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Arm und sozial ausgegrenzt – Perspektiven in und für Europa Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum Impulsreferat der Tagung.

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Präsentation zum Thema: "Arm und sozial ausgegrenzt – Perspektiven in und für Europa Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum Impulsreferat der Tagung."—  Präsentation transkript:

1 Arm und sozial ausgegrenzt – Perspektiven in und für Europa Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum Impulsreferat der Tagung Einladen statt abhängen – unterwegs gegen Armut und Ausgrenzung am 25. Juni 2010 in Berlin

2 1. Geschichte Programme Armut I – III (1975 – 1994) Vertrag von Amsterdam 1997, Artikel 137 Beschluss des Europäischen Rates März 2000 in Lissabon Vertrag von Lissabon von 2007, In Kraft getreten 1. Dezember 2009 (nunmehr Art. 153)

3 Europäischer Rat März 2000 in Lissabon Bis 2010 folgende Ziele erreichen: die Union zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt zu machen- einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammen- halt zu erzielen. Lissabon Strategie, Agenda 2010

4 2. Armutsverständnis Absoluter – relativer Armustsbegriff Relativ: 60 % des nationalen Median- Äquivalenzeinkommen Multidimensionalität: Einkommen Arbeit Bildung/Ausbildung Gesundheit Wohnen Spezielle Probleme Migration Überschuldung Kinderarmut

5 (Quelle: vgl. European Commission; Special Eurobarometer – Poverty and Exclusion; September 2007; Figure1a; S. 9; Internetquelle: Stand , docs/social_inclusion/2007/eurobarometer_povertyandexclusion_en.pdf) docs/social_inclusion/2007/eurobarometer_povertyandexclusion_en.pdf 3. Lebenslage 3.1 Einkommen

6 3.2 Arbeit

7 3.3 Bildung - Ausbildung

8 3.4 Gesundheit

9 14-year difference in life expectancy for men and 8 year gap for women between EU Member States source: Life expectancy at birth 2007 for EU Regions

10 Unskilled living 4-6 years less than professionals ( UK )

11 source: 5-fold difference in infant mortality rate between EU Member States Infant mortality 2007 EU Regions

12 3.5 Spezielle Probleme Migration

13 Überschuldung

14 Armut von Kindern und Jugendlichen

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17 4. Die Offene Metho- de der Koor- dinati- on in der EU

18 Elemente Laeken-Indikatoren Anfragen der Europ. Kommission Nationale Berichte/Ziele Abstimmung zwischen Kommission, unabhängigen Experten und nationalen Regierungen Syntheseberichte Aktivierung der Stakeholder Peer Reviews Alle Stakeholder heranziehen Mutual Learning

19 Nationale Berichte der letzten Jahre 2010: Maße für extreme Armut Working poor und Arbeitsmarktsegmentation – Kommt ins Netz 2009: Mindesteinkommensregelungen – (http://www.peer-review-social- inclusion.eu/politikbegutachtung/2009/erstes- halbjahr-2009) Wohnungslosigkeit und prekäre Wohnungsversorgung Auswirkungen der Finanzkrise

20 Peer Reviews der letzten Jahre Ungarn: Eingliederungshilfe für Roma-Kinder in benachteiligten ländlichen Umfeldern – Kleingebiet Szécsény, Ungarn; Italien - Portugal - Serbien - Tschechische Republik - Vereinigtes KönigreichEingliederungshilfe für Roma-Kinder in benachteiligten ländlichen Umfeldern – Kleingebiet Szécsény, Ungarn Norwegen: Erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von MigrantInnen; Deutschland - Finnland - Griechenland - Italien - Lettland - Malta - Vereinigtes Königreich - ÖsterreichErfolgreiche Arbeitsmarktintegration von MigrantInnen; Vereinigtes Königreich: Ein guter Platz zum Altwerden: Nationales/lokales Abkommen; Dänemark - Finnland - Malta - Rumänien - Spanien - Tschechische Republik - Ungarn - ZypernEin guter Platz zum Altwerden: Nationales/lokales Abkommen;

21 Dänemark: Sozialdienstleistungen: Wahlfreiheit, Qualität und Gleichberechtigung; Estland - Italien - Litauen - Niederlande - Portugal - Rumänien - Spanien - Ungarn - Vereinigtes KönigreichSozialdienstleistungen: Wahlfreiheit, Qualität und Gleichberechtigung Norwegen: Entwicklung zielgenauer Werkzeuge für die aktive Eingliederung sozial Schwacher; Irland - Polen - Rumänien - Spanien - Vereinigtes Königreich - Zypern - ÖsterreichEntwicklung zielgenauer Werkzeuge für die aktive Eingliederung sozial Schwacher Österreich: Initiativen sozialpartnerschaftlicher Einrichtungen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von benachteiligten Personengruppen; Finnland - Irland - Norwegen - Slowenien - Spanien - Vereinigtes KönigreichInitiativen sozialpartnerschaftlicher Einrichtungen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von benachteiligten Personengruppen

22 5. Staatliche Politik Reduktion des Armutsrisikos durch Sozialtransfers 2005 Vor Sozialtr. Nach Sozialtr. Dänemark2812 Schweden2912 Deutschland2613 Finnland2913 EU Irland3318 Großbritannien3019 Italien2420 Griechenland2321 Quelle: EU – SILC 2006

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25 6. Perspektiven in und für Europa Große Teile der Agenda 2010 nicht erreicht Aber: Thema Armut ist auf der Agenda geblieben – Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und Sozialer Ausgrenzung Aktivierung von Stakeholdern, u.a. EURODIAKONIA Agenda 2020: Reduktion der Armut in den MS um 20 Mio. – insgesamt, nicht aber pro Land.

26 Europa wird nur als ein sozial gestalteter Sozialraum seine wirtschaftlichen, vor allem seine friedenssichernden Aufgaben wahrnehmen können! Dabei kommt den Wohlfahrtsverbänden eine große Bedeutung zu: Wahrnehmung, Hilfestellung, sozialanwaltliche und politische Funktion, Europa wird nun zu der Stadt, nach deren Bestem wir zu suchen haben! denn wenns ihr wohl geht, so gehts auch euch wohl.

27 Aber auch für den Staatenverbund Europäische Union gilt: Was anders sind also Reiche, wenn ihnen Gerechtigkeit fehlt, als große Räuberbanden? Aurelius Augustinus


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