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Fahrzeuginstandhaltung

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Präsentation zum Thema: "Fahrzeuginstandhaltung"—  Präsentation transkript:

1 Fahrzeuginstandhaltung
Gefahren und Schutzmaßnahmen in Kfz-Werkstätten

2 Ungeschützt bewegte Maschinenteile
Gefährdungen und Schutzmaßnahmen Gefährdungen: Fang- und Einzugstellen an sich drehenden Teilen (Antriebsmotoren). Quetsch- und Scherstellen Hebebühnen, Rollenprüfstände, zwischen Fahrzeugen und Teilen der Umgebung. Schutzmaßnahmen: Gefahrenstellen kennzeichnen, Sicherheitsabstände einhalten. Eng anliegende Kleidung. Keine Handschuhe bei Arbeiten an drehenden Teilen (Hautschutzmittel benutzen). Hintergrundinformationen Wenn das Antriebsaggregat (Antriebsmotor) eines Fahrzeugs in Betrieb ist, werden viele ungeschützte bewegte Maschinenteile bewegt (Zahnriemen, Keilriemen, Kühlerlüfter). Die Arbeiten am laufenden Antriebsmotor und an den dadurch angetriebenen Teilen sind zu vermeiden. Sollte es trotzdem notwendig sein, sind entsprechende Schutzmaßnahmen durchzuführen. Mit Hebebühnen werden Fahrzeuge angehoben, dabei ist besonders auf den Gelenkarm der Hebebühne beim Anheben des Fahrzeugs zu achten. Beim Absenken des Fahrzeugs sollte ein Sicherheitsabstand zum Umriss des Fahrzeugs und zur Hebebühne beachtet werden. Auf Rollenprüfständen werden Fahrzeuge auf Laufeigenschaften und Bremsfähigkeit getestet. Die sich drehenden Räder des Fahrzeugs sowie die Rollen des Rollenprüfstands können nicht abgedeckt werden. Somit besteht auch hier Gefahr durch Quetsch- und Scherstellen, die nur durch Schutz durch Abstand vermieden wird. Bildquelle: Volkswagen AG Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

3 Teile mit gefährlichen Oberflächen
Gefährdungen und Schutzmaßnahmen Gefährdungen: Scharfkantige oder spitze Teile bzw. Werkzeuge. Schutzmaßnahmen: Sichere und geeignete (funkenarme) Werkzeuge. Geeignete PSA benutzen (Schutzhandschuhe, Schutzschuhe). Hintergrundinformationen Scharfkantige oder spitze Teile an Fahrzeugen sind nicht immer sofort zu erkennen. Werden Arbeiten an deformierten und unter Zug- oder Druckspannung stehenden Blechteilen (Karosserie) vorgenommen, besteht eine Verletzungsgefahr. Es empfiehlt sich hierbei das Tragen von Schutzhandschuhen. Auch das Lagern von scharfkantigen und spitzen Teilen sollte so erfolgen, dass andere Personen nicht gefährdet werden (Lagerordnung im Teilelager beachten!). Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

4 Kontakt mit heißen Medien
Gefährdungen und Schutzmaßnahmen Gefährdungen: Kontakt zu heißen Teilen, Flüssigkeiten und Gasen (Auspuffanlage, Motorenöl, Kühlwasseranlage). Schutzmaßnahmen: Technische Hilfsmittel benutzen. Heiße Medien und Teile abkühlen lassen. Geeignete PSA benutzen (Schutzhandschuhe). Hintergrundinformationen Fahrzeuge werden häufig durch den eigenen Antriebsmotor in die Kfz-Werkstatt hineingefahren. Bei Verbrennungsmotoren besteht im Bereich um die Verbrennungskammern des Motors, dem Abgassystem (Vorschall- und Schalldämpfer, Katalysator, Rußpartikelfilter) und dem Motorkühlsystem Verbrennungsgefahr durch heiße Teile, Flüssigkeiten (Kühlflüssigkeit) und Gase (Verbrennungsabgase). Um keine Verbrennungsverletzungen zu erleiden, sollten die erhitzten Teile und Flüssigkeiten erst abkühlen. Nach dem Abkühlen sollten die Arbeiten mit Schutzhandschuhen fortgesetzt werden. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

5 Kontakt mit Gefahrstoffen
Gefährdungen und Schutzmaßnahmen Gefährdungen: Arbeiten an Kraftstoffsystemen von Ottomotoren (Benzin, Autogas). Abgase und Rußpartikel. Batteriesäure. Schutzmaßnahmen: Absaugung und Belüftung. Vermeidung des Haut- und Augenkontakts. Benutzen spezieller Werkzeuge (funkenarm oder isoliert). Geeignete PSA benutzen. Hintergrundinformationen Der Umgang mit Gefahrstoffen an Fahrzeugen ist unvermeidlich. Jugendliche über 16 Jahre sollten nur im Rahmen ihrer Ausbildung mit diesen Gefahrstoffen umgehen. Werdende Mütter sind vor Gefahrstoffen mit krebserzeugende Eigenschaften, wie z. B. vor Kraftstoffen (Benzin), Schmiermitteln und Dieselmotorenemissionen zu schützen. Ausgelaufene oder verschüttete Gefahrstoffe (Kraftstoffe) unverzüglich beseitigen. Haut- und Augenkontakt vermeiden. Bei Arbeiten am Kraftstoffsystem besteht immer Brand- und Explosionsgefahr. Kraftstoffaustritt ist vorrangig zu vermeiden. Durch Lüftung und Absaugung wird die Brand- und Explosionsgefahr herabgesetzt. Arbeiten am Kraftstoffsystem sollten mit speziellem Werkzeug (funkenarm) ausgeführt werden. Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren entstehen Abgase. Die Gefahr für den Menschen besteht besonders durch Kohlenmonoxid. Kohlenmonoxid ist giftig und verringert den Sauerstofftransport im Blut. Dieselmotorenemissionen sind als krebserzeugende Stoffe eingestuft. Daher gilt: Fahrzeugbewegungen auf ein Minimum reduzieren. Abgasabsaugungsanlagen nutzen. Möglichst direkt am Abgasaustrittsort anschließen und absaugen. Möglichst freie Lüftung durch Tore und Fenster nutzen. Motoren nicht unnötig laufen lassen. Beschäftigungsbeschränkungen für Jugendliche und Schwangere beachten! Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

6 Persönliche Schutzausrüstung
Hautreinigungs-, Hautpflege- und Hautschutzmittel Beim Umgang mit folgenden Stoffen geeignete Hautreinigungs-, Hautpflege- und Hautschutzmittel benutzen: Öle und Fette Lacke und Wachse Kraftstoffe Organische Lösemittel Unterbodenschutz Hintergrundinformationen Gefahrstoffe, die zu Hautschädigungen führen können, sind insbesondere Motorenöle, Fette, Kraftstoffe, Kühlmittel, Lösemittel, Lacke, Harze und Kleber. Hautschutzmittel verringern wesentlich das Eindringen von Gefahrstoffen in die Haut. Diese werden bevorzugt dort eingesetzt, wo z. B. Schutzhandschuhe an ihre Einsatzgrenzen gelangen. Nur aufeinander abgestimmte (abgestufte) Hautschutzmittel benutzen. Die drei Anwendungsstufen genau beachten (1. Spezieller Hautschutz, 2. Hautreinigung, 3. Hautpflege) – siehe Hautschutzpläne. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

7 Verkehrs- und Rettungswege, Notausgänge und Ausstiege
Stets freihalten Nicht einengen Hintergrundinformationen Fahrzeuge so über Arbeitsgruben positionieren (parken), dass ein schnelles Verlassen der Arbeitsgrube ermöglicht wird. Notausstiege aus Arbeitsgruben stets freihalten. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

8 Absturzgefahren bei Arbeitsgruben und Unterfluranlagen
Arbeitsgruben und Unterfluranlagen sichern (Abdecken, Absperren). Fahrzeuge nur dort verlassen und besteigen, wo es sicher ist. Über und dicht neben ungesicherten Arbeitsöffnungen keine Arbeiten ausführen. Offene Arbeitsöffnungen nicht überspringen. Schmier- und Kraftstoffe auf Fußböden und Treppen unverzüglich entfernen. Hintergrundinformationen Fahrzeuge dürfen nur dort verlassen und bestiegen werden, wo dies sicher möglich ist. Ein sicheres Verlassen oder Besteigen ist z. B. möglich durch mindestens im Türbereich abgedeckte Seitengruben, über begehbare Flächen von Unterflurradsatz-Bearbeitungsmaschinen oder über Podeste. Über und dicht neben ungesicherten Arbeitsöffnungen dürfen keine Arbeiten vorgenommen werden, die auch an einem anderen Arbeitsplatz ausgeführt werden können. Ist das Überqueren von Arbeitsöffnungen notwendig, so sind Übergänge zu benutzen. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

9 Benutzen von Hebebühnen
Nur beauftragte und unterwiesene Beschäftigte dürfen Hebebühnen bedienen. Hebebühnen oder andere Hebeeinrichtungen nur bestimmungsgemäß betreiben: Sicherung gegen Abgleiten von angehobenen Fahrzeugen. Lasten mit ortsveränderlichen Hebebühnen oder anderen Hebeeinrichtungen nur in tiefer Stellung verfahren. Nur an angehobenen Fahrzeugen arbeiten, wenn diese gegen Abrollen, Abgleiten, Umkippen und Absinken gesichert sind. Hintergrundinformationen Hebebühnen dürfen nur durch Beschäftigte bedient werden, wenn sie mindestens 18 Jahre sowie durch den Arbeitgeber beauftragt und unterwiesen wurden. Nur geprüfte Hebebühnen benutzen (siehe Prüfbuch). Angehobene Fahrzeuge dürfen nur bestiegen werden, wenn sichergestellt ist, dass Fahrzeuge nicht kippen oder abstürzen können. Der Überstieg sollte über Arbeitsbühnen (Podeste) oder verfahrbare Treppen erfolgen. Keine Anlegeleitern benutzen. Die Hebebühne ist gegen das unbefugte Benutzen zu sichern (Abschließbarer Hauptschalter). Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

10 Arbeiten an Fahrzeugen mit Absturzgefahr
Nur an angehobenen Fahrzeugen arbeiten, wenn diese gegen Abrollen, Abgleiten, Umkippen und Absinken gesichert sind. Bei Arbeiten mit Absturzhöhen von mehr als 1 m: Maßnahmen gegen Absturz von Personen treffen. Leitern nur für Arbeiten geringen Umfangs nutzen. Arbeitsbühnen (Podeste) benutzen: Maximaler Abstand zwischen Fahrzeug und Arbeitsseite von Arbeitsbühnen 0,2 m. Ortsbewegliche Arbeitsbühnen gegen Wegrollen sichern. Hintergrundinformationen Mit Wagenhebern, Winden, Flaschenzügen oder ähnlichen Einrichtungen angehobene Fahrzeuge sind dann ausreichend gesichert, wenn zum Abstützen Unterstellböcke oder schubfest und kippsicher gelegte Lagerhölzer verwendet werden. Es ist darauf zu achten, dass der Boden unter der Abstützung eine ausreichende Tragfähigkeit besitzt. Arbeiten in angehobenen Fahrzeugen und auf Fahrzeugen mit einer Absturzhöhe von mehr als 1 m dürfen nur ausgeführt werden, wenn Maßnahmen gegen Absturz von Personen getroffen sind. Dies wird z. B. erreicht durch Schließen der Fahrzeugtüren oder Absperren der Öffnungen. Befinden sich vor den Fahrzeugtüren oder Öffnungen Ausstiege (Arbeitsbühnen, fahrbare Treppen), gelten diese als ausreichende Sicherung. Bei wiederkehrenden Arbeiten ortsbewegliche oder ortsfeste Arbeitsbühnen benutzen. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

11 Rauchverbote in Arbeitsräumen
Rauchverbote gelten in: Arbeitsbereichen, in denen mit entzündlichen Flüssigkeiten umgegangen wird. Arbeitsgruben und Unterfluranlagen. Kundenfahrzeugen. Hintergrundinformationen Ein grundsätzliches Rauchverbot besteht in Werkstätten für die Fahrzeuginstandhaltung nicht. Das Rauchen ist in Arbeitsbereichen verboten, in denen mit brennbaren (hoch und leicht entzündlichen) Flüssigkeiten gearbeitet wird oder in denen brennbare Gase oder Dämpfe auftreten können. Wie z. B. in Arbeitsbereichen, in denen Kraftstoffbehälter umgefüllt oder entleert, Bremsen mit Lösemitteln gesäubert, Spritzlackiert, mit Akkumulatoren umgegangen und Arbeiten an Gas führenden Systemen von Autogasanlagen durchgeführt werden. In Arbeitsgruben und Unterfluranlagen darf nicht geraucht werden, weil sich entzündliche Gase und Dämpfe in ihnen gesammelt haben könnten. Es könnte Explosionsgefahr bestehen. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

12 Handhabung von Feuerlöscheinrichtungen
Standorte für Feuerlöscheinrichtungen stets frei halten: gut sichtbar leicht zugängliche Stellen Zum Ablöschen brennender Kleidung Löschdecken benutzen. Hintergrundinformationen Beschäftigte müssen sich mit dem Umgang von Feuerlöschern vertraut machen. Feuerlöscher erst am Brandherd in Betrieb setzen. Nur mit geeignetem Löschgerät löschen. Löschmitteleignung und Einsatzbedingungen beachten! Brand in Windrichtung angreifen. Flächenbrände von vorn beginnend ablöschen. Brände ruhender Flüssigkeiten: Nicht mit vollem Strahl auseinander treiben, sondern Löschwolke über den Brandherd legen. Tropf- und Fließbrände von oben nach unten löschen. Nach Gebrauch Feuerlöscher neu füllen lassen. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

13 Führen von Fahrzeugen Beschäftigungsbeschränkung für Jugendliche beachten! Nur unterwiesene und beauftragte Beschäftigte dürfen Fahrzeuge führen. Verkehrsregeln einhalten. Bei beschränkter Sicht beim Rückwärtsfahren: Einweisen lassen! Hintergrundinformationen Zum Führen von Fahrzeugen im Betriebsgelände einer Werkstatt kommen nur Personen in Betracht, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, die körperlich und geistig geeignet sind, die im Führen der betreffenden Fahrzeugart unterwiesen sind und ihre Befähigung hierzu gegenüber dem Arbeitgeber nachgewiesen haben und von denen zu erwarten ist, dass sie die ihnen übertragenen Aufgaben zuverlässig erfüllen. Sie müssen vom Unternehmer zum Führen der Fahrzeuge bestimmt sein. Beauftragte Beschäftigte müssen für das Führen eine Fahrerlaubnis für die entsprechende Fahrzeugart besitzen, wenn diese im öffentlichen Verkehrsraum oder im beschränkt öffentlichen Betriebsgelände bewegt werden, z. B. im Bereich der Tankstelle, des Kundenparkplatzes. Bei Rückwärtsfahrten von Fahrzeugen, bei denen die Sicht nach hinten durch ihre Bauart beschränkt ist, z. B. bei Lkws, müssen Einweiser die Rückwärtsfahrt sichern. Der Einweiser sollte dabei seitlich neben dem Fahrzeug stehen und nicht unmittelbar hinter dem Fahrzeug. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

14 Sichern von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen
Fahrzeug vor Beginn der Arbeiten gegen unbeabsichtigte Bewegungen sichern: Betätigen der Feststellbremse. Unterlegkeile benutzen, bei Arbeiten an Bremssystemen oder bei deren Unwirksamkeit. Kraftbewegte Fahrzeugteile in angehobener Stellung formschlüssig gegen unbeabsichtigte Bewegungen sichern. Bei druckluftgefederten Fahrzeugen: Maßnahmen gegen unbeabsichtigtes Absinken des Aufbaus treffen. Hintergrundinformationen Wird am Bremssystem gearbeitet, sind Unterlegkeile zu benutzen. Bei Reparaturarbeiten in öffentlichen Straßen müssen abgestellte Fahrzeuge an geneigten Ebenen (abschüssige Straße) zusätzlich mit Unterlegkeilen gesichert werden. Fahrzeuge, die nur einseitig angehoben (aufgebockt) sind, müssen mit Unterlegkeilen vor den Rädern gegen Wegrollen gesichert werden. Ein Wagenheber ist kein Ersatz für einen Unterstellbock und darf nur beim Radwechsel verwendet werden. Beim Ziehen ungebremster Fahrzeuge müssen Schleppstangen verwendet werden. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

15 Arbeiten an Bremsanlagen und Kupplungen
Anfallenden Abriebstaub durch Staub bindende Nassreinigung oder durch Absaugen gefahrlos beseitigen (Nicht mit Druckluft!). Verschließende Beläge möglichst ohne Zerstörung als ganze Teile entfernen. Demontierte Beläge, Reibbelagreste und abgesaugten Staub staubdicht verpacken und emissionsfrei entsorgen. Hintergrundinformationen Abriebstaub darf nicht durch Abblasen entfernt werden. Den Bremsstaub mit Heißdampf-Waschgeräten entfernen. Mit einer Freisetzung von Stäuben in die Atemluft der Beschäftigten ist bei folgenden Tätigkeiten zu rechnen: Mechanische Bearbeitung von Belägen (z. B. Schleifen oder Überdrehen). Manuelle Bearbeitung von Belägen (z. B. Überschmirgeln mittels Schleifpapier, Kantenfasen mittels Feile, Aufnieten neuer Beläge). Entfernen von Abriebstaub aus Trommelbremsen oder von Scheibenbremsträgern, auch wenn Bremsbeläge nur ausgewechselt werden. Beim Absaugen von asbesthaltigen Stäuben oder Stäuben, bei denen Asbestfreiheit nicht sicher festgestellt werden kann, dürfen nur baumustergeprüfte Entstauber der Kategorie K 1 verwendet werden. Eine Nassreinigung darf nur durchgeführt werden, wenn das Reinigungsmittel die Bremswirkung nicht negativ beeinflusst. Müssen asbesthaltige Bremsbeläge in eingebautem Zustand auf Maß gebracht werden, dürfen dafür nur langsam laufende Abdrehvorrichtungen eingesetzt werden. Das Überschleifen ist wegen der starken Feinstaubentwicklung unzulässig. Beim Überdrehen müssen baumustergeprüfte Entstauber der Kategorie K1 benutzt werden. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

16 Arbeiten in Behältern und engen Räumen
Vor Instandhaltungsarbeiten: Stoffe und Zubereitungen in Behältern und engen Räumen von Fahrzeugen ermitteln und entsprechende Schutzmaßnahmen treffen. Keine Alleinarbeiten durchführen: Erlaubnisschein für Arbeiten in Behältern beachten. Aufsichtsführenden benennen. Betriebsanweisung beachten. Hintergrundinformationen Behälter und enge Räume vor Beginn der Arbeiten entleeren und reinigen. Vor Beginn und während der Arbeiten in Behältern und engen Räumen muss durch Lüftung sichergestellt werden, dass keine Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube in gesundheitsgefährlicher Konzentration sowie keine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre oder Sauerstoffmangel auftreten können. Zur Belüftung muss Frischluft benutzt werden. Die Wirksamkeit der Lüftung ist zu überwachen und gegen Schalthandlungen durch Unbefugte zu sichern. Bei Unwirksamwerden der Lüftung sind die Arbeiten sofort einzustellen. Kann das Auftreten von Gefahrstoffen in gefährlicher Konzentration oder Menge durch die Maßnahmen nicht verhindert werden, müssen die Beschäftigten bei den Arbeiten Atemschutz benutzen. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

17 Umgang mit Akkumulatoren (Batterien)
Ein- und Ausbau, Starthilfe für Fahrzeuge Beim Ausbau von Akkumulatoren Reihenfolge beachten: Verbrauchernetz (soweit möglich) ausschalten, Minuspol abklemmen, Pluspol abklemmen. Beim Anklemmen von Batterieladeeinrichtungen, Starthilfegeräten und Messegeräten Minusleitung als Letzte und weit entfernt von der Gasaustrittsöffnung der Batterien anklemmen. Beim Einbau Reihenfolge beachten: Pluspol anklemmen, Minuspol anklemmen. Hintergrundinformationen Das gleichzeitige Berühren beider Pole ist durch Auswahl von geeignetem Werkzeug zu vermeiden (Gefahr durch Lichtbogen und Entzünden von Wasserstoff aus dem Akkumulator oder von Kraftstoffdämpfen). Starthilfe mit Batterie oder Starthilfegeräten: Nur Starthilfekabel verwenden. Richtige Reihenfolge beim Anklemmen der Starthilfekabel beachten. Masseanschluss (schwarzes Kabel) möglichst weit von der Batterie entfernt anklemmen. Abklemmen in umgekehrter Reihenfolge. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

18 Umgang mit Akkumulatoren (Batterien)
Warten und Laden von Akkumulatoren Geeignete Persönliche Schutzausrüstung benutzen. Beim Laden von Akkumulatoren vorhandene Lüftungsöffnungen stets freihalten. Säure und Laugen mit Säureheber und Ballonkipper umfüllen und auf Akkumulatoren auffüllen. Akkumulatoren nicht überladen. Hintergrundinformationen Batterien werden meist mit flüssigen Elektrolyt (Säure und Laugen) betrieben. Durch Auffüllen mit destillierten Wasser wird bei Bedarf der Elektrolytstand angehoben. Während des Umfüllens von Säuren (oder Laugen) und während des Ladevorgang des Akkumulator (Batterie) durch Ausgasung besteht Verätzungsgefahr durch Spritzer. Beim Befüllen und Laden von Akkumulatoren (Batterien) Augenschutz, Schutzschürze sowie säurefeste und undurchlässige Handschuhe benutzen. Beim Laden von Batterien bildet sich – besonders bei zu hohen Ladespannungen bzw. -strömen und beim Überladen – an einem Pol Wasserstoff, am anderen Sauerstoff. Beide Gase bilden ein hoch explosives Knallgas (Explosionsgefahr). Batterien sollten daher in gesonderte Räume gewartet und geladen werden. Der entstehende Wasserstoff ist leichter als Luft. Daher sollten Lüftungsmaßnahmen durchgeführt werden, sodass Wasserstoff nach oben entweichen kann. Beim Arbeiten mit Säuren und Laugen sind Einrichtungen, die das Verspritzen und Verschütten der Säuren und Laugen verhindern, zu benutzen, z. B. Säureheber, Ballonkipper. Säuren und Laugen dürfen nicht in Trinkgefäßen gelagert werden (Verwechslungsgefahr). Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

19 Arbeiten an Kraftstoff-Einspritzdüsen
Beim Überprüfen von Einspritzdüsen Schutz gegen Verletzungen durch Hochdruckstrahl benutzen. Eingespritzten Kraftstoff mit Auffangbehälter (Glaszylinder) auffangen. Überprüfung von Einspritzdüsen für Ottokraftstoff nur in gesonderten Prüfanlagen durchführen. Hintergrundinformationen Zu den wirkungsvollsten Sparmaßnahmen im Fahrzeugbetrieb gehört die richtige Einstellung der Einspritzpumpenanlage und die Prüfung der Kraftstoffdüsen auf freien Durchgang. Um Kraftstoffeinspritzdüsen zu testen, ist der Flüssigkeitsstrahl in einen Auffangbehälter abzuleiten. Der aufgefangene Kraftstoff kann zur Mengenbestimmung verwendet werden. Die Messung kann für eine richtige Einstellung der Einspritzpumpe benutzt werden. Kraftstoffe für Otto-Verbrennungsmotoren verdunsten schneller als Dieselkraftstoffe. Aus diesem Grund sind die Einspritzdüsen für Ottokraftstoff auszubauen und in gesonderten Prüfanlagen auf Durchlässigkeit zu prüfen. Bildquelle: Volkswagen AG Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

20 Montage von Fahrzeugrädern
Hilfsmittel für Transport von Reifen und Rädern benutzen. Reifen und Räder > 200 kg oder mit einem Durchmesser > 1,5 m: Montage, Demontage und Transport nur mit mind. 2 Personen ausführen. Vor dem Füllen von Luftreifen Sichtprüfung durchführen. Beim Befüllen von Luftreifen Schutzeinrichtung benutzen. Höchstzulässigen Fülldruck nicht überschreiten. Beim Auswuchten von Rädern Schutzeinrichtung benutzen. Hintergrundinformationen Maximale Reifendrücke dürfen nicht überschritten werden. Während beim Nachfüllen eines am Fahrzeug montierten Rades lediglich auf den Regeldruck befüllt wird, sind besonders bei der Schlauchlos-Reifenmontage höhere Drücke erforderlich, damit sich der Reifen an Felgenhorn und Felgenschulter setzen und eine zuverlässige Dichtheit erreichen kann (Zu beachten sind Montageluftdruck, Springdruck bei Humpfelgen, Setzdruck für PKW- und Leicht-LKW-Rädern, Wulstsitzdruck bei Landwirtschaftsreifen, Basisluftdruck). Vor der Montage sind Reifen und Felgen grundsätzlich einer Sichtprüfung zu unterziehen, um sicherzustellen, dass nur Reifen und Felgen verwendet werden, die weder beschädigt noch verschlissen, sauber sowie rostfrei, maßlich einwandfrei und vom Durchmesser aufeinander abgestimmt sind. Gefährdungen durch das fortfliegende Rad oder Teile davon sind nicht anzunehmen, wenn der Reifen nicht über den Montageluftdruck befüllt wird, das Rad sicher befestigt und der Reifen an ungeteilten Felgen montiert ist. Liegt der Setzdruck über 4,0 bar, sind zusätzliche Schutzmaßnahmen während des Befüllvorgangs erforderlich, wie das formschlüssige Befestigen des Rades und das Einhalten eines Sicherheitsabstands von mindestens 2 m. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

21 Aus- und Einbau von Schraubenfedern
Ein- und Ausbau nur mit geeigneten Spannvorrichtungen durchführen. Zulässige Spannkräfte nicht überschreiten. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

22 Arbeiten an Rollen-Prüfstand
Rollen-Prüfstand nur innerhalb der Leistungsgrenzen betreiben. Nicht in Gefahrenbereichen der drehenden Fahrzeugräder und Prüfstandsrollen aufhalten. Unbenutzte Rollen-Prüfstände durch Abschließen des Hauptschalters gegen Unbefugte Benutzung sichern. Hintergrundinformationen Der Gefahrenbereich eines Rollenprüfstands erstreckt sich von der Mitte des Rollensatzes in Befahrrichtung 2,5 m und gegen die Befahrrichtung 1,5 m in der Arbeitsgrube. Bei laufendem und betriebsbereitem Rollen-Prüfstand darf sich niemand im Gefahrbereich der sich drehenden Fahrzeugräder und Prüfstandsrollen aufhalten. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

23 Lackierarbeiten Absaugung benutzen.
Zusätzlich geeignete Persönliche Schutzausrüstung benutzen. Hintergrundinformationen Beim Lackieren entstehen gesundheitsschädliche Farbnebel, die auch leicht entzündlich sind. Rauchverbot beachten. Nur in entsprechend eingerichtete Spritzlackierkabinen arbeiten. Ist die Absaugung der Farbnebel nicht ausreichend, so ist zusätzlich ein Atemschutz zu benutzen. Feuerlöschgeräte müssen stets griffbereit sein. Über das Reinigen der Filteranlage muss ein schriftlicher Nachweis geführt werden. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

24 Verarbeiten von Konservierungsstoffen
Unterbodenschutz- und Hohlraumkonservierungsstoffe mit entzündlichen oder gesundheitsgefährlichen Lösungsmitteln: Geeignete Persönliche Schutzausrüstung benutzen. Beim Umgang mit entzündlichen Stoffen: Bereich von 5 m von der Verarbeitungsstelle gilt als feuergefährdeter Bereich. Hintergrundinformationen Für das Verarbeiten von Unterbodenschutz- und Hohlraumkonservierungsstoffen, die Gefahrstoffe enthalten, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu treffen: Betriebsanweisung beachten. Für ausreichende Belüftung des Arbeitsplatzes ist zu sorgen. Beschäftigte haben geeignete persönliche Schutzausrüstung zu benutzen. Werden Unterbodenschutz- und Hohlraumkonservierungsstoffe verarbeitet, die brennbare (leicht entzündliche, hoch entzündliche) Lösemittel enthalten, so ist im Umkreis von 5 m um die Verarbeitungsstelle dieser als feuergefährdeter Bereich anzunehmen. In diesem Bereich dürfen keine Funken bildende und thermische Arbeitsverfahren angewandt werden. Die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel müssen für diesen Bereich explosionsgeschützt ausgeführt sein. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

25 Arbeiten am Kraftstoffsystem (Otto-Motoren)
Persönliche Schutzausrüstung benutzen (Hautschutz). Auffangen austretender Kraftstoffe unmittelbar an der Austrittsstelle. Abklemmen der Kraftstoffleitungen im flexiblen Bereich. Dichtes Verschließen von offenen Leitungen bzw. Anschlüssen. Arbeiten nicht über Arbeitsgruben ausführen. Absaugen von Dämpfen. Sofortiger Wechsel der mit Kraftstoff getränkten Kleidung. Zum trockenen Kraftstofffilterausbau spezielle Werkzeuge benutzen. Hintergrundinformationen Bild: Montage einer Kraftstoffpumpe Quelle: BGI 808 Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

26 Betanken von Fahrzeugen
Nur geeignete Befüllungssysteme benutzen. Maßnahmen zur Verhütung von Brand- und Explosionsgefahren treffen. Nur explosionsgeschützte Arbeitsmittel im Bereich der Brand- und Explosionsgefahr benutzen. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

27 Arbeiten an Fahrzeugen mit Autogasanlagen
Fahrzeuge an gut sichtbarer und gekennzeichneter Stelle abstellen. Vor Beginn der Instandhaltungsarbeiten Entnahmeventil schließen. Entnahmeleitungen entleeren. In brandgefährdetem Bereich (3 m Umkreis um das Fahrzeug): Stellplätze über Erdgleiche. Keine Bodenöffnungen. Entleerung von Autogasbehältern nicht in Räumen durchführen. Bei Arbeiten an Autogasanlagen Explosionsschutzmaßnahmen treffen. Hintergrundinformationen Fahrzeuge mit Flüssiggas dürfen nur auf Plätzen abgestellt werden, die über Erdgleiche liegen; im Umkreis von 3 m von der Schnittstelle des Entnahmeventils des Autogasbehälters dürfen sich keine Bodeneinläufe, Kanäle, Schächte, unbelüftete Arbeitsgruben oder Ähnliches befinden. Ein Entleeren von Autogasbehältern darf nicht in Räumen durchgeführt werden. Die Gase müssen gefahrlos abgeleitet werden. Im Umkreis von mindestens 10 m dürfen sich keine Senken, Gruben, Kanäle, Keller oder andere tiefer gelegene oder geschlossene Räume befinden. Undichtigkeit an der Autogasanlage sind nur mit geeigneten Lecksuchsprays auszuführen, die durch Schaumbildung Undichtigkeiten anzeigen. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

28 Arbeiten an Airbag- und Gurtstraffersystemen
Nur beauftragte Person dürfen Arbeiten durchführen. Betriebsanweisungen und Herstellerinformationen beachten. Zünden von Airbags nur im eingebauten Zustand. Systemmodule nicht mit Reinigungsmittel oder Fett behandeln. Elektrische Prüfung nur mit zugelassenen Geräten durchführen. Besondere Maßnahmen zur Verschrottung von Einheiten treffen. Hintergrundinformationen Airbags- und Gurtstraffersysteme sind pyrotechnische Erzeugnisse und fallen deshalb unter den Geltungsbereich des Sprengstoffrechts. Arbeiten an den Airbags- und Gurtstraffersystemen der Gefährdungsklasse T1 dürfen im Reparaturfall nur von Personen mit eingeschränkter Fachkunde (Qualifizierung) durchgeführt werden, die dazu benannt und geschult sind. Bei der Gefährdungsklasse T2 besteht eine höhere Anforderung an die Fachkunde. Beim Zünden in eingebautem Zustand dürfen sich keine Personen im Fahrzeug aufhalten. Das Fahrzeug ist weit gehend zu verschließen. Nach dem Auslösen von Airbag- und Gurtstraffersystemen in eingebautem Zustand sollte vor dem Beginn von Arbeiten im Fahrzeuginnenraum ausreichend gelüftet werden. An den Airbag- und Gurtstraffermodulen sollte erst dann gearbeitet werden, wenn der Gasgenerator abgekühlt ist (ca. 10 Min. Wartezeit). Vor dem Abziehen von Airbag-Steckern das Batterie-Massekabel (Minuspol) abklemmen und mindestens 15 Min. warten (Entladung des Spannungsspeichers). Das Vernichten von nicht in Kraftfahrzeugen eingebauten Airbag-Einheiten darf nur im Rahmen erlaubter Tätigkeit vorgenommen werden. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

29 Arbeiten an elektrischen Anlagen
Arbeiten nur durch beauftragte und dafür ausgebildete Personen ausführen lassen. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

30 Einsatz von elektrischen Betriebsmitteln
bei erhöhter elektrischer Gefährdung Schutzmaßnahmen bei erhöhter elektrischer Gefährdung treffen. Schweißstromquelle und ortsveränderliche Stromquellen außerhalb des Fahrzeugs aufstellen. Bei Schweißarbeiten isolierende Unterlagen oder Zwischenlagen benutzen. Bewegliche Netzleitung und Schweißleitungen gegen Beschädigungen schützen. Bei begrenzter Bewegungsfreiheit nur ortsveränderliche Betriebsmittel benutzen mit Schutzkleinspannung oder Schutztrennung. Hintergrundinformationen Ortsveränderliche Trenntransformatoren müssen schutzisoliert sein. Handleuchten dürfen nur mit Schutzkleinspannung betrieben werden. Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel dürfen nur unter Anwendung einer der folgenden Schutzmaßnahmen benutzt werden: Schutzkleinspannung (SELV), jedoch unabhängig von der Nennspannung, Schutzart mindestens IP2X, d. h. isolieren oder fingersicher abdecken. Es dürfen nur Betriebsmittel der Schutzklasse III verwendet werden oder Schutztrennung (Bei Schutztrennung darf nur ein Betriebsmittel angeschlossen sein). Es darf nur ein Verbraucher in Schutztrennung (DIN VDE : ) betrieben werden. Bei der Auswahl von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln sind die bevorzugt zu benutzen, die der Schutzklasse II entsprechen. Bei Geräten der Schutzklasse I ist ein Potenzialausgleich mit der leitfähigen Umgebung herzustellen. Der Potenzialausgleich ist mit einer isolierten, flexiblen Kupferleitung herzustellen (Empfehlung: Der Mindestquerschnitt einer Kupferleitung soll 16 mm² und bei Arbeiten unter Tage 50 mm² betragen). Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

31 Arbeiten auf öffentlichen Straßen
Arbeiten an Fahrzeugen Warnkleidung der Klasse 2 benutzen. Sicherungsmaßnahmen durchführen: durch Aufstellen eines Sicherheitspostens, durch Absperrung des Arbeitsbereichs (Warndreieck, Pylone). Hintergrundinformationen Können Fahrzeuge nicht in Werkstätten in Stand gesetzt werden, so sind diese Arbeiten an auf der Strecke liegen gebliebenen Fahrzeugen auszuführen. Hierbei ist besonders auf die Eigensicherung zu achten, da die größere Gefährdung durch den vorbeifließenden öffentlichen Verkehr hervorgerufen wird. Die wichtigsten Schutzmaßnahmen sind z. B. Einsatz eines Sicherungspostens, Tragen von Warnkleidung, Absperren des Arbeitsbereichs. Beschäftigte, die Instandsetzungsarbeiten im Gefahrenbereich des fließenden Verkehrs auf öffentlichen Straßen durchführen, müssen die geeignete Warnkleidung benutzen. Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:

32 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Ansprechpartner für Fragen und Anregungen ist: Herr/Frau Telefon: Fahrzeuginstandhaltung - Haufe Index: Version: Stand:


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