AU bis Mitte August Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

7 7 Diagnostik/Klinik Schwiegervater, E.D.: : St. Aufnahme KH Dbn. Seit Längerem zunehmend LWS-Beschw., ausstrahlend, Beinschwäche, allgemeine Schwäche Schwindel, Kopfschmerzen Punktion, virale Meningitis, Abiot., danach Virustatika FSME-Serologie pos. (Labor Ravensburg) Nach-Anamnese: Anfang Juli Ziegenkäse Protrahiertes Beschwerdebild Transfer > LKHR, Neuro Ly.zyt.Meningitis, FSME NSAR, Physio-Ergotherapie Anschließend Kuraufenthalt Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

8 8 Diagnostik/Klinik Schwiegermutter, R.D.: Aufn. KH Dbn: Anamnestisch ab Übelkeit/Schwankschwindel/Kopfschmerzen, Schüttelfrost,> Hausarzt: sympt.Behandlung, Besserung dann massive Kopfschmerzen, Gangunsicherheit, Schwindel Verdacht auf virale Meningitis, konservative Therapie : Entlassung : FSME-Serologie (Labor Ravensburg) positiv Erneute Symptomatik (LWS/Hüfte, BWS/Schulter, Übelkeit) Aufn. LKHR, Neuro.: Vertiefte Abklärung, symptomatische Behandlung Ly.zyt.Meningoenzephalitis, FSME Physio/Ergotherapie Entlassung Kurheilverfahren wegen vegetativer Dystonie Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

9 9 Diagnostik/Klinik Familien-Freund M.S Ambulanz KH Dornbirn: seit ca. 7 Tagen Kopfschmerz, nun zunehmend, Übelkeit mit Erbrechen, Schwankschwindel V.a. rez. Migräne-Attacken, vult ad domum stationäre Aufnahme KH Dbn Zunehmend Übelkeit/Erbrechen, Symptomatische und virusstatische Behandlung, Punktion Neuro-Konsil: Meningitis Entlassung ambulante Kontrolle LKH R Nach-Anamnese: (+/- 2 Tage: Ziegenkäse) 07. bis grippaler Infekt Ca Pharyngitis, HA Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

10 10 Diagnostik/Klinik Ehegattin des Indexfalles, S.B.: 13./ Ambulanz-Kontrolle LKHR Diagnose: gesicherte FSME-Infektion ohne Beschwerden Kind des Indexfalles, An.B. 13./ Ambulanz-Kontrolle LKH R gesicherte FSME-Infektion ohne Beschwerden Nach-Anamnese: zwischen 1. bis Ziegenkäse-Genuss, keine Krankheitssymptome Zuvor, ende Juni, grippaler Infekt Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

11 11Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg Die „Verdachts-Kaskade“ : : Mikrobiologie LKHF: Hochgradiger Verdacht auf FSME bei Index-Patient, mikrobiologische weitere Abklärung wird veranlasst Mikrobiologie LKHF: Hochgradiger Verdacht auf FSME bei Index-Patient, mikrobiologische weitere Abklärung wird veranlasst : : OA Neurologie wird von Patient informiert über Hospitalisation der Schwiegereltern im KH Dornbirn, ähnliche Symptome OA Neurologie wird von Patient informiert über Hospitalisation der Schwiegereltern im KH Dornbirn, ähnliche Symptome OA Neurologie kontaktiert Dr Hartmann, Mikrobiologie LKHF wg. evt. „Link“ OA Neurologie kontaktiert Dr Hartmann, Mikrobiologie LKHF wg. evt. „Link“ Dr Hartmann: Hinweis auf evt. unpasteurisierte Milch Dr Hartmann: Hinweis auf evt. unpasteurisierte Milch(-produkte)?? Einnahme von unpast. Milch von Index-Patient bestätigt Einnahme von unpast. Milch von Index-Patient bestätigt KH Dbn. wird informiert, Punktion/Serologie bei Schwiegereltern veranlasst KH Dbn. wird informiert, Punktion/Serologie bei Schwiegereltern veranlasst : : Mikrobiologie LKHF finalisiert FSME-Serologie bei Index-Patient Mikrobiologie LKHF finalisiert FSME-Serologie bei Index-Patient

12 12Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Die Veranlassungen der Sanitätsabteilung/BH, das „Krisenmanagement“ des Gesundheits-Ressorts : Erste Mitteilung an San.-Abtlg.: Verdacht auf frische FSME, weitere Abklärung : Erste Mitteilung an San.-Abtlg.: Verdacht auf frische FSME, weitere Abklärung : Nachfrage : Nachfrage : definitive Meldung: gesicherte Infektion (Nationales Referenzlabor) : definitive Meldung: gesicherte Infektion (Nationales Referenzlabor) Hinweis auf zwei weitere Verdachtsfälle in Familie (Schwiegereltern) Amtstierarzt: Zecken-Infektion in dieser Höhe unwahrscheinlich, Verdacht auf alimentäre Übertragung; Befragung von Index-Patient und „Schwiegereltern“ durch Amtsarzt, dabei Hinweis auf weiteren (4.) Verdachtsfall Chef der amtlichen Lebensmittelkontrolle/Veterinärabteilung wird informiert. Milch-Untersuchung wird ventiliert. (nochmalige) genaue Befragung des Patienten wird veranlasst. (Aufenthalt im Tal?) Recherche nach weiteren „Konsumenten“, Serologie veranlasst 29. Juli 2008: Kontaktaufnahme mit Institut für Virologie, sämtliche Blutproben (human- und veterinärmedizinische) nach Wien 29. Juli 2008: Kontaktaufnahme mit Institut für Virologie, sämtliche Blutproben (human- und veterinärmedizinische) nach Wien Information Regierungsmitglieder Information Regierungsmitglieder 29. Juli bis 1. August:Tägl. Telefonkonferenzen zwischen Sanitätsabteilung/amtliche Lebensmittelkontrolle/BH 29. Juli bis 1. August:Tägl. Telefonkonferenzen zwischen Sanitätsabteilung/amtliche Lebensmittelkontrolle/BH : Berichts-Wesen Zoonosen-Kommission wird urgiert : Berichts-Wesen Zoonosen-Kommission wird urgiert Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

13 13Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg : Anfrage der VN -Redaktion betreffend neu aufgetretenen FSME-Falles : Anfrage der VN -Redaktion betreffend neu aufgetretenen FSME-Falles : Vorarlberger Nachrichten: Berichterstattung über Indexfall : Vorarlberger Nachrichten: Berichterstattung über Indexfall : Vorarlberger Nachrichten: Verdacht auf alimentären Infektion : Vorarlberger Nachrichten: Verdacht auf alimentären Infektion ORF-Berichterstattung ORF-Berichterstattung 15:00 Uhr „Krisengipfel“ (Regierungsmitglieder, zuständige Beamte), 15:00 Uhr „Krisengipfel“ (Regierungsmitglieder, zuständige Beamte), Festlegung des Sachstandes, Information der Öffentlichkeit Festlegung des Sachstandes, Information der Öffentlichkeit Risikobewertung (Entängstigung von Konsumenten regulär hergestellter Ziegen- und Schafprodukte Risikobewertung (Entängstigung von Konsumenten regulär hergestellter Ziegen- und Schafprodukte etc etc Maßnahmen (ua Screening) Maßnahmen (ua Screening) anschließend Presse-Interviews in verschiedenen Medien. anschließend Presse-Interviews in verschiedenen Medien. weitere mediale Anfragen (ORF regional, Österreich heute) /Landespresse, Bildzeitung, Rionalradios, weitere mediale Anfragen (ORF regional, Österreich heute) /Landespresse, Bildzeitung, Rionalradios, Dr Zainer) Dr Zainer) : sehr gute Berichterstattung : sehr gute Berichterstattung : impf-kritischer Leserbriefe erscheint, keine Entgegnung vorgesehen : impf-kritischer Leserbriefe erscheint, keine Entgegnung vorgesehen. Insgesamt: starke mediale Wahrnehmung, Impfbewusstsein „geboostert“ Insgesamt: starke mediale Wahrnehmung, Impfbewusstsein „geboostert“ Sensibilisierung, keine nachhaltige Markt-Verunsicherung Sensibilisierung, keine nachhaltige Markt-Verunsicherung Die Medien-Kommunikation - Das „Krisenmanagement“ des Gesundheits-(Landwirtschafts)ressorts Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

14 14Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Das Systempartner-Gefüge, die Schnittstellen, das Zusammenwirken involvierte Strukturen/Dienste: involvierte Strukturen/Dienste: LKHF: Urologie, Pathologie (Mikrobiologie) LKHF: Urologie, Pathologie (Mikrobiologie) LKHR: Neurologie LKHR: Neurologie KH Dornbirn: Innere Medizin KH Dornbirn: Innere Medizin BH Dornbirn Amtsarzt BH Dornbirn Amtsarzt Amt der Landesregierung:Sanitätsabteilung Veterinärabteilung Amt der Landesregierung:Sanitätsabteilung Veterinärabteilung Umweltinstitut: Amtliche Lebensmittelkontrolle Umweltinstitut: Amtliche Lebensmittelkontrolle Institut für Virologie, Universität Wien Institut für Virologie, Universität Wien Labor Dr. Gärtner, Ravensburg Labor Dr. Gärtner, Ravensburg ages ages Bundesministerium Bundesministerium Sehr gute Zusammenarbeit mit Institut für Virologie: unterstützend, Input gebend, klärend, telefonisch jederzeit erreichbar Sehr gute Zusammenarbeit mit Institut für Virologie: unterstützend, Input gebend, klärend, telefonisch jederzeit erreichbar „Geist“ der sachbezogenen, pragmatischen, lösungs- und zielorientierten Zusammenarbeit über Sektoren und Abteilungen hinweg „Geist“ der sachbezogenen, pragmatischen, lösungs- und zielorientierten Zusammenarbeit über Sektoren und Abteilungen hinweg Vertrauensvolle Kooperation auch mit politischer Ressortführung Vertrauensvolle Kooperation auch mit politischer Ressortführung Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

15 15Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Organigramm Amt der Landesregierung

16 16Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Organigramm Umweltinstitut Fachbereich Chemikalien- inspektion Fachbereich Bodenschutz Abteilung Luftreinhaltung B. Anwander Abteilung Gewässergüte G. Hutter Abteilung Trinkwasser W. Wohlgenannt Abteilung Umweltanalytik C. Scheffknecht Abteilung Informatik Berichtswesen C. Münst Abteilung Verwaltung J. Fink Abteilung Lebensmittel- untersuchung K. Rieger Abteilung Mikrobiologie E. Walch QM H. Siegl Abteilung Amtliche Lebensmittel- kontrolle B. Zainer Bereich Lebensmittel Bereich Umwelt Beauftragte Organe Veterinär- bereich Institutsleitung D. Buhmann Landes-Zoonosenkommission (+ Abt.Leiter VetMed und HumanMed, AdLR) Leiter bis Sommer 2006 Amtstierarzt bei Abt VetMed, AdLR

17 17Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Die Veranlassungen/der Ablauf auf Seite der Veterinärmedizin/amtlichen Lebensmittelkontrolle : erste Mitteilung über lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch,durch Amtsarzt BH Dornbirn Verdacht stark in Zweifel gezogen, trotzdem : : erste Mitteilung über lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch,durch Amtsarzt BH Dornbirn Verdacht stark in Zweifel gezogen, trotzdem : Anfragen bei AGES VetMed Innsbruck und VetMed Uni Wien (Institute für Virologie bzw Milchhygiene) zu theoretischer Möglichkeit alimentärer Übertragung (nach pos. Test der 2 weiteren Verdachtsfälle) Anfragen bei AGES VetMed Innsbruck und VetMed Uni Wien (Institute für Virologie bzw Milchhygiene) zu theoretischer Möglichkeit alimentärer Übertragung (nach pos. Test der 2 weiteren Verdachtsfälle) Alpauftriebsliste über AgrarMarktAustria Außenstelle Bregenz Alpauftriebsliste über AgrarMarktAustria Außenstelle Bregenz Differenzialdiagnostische Überlegungen: Q-Fieber? Listerien? etc Differenzialdiagnostische Überlegungen: Q-Fieber? Listerien? etc vorerst vergebliche Suche nach Labor für die Untersuchung der veterinär- medizinischen Proben auf FSME vorerst vergebliche Suche nach Labor für die Untersuchung der veterinär- medizinischen Proben auf FSME : ca Uhr Kontakt mit dem Institut für Virologie(Probenmaterial und insbesondere -Mengen werden abgeklärt) : ca Uhr Kontakt mit dem Institut für Virologie(Probenmaterial und insbesondere -Mengen werden abgeklärt) umgehender Kontakt mit Alpobmann und Fahrt auf Alpe umgehender Kontakt mit Alpobmann und Fahrt auf Alpe Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

18 18Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Die Veranlassungen/der Ablauf auf Seite der Veterinärmedizin/amtlichen Lebensmittelkontrolle (Zoonosen)abklärung vor Ort durch Amtstierarzt (Zoonosen)abklärung vor Ort durch Amtstierarzt : Auf Alpe nur ungenügend informierte Personen (Hirte im Spital, Frau nicht anwesend, älteste Tochter verletzt, von Rettung abgeholt) : Auf Alpe nur ungenügend informierte Personen (Hirte im Spital, Frau nicht anwesend, älteste Tochter verletzt, von Rettung abgeholt) Beprobung nur der beiden Geißen, (EDTA-Blut,Vollblut, ca 30 ml Milch), von den vorhandenen Geißkäsen 3 (vermutlich unterschiedliche Altersstufen) beprobt; Rest zur umgehenden Vernichtung angeordnet Beprobung nur der beiden Geißen, (EDTA-Blut,Vollblut, ca 30 ml Milch), von den vorhandenen Geißkäsen 3 (vermutlich unterschiedliche Altersstufen) beprobt; Rest zur umgehenden Vernichtung angeordnet Probenversand per EMS erst 30. Juli möglich Probenversand per EMS erst 30. Juli möglich Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

19 19Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Der „Schuldige“?! nur die Milch einer Geiß (4 a) verkäst; andere Geiß hat junge Kitze, Milch nur für Junge verwendet worden nur die Milch einer Geiß (4 a) verkäst; andere Geiß hat junge Kitze, Milch nur für Junge verwendet worden je ca 2 Liter Geißmilch und 8 Liter Kuhmilch verkäst, nur für eigenen Bedarf; kein Inverkehrbringen nach LMSVG je ca 2 Liter Geißmilch und 8 Liter Kuhmilch verkäst, nur für eigenen Bedarf; kein Inverkehrbringen nach LMSVG unpasteurisierte Milch, Labfrischkäse ohne Säuerung unpasteurisierte Milch, Labfrischkäse ohne Säuerung Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

20 20 Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg positiver Geißbefund Humanpatient Alpauffahrt Erstbeprobung Geißen Recherchen und Folgeproben Tage Tage

21 21Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Die Veranlassungen/der Ablauf auf Seite der Veterinärmedizin/amtlichen Lebensmittelkontrolle Kontakte mit Klin. Inst. für Virologie der Med. Uni Wien Kontakte mit Klin. Inst. für Virologie der Med. Uni Wien Informationsaustausch mit Bundeszoonosenkommission (Reporting Officer), Erörterung weiterer sinnvoller Probenziehungen (Haustiere, Zecken aus der Region, etc)? Informationsaustausch mit Bundeszoonosenkommission (Reporting Officer), Erörterung weiterer sinnvoller Probenziehungen (Haustiere, Zecken aus der Region, etc)? aktuelle Information für zuständiges Regierungsmitglied aktuelle Information für zuständiges Regierungsmitglied Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

22 22Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Die Veranlassungen/der Ablauf auf Seite der Veterinärmedizin/amtlichen Lebensmittelkontrolle Befunde klin. Inst. f. Virologie Med. Uni Wien Ziegenkäse alt/mittel/jung: Ziegenkäse alt/mittel/jung: Virus qual. negativ Virus qual. negativ „Es konnte keine Virusnukleinsäure nachgewiesen werden“ „Es konnte keine Virusnukleinsäure nachgewiesen werden“ Geiß 2 (schriftlich am ): Geiß 2 (schriftlich am ): Blutserum HHT: 1:40; NT: neg; Blutserum HHT: 1:40; NT: neg; EDTA-Blut und Milch: Virus qual. negativ EDTA-Blut und Milch: Virus qual. negativ „Kein Beweis für eine Infektion mit FSME-Virus“ „Kein Beweis für eine Infektion mit FSME-Virus“ Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

23 23Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Die Veranlassungen/der Ablauf auf Seite der Veterinärmedizin/amtlichenLebensmittelkontrolle Befunde klin. Inst. f. Virologie Med. Uni Wien Geiß 1, „Bianca“ (schriftlich am ): Geiß 1, „Bianca“ (schriftlich am ): HHT: 1:640; NT 1:40 HHT: 1:640; NT 1:40 EDTA-Blut und Milch: Virus qual. negativ EDTA-Blut und Milch: Virus qual. negativ „Befund spricht für eine durchgemachte FSME- Infektion“ „Befund spricht für eine durchgemachte FSME- Infektion“ Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

24 24Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Die Veranlassungen/der Ablauf auf Seite der Veterinärmedizin/amtlichen Lebensmittelkontrolle Screening bei Geiß-/Schafmilchbetrieben 4. – 6. August 2008: 4. – 6. August 2008: Abgesprochen mit Tiergesundheitsdienst, Abgesprochen mit Tiergesundheitsdienst, Amtstierarzt örtlich zuständiger Bezirkshauptmannschaft, Amtstierarzt örtlich zuständiger Bezirkshauptmannschaft, aus gesamtem Endemiegebiet erwachsene Schafe und Ziegen in den Schaf-/Ziegenmilch-Erzeugerbetrieben (Adressen über regionale Zuchtverbände) aus gesamtem Endemiegebiet erwachsene Schafe und Ziegen in den Schaf-/Ziegenmilch-Erzeugerbetrieben (Adressen über regionale Zuchtverbände) insgesamt aus 11 Beständen 105 Ziegen (keine Schafmilchbetriebe vorhanden); alle AK-negativ insgesamt aus 11 Beständen 105 Ziegen (keine Schafmilchbetriebe vorhanden); alle AK-negativ Ziegenbock aus Herkunftsbestand der beiden Geißen ebenso AK-negativ Ziegenbock aus Herkunftsbestand der beiden Geißen ebenso AK-negativ Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg

25 25Referat Dr.Bechter; Impf-Tagung Salzburg Die Veranlassungen/der Ablauf auf Seite der Veterinärmedizin/amtlichen Lebensmittelkontrolle vet-med. Folgeproben (12.8. – ) paarige Blutproben der beiden Geißen bestätigen Erstergebnisse paarige Blutproben der beiden Geißen bestätigen Erstergebnisse Blutproben der vier auch mit Geißmilch bzw Käseresten gefütterten Alp-Schweine ergeben spezifische, neutralisierende FSME-Virus- Antikörper, die für FSME-Infektion sprechen Blutproben der vier auch mit Geißmilch bzw Käseresten gefütterten Alp-Schweine ergeben spezifische, neutralisierende FSME-Virus- Antikörper, die für FSME-Infektion sprechen paarige Blutproben bei den Schweineschlachtungen und bestätigen Erstbefunde; gesamt 3 positive Schweine paarige Blutproben bei den Schweineschlachtungen und bestätigen Erstbefunde; gesamt 3 positive Schweine 3 Milchkühe (sonst nur 176 Stück Jungvieh) von Alpe FSME-negativ 3 Milchkühe (sonst nur 176 Stück Jungvieh) von Alpe FSME-negativ Alimentär übertragene FSME durch Ziegen-Milch Ein Fallbericht aus der FSME -“Diaspora“ Vorarlberg


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