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Projekt Multiculti im Rhein Ein Projekt mit Schülerinnen der 8er und 9er-Klassen Zuerst ging es auf der Exkursion ans Rheinufer nahe der Mülheimer Brücke.

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2 Projekt Multiculti im Rhein Ein Projekt mit Schülerinnen der 8er und 9er-Klassen Zuerst ging es auf der Exkursion ans Rheinufer nahe der Mülheimer Brücke zur Untersuchung der Rheinfauna dort

3 Bithynia tentaculata In fließenden und stehenden Gewässern, in Seen bis zu den Characeenwiesen Detritusfresser Getrenntgeschlechtlich Horngelb bis rötlich 10-12mm hoch 6-7mm breit

4 Bythiospeum (Lartetia) Lebt in Kalkhaltigen Höhlengewässern und Quellen Augen sind stark rückgebildet Gehäuse gelblich hornfarben bis weiß, durchscheinend, glänzend Deckel nicht sichtbar 5mm hoch 2mm breit (meist kleiner)

5 Gemeine Turmschnecke Ist an Westeuropäischen Meeren zufinden, doch da der Rhein sehr Salzhaltig ist, kann man sie auch dort vorfinden 5mm hoch Kegelförmig

6 Schnecken Weichtiere Ähnliches Aussehen Verschiedenste Arten Kiemenatmung Deckel aus Kalk und Conchin auf der Oberseite des Fußendes, gewährt Schutz beim zurückziehen

7 Neozoen in unserer Umwelt und typische Wanderwege Im Rhein fanden wir tote Exemplare der Wollhandkrabbe aus China und die Körbchen- muschel als Neozoen

8 Die Wollhandkrabbe

9 Die Wollhandkrabbe Name: Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis) Herkunft: China Größe: Bis zu 7.5 cm Farbe: Dunkelbraun Merkmale: Große, kräftige, behaarte Scheren Zusatzinformationen: Die Wollhandkrabbe, ist eine im 20.Jh.aus China mit der Schifffahrt eingeschleppte Krabbenart, die sich über Elbe und Weser mittlerweile in fast ganz West- und Nordeuropa ausgebreitet hat. Die Wollhandkrabbe wurde 1912 in Europa (in der Aller) nachgewiesen. Die bis zu 7,5 Zentimeter lange Art hat auffällig gepelzte Scheren (wie ein Pelzmuff), die sonstige Färbung ist dunkelbraun. Die Wollhandkrabbe lebt im Süßwasser, geht aber zur Fortpflanzung ins Salzwasser. Dort kann sie mit der einheimischen Wollkrabbe, die allerdings einen vollständig bepelzten Körper hat, verwechselt werden. Die nachtaktive Wollhandkrabbe fängt Bodenfische, in dem sie diese blitzschnell mit ihren Beinen käfigartig überdeckt. Zudem ernährt sie sich von Wasserpflanzen, Schnecken, Muscheln und Insektenlarven. Tagsüber hält sie sich in selbst gegrabenen Röhren in der Uferböschung auf. Quellen: encarta enzyklopedie

10 Neozoen Die sog. Neozoen sind laut allgemein akzeptierter Definition Tiere, die seit Beginn der Neuzeit (1492) unter direkter oder indirekter Mitwirkung des Menschen in ein ihnen vorher nicht zugängliches Faunengebiet gelangt sind und dort neue Populationen aufgebaut haben.. Auch den Rhein haben in den 90er Jahren zahlreiche Tierarten aus regionalfaunistisch fremden Regionen oft in erheblichen Biomassen besiedelt, die zu einer mehrfachen Umstrukturierung der Lebensgemeinschaft des Rheins geführt haben. Die Ausbreitung erfolgte am Rhein auch entgegen der Strömung mit dem Schiffsverkehr. Insbesondere in den Kühlwasserfiltern der Motorschiffe sammeln sich Makroinvertebraten (größere Nicht-Wirbeltiere- gemeint sind Insekten, Muscheln, Krebse etc.), die bei der Reinigung der Filter oft weit von ihrem Ursprungsort entfernt wieder freigesetzt werden. Dies ist für zahlreiche Makrozoenarten nachgewiesen.

11 Körbchenmuschel Die Körbchenmuscheln stammen australasiatischen und afrikanischen Regionen wurden sie in Nordamerika zuerst entdeckt, 1979 in Südamerika, 1980 in Westeuropa und 1984 in Deutschland in der Weser. Wie wir sehen konnten, war es am Rheinufer an der Mülheimer Brücke bei kiesigem Substrat die mit Abstand häufigste Art

12 Aufbau einer Muschel

13 Nahe der Mülheimer Brücke fanden wir die Körbchenmuschel (Corbicula fluminea) in großen Mengen und jedem Alter. Sie stammt aus australasiatischen und afrikanischen Faunenregionen. In den letzten Jahrzehnten hat sie durch die Einwirkung des Menschen ihr Areal in Amerika und Europa beträchtlich erweitert. Den Rhein besiedelt die Art seit Ende der 80er Jahre von der Mündung aus wird Basel erreicht. Zur raschen Verbreitung der Art trägt sicherlich auch die hohe Reproduktionsrate bei (bis über 5000 Larvenstadien pro Tier bei mind. zwei Generation pro Jahr, nachgewiesen bei Rhein-Populationen). Am Rhein gehört die Muschel inzwischen zu den häufigsten Mollusken. Die Tiere besiedeln insbesondere die sandig-kiesige Stromsohle, wobei sie auf Grund ihrer dicken Schale gegen den Geschiebetrieb relativ gut geschützt sind. Durchschnittliche Bestandsdichten von über 500 Ind./m2 sind keine Seltenheit, wobei lokal Mengen von mehr als 1000 Individuen/m 2 zu beobachten sind. In Nordamerika und Deutschland wurde nachgewiesen, dass die Art nur dort erfolgreich ist, wo die Wassertemperaturen im Winter nicht für längere Zeit unter 2°C fallen. Die rasche Verbreitung von C. fluminea im Rhein wird maßgeblich durch Erhöhung der Minimaltemperatur im Winter z. B. durch Kühlwassereinläufe der Kraftwerke gefördert bzw. erst ermöglicht. Auswirkungen auf die übrige Lebensgemeinschaft infolge der explosionsartigen Vermehrung von C. fluminea sind bisher nicht eindeutig nachzuweisen, da Nahrung (Plankton) und sandigkiesige Habitate in den großen Fließgewässern in genügendem Ausmaß vorhanden sind.

14 Um noch ein paar weitere Wassertiere kennenzulernen fuhren wir dann zum Thielenbruch an den Kemperbach Wo wir auch dank der Tatkraft der Schülerinnen einige Organismen fanden

15 Der kleine Wasserläufer Art: Kleiner Wasserläufer (Unterart der Wanzen) Lebensweise: Wasserläufer leben auf dem Wasser; durch ihre wasserabweisende Behaarung an den Beinen können sie auf der Oberflächenspannung des Wassers laufen Nahrung: Andere Insektenarten; Das vordere Beinpaar dient dabei zum festhalten der Beute Vorkommen: Fließendes Gewässer

16 Der Rollegel Der Rollegel (lat. Erpodella octoculata ) Der Rollegel lebt meist unter Steinen, Pflanzen und in engen Spalten,da er sehr anpassungsfähig ist. Findet man ihn nicht nur in Gewässern des Mittelgebirges, sondern auch in hoch gelegenen Bergflüssen und Seen, wie auch im Rhein. Hauptsächlich aber in ruhigen, bzw. nicht zu stark fließenden Wasser. Wenn man einen Rollegel berührt, rollt er sich zu einer Kugel zusammen (daher hat er auch seinen Namen). Der Rollegel besitzt sowohl hinten als auch vorne einen Saugnapf.Auf ihrem bis zu 5cm langen Körper mit jeweils 8 Augen (4 vorne und 4 dahinter). Er saugt kein Blut wie sein Verwandter der Blutegel sondern er ernährt sich von kleinen Tieren,wie z.B. Insektenlarven und Zuckmückenlarven,die im Wasser leben. Er verspeist sie außerdem vollständig. Gefunden wurde er im Kemperbach mit weiteren Egeln... Bachflohkrebse und ein Rollegel

17 Nahrung und Vorkommen Die Larve der zweigestreiften Quelljungfer bevorzugt Lebens- räume wie schnellfließende, kühle und sauerstoffreiche Quellen, in denen sie sich in möglichst fein- sandigem Untergrund eingraben und dort auf ihre Beute lauern. Dazu gehören Bachflohkrebse (Gammarus pulex), die wir da- neben in großer Menge fingen. Großlibellenlarven zeigen gute Gewässerqualität an, da sie sehr sauerstoffbedürftig sind. Quelljungfer Gefunden in einem kleinen Nebenbach des Kemperbaches (Thielenbruch/Köln) Darum konnten wir diese Larven auch nur in einem Nebenbach des Kemperbaches ca. 100 hinter der Quelle finden

18 Die Larve der Quelljungfer Die Larve der Quelljungfer ist in Quell- und Bergbächen heimisch. Sie ist über 40 mm lang. Der Kopf ist eckig geformt.Die Augen sind sehr klein.Die Fangmaske ist helmartig. Der Innenrand ihrer Seitenlappen stark und unregelmäßig gezähnt. Der Körper ist mit dichten Haaren bewachsen. Die Hinterbeine erreichen das Hinterleibsende nicht. Die Larven graben sich in den Bodengrund ihrer Wohngewässer ein, nur Kopf- und Schwanzstacheln sind zu sehen. Die Entwicklung soll 3 – 5 Jahre dauern

19 Die von uns gemessenen Werte im Rhein und im Kemper Bach (Thielenbruch) Die Nitratwerte sind recht gering in beiden Gewässern (dies wäre sogar für Trinkwasser geeignet) – näherer hierzu hat ein anders Projekt bearbeitet Nitrit ist giftig und erfreulicherweise in beiden Gewässern nicht vorkommend Die Härte gibt an wieviel Kalk (und verwandte Stoffe) im Wasser enthalten sind, dies ist auch in großen Mengen nicht weiter schlimm (außer für Waschmaschinen etc. wenn sich der Kalk abscheidet), viele Tiere und Pflanzen brauchen sogar viel Kalk (z.B. Krebse und Schnecken für ihre Schalen/Gehäuse) Durch den hohen Kalkgehalt wird auch der pH-Wert so hoch (7 wäre neutral) also alkalisch. Dies ist für säure- liebende Tiere natürlich ungünstig, im Schnitt aber besser als ein geringer pH-Wert (also unter 7). Der pH-Wert wurde einmal elektronisch (unten) und einmal mit pH-Papier (oben) gemessen (vermutlich muss vom elektronischen Wert ca. 0,5 abgezogen werden). Die Temperatur im Rhein ist allerdings durch viele Kühlfunktionen (Industrie, Kraftwerke etc.) zu hoch: dadurch sinkt im Sommer häufig der Sauerstoffanteil unter Werte, die für Fische und empfindlichere Organismen (etwa Libellenlarven) nötig wäre.

20 Die Spiralige Tellerschnecke (Anisus vortex) Weitere Arten am Kemperbach: Langfühlige Schnauzenschnecke (Bitynia tentaculata)

21 Hier hat sich der Wasserskorpion (Nepa rubra) gerade einen Bachflohkrebs (Gammarus pulex) gekrallt Das hinten zu erkennende Rohr dient ihm zum Atmen im sauerstoffarmen Wasser Mit den kräftigen Zangen und einer Giftinjektion fängt und tötet diese Wasserwanze Beute und saugt sie aus

22 Das sind die Bachflohkrebse, die gerne Laub zernagen, und somit zu den Zersetzern gehören, sie zeigen übrigens eine mäßig gute Wasserqualität an


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