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Arbeitsgemeinschaft Schule und Verein Grundschule Aich & DJK SV Binabiburg Kooperation Schule und Verein in der Ganztagsbetreuung Hauptschule Bodenkirchen.

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Präsentation zum Thema: "Arbeitsgemeinschaft Schule und Verein Grundschule Aich & DJK SV Binabiburg Kooperation Schule und Verein in der Ganztagsbetreuung Hauptschule Bodenkirchen."—  Präsentation transkript:

1 Arbeitsgemeinschaft Schule und Verein Grundschule Aich & DJK SV Binabiburg Kooperation Schule und Verein in der Ganztagsbetreuung Hauptschule Bodenkirchen & DJK SV Binabiburg

2 Wer steckt hinter der Kampagne Sport nach 1 bzw. Sport in der Ganztagsbetreuung Bayerisches Kultusministerium & Bayerische Landes-Sportverband Träger der Initiative ist die BSJ Vereine Sport /Musik Einsatzstelle, Anleiter Schulen, Kindergärten deren Träger

3 Sport in Schule und Verein in Bayern Warum? Wissenschaftliche Untersuchungen zum Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen sprechen eine eindeutige Sprache. Sie untermauern eindrucksvoll den Stellenwert des Sports gerade in einer Gesellschaft, in der körperliche Betätigung und Bewegung beruflich oder privat immer seltener nötig, gleichwohl aber für eine gesunde Lebensführung unverzichtbar ist. Der Schulsport kann die intendierte lebenslange Bindung an ein gesundheitsorientiertes sportliches Handeln aber gänzlich und allein nicht herbeiführen. Hierfür bedarf es auch des Brückenschlags zur außerschulischen Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler, wie er durch das Sport-nach-1-Modell vollzogen wird.

4 AUFRUF AN ALLE SCHULEN UND SPORTVEREINE Günther Lommer, Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbandes Siegfried Schneider, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus Sport nach 1 in Schule und Verein! Seit nunmehr 15 Jahren steht dieser Name für ein außerordentlich erfolgreiches Kooperationsmodell von Schule und Verein in Bayern. Es hat den Anspruch, Schülerinnen und Schüler in über 70 Sportarten ein qualifiziertes, den Sportunterricht ergänzendes, freiwilliges Nachmittagsangebot zu unterbreiten, sie in ihren Neigungen und Begabungen zielgerichtet zu fördern und ihnen die Notwendigkeit eines auf Bewegung hin ausgerichteten Lebens näher zu bringen. Die enorme Steigerungsrate von annähernd 60 % innerhalb der letzten Jahre auf mehr als 2200 Kooperationen zeigt: Das Sport-nach-1-Modell kann diesen hohen Anspruch auch erfüllen. Genauer betrachtet ist das Sport-nach-1-Modell aber nicht nur ein Erfolgskonzept, das dauerhaft die Brücke zur außerschulischen Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler schlägt und beispielgebend die Bewegungsfreude und Begeisterungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen in Bayern dokumentiert. In bemerkenswerter Weise vergegenwärtigt es auch den Stellenwert gemeinschaftlichen Handelns im Interesse und zum Wohle der bayerischen Schülerinnen und Schüler. Unser herzlicher Dank ist deshalb an viele gerichtet, die zum großen Erfolg beigetragen haben. Er gilt allen Persönlichkeiten, die mithelfen das Bayerische Kooperationsmodell vor Ort umzusetzen und mit Leben zu erfüllen – insbesondere den Übungsleitern und Lehrkräften, die allwöchentlich mit attraktiven Sportangeboten Kinder und Jugendliche im Rahmen von Sport nach 1 betreuen und begeistern. Unser herzliches Dankeschön gilt aber ebenso den Koordinatoren in den Arbeitskreisen und den Kreisreferenten des Bayerischen Landes-Sportverbandes, die ehrenamtlich für das Projekt Sport nach 1 tätig sind, den Sponsoren und Förderern von Sport nach 1, ohne deren Unterstützung viele Projekte nicht realisiert werden könnten, und den Spitzensportlern, die sich als Paten und Sympathieträger für Sport nach 1 engagieren. Die großartige Bilanz des Bayerischen Kooperationsmodells Sport nach 1 in Schule und Verein ist zweifelsohne Anlass zu großer Freude. Zugleich ist sie aber auch Verpflichtung und Ansporn, die Erfolgsgeschichte von Sport nach 1 in der Zukunft fortzuschreiben. In diesem Sinne appellieren wir an alle bayerischen Schulen und Vereine, sich im Rahmen von Sport nach 1 zu engagieren. Allen Lehrkräften und Übungsleitern, Schülerinnen und Schülern wünschen wir hierbei viel Erfolg und Vergnügen.

5 Grundidee und Zielsetzung Pflichtsportunterricht, Schulsport-Wettbewerbe, Sport nach 1 und das im Jahr 2000 eingeführte Modellprojekt "Bewegte Schule" bilden das Gesamtkonzept in Bayern für tägliche körperliche Aktivitäten bei Schülern und Schülerinnen. Schon seit 1991 ist Sport nach 1 im Rahmen des Kooperationsmodells eine wichtige Ergänzung des Pflichtsportunterrichts mit zusätzlichen freiwilligen Sportangeboten in enger Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein. Mit freizeitorientierten und gesundheitsbezogenen Sportarbeits- gemeinschaften (SAG) wird versucht, Schüler für den Sport zu gewinnen, um sie zu einer gesunden Lebensführung und sinnvollen Freizeitgestaltung anzuleiten. Selbstverständlich bietet Sport nach 1 auch die Möglichkeit einer leistungssportlich orientierten Förderung von sportlich talentierten Schülern. Alle Schulen und Sportvereine sind deshalb zu einer verstärkten Kooperation aufgerufen.

6 Zur Vereinspauschale zusätzlicher staatlicher Zuschuss: SAG-Pauschale Eingesetzte Übungsleiterlizenz wird bei der Vereinspauschale berücksichtigt Staatliche Zuschüsse zur Finanzierung von Großgeräten Gewinnung neuer Mitglieder Talentsichtung und Talentförderung in der Schule und im Verein Zusätzliche Sportangebote für Schüler und Schülerinnen Sportliches Profil und Attraktivität Freiwillige Sportangebote Bewusste Entscheidung entsprechend den Interessen und Begabungen Sport als Grundlage einer gesunden Lebensführung erfahren Sinnvolle Freizeitgestaltung Möglichkeiten zum Erleben von Gemeinschaft Vorteile für den VereinVorteile für die SchuleVorteile für die Schüler/innen Die Vorteile von Sport nach 1 Weitere Vorteile Alle Sportarbeitsgemeinschaften sind Schulveranstaltungen. Damit sind alle beteiligten Kinder und Jugendlichen durch die Schülerunfallversicherung abgesichert Die Mitgliedschaft im Verein ist weder für Schüler noch für Lehrkräfte bzw. Übungsleiter erforderlich, sollte aber auf freiwilliger Basis angestrebt werden. Optimale Nutzung von Sportstätten

7 Sport nach 1 ein Gewinn! Sport ist eine Möglichkeit zum Erleben von Gemeinschaft

8 FSJ im Sport 1. Was ist das FSJ im Sport Das FSJ ist in der Regel ein 12–monatiger freiwilliger sozialer Dienst, den junge Menschen bis 27 Jahre in Einrichtungen des organisierten Sports ableisten können. Ein FSJ im Sport ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, in dem ein Einblick in soziale und sportliche Berufsfelder ermöglicht wird und Erfahrungen gesammelt werden können. Ziel der Jugendarbeit im Sport ist die Förderung der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Dies geschieht über Kontakt, Geselligkeit, Spaß, Spiel und Sport. 2. Wer organisiert das FSJ im Sport Die Bayerische Sportjugend BSJ ist die Jugendorganisation des Bayerischen Landes- Sportverbandes BSLV und versteht sich als Lobbyist für alle 1,7 Millionen Kinder und Jugendliche in über Sportvereinen Bayerns. Die Bayerische Sportjugend ist Träger des FSJ im Sport in Bayern. Die Bayerische Sportjugend berät sowohl Einsatzstellen als auch Interessenten in allen Fragen rund um das FSJ. Während der Bewerbungsphase kann dem Bewerber auf Anfrage auch Beratung bzgl. der Wahl der richtigen Einsatzstelle geleistet werden. Stephan Becker im Gespräch mit einem Jugendfußballer(Bild rechts)

9 Ausbildung & Fortbildung Pädagogische Begleitung & Bildungsseminare Das FSJ ist als Bildungs- und Orientierungsjahr definiert, dies bedeutet eine persönliche und fachliche Weiterqualifizierung des Freiwilligen. Das FSJ Gesetz schreibt hierfür 25 Bildungstage vor, diese sind wie folgt aufgeteilt: Sportartspezifische Qualifikation: 10 Tage Jeder Teilnehmer kann sich zu Beginn des FSJ in Absprache mit der jeweiligen Einsatzstelle für eine sportfachliche Ausbildung entscheiden. Dies kann je nach Vorqualifikation und Interesse eine sportartspezifische Übungsleiterausbildung Fachübungsleiterausbildung ( Dauer: 10 Tage) eine allgemeine Übungsleiterausbildung für den Bereich Kinder/Jugendliche: Übungsleiter C-Breitensport Kinder/Jugendliche (Dauer: 17 Tage) oder auch andere sportfachliche Ausbildungen sein. Achtung: sollte eine Fachübungsleiterausbildung oder Andere angestrebt werden, muss dies mit Hilfe der Einsatzstelle selbständig organisiert werden. Persönliche Qualifikation: 15 Tage. Zusätzlich kommt zur sportfachlichen Ausbildung die persönliche Bildung, diese findet in FSJ Blockseminaren statt ( 3 x 5 Tage ). Schwerpunkt der FSJ Blockseminare sind: Austausch von Erfahrungen, Erlebnissen und möglichen Problemen in den Einsatzstellen. Austausch mit anderen FSJ Teilnehmern. persönlichkeitsbildende und fachliche Themen. Die Teilnahme an den Seminarblöcken ist gesetzlich vorgeschrieben. Erste Hilfe Kurse im Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport Für die Übungsleiter-C-Breitensport Kindern/Jugendliche ist der Nachweis der Teilnahme an einer 16-stündigen Erste-Hilfe- Ausbildung erforderlich (Führerschein Kurs reicht nicht aus) Wird der Erste-Hilfe Kurs während des FSJ absolviert, werden die Kosten übernommen. Wenn der Kurs schon vorher absolviert wurde, dann darf der Nachweis nicht älter als 2 Jahre sein. (Stichtag: Prfüungstermin der ÜL Ausbildung)

10 Kosten des Projekts Anfallende Kosten –Aus- und Fortbildung des FSJ- lers –Sozial- und Krankenversicherungen –Verdienst bzw. Taschengeld 300 Der Träger BSJ erhält –400 Euro vom Verein –Zuschussmittel vom Land Bayern –Stiftungsmittel Spenden aus der Wirtschaft und Politik Bei Kooperationen oder Arbeitsgemeinschaften mit Schulen, Kindergärten etc. erhält der Verein entsprechend der Einsatzzeiten des FSJ- lers eine entsprechende Vergütung. (Es darf kein Geld verdient werden)

11 Kinder stark machen im Sport

12 Wir wünschen allen Teilnehmern beim Sport in Schule und Verein viel Spaß

13 Bewegungsmangel bei Kindern Ursachen, Folgen und Veränderungsmöglichkeiten Kinder haben einen instinktiven Bewegungsdrang. Der Mangel an körperlicher Aktivität von Kindern ist jedoch mittlerweile zu einem ernsten Problem nicht nur für die Familien sondern für die gesamte Gesellschaft geworden. Etwa jedes 5 Kind ist übergewichtig. Die Folgen von Bewegungsmangel reichen über mangelnde körperliche Fitness, Haltungsschäden bis zu geringerer geistiger Leistungsfähigkeit. Spätfolgen im Erwachsenenalter sind der frühere Beginn von Herz- Kreislauferkrankungen und Rückenleiden. Für die gesamte Gesellschaft bedeutet dies in Zukunft deutlich höhere Kosten durch Krankheit und durch weniger Kreativität und Leistungsfähigkeit der jetzigen Kindergeneration. Ursache für die im Vergleich zu früheren Generationen geringe körperliche Aktivität von Kindern ist, dass Spiel- und Bewegungsräume für Kinder vor allem durch den immer noch zunehmenden Straßenverkehr immer kleiner werden und dass die Nutzung von elektronischen Medien immer noch steigt. Aber auch die geringe Wertschätzung des freien Spiels im Freien durch Eltern und andere Erwachsene trägt dazu bei. Obwohl das Thema Bewegungsmangel von Kindern mittlerweile auch von einigen Medien aufgegriffen wird, besteht noch ein großer Aufklärungsbedarf.

14 Einleitung Kinder sind der Inbegriff von Bewegungsfreude. Durch Bewegung drücken Kinder Gefühle aus, Bewegung begleitet ihr Sprechen. Wo eine Gelegenheit vorhanden ist, rennen sie, raufen sie, hüpfen sie, klettern sie, balancieren sie oder probieren auf andere Art ihre körperliche Geschicklichkeit aus. Dennoch sieht man kaum spielende Kinder im öffentlichen Raum, nimmt die Zeit, die Kinder bewegungslos vor dem Fernseher oder Computer sitzen, zu, klagen Ärzte über übergewichtige und Lehrer über unkonzentrierte Kinder. Die fundamentale Wichtigkeit des Faktors Bewegung für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung von Kindern ist hinlänglich erforscht und dokumentiert. Auf Spätfolgen auch im Erwachsenenalter, sowie auf den damit verbundenen Anstieg der Gesundheitskosten wird in Literatur, Medien hingewiesen. Auf die Hindernisse, die die Kinder hemmen ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben, wird eingegangen.

15 Körperliche Fitness Die meisten Studien gehen von einer Verschlechterung der Fitness im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte aus. So lässt sich an Berliner Schulen ein deutlicher Leistungsabfall in den sportlichen Leistungen anhand der erreichten Punkte bei den Bundesjugendspielen innerhalb der letzten 10 Jahre ableiten. Körperkoordination Körperkoordination umfasst das Zusammenspiel von Sinnesorganen, Gehirn und der Skelettmuskulatur. Durch Übung werden Bewegungsabläufe optimiert. Wie für viele andere Fähigkeiten gilt auch für die motorische Entwicklung, dass es bestimmte Entwicklungszeiten (neurologische Fenster) gibt, in denen Fähigkeiten besonders schnell gelernt werden. Werden diese Chancen verpasst, können sie im späteren Leben, wenn überhaupt, dann nur unter großen Schwierigkeiten nachgeholt werden. Es wird auch deutlich, dass die Körperkoordination umso höher ist, umso mehr die Kinder in ihrer Freizeit körperlich aktiv waren. Am Beispiel der Körperkoordination kann man besonders deutlich erkennen, dass Kinder einen natürlichen Trieb haben, genau diese Fähigkeiten üben zu wollen. Spaziergänge mit Kindern sind anstrengend für Erwachsene, weil Kinder nicht in gleichmäßigem Tempo voranschreiten, sondern lieber rennen oder hüpfen, rückwärts laufen und jede Gelegenheit zum Balancieren oder Klettern ausprobieren. Auch Ballspiele, Seilspringen, Hüpfspiele und Spiele, bei denen ein gesprochener oder gesungener Text mit Bewegung verbunden wird, trainieren die Körperkoordination. Kinder mit geringer Körperkoordination, die also schnell das Gleichgewicht verlieren und deren Muskeln schwach sind, verletzen sich viel häufiger als diejenigen, die sich ständig bewegen.

16 Geistige Leistungsfähigkeit Neben den erwähnten Einflüssen von Bewegung auf die körperliche Gesundheit, ist ausreichend Bewegung auch für die Entwicklung der geistigen Leistungsfähigkeit wichtig. Kinder, die eine gute Körperkoordination besitzen, können sich auch besser konzentrieren. Durch die bessere Durchblutung des Gehirns wird anscheinend auch die Gedächtnisleistung des Gehirns durch den Erhalt bzw. eine Verbesserung der Nervenzellen gesteigert Kreativität Da Kinder sich viel mehr als Erwachsene durch Bewegung äußern, sind sie durch Bewegungsmangel um einem Teil ihrer kreativen Möglichkeiten gebracht. Heutige Kinder beherrschen nur noch fünf bis sechs Spiele im Freien, während den Kindern in Deutschland vor 100 Jahren noch insgesamt 100 verschiedene Spiele draußen bekannt waren. Auch die Möglichkeit mit Materialien aus der Umgebung spielerisch kreativ umzugehen und dabei auf der Suche nach Materialien und dann bei ihrer Verarbeitung ständig in Bewegung zu sein, ist stark begrenzt. Kinder lernen, wie man bei jedem Kleinkind beobachten kann, durch begreifen. Sie lernen die Welt kennen, in dem sie Materialien aus der Umwelt nehmen und ausprobieren, was man damit machen kann. Damit lernen sie auch, etwas über ihren Körper, wie stark und wie geschickt sie sind, und welche Fortschritte sie machen. Im Zusammenspiel mit anderen Kindern lernen sie soziales Verhalten.

17 Selbständigkeit Neben den körperlichen Defiziten durch Bewegungsmangel bedeutet ständiges Gefahrenwerden und In-der-Wohnung-Spielen eine erhebliche Einschränkung der Selbstbestimmung und der Selbständigkeit von Kindern. Viele Kinder wachsen ohne Orientierung für ihre eigene Umgebung auf. Sie verlieren ihre Neugier und Entdeckungsfreude. Als Erwachsene werden sie dann ebenfalls dazu tendieren von einer sicheren und bekannten Insel zur anderen zu fahren. Auch im Urlaub werden sie dann eher sichere Hotelanlagen ansteuern als sich selbständig an die Erkundigung ihrer Urlaubsumgebung zu machen und sich auf unbekannte und unkalkulierbare Einflüsse ihrer Umgebung einzulassen. Anerkennung Da Bewegung für Kinder wichtig ist, hat sie auch einen hohen Status bei Kindern. Das bedeutet, Kinder die wenig Bewegungserfahrung haben, können sich in diesem Punkt nicht mit anderen Kindern messen und fühlen sich minderwertig. Vor allem Jungen werden auch gehänselt. Besonders übergewichtige Kinder haben unter abwertenden Bemerkungen Anderer, sowohl von Erwachsenen als auch Kindern zu leiden. Diese negativen Erfahrungen können zu einem negativen Selbstbild führen.

18 Spaß Bewegung macht Kindern Spaß. Durch Bewegung werden euphorisierende Substanzen im Körper freigesetzt. Unter dem Punkt Kreativität wurde bereits deutlich gemacht, dass Spielen für das Hineinwachsen in die Welt lebenswichtig ist. Wird dieser Spiel- und Bewegungstrieb ständig unterdrückt, entlädt sich die ungenutzte Energie wie bei der Stressreaktion von Erwachsenen entweder durch aggressives oder durch depressives Verhalten. Es muss vermittelt werden, dass, selbst etwas zu machen, spannender ist als vorgefertigte, scheinbar perfekte Welten zu konsumieren. Der Konsum vorgefertigter Welten ist mittlerweile als Fast Food für die Seele überall verfügbar und leicht erreichbar. Es ist der langweilige Standard. Der Kick muss das Erleben der Bewegung des eigenen Körpers sein und hier Fortschritte und Grenzen zu spüren. Es sollte nicht mehr Statussymbol sein, möglichst viel nicht selbst zu machen. Statussymbol muss die Freiheit und die Möglichkeit sein etwas selbst gestalten zu können.


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