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Dieter Brübach, B.A.U.M. e.V.. Gliederung 1.B.A.U.M. e.V. 2.Ausgangslage und Zielsetzung -Nachhaltigkeit -Mitarbeitermotivation 3.Das MIMONA-Projekt 4.Datenbank.

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1 Dieter Brübach, B.A.U.M. e.V.

2 Gliederung 1.B.A.U.M. e.V. 2.Ausgangslage und Zielsetzung -Nachhaltigkeit -Mitarbeitermotivation 3.Das MIMONA-Projekt 4.Datenbank und Website 5.Praxisbeispiele

3 1. B.A.U.M. e.V von Unternehmern gegründet -erste und größte Umweltinitiative der Wirtschaft in Europa -Getragen von rund 500 Unternehmen der verschiedenen Branchen und Größen -Sitz in Hamburg, 11 Regionalbüros in Deutschland -parteipolitisch neutral

4 Nach dem 1987 im Auftrag der UN erstellten Bericht Our Common Future der Brundtland-Kommission soll Nachhaltigkeit eine Entwicklung sein, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können. Nachhaltigkeit und Generationengerech- tigkeit sind eng miteinander verknüpft 2. Ausgangslage und Zielsetzung

5 Nachhaltige Entwicklung (sustainable development) findet seit dem Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro, lang- sam mehr und mehr Eingang in die Köpfe und in das Handeln der Menschen. Foto: Bundeskanzler Helmut Kohl in Rio

6 Nachhaltigkeit -Bisher können allerdings trotz vielfältiger Prozesse und Initiativen der Lokalen Agenda auch zehn Jahre nach dem Erdgipfel in Rio de Janeiro nur 15 % der Bevölkerung in Deutschland mit dem Terminus Nachhal- tigkeit etwas anfangen -Nachhaltigkeit ist eine komplexe gesellschaftliche Dimension, die aufgrund vielfältiger ökologischer, sozialer Probleme das 21. Jahr- hundert zu der Herausforderung auf ökologischem, wirtschaftlichem, sozialem, politischem und kultur- ellem Gebiet wird

7 Nachhaltigkeit Für die Realisierung einer nachhaltigen Entwicklung etablierte sich in dem folgenden Jahrzehnt die integrative Betrachtung des Dreiklanges Ziel ist die Befriedigung der menschlichen Grundbedürfnisse in einer qualitativ hochwertigen Umwelt mit einer gesunden Wirtschaft für alle Menschen der Erde in Einklang zu bringen. Ökologie ÖkonomieSoziales

8 -Unternehmen spielen als ökonomischer Motor eine Schlüssel- rolle für eine nachhaltig ökonomische, soziale und ökologische Entwicklung -Nachhaltiges Wirtschaften heißt auch, Antworten auf die Heraus- forderungen einer globalisierten Weltwirtschaft zu finden -Nachhaltigkeit heißt für Unternehmen, gut zu wirtschaften, mit einer realistischen Ausgewogenheit zwischen Gewinnerzielung und Sicherung der Zukunftsfähigkeit Nachhaltigkeit: die Rolle der Wirtschaft

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12 Nachhaltigkeit: eine Chance für Unternehmen - Langfristige Werterhaltung und Wertsteigerung Ihres Unternehmens - Erfüllung Ihrer Verantwortung gegenüber Natur und Gesellschaft - Stärkung der Reputation - Vertrauensgewinn bei Kunden, Behörden und Finanzdienstleistern - Festigung der Kundenbeziehung - Erfüllung von Anforderungen zukünftiger Kapitalmarktentwicklungen - Attraktivität für qualifizierte Bewerber und positive Wirkung auf die Mitarbeiter

13 Unternehmen und Nachhaltigkeit Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung für den Nachhaltigkeitsbericht von Otto: Unternehmen verbinden unternehmerische Innovationsdynamik mit der Vision einer nachhaltigen Entwicklung. Die Idee der Nachhaltigkeit gibt ihnen dabei einen Kompass in der Debatte um Zukunftsfähigkeit, neue Märkte und die Verantwortung der Unternehmen.

14 BMW Vorstandsbeschluss vom 21. Februar 2000: Nachhaltigkeit entwickelt sich zum zentralen Leitbild für wirtschaftliche und soziale Prosperität sowie für das Zusammenspiel von Markt und Demokratie. Die BMW Group wird weiterhin die nachhaltige Entwicklung als richtungsweisendes Prinzip ihrer Unternehmensstrategie beachten.

15 Gundlach Präambel: Gundlach unterstützt die Zielsetzung einer nachhaltigen Entwicklung. Gundlach will diese Zielsetzung im Rahmen der Möglichkeiten eines mittelständischen Bauunternehmens, Bauträgers und Wohnungsunter- nehmens umsetzen. Gundlach will seine Mitarbeiter... in die Umsetzung seines Leitbildes einbinden...

16 Nachhaltigkeit im Unternehmen – aber wie? - Wie können sich Unternehmen auf das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ausrichten? -Wie können sie einen eigenen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten und selbst nachhaltig wirtschaften? MIMONA konzentriert sich dabei auf die Frage, wie Mitarbeiter in diesen Prozess eingebunden und motiviert werden können.

17 Motivation - Motivierung Motivation Motivation Beweggründe für das eigene Tun / Eigensteuerung Motivierung Motivierung Fremdsteuerung durch andere

18 Können die Mitarbeiter nicht überzeugt werden, so scheitert das Projekt trotz bester sachlicher Vorbereitung. Sind jedoch die Mitarbeiter erst einmal für den Gedanken […] gewonnen, so wird das Projekt annähernd von selbst zum Erfolg. Dr. Georg Winter B.A.U.M.-Gründer und Unternehmer

19 Deutsche Arbeitnehmer sind nicht motiviert Nur 13% der deut- schen Mitarbeiter sind emotional an ihre Unternehmen gebunden, 69% machen Dienst nach Vorschrift und 18% haben bereits innerlich gekündigt.

20 -In diesem Zusammenhang ist auch interessant, dass Engagement der Mitarbeiter immer noch hauptsächlich mit Geld unterstützt wird (z.B. Bonuszahlungen) -In den 500 umsatzstärksten Unternehmen wird die Belegschaft zu 86 % mit materiellen Anreizen, vornehmlich Geld, motiviert. Doch trägt dieser Ansatz?

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26 Ansatzpunkte zur Förderung des nachhaltigen Verhaltens nachhaltiges Verhalten nachhaltigkeits- bezogenes Wissen ?

27 Ansatzpunkte zur Förderung des nachhaltigen Verhaltens nachhaltiges Verhalten nachhaltigkeits -bezogenes Wissen nachhaltige Einstellungen, Werte

28 Ansatzpunkte zur Förderung des nachhaltigen Verhaltens nachhaltiges Verhalten nachhaltige Einstellungen, Werte nachhaltigkeit s-bezogenes Wissen Verhaltens- angebote Handlungs- anreize wahrgen. Verhalten/ Konsequenzen

29 Ansatzpunkte zur Förderung des nachhaltigen Verhaltens nachhaltiges Verhalten nachhaltige Einstellungen, Werte Verhaltens- angebote Handlungs- anreize wahrgen. Verhalten/ Konsequenzen nachhaltigkeit s-bezogenes Wissen

30 Schwellen der Nachhaltigkeitskommunikation Aufmachung Ansprechweise Umfang, Komplexität Formulierung Reale Möglichkeiten Handlungsanreize Einstellungen Aufmerksamkeits- schwelle Aufnahme - schwelle Verstehens- und Wissensschwelle Anwendungs- schwelle Botschaft Nachhaltiges Verhalten Methoden/Medien Ort/Zeit

31 6 Elemente für eine erfolgreiche Nachhaltigkeits- kommunikation Informations- u. Bildungs- maßnahmen zielgruppen-, situations- und handlungsorientiert Materialien und Medien maßnahmenspezifisch, zielgruppengerecht gestaltet, aktualisierbar Prozess- management systematisch, integriert Evaluation/ Review regelmäßig, integriert Umweltkommunikation braucht System! Orientierung Diagnose Ziele Strategien Maßnahmen Wissensmanagement/ Good-Practice mitarbeiter- und bedarfsorientiert

32 Nachhaltigkeits- kommunikation mit System Informations- u. Bildungs- maßnahmen zielgruppen-, situations- und handlungsorientiert Orientierung Diagnose Ziele Strategien Maßnahmen Materialien und Medien maßnahmenspezifisch, zielgruppengerecht gestaltet, aktualisierbar Prozess- management systematisch, integriert Evaluation/ Review regelmäßig, integriert Wissensmanagement/ Good-Practice mitarbeiter- und bedarfsorientiert

33 Motivationsmanagement Das Ziel aufzeigen! Seine Konturen zeichnen! / Das Ziel konkret machen! Jedem den Wert des Ziels für ihn/sie persönlich zeigen! Entschlossenheit vermitteln: Dieses Ziel wollen und werden wir in unserem Unternehmen erreichen! Für jeden von uns lohnt es sich auch persönlich, das Ziel zu errechen. nach Höhler1999, S. 129

34 Empfehlungen I Ohne Glaubwürdigkeit / Unternehmenskultur geht gar nichts! Maßnahmen zur Motivierung sind nur erfolgversprechend, wenn die Gründe für fehlende Motivation berücksichtigt werden Zufriedenheit mit dem Job Motivierend sind Möglichkeiten zur aktiven Partizipation an der Arbeitsplatzgestaltung und zur Persönlichkeitsentfaltung Mitarbeiter müssen erkennbare Einflussmöglichkeiten haben (Persönlichen) Nutzen herausstellen

35 Empfehlungen II Rahmenbedingungen schaffen: Wie geht es weiter? Kontinuität statt spektakulärer Einzelaktionen Wissen mit Bezug auf Unternehmen oder Arbeitsplatz Verhaltensalternativen müssen bekannt und aus Sicht der Mitarbeiter machbar sein (Zwischen-) Erfolge bekannt machen

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39 Gliederung 1.B.A.U.M. e.V. 2.Ausgangslage und Zielsetzung -Nachhaltigkeit -Mitarbeitermotivation 3.Das MIMONA-Projekt 4.Datenbank und Website 5.Praxisbeispiele

40 3. Das MIMONA-Projekt Die Fragestellung: Wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter zur Umsetzung des Unternehmensziels Nachhaltigkeit informieren, einbeziehen und motivieren?

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43 Oder wie....?

44 Idee Mitarbeiter-Motivation zu Nachhaltigkeit - Datenbank mit erfolgreichen Praxisbeispielen zur Vermittlung des vorhandenen Wissens und zur Weitergabe von Erfahrungen - MIMONA liefert Bausteine für das Unternehmen auf seinem Weg zur Nachhaltigkeit

45 - Recherche und Präsentation von 500 in die Praxis umgesetzte Beispiele zur Mitarbeiter-Motivation und Kommunikation in einer Datenbank - Präsentation der Datenbank im Internet - Möglichkeit für Unternehmen, Maßnahmen zu recherchieren sowie ihre Maßnahmen selbst einzustellen - Alle Neuigkeiten per Newsletter - Veranstaltungsreihe mit 15 Workshops - Vorträge, Fachartikel, Pressekonferenzen - Projektzeitraum April 2004 bis März 2006 Umsetzung

46 Projektträger Kooperationspartner wiss. Begleitung Förderer

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48 Gliederung 1.B.A.U.M. e.V. 2.Ausgangslage und Zielsetzung -Nachhaltigkeit -Mitarbeitermotivation 3.Das MIMONA-Projekt 4.Datenbank und Website 5.Praxisbeispiele

49 Website

50 Suche

51 Wirkungsbereiche

52 Anwendungsfelder

53 Darstellung

54 Darstellung der Praxisbeispiele

55 Beispiel einstellen

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57 Gliederung 1.B.A.U.M. e.V. 2.Ausgangslage und Zielsetzung -Nachhaltigkeit -Mitarbeitermotivation 3.Das MIMONA-Projekt 4.Datenbank und Website 5.Praxisbeispiele

58 Praxisbeispiel 1 Freistellung von Mitarbeitern zur Unter- stützung einer Kinder- und Jugendhilfe- einrichtung für zwei volle Arbeitstage im Jahr - zu handwerklichen, körperlichen und organisatorischen Arbeiten - Beispiele sind Hilfe bei Umzügen, Vorbereitungen für Feste und Veranstaltungen, Nachhilfe

59 Schülke & Mayr GmbH Praxisbeispiel: Adventskalender - Jährlicher Adventsquiz mit Fragen zu Arbeitssicherheit und Umweltschutz, der vollständig als Intranetanwendung ausgestaltet ist. - Aus den jeweiligen richtigen Antworten der Tagesfrage wird am folgenden Tag der Gewinn von jeweils 25 verlost. - Die Beteiligung 2004 lag täglich bei etwa 50 % der Belegschaft. Praxisbeispiel 2

60 Praxisbeispiel 3 Neumarkter Lammsbräu Gbr. Ehrnsperger e.K. Praxisbeispiel: Öko-Rente - Ausgezeichnet werden Lammsbräu-Mitarbeiter - sowie Personen aus drei weiteren Kategorien: Lieferanten, Journalisten und Externe - jährlich Euro als Öko-Rente ausgelobt

61 Praxisbeispiel 4 LR Gebäudereinigung GmbH Praxisbeispiel: Hilfsprojekt Patenschaft Sri Lanka - Nachhaltige Hilfe nach dem Tsunami für sechs Villages im Süden Sri Lankas auf den Gebieten Bildung, Gesundheit und Existenz. - Getragen und umgesetzt wird das Projekt von der Geschäftsführung und den Mitarbeitern des Unternehmens.

62 Praxisbeispiel 5 Schülke & Mayr GmbH Öko-AG-Junior In der Schülke & Mayr GmbH werden seit Anfang 1994 alle Auszubildenden des Unternehmens in der sogenannten Öko-AG- Junior zusammengefasst In der Öko-AG-Junior bearbeiten die Auszubildenden in Abstimmung mit den betrieblichen Umweltschutzverantwortlichen betriebsrelevante Umweltprojekte. Die Öko - AG Junior ist eine Untergruppe der Arbeitsgemeinschaft Ökologie, in der Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen firmenrelevante Umweltthemen erörtern und bearbeiten.

63 Praxisbeispiel 6 WestLB Praxisbeispiel: Mit Energie verantwortungsbewusst umgehen Mit Energie verantwortungsbewusst umgehen! Projekt der auszubildenden Kaufleute für Bürokommunikation der WestLB zum Thema Energie sparen. Acht Auszubildende der WestLB konzipierten eine Kampagne zum Thema Energieeinsparung. Mit witzigen Werbe- spots, einem Wettbewerb und kreativen Werbe- materialien wollen sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verantwortungsbewusstem Um- gang mit Energie bewegen.

64 Alfred Kärcher GmbH & Co. KG Praxisbeispiel: Anreiz zur Fahrradnutzung - Fahrradkarte, zum abstempeln für Fahrradfahrer - Alle Karten mit jeweils 20 Stempeln nehmen an der Verlosung am Jahresende teil. - Hauptgewinn ist ein Geldpreis von 870. Praxisbeispiel 7

65 Praxisbeispiel 8 WALA Heilmittel GmbH Praxisbeispiel: Öko-Fahrtraining -Um ein umweltbewusstes Autofahren der Mitarbeiter wie auch des Außendienstes zu fördern, wurden 2001 erstmals Kurse zum Öko- Fahrertraining während der Arbeitszeit kostenlos angeboten. Bei Anwendung der gelernten Fahrweise können Spriteinsparungen von über 20 % erzielt werden. -Beispiel für einfache win-win-win-Maßnahme

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69 Kontakt/Ansprechpartner B.A.U.M. e.V. Dieter Brübach Osterstraße Hamburg Tel.: 0511/ Fax.: 0511/ weitere Informationen:


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