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Die Helme Biotop im Wechsel zwischen Berg-, Hügel- und Tiefland D ie Helme Biotop im Wechsel zwischen Berg-, Hügel- und Tiefland Ökologisches Bildungsmaterial.

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Präsentation zum Thema: "Die Helme Biotop im Wechsel zwischen Berg-, Hügel- und Tiefland D ie Helme Biotop im Wechsel zwischen Berg-, Hügel- und Tiefland Ökologisches Bildungsmaterial."—  Präsentation transkript:

1 Die Helme Biotop im Wechsel zwischen Berg-, Hügel- und Tiefland D ie Helme Biotop im Wechsel zwischen Berg-, Hügel- und Tiefland Ökologisches Bildungsmaterial des Kreisanglervereins Sangerhausen e.V. zur unterstützenden Begleitung auf dem Naturlehrpfad am Hornissenberg Ökologisches Bildungsmaterial des Kreisanglervereins Sangerhausen e.V. zur unterstützenden Begleitung auf dem Naturlehrpfad am Hornissenberg

2 Seite 01 Deckblatt 02 Inhaltsverzeichnis 03 Flussgiganten 04 Gebietskulisse Sachsen-Anhalt 05 Fluss zwischen Vorgebirge und Tiefland 06 Erdgeschichte Helmeaue 07 Zuflüsse der Helme 08 Historischer Charakter des Helmelaufs Helmelaufs 09 Historischer Charakter des Helmelaufs Helmelaufs 10 Historischer Charakter des Helmelaufs Helmelaufs 11 Artenschutz § 12 Wasserrahmenrichtlinie der EU 13 Wasserrahmenrichtlinie der EU Seite 01 Deckblatt 02 Inhaltsverzeichnis 03 Flussgiganten 04 Gebietskulisse Sachsen-Anhalt 05 Fluss zwischen Vorgebirge und Tiefland 06 Erdgeschichte Helmeaue 07 Zuflüsse der Helme 08 Historischer Charakter des Helmelaufs Helmelaufs 09 Historischer Charakter des Helmelaufs Helmelaufs 10 Historischer Charakter des Helmelaufs Helmelaufs 11 Artenschutz § 12 Wasserrahmenrichtlinie der EU 13 Wasserrahmenrichtlinie der EU Seite 14 Fließgewässerprogramm S-A 15 Fließgewässerprogramm S-A 16 Biodiversität 17 geschützte Fischarten 18 Prinzip der Nachhaltigkeit 19 Fischartenschutz 20 Altarmanbindung am Hornissenberg Hornissenberg 21 Gewässerstruktur 22 Angelfischerei in der Helme 23 Gewässerzustand 24 Wusstet ihr schon, dass Tafeln des Lehrpfads 35 Tafeln des Lehrpfads 36 Anreiseinfo / Sponsoren Seite 14 Fließgewässerprogramm S-A 15 Fließgewässerprogramm S-A 16 Biodiversität 17 geschützte Fischarten 18 Prinzip der Nachhaltigkeit 19 Fischartenschutz 20 Altarmanbindung am Hornissenberg Hornissenberg 21 Gewässerstruktur 22 Angelfischerei in der Helme 23 Gewässerzustand 24 Wusstet ihr schon, dass Tafeln des Lehrpfads 35 Tafeln des Lehrpfads 36 Anreiseinfo / Sponsoren

3 Flussgiganten - die großen 10 Die 10 längsten Ströme der Erde Nil / Afrika km Amazonas / Südamerika km Jangtse / Asien km Obbusen-Ob- Irtysch / Asien km Mississippi- Missouri / Nordamerika km Jennisei-Angara- Selenga-Ider / Asien km Amur-Schilka- Argun-Kerulen / Asien km Huang He (Gelber Fluss) / Asien km Mekong / Asien km Kongo / Afrika Km Die 10 längsten Flüsse, die durch Deutschland fließen Donau km; davon 647 in Deutschland Rhein km; davon 865 in Deutschland Elbe km; davon 727 in Deutschland Oder 866 km; davon 187 in Deutschland Mosel 545 km; davon 242 in Deutschland Main 524 km Inn 510 km Weser 433 km Saale 413 km Spree 382 km

4 Hydrologie Unser Bundesland ist besonders durch das Einzugsgebiet der mittleren Elbe geprägt. Zuflüsse der Elbe sind hier die Schwarze Elster, Mulde, Saale, Tanger, die Havel mit ihrem großflächigen Einzugsgebiet in Brandenburg und anschließend in Niedersachsen das Aland – und das Jeetzesystem. Nur relativ kleine Flächenanteile im Nordwesten entwässern über die Oberläufe von Oker (Ilse, Ecker) und Aller (Aller, Ise) zur Weser.Hydrologie Unser Bundesland ist besonders durch das Einzugsgebiet der mittleren Elbe geprägt. Zuflüsse der Elbe sind hier die Schwarze Elster, Mulde, Saale, Tanger, die Havel mit ihrem großflächigen Einzugsgebiet in Brandenburg und anschließend in Niedersachsen das Aland – und das Jeetzesystem. Nur relativ kleine Flächenanteile im Nordwesten entwässern über die Oberläufe von Oker (Ilse, Ecker) und Aller (Aller, Ise) zur Weser. Das Gebiet von Sachsen – Anhalt überstreicht den Bereich der Altmoränen am Mittellauf der Elbe zwischen Prignitz, Fläming, Dübener Heide, Finne, Harz, Magdeburger Börde und Altmark. Die Region ist damit durch eine im Verhältnis zu anderen Gebieten Deutschlands relative Gewässer - und Niederschlagsarmut gekennzeichnet. (Altmoräne, Regenschatten des Harzes) Das Gebiet von Sachsen – Anhalt überstreicht den Bereich der Altmoränen am Mittellauf der Elbe zwischen Prignitz, Fläming, Dübener Heide, Finne, Harz, Magdeburger Börde und Altmark. Die Region ist damit durch eine im Verhältnis zu anderen Gebieten Deutschlands relative Gewässer - und Niederschlagsarmut gekennzeichnet. (Altmoräne, Regenschatten des Harzes)

5 Als Fluss werden alle fließenden Gewässer des Festlandes bezeichnet, welche. die oberflächlich ablaufenden Niederschläge und. das aus Quellen austretende Wasser über Rinnsale, Bäche und Nebenflüsse sammelt und dem Meer, einem See oder einem größeren Fluss zuführt. Größere Flüsse bezeichnet man als Strom, kleinere als Bach. Als Fluss werden alle fließenden Gewässer des Festlandes bezeichnet, welche. die oberflächlich ablaufenden Niederschläge und. das aus Quellen austretende Wasser über Rinnsale, Bäche und Nebenflüsse sammelt und dem Meer, einem See oder einem größeren Fluss zuführt. Größere Flüsse bezeichnet man als Strom, kleinere als Bach. Die Quelle der Helme Die Quelle der Helme, die an den Nordausläufern des Ohmgebirges im thüringischen Eichsfeld am Helmspring bei Weißenborn - Lüderode und Stöckey zu Tage tritt, fließt südwestlich vorbei an Nordhausen und verlässt das Bundesland in östlicher Richtung. Helme Westlich von Kelbra erreicht die Helme die Landesgrenze Sachsen – Anhalts und durchquert das Bundesland auf einer Fließstrecke von 34,3 km. Bei Kalbsrieth (Thüringen) mündet das dem Einzugsgebiet angehörende UnstrutSaale Gewässer nach ca. 74 km Gesamtlänge in die Unstrut. Weiter über Saale ElbeNordsee und Elbe gelangt die nasse Fracht in die Nordsee. Die Quelle der Helme Die Quelle der Helme, die an den Nordausläufern des Ohmgebirges im thüringischen Eichsfeld am Helmspring bei Weißenborn - Lüderode und Stöckey zu Tage tritt, fließt südwestlich vorbei an Nordhausen und verlässt das Bundesland in östlicher Richtung. Helme Westlich von Kelbra erreicht die Helme die Landesgrenze Sachsen – Anhalts und durchquert das Bundesland auf einer Fließstrecke von 34,3 km. Bei Kalbsrieth (Thüringen) mündet das dem Einzugsgebiet angehörende UnstrutSaale Gewässer nach ca. 74 km Gesamtlänge in die Unstrut. Weiter über Saale ElbeNordsee und Elbe gelangt die nasse Fracht in die Nordsee.

6 Das Gebiet der Goldenen Aue, das durch Erosion, Auslagerung und Verwitterung der Zechsteinschichten sowie durch tektonische Prozesse erhebliche Geländeabsenkungen erfuhr, wurde im Tertiär (vor 65-2,6 Mio. Jahren) und Quartär (vor 2,5 bis 1,8 Mio. Jahren) zum bedeutsamen Sedimentationsraum in dem sich bis zu 100m mächtige Kies und Sandablagerungen ausbildeten. Diese werden ihrerseits von holozänen (die letzten Jahre) Auelehmschichten mit Mächtigkeiten von m überlagert, die der Helmeniederung aufgrund ihrer Fruchtbarkeit bereits in historischer Zeit zu ihrem Ruf als hervorragendem Ackerbaugebiet verhalfen (altthüringischer Helmengau). Das Gebiet der Goldenen Aue, das durch Erosion, Auslagerung und Verwitterung der Zechsteinschichten sowie durch tektonische Prozesse erhebliche Geländeabsenkungen erfuhr, wurde im Tertiär (vor 65-2,6 Mio. Jahren) und Quartär (vor 2,5 bis 1,8 Mio. Jahren) zum bedeutsamen Sedimentationsraum in dem sich bis zu 100m mächtige Kies und Sandablagerungen ausbildeten. Diese werden ihrerseits von holozänen (die letzten Jahre) Auelehmschichten mit Mächtigkeiten von m überlagert, die der Helmeniederung aufgrund ihrer Fruchtbarkeit bereits in historischer Zeit zu ihrem Ruf als hervorragendem Ackerbaugebiet verhalfen (altthüringischer Helmengau).

7 Das von der Helme durchflossene Gebiet umfasst sowohl den Südharz, die Goldene Aue als auch den Südrand der Sangerhäuser Mulde. Hauptzuflüsse sind die den Südharz entwässernden Bäche und Flüsse. An der Einmündung umfasst das Einzugsgebiet der Helme eine Fläche von 1316,8 km². Das von der Helme durchflossene Gebiet umfasst sowohl den Südharz, die Goldene Aue als auch den Südrand der Sangerhäuser Mulde. Hauptzuflüsse sind die den Südharz entwässernden Bäche und Flüsse. An der Einmündung umfasst das Einzugsgebiet der Helme eine Fläche von 1316,8 km². Die Helme mit ihren Hauptzuflüssen in Hauptzuflüssen in Sachsen – Anhalt und Thüringen Zorge/Th. Zorge/Th. Thyra/S-A Leine/S-A Gonna/ S-A Rohne/ S-A/Th. H e l m e U n s t r u t S a a l e E l b e N o r d s e e Helmequelle

8 Die Helmeniederung wird ebenso wie die benachbarten Unstrutgebiete als ursprünglich schilf- und buschreich beschrieben. Erwerbsquellen bildeten neben der Schilfgewinnung, Fischfang und Riedjagd. Um 1860 wurde die Helme aufgrund ihres geringen Talgefälles als stark mäandernd, mit Uferanbrüchen und tiefen Kolken und Furten charakterisiert. Starke Hochwasser, hauptsächlich im Frühjahr, bildeten mit dichter werdender Besiedlungen am Rand des Gewässers eine wachsende Gefahr. Mit dem Bau der Talsperre Kelbra und einhergehender Flussbegradigungen und Verbauungen mit Wehren, wurden zwar die Hochwassergefahren unmittelbar verringert, aber zugleich der Lebensraum Fluss mit seinen natürlichen Gegebenheiten schwer geschädigt. Erst mit der Konferenz der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro und der dort verabschiedeten Agenda 21, die von über 170 Staaten beschlossen wurde, fanden Forderungen der Nachhaltigkeit stärkeren Eingang in Regierungshandeln. Beispiele sind das Fließgewässerprogramm von S - A, oder die EU Wasserrahmenrichtlinie.

9 12.Jh. Erste wasserbauliche Aktivitäten sind durch flämische Kolonialisten bekannt (Bau von Entwässerungsgräben und Deiche). Auf Flamen gehen solche Ortsnahmen wie Martinsrieth, Nikolausrieth oder Katharinenrieth zurück. Mitte des 19. Jh., Regulierungsarbeiten in der Artern- Ritteburger Flur Nach einem Sommerhochwasser mit erheblichen Schäden wurde 1957ein Sofortprogramm zum Hochwasserschutz verabschiedet. Neben umfänglichen wasserbaulichen Eingriffen zur Flussbegradiung wurde 1962 die Talsperre Kelbra mit einem Fassungsvermögen von ,6 Mio m³ errichtet und 1969 offiziell in Betrieb genommen. Natürliche Mäander verschwanden und die Uferböschung wurde teilweise mit Steinschüttungen befestigt. Um die durch die Kanalisierung erhöhte Fließgeschwindigkeit zu verringern und die Speisung der verbliebenen Mühlgräben zu gewährleisten, wurden 6 feste Wehre errichtet bzw. rekonstruiert. 12.Jh. Erste wasserbauliche Aktivitäten sind durch flämische Kolonialisten bekannt (Bau von Entwässerungsgräben und Deiche). Auf Flamen gehen solche Ortsnahmen wie Martinsrieth, Nikolausrieth oder Katharinenrieth zurück. Mitte des 19. Jh., Regulierungsarbeiten in der Artern- Ritteburger Flur Nach einem Sommerhochwasser mit erheblichen Schäden wurde 1957ein Sofortprogramm zum Hochwasserschutz verabschiedet. Neben umfänglichen wasserbaulichen Eingriffen zur Flussbegradiung wurde 1962 die Talsperre Kelbra mit einem Fassungsvermögen von ,6 Mio m³ errichtet und 1969 offiziell in Betrieb genommen. Natürliche Mäander verschwanden und die Uferböschung wurde teilweise mit Steinschüttungen befestigt. Um die durch die Kanalisierung erhöhte Fließgeschwindigkeit zu verringern und die Speisung der verbliebenen Mühlgräben zu gewährleisten, wurden 6 feste Wehre errichtet bzw. rekonstruiert.

10 Ziel: Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit für Wanderfischarten 1998 Umbau des Wehr bei Brücken zur Rauhen Sohlgleite 1999 Umbau des Wehr bei Bennungen mit Umgehungsgerinne 1999 Umbau und Schaffung eines Beckenpasses am Wehr Berga Beckenpasses am Wehr Berga 2000 Schaffung eines Umgehungsgerinnes am Wehr uth. Bösenrode am Wehr uth. Bösenrode 2001 Schaffung eines Umgehungsgerinnes am Wehr obh. Bösenrode am Wehr obh. Bösenrode 2001 Errichtung eines Umgehunggerinnes am Wehr Oberröblingen Wehr Oberröblingen 2003 Umgestaltung des Wehr Niederröblingen zu Rauhen Sohlgleite 2005 Umbau des Wehr Klosterrohrbach mit Umgehungsgerinne 2006 Errichtung eines Umgehungsgerinnes am Wehr Hohlstedt 2008 Errichtung eines Umgehungsgerinnes am Wehr Roßla Ziel: Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit für Wanderfischarten 1998 Umbau des Wehr bei Brücken zur Rauhen Sohlgleite 1999 Umbau des Wehr bei Bennungen mit Umgehungsgerinne 1999 Umbau und Schaffung eines Beckenpasses am Wehr Berga Beckenpasses am Wehr Berga 2000 Schaffung eines Umgehungsgerinnes am Wehr uth. Bösenrode am Wehr uth. Bösenrode 2001 Schaffung eines Umgehungsgerinnes am Wehr obh. Bösenrode am Wehr obh. Bösenrode 2001 Errichtung eines Umgehunggerinnes am Wehr Oberröblingen Wehr Oberröblingen 2003 Umgestaltung des Wehr Niederröblingen zu Rauhen Sohlgleite 2005 Umbau des Wehr Klosterrohrbach mit Umgehungsgerinne 2006 Errichtung eines Umgehungsgerinnes am Wehr Hohlstedt 2008 Errichtung eines Umgehungsgerinnes am Wehr Roßla

11 Artenschutz mit seinen gesetzlichen Grundlage wichtige internationale, von Deutschland unterzeichnete Abkommen Die Ramsar Konvention 1971 (Schutz von großen Feuchtbiotopen für Wat- und Wasservögel) Das Washingtoner Artenschutzübereinkomm en 1973 Die EG Artenschutzverordnung Nr.:338/97 Das Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten Bonn 1979 Die Europäische Naturschutzkonvention (Berner Konvention 1979) Die Richtlinie 92/43 EWG FFH-Richtlinie; Flora - Fauna - Habitat Die Richtlinie 79/ 409 EWG Vogelschutzrichtlinie 1979 Die Wasserrahmenrichtlinie der EU vom 2000/60 EG wichtige nationale Gesetze Bundesnaturschutzgesetz von 1976 NF1998 / 2002 / 2008 Bundesartenschutzverord nung von 1986 NF 2005 Landesnaturschutzgesetz vom 1992 NF 2002 Fischereigesetz des Landes Sachsen - Anhalt von 1993 NF2005 Jagdgesetz des Landes Sachsen - Anhalt von 1991 NF 2005 Ziel des Artenschutzes ist es, die wild lebenden Pflanzen und Tiere so zu erhalten und zu fördern, dass die Evolution der Arten gesichert bleibt.

12 Ziel bis 2015: Erreichung eines guten Zustandes der Fließgewässer. Ordnungsrahmen für das europäische Wasserrecht formuliert ein einheitliches Gewässergüteziel für Europa strafft bisheriges Richtliniengeflecht und fördert öffentliche Beteiligung betrachtet ein Flussgebiet als eine räumliche Einheit und zwingt zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Was bedeutet guter Zustand? Der gute Zustand leitet sich aus dem sehr guten Zustand ab. Den sehr guten Zustand repräsentieren Referenzgewässer, die sich noch in einem natürlichen Zustand befinden. Bundesweit wurden 20 Gewässertypen definiert. Der gute Zustand darf nur geringfügig von dem des Referenzgewässer abweichen. Bewertet werden u.a. biologische, hydromorphologische und chemisch-physikalische Parameter. Nach Bewertung mit 1-5 erfolgt die Maßnahmenerstellung mit dem Ziel, bis 2015 einen guten Zustand zu erreichen.

13 Die WRR von 2000 mit Ihren Etappen. Sie regelt die Bewirtschaftung der Gewässer, um Bis 2003 Umsetzung in nationales Recht Bis 2004 Bestandsaufnahme aller Gewässer Bis 2006 Aufbau eines Messnetzes für Gewässermonitoring Bis 2009 sind Bewirtschaftungspläne und Maßnahmeprogramme aufzustellen Bis 2015 Erreichung eines guten Gewässerzustands (max. Fristverlängerung 12 Jahre) deren Verschmutzung zu verhindern bzw. zu reduzieren, deren nachhaltige Nutzung fördern, deren Umwelt zu schützen, den Zustand der aquatischen Ökosysteme zu verbessern, die Auswirkungen von Überschwemmungen und Dürren zu mindern.

14 Es ist umweltpolitisches Ziel in Sachsen – Anhalt, landesweit ein möglichst naturnahes und ökologisch durchgängiges Gewässernetz zu gestalten und damit einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Entwicklung der ökologischen Funktionen der Fließgewässer in den sie prägenden Landschaften zu leisten. Es ist umweltpolitisches Ziel in Sachsen – Anhalt, landesweit ein möglichst naturnahes und ökologisch durchgängiges Gewässernetz zu gestalten und damit einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Entwicklung der ökologischen Funktionen der Fließgewässer in den sie prägenden Landschaften zu leisten. Fließgewässer und ihre Auen besitzen neben ihrer wasserwirtschaftlichen Bedeutung auch eine wichtige Funktion als ökologische Verbindungs- und Vernetzungsglieder der Landschaften und als Lebensraum für Pflanzen und Tiere. für Pflanzen und Tiere. Fließgewässer und ihre Auen besitzen neben ihrer wasserwirtschaftlichen Bedeutung auch eine wichtige Funktion als ökologische Verbindungs- und Vernetzungsglieder der Landschaften und als Lebensraum für Pflanzen und Tiere. für Pflanzen und Tiere.

15 wesentlicheZiele des Programms Die Verbesserung der ökomorphologischen Strukturen, verbunden mit einer Optimierung des Abflussregimes und Erweiterung des Retentionsvermögens. Die Schaffung naturnaher Lebensräume für die Ansiedlung bzw. Sicherung einer typischen Tier- und Pflanzenwelt. Die Wiederherstellung bzw. Sicherung der Vielfalt, der Eigenart sowie Schönheit der Gewässerlandschaften.

16 Das historische Fischartenspektrum der Helme umfasst 32 Arten, das die natürliche potentielle Fischfauna bildet. Nach letzter Wissenschaftsstudie aus dem Jahr 2005 von Dr. Ebel, konnten noch 22 autochthone (ursprüngliche, heimisch) Fischarten in der Helme nachgewiesen werden, so dass 10 Arten als ausgestorben gelten. Darüber hinaus wird die Helme von 3 allochthonen (nicht heimische) Fischarten besiedelt, deren Auftreten auf Besatzmaßnahmen, Zuwanderung aus Nebengewässern sowie auf Entweichen aus Fischzuchtanlagen zurückzuführen ist. Das historische Fischartenspektrum der Helme umfasst 32 Arten, das die natürliche potentielle Fischfauna bildet. Nach letzter Wissenschaftsstudie aus dem Jahr 2005 von Dr. Ebel, konnten noch 22 autochthone (ursprüngliche, heimisch) Fischarten in der Helme nachgewiesen werden, so dass 10 Arten als ausgestorben gelten. Darüber hinaus wird die Helme von 3 allochthonen (nicht heimische) Fischarten besiedelt, deren Auftreten auf Besatzmaßnahmen, Zuwanderung aus Nebengewässern sowie auf Entweichen aus Fischzuchtanlagen zurückzuführen ist. - Artenvielfalt - Wir schützen sie nicht nur, weil sie uns heute nutzt, wir schützen sie, weil wir nicht wissen, was sie uns morgen nutzen kann! - Artenvielfalt - Wir schützen sie nicht nur, weil sie uns heute nutzt, wir schützen sie, weil wir nicht wissen, was sie uns morgen nutzen kann!

17 Bereits ausgestorbene Fischarten in der Helme waren: Lachs, Steinbeißer, Nase, Bachneunauge, Elritze, Rapfen, Zährte, Karausche, Wels und Schlammpeitzger. Durch Initialbesatzmaßnahmen der Angler konnten vereinzelt Zährte, Wels und Elritze in der Helme wieder nachgewiesen werden. Bereits ausgestorbene Fischarten in der Helme waren: Lachs, Steinbeißer, Nase, Bachneunauge, Elritze, Rapfen, Zährte, Karausche, Wels und Schlammpeitzger. Durch Initialbesatzmaßnahmen der Angler konnten vereinzelt Zährte, Wels und Elritze in der Helme wieder nachgewiesen werden. Da landesweit vom Aussterben bedroht, stark gefährdet oder gefährdet, besteht für nachfolgende Fischarten ein gesetzliches Fangverbot nach §2 Fisch0 LSA. Lachs, Bachneunauge, Bitterling, Elritze, Flussneunauge, Zährte, Groppe, Meerforelle, Meerneunauge, Moderlieschen, Nase, Zährte, Groppe, Meerforelle, Meerneunauge, Moderlieschen, Nase, Schlammpeitzger, Schmerle, Steinbeißer, Weißflossengründling Schlammpeitzger, Schmerle, Steinbeißer, Weißflossengründling Da landesweit vom Aussterben bedroht, stark gefährdet oder gefährdet, besteht für nachfolgende Fischarten ein gesetzliches Fangverbot nach §2 Fisch0 LSA. Lachs, Bachneunauge, Bitterling, Elritze, Flussneunauge, Zährte, Groppe, Meerforelle, Meerneunauge, Moderlieschen, Nase, Zährte, Groppe, Meerforelle, Meerneunauge, Moderlieschen, Nase, Schlammpeitzger, Schmerle, Steinbeißer, Weißflossengründling Schlammpeitzger, Schmerle, Steinbeißer, Weißflossengründling

18 Nachhaltig ist ein System dann, wenn es fortdauert. Nachhaltigkeit berücksichtigt 4 Aspekte gleichzeitig ökologische wirtschaftliche soziale institutionelle (Gesetze, Verordnungen, freiwillige Verhaltensnormen etc.)

19 Schutz der Lebensräume und Lebensgemeinschaften z.B. vor Gewässerverbau oder wirtschaftlichen Fehlbesatz Schutz der Individuen z.B. vor Störungen des Reproduktionsprozesses und zu starker Entnahmen Revitalisierung verlorener Lebensräume z.B. durch Revitalisierung von Migrationswegen und Rückgewinnung von Laichhabitaten Monitoring z.B. Probebefischung von Gewässerabschnitten b.z.w. Aufstiegsanlagen und Fangbuchauswertung

20 vielfacherNutzeffekt bringt verloren verloren gegangenen gegangenen Lebensraum für Fischarten zurück stellt wichtigen Aufwuchsbereich für Jungfische dar schafftzusätzlicheLaichhabitategewährtökologischeDurchgängigkeitfür Wanderfischarten WanderfischartenVerbessert die dieGewässerstruktur erhöht die Attraktivität der Landschaft Landschaft vergrößert das Retentions-vermögen

21 Regen -, Quell, und Oberflächenwässer des aus dem Vorgebirge hervortretenden und in das Hügel - und Tiefland strömenden Flusses, sind von der Gewässermorphologie her strukturdivers und mit mäßiger bis rascher Strömung. Sie sind vom Wechsel nachfolgender Merkmale gekennzeichnet und bilden im Zusammenspiel mit Temperatur, Sauerstoffgehalt, Wasserqualität und Bewuchs verschiedenste, artenspezifische, biologische Nischen. Mäander Mäander gewundene Linienführung des Gewässers mit wechselndem Prall- und Gleithang Rausche / Kiesbank Rausche / Kiesbank flach überströmter, schnell fließender Abschnitt Pools Pools tiefere, strömungsberuhigte Strecken Strömungsrinne Strömungsrinne in das Flussprofil in Fließrichtung eingegrabene, schmale Rinne; tieferer, strömungsintensiverer Gewässerabschnitt Wasserfall Wasserfall Gefällestufe im Flusslauf, bei der das Wasser über eine Kante in die Tiefe stürzt und einen Kessel ausspült Kehre Kehre Bereich, in dem eine Rückströmung gegen die Hauptströmung läuft; typisch hinter Buhnen und Buchten Kolk / Gumpe Kolk / Gumpe Topf- oder trichterförmige Ausspülung des Flussbettes; sie werden auch als Strudellöcher bezeichnet Runs Runs Fließstrecken mit meist geringer Tiefenvarianz

22 Betrachtet man die Gewässer im Land, so bieten sich 2 Bewertungsweisen. Entweder besitzen sie großes Potential in ihrer Entwicklung, oder mehr als 2/3 sind in einem bereits guten chemischen Zustand.

23 Sachsen - Anhalt eine Fläche von ,35 Km² bedeckt. betrachtet zur Gesamtfläche von Sachsen Anhalt - 22,4 % Wald und Gehölzflächen sind, - 6,6 % Siedlungen und Verkehrsflächen einnehmen, - 10,7 % Grünland sind, % Ackerland ist, - 0,7% Wasserfläche ist, - 0,1% Feuchtflächen sind, - das Einzugsgebiet der Elbe km² beträgt, - mit..... Helme, Unstrut, Saale, die Jahresabflussspende der Elbe in die Nordsee 861 m³/s bzw. 27,2 Mrd. m³/a beträgt, - einer mittleren Niederschlagshöhe von 628 mm, eine Verdunstungshöhe von 445 mm im Elbeeinzugsgebiet gegenüberstehen, - 71% des Niederschlags daher verdunsten, - 60% des Jahresabflusses der Elbe im Winterhalbjahr erfolgen, - die bedeutenden stehenden Gewässer der Arendsee (514ha), der Süße See (246ha), das Rückhaltebecken Kelbra (1.430ha), das Rückhaltebecken Straußfurt (904 ha) und die Rappbodetalsperre (395 ha) sind. Dazu kommen die 12 in Flutung befindlichen Tagebauseen mit einer Gesamtfläche von ha.

24 Deutscher Anglerverband - Der Naturschutzverband in Sachsen - Anhalt - Das bieten wir: Engagement im Umwelt-, Biotopen- und Artenschutz sinnerfüllte Freizeit und aktive Erholung erarbeiten von gesellschaftlicher Kompetenz im Ehrenamt erlernen und Pflege sozialer Kontakte und Normen Vertiefung der ökologischen Bildung Lebenshilfe für Behinderte Betätigung bis ins hohe Alter Macht mit! Weitere Info. im Internet unter: w ww

25 Nachfolgend erscheinen die Tafeln des Lehrpfades zu den verschiedenen Themenbereichen. Fischen, Muscheln, Vögel und Säugetiere als typische Bewohner der Flusslandschaften werden vorgestellt. Aus technischen- und Kostengründen wurden die Textfelder im Begleitmaterial nicht vergrößert. Ihr genauer Inhalt erschließt sich beim Rundgang vor Ort.

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36 Anfahrt Bahn, -mit der Bahn, Strecke Halle – Kassel am Bhf. Berga – Kelbra aussteigen, weiter nach Kelbra ca. 3 km A 38 -auf der A 38 Autobahnabfahrt Berga, über B 80 nach Berga und weiter B 85 nach Kelbra B 80 -von der ehem. B 80 zw. Nordhausen und Sangerhausen in OL Berga abbiegen, auf die B 85, Richtung Kelbra Ortseingang Kelbra Ortseingang Kelbra, B 85 folgen, direkt nach der Überquerung der 3. Brücke links abbiegen, Hotel Sachsenhof dann rechts liegend. Ab hier sollte Wanderung zu Fuß erfolgen. Ab hier sollte Wanderung zu Fuß erfolgen. Eingeschlagenen Weg bis Gabelung ( ca.100 m ) folgen. Erneut links abbiegen. Weiter ca. 800 m bis zur Tafel 1 oder 900 m bis zum Anglerheim ( siehe Tafelübersicht S.25). Wir danken unseren Partnern für die großzügige Finanzierung des Bildungsmaterials.


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