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BB WRS 10 - Wildbad 2012 - Gruhler,Treß Das neue Fach "Berufsorientierende Bildung" in Klasse 10 der Werkrealschule BB im Bildungsplan der WRS 10 BB im.

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1 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Das neue Fach "Berufsorientierende Bildung" in Klasse 10 der Werkrealschule BB im Bildungsplan der WRS 10 BB im Bildungsplan der WRS 10 Grundlagen des Faches Grundlagen des Faches Unterrichtsorganisation Unterrichtsorganisation Umsetzungsmöglichkeiten Umsetzungsmöglichkeiten Leistungsmessung Leistungsmessung

2 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Das neue Fach "Berufsorientierende Bildung" in Klasse 10 der Werkrealschule BB im Bildungsplan der WRS 10 BB im Bildungsplan der WRS 10 Grundlagen des Faches Grundlagen des Faches Unterrichtsorganisation Unterrichtsorganisation Umsetzungsmöglichkeiten Umsetzungsmöglichkeiten Leistungsmessung Leistungsmessung

3 Bildungsplan Werkrealschule 2012 Bad Wildbad April 2012

4 Werkrealschule Bildungsplan 2012 Eva Heinrich 4 Weiterentwicklung Werkrealschule für Klasse 10

5 Werkrealschule Bildungsplan 2012 Eva Heinrich 5 Bildungsplan : Was bleibt? – Was ändert sich? Klasse 10 für MSA: unverändertgeändert Evangelische und katholische Religionslehre, Ethik WPF werden fortgeführt Deutsch, Mathematik, EnglischMNT wird fortgeführt und den KMK-Standards Bio/Ph/Ch angepasst WZGBeruforientierende Bildung (BB) MSGKompetenztraining (KT)

6 Werkrealschule Bildungsplan 2012 Eva Heinrich 6 Kompetenztraining Wahlpflichtfächer Basiskompetenzen des Fächerverbundes WAG bis Klasse 9 Neue Fächer in Klasse 10 Berufsorientierende Bildung Alle Fächer u. a. Kompetenzanalyse Profil AC an Schulen Klasse 7

7 Werkrealschule Bildungsplan 2012 Eva Heinrich

8 Werkrealschule Bildungsplan 2012 Eva Heinrich 8 Berufsorientierende Bildung (BB) Das Fach BB beinhaltet folgende 6 Themenfelder: Beschaffung und Auswertung von Informationen Anwendung von Instrumenten zur beruflichen Orientierung Umgang mit Techniken im Bewerbungsverfahren Unterstützungssysteme im Übergang Schule – Beruf Realbegegnungen mit der Ausbildungs- und Arbeitswelt Dokumentation durch ein Berufswahlportfolio ZIEL Erfolgreichen Übergang von der Schule in die Arbeits- und Berufswelt ermöglichen Vernetztes Vorgehen mit GuS NuT WuI

9 Werkrealschule Bildungsplan 2012 Eva Heinrich 9 Beispiel: Berufsorientierende Bildung (BB) Die Schülerinnen und Schüler können Anforderungsprofile spezifischer Ausbildungsberufe […] beschaffen, vergleichen und bewerten. Arbeitsfeld Betrieb/Realbegegnung Inhalte Berufe in der Bauwirtschaft und in metallverarbeitenden Betrieben (zum Beispiel Industrie-, Werkzeugmechaniker/in, Maler/in Lackierer/in, Goldschmied/in) Berufsorientierende Bildung (BB) Wahlpflichtfach Natur und Technik

10 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Das neue Fach "Berufsorientierende Bildung" in Klasse 10 der Werkrealschule BB im Bildungsplan der WRS 10 BB im Bildungsplan der WRS 10 Grundlagen des Faches Grundlagen des Faches Unterrichtsorganisation Unterrichtsorganisation Umsetzungsmöglichkeiten Umsetzungsmöglichkeiten Leistungsmessung Leistungsmessung

11 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß

12 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Grundlagen des Faches Das Fach Berufsorientierende Bildung hat das Ziel, jeder Schülerin und jedem Schüler nach Klasse 10 einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Arbeits- und Berufswelt oder in ein weiterführendes Schulsystem zu ermöglichen.

13 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Grundlagen des Faches Das Fach baut auf den vor allem im Fächerverbund Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit und in den Wahlpflichtfächern bereits erreichten Kompetenzen und Kenntnissen in der Berufsorientierung sowie auf die vorhandenen Schulcurricula auf.

14 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Grundlagen des Faches Zum neuen Fach Kompetenztraining und zu den weitergeführten Wahlpflichtfächern besteht eine enge Korrelation und ermöglicht somit ein integratives Vorgehen und Arbeiten.

15 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Grundlagen des Faches Verschiedene Formen von individuellen Praktika tragen zu einer engen Verzahnung von Schule und Berufswelt bei. Für die Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule bietet sich das Sammeln von Praxiserfahrungen auch in der außerunterrichtlichen Zeit an (z.B. Ferienpraktika).

16 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Grundlagen des Faches Die systematische Weiterführung des Berufswahl-Portfolios zur umfassenden Dokumentation des Berufswahlprozesses ist Grundlage für die Arbeit in der Berufsorientierenden Bildung in Klasse 10.

17 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Die sechs Themenfelder Beschaffung und Auswertung von Informationen Anwendung von Instrumenten zur beruflichen Orientierung Umgang mit Techniken im Bewerbungs- verfahren

18 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Die sechs Themenfelder Kenntnis und Nutzung von Unter- stützungssystemen im Übergang Schule – Beruf Realbegegnungen mit der Ausbildungs- und Arbeitswelt Dokumentation durch ein Berufswahl- portfolio

19 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Themenfeld 1 Beschaffung und Auswertung von Informationen Gezielte Informationsbeschaffung auf lokaler und regionaler Ebene sowie in Print- und Digitalmedien u. ä. gibt den Jugendlichen wertvolle Hinweise und Hilfen für ihre individuelle Entscheidungsfindung. Die Schülerinnen und Schüler beziehen außer- schulische Lernorte, wie z.B. Berufsinformations- und Ausbildungsmessen sowie Betriebs- und Berufserkundungen, mit ein.

20 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Themenfeld 1

21 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher

22 Themenfeld 2 Anwendung von Instrumenten zur beruflichen Orientierung In Verbindung mit den Ergebnissen von Profil-AC in Klasse 7 und weiterer schulinterner Kompetenz- feststellungsverfahren können die Schülerinnen und Schüler ihre individuelle Berufsentscheidung durch verschiedenste Berufsinteressen und - eignungstests nochmals kritisch überprüfen und festigen

23 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Themenfeld 2

24 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Umgang mit Techniken im Bewerbungsverfahren Themenfeld 3 Umgang mit Techniken im Bewerbungsverfahren Die Schülerinnen und Schüler erwerben Sicherheit in den Bereichen Bewerbungsschreiben, Eignungs- test, Vorstellungsgespräch und Praktikum im Rahmen des Bewerbungsverfahrens.

25 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Themenfeld 3

26 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Themenfeld 4 Kenntnis und Nutzung von Unterstützungs- systemen im Übergang Schule – Beruf Vereinbarte Bildungspartnerschaften, Angebote der Bildungsträger und lokale Netzwerke begleiten die Schülerinnen und Schüler im Übergang von der Schule in den Beruf. Berufseinstiegsbegleiter, Jobpaten, Ausbildungsbotschafter und die Schul- sozialarbeit motivieren und unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei ihrem individuellen Werdegang.

27 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Themenfeld 4

28 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Themenfeld 5 Realbegegnungen mit der Ausbildungs- und Arbeitswelt Praktika in Klasse 10 bauen auf den bisher durch- geführten Realbegegnungen und den daraus gewonnen Erfahrungen. Kooperationen mit berufs- bildenden Schulen, insbesondere den beruflichen Gymnasien und den Berufskollegs, helfen den Schülerinnen und Schülern bei der Planung ihrer weiteren Schullaufbahn.

29 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Themenfeld 5

30 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Dokumentation durch ein Berufswahlportfolio Themenfeld 6 Dokumentation durch ein Berufswahlportfolio Die Schülerinnen und Schüler führen ihr bereits erstelltes Berufswahlportfolio fort. Es dient den Schülerinnen und Schülern als Instrument der systematischen Dokumentation der persön- lichen Weiterentwicklung, der Förderung der Selbstverantwortung und zur individuellen Reflektion und Planung.

31 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Themenfeld 6

32 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Das neue Fach "Berufsorientierende Bildung" in Klasse 10 der Werkrealschule BB im Bildungsplan der WRS 10 BB im Bildungsplan der WRS 10 Grundlagen des Faches Grundlagen des Faches Unterrichtsorganisation Unterrichtsorganisation Umsetzungsmöglichkeiten Umsetzungsmöglichkeiten Leistungsmessung Leistungsmessung

33 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Kontingentstundentafel in Klasse 10

34 BB WRS 10 - Wildbad Fröscher Unterrichtsorganisation 2 Wochenstunden für MSA-Schüler, dazu integrativ 2 Wochenstunden Praktikums- betreuung für HSA-Schüler 2 Wochenstunden für MSA-Schüler, dazu integrativ 2 Wochenstunden Praktikums- betreuung für HSA-Schüler Enge Verzahnung mit WPF und KT Enge Verzahnung mit WPF und KT Unterricht durch Schwerpunktlehrkraft 10 Unterricht durch Schwerpunktlehrkraft 10 Instrument der individuellen Förderung Instrument der individuellen Förderung Flexibler Einsatz der Stunden Flexibler Einsatz der Stunden Notengebung Notengebung

35 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Mögliche Stundenplaneinbettung in Kl. 10

36 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Das neue Fach "Berufsorientierende Bildung" in Klasse 10 der Werkrealschule BB im Bildungsplan der WRS 10 BB im Bildungsplan der WRS 10 Grundlagen des Faches Grundlagen des Faches Unterrichtsorganisation Unterrichtsorganisation Umsetzungsmöglichkeiten Umsetzungsmöglichkeiten Leistungsmessung Leistungsmessung

37 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Umsetzungsmöglichkeiten Startmodul entwickeln (Curriculum/Materialsammlung) Startmodul entwickeln (Curriculum/Materialsammlung) Einstieg Einstieg Kennenlernen der 6 Themenfelder von BB Kennenlernen der 6 Themenfelder von BB Individuelle Bestandsaufnahme zu Beginn des Schuljahres in verschiedenen Darstellungsformen (Wandzeitung/Fahrplan…) Individuelle Bestandsaufnahme zu Beginn des Schuljahres in verschiedenen Darstellungsformen (Wandzeitung/Fahrplan…) Fortgang Fortgang Individuellen Berufswegefahrplan erstellen Individuellen Berufswegefahrplan erstellen Praktikumsformen für WRS und HS entwickeln Praktikumsformen für WRS und HS entwickeln Leistungsmessung Leistungsmessung Planen und Festlegen der Arten/Anzahl/Termine der Leistungs- erbringung Planen und Festlegen der Arten/Anzahl/Termine der Leistungs- erbringung

38 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Das neue Fach "Berufsorientierende Bildung" in Klasse 10 der Werkrealschule BB im Bildungsplan der WRS 10 BB im Bildungsplan der WRS 10 Grundlagen des Faches Grundlagen des Faches Unterrichtsorganisation Unterrichtsorganisation Umsetzungsmöglichkeiten Umsetzungsmöglichkeiten Leistungsmessung Leistungsmessung

39 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) 2. Schulrechtliche Aspekte zur Leistungsbewertung: Das Fach BB gilt als ein maßgebendes Fach. Damit sind auch Noten zu erteilen. Das Fach BB gilt als ein maßgebendes Fach. Damit sind auch Noten zu erteilen. Eine vorgeschriebene Anzahl an Klassenarbeiten existiert nicht. Die Höchstzahl ist auf vier Arbeiten pro Schuljahr begrenzt. Eine vorgeschriebene Anzahl an Klassenarbeiten existiert nicht. Die Höchstzahl ist auf vier Arbeiten pro Schuljahr begrenzt. Die Note ist eine pädagogisch-fachliche Gesamtwertung. Alle Leistungen des Schülers müssen berücksichtigt werden (§7 Abs. 2 NVO). Die Note ist eine pädagogisch-fachliche Gesamtwertung. Alle Leistungen des Schülers müssen berücksichtigt werden (§7 Abs. 2 NVO). Schriftliche, mündliche und praktische Leistungen fließen ggf. in die Noten ein. Bei mündlichen Noten ist die Qualität der Beiträge ausschlaggebend. Ein Gesamteindruck kann zugrunde gelegt werden. Schriftliche, mündliche und praktische Leistungen fließen ggf. in die Noten ein. Bei mündlichen Noten ist die Qualität der Beiträge ausschlaggebend. Ein Gesamteindruck kann zugrunde gelegt werden. Die Art und Weise, wie eine Note zustande kommt, ist transparent zu machen. Die Art und Weise, wie eine Note zustande kommt, ist transparent zu machen.

40 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) 2. Schulrechtliche Aspekte zur Leistungsbewertung: Gleichwertige Feststellungen von Schülerleistungen (GFS) fördern das schülerzentrierte Lernen. Gleichwertige Feststellungen von Schülerleistungen (GFS) fördern das schülerzentrierte Lernen. Diese Leistungsfeststellung bezieht sich insbesondere auf schriftliche Hausarbeiten, Jahresarbeiten, Projekte, darunter auch experimentelle Arbeiten im naturwissenschaftlichen Bereich, Freiarbeit, Referate, mündliche, ggf. auch außerhalb der stundenplanmäßigen Unterrichtszeit terminierte Prüfungen oder andere Präsentationen (Lambert 2011, 186 in Schulrecht konkret). Es war schon immer möglich, das einzelne Schüler – auch mit dem Ziel einer Notenverbesserung – in Absprache mit dem Lehrer eine besondere Aufgabe übernahmen, etwa ein Unterrichtsprotokoll, ein Referat oder eine Hausarbeit. Diese althergebrachten Möglichkeiten bleiben unberührt (Lambert 2011, 187 in Schulrecht konkret).

41 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) Soziale Kompetenzen (Kooperieren, Zuhören …) 4. Der pädagogische Leistungsbegriff Fachliche Kompetenzen (Wissen, Urteilen…) Methodische Kompetenzen (Visualisieren, Recherchieren..) Personale Kompetenzen ( Selbstbild, Selbstvertrauen..)

42 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) Soziale Kompetenzen: z.B. auf das Gegenüber Eingehen, konstruktiv reagieren … zum Teil quer liegend. Fachliche Kompetenzen: z.B. sachlich korrekte Inhalte wiedergeben Methodische Kompetenzen: z.B: einleiten, Argumente ordnen, abschließen Personale Kompetenzen: z.B. die Berufswahl überzeugend und damit reflektiert darlegen können Argumentieren als personale Kompetenz?

43 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) Die Qualität des Bewertungsverfahrens wird nicht durch die Anzahl der Kriterien definiert, sondern durch die Einbettung der Kriterien in den gesamten Unterrichtsverlauf Sofern die Bewertung in eine Note mündet, müssen die einzelnen Kriterien im vorausgehenden Unterricht (…) erlernbar und einübbar gewesen sein (z.B. mehrere Gelegenheiten des Präsentierens). 5. Bewerten als Teil einer Unterrichtseinheit (nach Bohl) 1. Die Kompetenzfrage: Was sollen die Schüler am Ende können? 2. Die Erwerbsfrage: Wo und wie erwerben sie, was sie können sollen? 3. Die Performanzfrage: Wo und wie zeigen sie, was sie können? 4. Die Qualitätsfrage: Was und wie wird bewertet, was sie können? In Anlehnung: 1-4 Im Internet vom :

44 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) 3. Die Qualitäts- frage: Diagnose und Bewertung Leistung zeigen und entlang der bereits bekannten Kriterien bewerten 5. Bewerten als Teil einer Unterrichtseinheit 1.Die Kompetenzfrage: Ziele festlegen, methodisch- didaktisch planen, Bewertungs- kriterien offen legen 2. Die Erwerbs- und Performanzfrage: Der Lern- und Arbeitsprozess, Reflexions- prozesse anstoßen, Erfahrungs-, Erprobungsfelder anbieten 4. Beratung Rückmeldung über Stärken und Schwächen 5. Konsequenzen Weiteres Vorgehen planen

45 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) Präsentationsbewertung: z.B. die Bewertung eines Referates, eine Gruppenpräsentationen nach erfolgtem Praktikum Produktbewertung: z.B. eine Dokumentation, die Verschriftlichung eines Referates Prozessbewertung: z.B. ein schriftlicher Prozessbericht über den Praktikumsverlauf, Beobachtung des Lern- und Arbeitsverhaltens im Praktikum 5. Bewerten als Teil einer Unterrichtseinheit (nach Bohl)

46 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) 6. Themen Klasse 10 Berufsorientierende Bildung Anwenden von Instrumenten zur beruflichen Orientierung Umgang mit Techniken im Bewerbungsverfahren Beschaffen und Auswerten von Informationen Kenntnis und Nutzung von Unterstützungssystemen Realbegegnungen mit der Ausbildungs- und Arbeitswelt Dokumentation durch ein Berufswahlportfolio

47 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) 6. Ein Beispiel für die Leistungserhebung im Fach BB Umgang mit Techniken im Bewerbungsverfahren: sich vorstellen Kompetenz: Die Schülerinnen und Schüler können sich individuell, formgerecht, berufs- und betriebsbezogen bewerben.

48 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) Umgang mit Techniken im Bewerbungsverfahren: sich vorstellen Fach BB - fachliche Kompetenzen: Z.B. was weiß ich schon über den Betrieb, bei dem ich mich bewerbe? Was weiß ich schon über meinen Wunschberuf? Fach BB – methodische Kompetenzen (ITG): Z.B. der Umgang mit Textverarbeitung und Arbeiten mit informationstechnischen Werkzeugen (Internetrecherche, Besuch der Berufsmesse …). Fach BB und/oder Fach KT - Personale Kompetenzen: Z.B. die eigene Arbeit strukturieren, sich realistische Ziele setzen, eigene Stärken und Motive benennen, die Lernumgebung organisieren. Fach BB und/oder Fach KT - Sozialkompetenzen: Z.B. Gesprächs- und Verhaltensregeln reflektieren und einhalten, Rollenklarheit, Grundregeln der Körpersprache beachten. 6. Ein Beispiel für die Leistungserhebung im Fach BB

49 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) Anregungen für die Leistungserhebung/-bewertung Eine Klassenarbeit als Abschluss einer Unterrichtseinheit, z.B. betriebliche Abläufe im Kontext unternehmerischen Denkens. Eine Klassenarbeit als Abschluss einer Unterrichtseinheit, z.B. betriebliche Abläufe im Kontext unternehmerischen Denkens. Ein Projekt (Teil 1): eine Facharbeit, z.B. zum Thema: Mein Wunschberuf – Ausbildung, Arbeitsplätze, Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Projekt (Teil 1): eine Facharbeit, z.B. zum Thema: Mein Wunschberuf – Ausbildung, Arbeitsplätze, Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Projekt (Teil 2): die Präsentation mit Bezug zur o. g. Facharbeit. Die Bewertung eines Praktikumsberichts (ggf. u. b. B. des Feedbacks von Seiten des Betriebes). Die Bewertung eines Praktikumsberichts (ggf. u. b. B. des Feedbacks von Seiten des Betriebes). Die Bewertung eines Berufswahlportfolios. Die Bewertung eines Berufswahlportfolios. Die Bewertung eines Vorstellungsgesprächs (Rollenspiel). Evtl. unter Einbezug eines Bildungspartners. Die Bewertung eines Vorstellungsgesprächs (Rollenspiel). Evtl. unter Einbezug eines Bildungspartners. Die Bewertung einer Bewerbungsmappe. Die Bewertung einer Bewerbungsmappe. Die Bewertung mündlicher Leistungen und evtl. der Hausaufgaben. Die Bewertung mündlicher Leistungen und evtl. der Hausaufgaben.

50 Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Offenburg Dr. Dipl.-Päd. Michael Vollmuth Leistungsbewertung im Fach Berufsorientierende Bildung (BB) 7. Fazit zur Leistungserhebung und -bewertung im Fach Berufsorientierende Bildung Die Notenverordnung bietet Spielraum für vielfältige Formen der Leistungserhebung und –bewertung. Im Fokus kann ein erweiterter Lern- und Leistungsbegriff stehen. Grundlegend ist die Diagnose, Förderung und Beratung des Einzelnen. Lernen und Bewerten sollten eng verknüpft werden. Schnittmengen mit dem Fach Kompetenztraining sollten innerhalb des Faches Berufsorientierenden Bildung didaktisch/methodisch verortet sein, wenn sie in der Bewertung berücksichtigt werden.

51 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Leistungsmessung 1. Schulrechtliche Aspekte Das Fach BB gilt als ein maßgebendes Fach. Damit sind auch Noten zu erteilen. Eine vorgeschriebene Anzahl an Klassenarbeiten existiert nicht. Die Höchstanzahl ist auf vier Arbeiten pro Schuljahr begrenzt. Die Art und Weise, wie eine Note zustande kommt, ist transparent zu machen.

52 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Die Note ist eine pädagogisch-fachliche Gesamtwertung. Alle Leistungen des Schülers müssen berücksichtigt werden (§ 7 Abs. 2 NVO). Schriftliche, mündliche und praktische Leistungen fließen in die Noten ein. Bei mündlichen Noten ist die Qualität der Beiträge ausschlaggebend. Ein Gesamteindruck kann zugrunde gelegt werden.

53 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Fazit: Die Notenverordnung bietet Spielraum für vielfältige Formen der Leistungserhebung und -bewertung! Im Fokus kann ein erweiterter Lern- und Leistungsbegriff stehen. (Pädagogischer Leistungsbegriff) Grundlegend ist die Diagnose, Förderung und Beratung des Einzelnen. Lernen und Bewerten sollten eng verknüpft werden.

54 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß 1.GFS (Gleichwertige Feststellungen von Schülerleistungen) Kriterien: Anzahl: 2-3 im Schuljahr schriftliche Ausarbeitung und Präsentation Bewertung gemäß Projektprüfungsstandard / Profil AC / EKM etc. Themenvorschläge: a)Mein Wunschberuf / Meine weiterführende Schule (Themenfeld Beschaffen und Auswerten von Informationen) 2. Anregungen für die Leistungserhebung und – bewertung

55 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß b)Mein Persönlichkeitsprofil (Themenfeld Anwenden von Instrumenten zur beruflichen Orientierung) c)Erstellen einer aktuellen und stellenbezogenen Bewerbungsmappe (Themenfeld Umgang mit Techniken im Bewerbungsverfahren) 2.Bewertung des Berufswahlportfolios 3. Projektarbeit zu einem Themenfeld 4. Die Bewertung eines Vorstellungsgesprächs (im Rollenspiel)

56 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß 5.Klassenarbeit als Abschluss einer Unterrichtseinheit, z.B. Betriebliche Abläufe im Kontext unternehmerischen Handelns 6.Bewertung eines Praktikumsberichts 7.Bewertung mündlicher Leistungen und evtl. Hausaufgaben

57 BB WRS 10 - Wildbad Gruhler,Treß Das neue Fach "Berufsorientierende Bildung" in Klasse 10 der Werkrealschule BB im Bildungsplan der WRS 10 BB im Bildungsplan der WRS 10 Grundlagen des Faches Grundlagen des Faches Unterrichtsorganisation Unterrichtsorganisation Umsetzungsmöglichkeiten Umsetzungsmöglichkeiten Leistungsmessung Leistungsmessung


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