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Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes University of Applied Sciences 1 Power Engineering Saar Ein Institut der Hochschule für Technik und.

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Präsentation zum Thema: "Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes University of Applied Sciences 1 Power Engineering Saar Ein Institut der Hochschule für Technik und."—  Präsentation transkript:

1 Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes University of Applied Sciences 1 Power Engineering Saar Ein Institut der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Prof. Dr.-Ing. Michael Igel Prof. Dr.-Ing. Stefan Winternheimer Energiewirtschaft 5. Energieübertragung und Energieverteilung Dipl.- Ing. Matthias Sommer Wintersemester 2010/2011

2 Energieübertragung und Bilanzkreise 5.2.Fahrplanmeldungen 5.3.Ausgleichsenergie 5.4.Regelenergie... Energieverteilung

3 Bilanzkreise

4 Bilanzkreise Lieferant schließt Bilanzkreisvertrag mit Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) = Regelzonenbetreiber falls der Lieferant einen eigenen Bilanzkreis nutzt ist er gleichzeitig Bilanzkreisverantwortlicher (BKV) Lieferant meldet täglichen Fahrplan an ÜNB

5 Bilanzkreise Entnahmestellen, aber auch Einspeisung Strom von Händler A Strom von Händler B Strom von Händler C Händlerseite Strombeschaffung von (und Verkauf an) Händler Abwicklung über Fahrpläne Lieferseite Lieferung an Verbraucher Einspeisung von Kraftwerken Abwicklung über Messung durch Netzbetreiber Anschließend Abrechnung Ausgleichs- energie durch ÜNB

6 Bilanzkreise und Regelzonen Lieferant D Händler LErzeuger A Händler M Erzeuger B Erzeuger C Händler M Interner Fahrplan in einer Regelzone Externer Fahrplan Regelzonenübergreifend Interner Fahrplan in einer Regelzone RWE Regelzone EON Regelzone Lieferant E

7 Bilanzkreise und Regelzonen Lieferant D Lieferant E Händler L Erzeuger A Händler M Erzeuger B Messung durch Netzbetreibe r Fahrpläne ÜNB kann alle Fahrpläne sofort prüfen, da jeweils doppelt von Sender und Empfänger Händlerbilanzkreise müssen sofort ausgeglichen sein Ausgleich der Bilanzkreise von Lieferant / Erzeuger kann erst nach Messung durch Netzbetreiber berechnet werden.

8 Bilanzkreisabrechnung Summe aller Fahrpläne (Saldierung der von Händlern gekauften und an Händlern verkauften Mengen) Ausgleichsenergie Entnahme- stellen, aber auch Einspeisung Strom von Händler A Strom von Händler B Strom von Händler C Summe aller Lieferungen und Einspeisungen Händlerseite BILANZ Lieferseite Beide Seiten müssen für jede ¼-Stunde übereinstimmen !!! Wird von ÜNB geliefert und berechnet.

9 Fahrplanmeldung Lieferant DHändler L Händler L meldet Fahrplan von L an D Lieferant D meldet Fahrplan von L an D Regelzonenbetreiber vergleicht Fahrplanmeldungen. Fehlermeldung falls Fahrpläne nicht identisch.

10 Fahrplanmeldung Fahrpläne sind bis 14:30 des Vortages an den Regelzonenbetreiber (ÜNB) zu melden Regelzonen-interne Fahrpläne können bis 16:00 des Folgetages geändert werden Regelzonenübergreifende Fahrpläne können am Liefertag geändert werden Jede nachträgliche Fahrplanänderung benötigt immer zwei Bilanzkreise

11 Fahrplanmeldung Format einer Fahrplanmeldung ETSO Scheduling System Wichtigste Datenfelder ESS-Fahrplanmeldung Sender Id: Absender = Name eigener Bilanzkreis Receiver Id: Empfänger = Name ÜNB-Bilanzkreis Out Area: Regelzone aus der geliefert wird In Area: Regelzone in die geliefert wird Out Party: Händler/Lieferant der liefert In Party: Händler/Lieferant der empfängt Pos und Qty: Viertelstunde und Leistung (96 Werte)

12 Fahrplanmeldung EIC: Bilanzkreisnamen EIC – ETSO Identification Code Alle Bilanzkreise sind im Internet bei VDN veröffentlicht

13 Fahrplanmeldung ESS-Fahrplan Beispiel Sender Id11XSWS M Receiver Id10XDE-RWENET---I Out Area10YDE-RWENET---I In Area10YDE-RWENET---I Out Party11XVERBUND C In Party11XSWS M Pos und Qty1/5,2 ; 2/5,2 ; 3/5,2 ; …

14 Ausgleichsenergie Ausgleichsenergie ist keine physikalische Energie, sondern kaufmännisch-bilanziell Anderer Name: Bilanzkreisabweichungen Preise für Bilanzkreisabweichung Vergütung wenn Fahrplan > Entnahme, Zahlung wenn Fahrplan < Entnahme

15 15 Regelenergie ist physikalische Energie Notwendig für Netzstabilität Primärregelung, Sekundärregelung, Minutenreserve Preise für Ausgleichsenergie werden aus Regelenergiepreisen ermittelt 5.4 Regelenergie

16 Regelenergie 5.4 Regelenergie ÜNB Abweichung vom Fahrplan Maßnahmen durch Regelzonen- betreiber Ziel: Hohe Versorgungs- Qualität Marktplatz für Regelenergie Marktplatzbetreiber Anbieter

17 Regelenergie 5.4 Regelenergie

18 Regelenergie 5.4 Regelenergie (1) Momentanreserve: Drehende Massen (2) Primärregelreserve: Dezentraler Regler im Kraftwerk (3) Sekundärregelreserve: Zentraler Regler in der Netzleitwarte (4) Minutenreserve: manuell abgerufene Fahrplanänderungen (5) Stundenreserve: angepaßter Kraftwerkseinsatz Leistung ursprünglich geplante Erzeugungsleistung P o 23 0 Ausfall SekundenMinutenStunden ~ ~ Ausgefallene Erzeugungsleistung

19 Regelenergie 5.4 Regelenergie Leistung ursprünglich geplante Erzeugungsleistung P o 23 0 Ausfall SekundenMinutenStunden ~ ~ Ausgefallene Erzeugungsleistung Systemdienstleistungen und Ausgleichsenergie müssen wettbewerblich gehandelt werden Markt für Primärregel- und Sekundärregelreserve (Systemdienstleistungen), Minutenreserve (Ausgleichsenergie)


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