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Metallbearbeitungsmaschinen

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Präsentation zum Thema: "Metallbearbeitungsmaschinen"—  Präsentation transkript:

1 Metallbearbeitungsmaschinen
An Metallbearbeitungsmaschinen dürfen nur Beschäftigte arbeiten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jugendliche über 16 Jahre dürfen an Metallbearbeitungsmaschinen arbeiten, wenn dies zur Erreichung ihres Ausbildungszieles erforderlich und ihr Schutz durch einen Aufsichtführenden gewährleistet ist. Hintergrundinformationen An Metallbearbeitungsmaschinen sind folgende Unfallschwerpunkte (nach ihrer Häufigkeit geordnet) zu verzeichnen: Herumschlagen des Werkstückes, Erfasstwerden der Kleidung, Augenverletzungen durch Späne, Schnittwunden durch Berührung des laufenden Werkzeugs oder der Späne, Fußverletzungen durch herabfallende Gegenstände. Folgende Schutzmaßnahmen sind deshalb einzuhalten: Geeignete Persönliche Schutzausrüstung (PSA) benutzen. Schutz vor dem Erfasstwerden durch rotierende Werkstücke oder Werkzeuge Eng anliegende Kleidung tragen. Bei langen Haaren: Haarnetz oder Mütze. Schmuck und Ringe vor Arbeitsbeginn ablegen. Keine Handschuhe tragen. Nur festgespannte Werkstücke bearbeiten. Werkstück und Werkzeug nur bei Stillstand wechseln. Arbeitsschutz für Auszubildende - Haufe Index: Version: Stand:

2 Holzbearbeitungsmaschinen
Auszubildende unter 18 Jahren dürfen an Holzbearbeitungs-maschinen nicht arbeiten. Ist dies zum Erreichen des Ausbildungszieles erforderlich, muss es unter Aufsicht eines Ausbilders oder eines anderen Fachkundigen erfolgen. Auf die notwendige Unterschreitung des Arbeitsplatzgrenzwerts für Holzstäube achten. Hintergrundinformationen Schutzeinrichtungen, wie z. B. Schutzhauben an Kreissägen, Bandabdeckungen an Bandsägen oder Verkleidungen und Verdeckungen an Fräsern, sollen vor Hineingreifen oder Hineinfahren der Finger oder Hände in den Gefahrenbereich schützen und herausfliegende oder zurückschlagende Werkstücke fangen. Vor Maschinenstart: Schutzeinrichtung in Schutzstellung bringen. Bei allen Tätigkeiten an der Maschine darauf achten, dass die Hände und Finger nicht zu nah an den Gefahrenbereich herangeführt werden (unter 10 cm). Hilfswerkzeuge benutzen, z. B. den Schiebestock an der Kreissäge. Durch Holzstaub bestehen Explosions- und Brandgefahren. Deshalb sind im Bereich von Holzbearbeitungsmaschinen Rauchen und offenes Feuer grundsätzlich verboten. Holzstäube einatmen kann gesundheitsschädlich sein. Daher vor dem Einschalten der Maschine Absaugung einschalten, erst nach dem Außerbetriebsetzen die Absaugeinrichtung ausschalten. Bildquelle: BGI 624 Arbeitsschutz für Auszubildende - Haufe Index: Version: Stand:

3 Hebezeuge und Krane Der Benutzer von Kranen muss
mindestens 18 Jahre alt sein, ausreichend unterwiesen sein, die Befähigung dem Arbeitgeber nachgewiesen haben und für diese Tätigkeit beauftragt sein. Hintergrundinformationen Nur beauftragte und unterwiesene Beschäftigte dürfen Krane benutzen. Das Gleiche gilt auch für das Anschlagen von Lasten. Tragfähigkeit von Hebezeug und Anschlagmittel beachten. Anhand der Tragfähigkeit von Hebezeug und Anschlagmittel (Kette, Seil, Hebeband u. Ä.) die geeigneten Arbeitsmittel auswählen. Angaben zur Tragfähigkeit sind auf dem Anschlagmittel vermerkt (Kettenanhänger, Etikett in Hebebändern). Bevor Anschlagmittel benutzt werden, diese auf offensichtliche Schäden überprüfen. Anschlagmittel sicher anschlagen, sodass diese nicht verrutschen können. Die Last sollte: nicht über Personen hinweg geführt werden, möglichst niedrig hängen, nicht ins Pendeln geraten, nirgends anstoßen. Arbeitsschutz für Auszubildende - Haufe Index: Version: Stand:

4 Hebebühnen Betriebsanleitung des Herstellers beachten.
Sicht- und Funktionsprüfung. Hebebühne standsicher aufstellen. Zulässige Belastung nicht überschreiten. Lasten so aufbringen, dass unbeabsichtigte Lageveränderungen verhindert werden. Hebebühne nur vom Steuerplatz aus bedienen. Standplatz nicht durch zusätzliche Hilfsmittel erhöhen. Hintergrundinformationen Mit der selbstständigen Bedienung von Hebebühnen dürfen nur Personen beschäftigt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in der Bedienung der Hebebühne unterwiesen sind und ihre Befähigung hierzu gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen haben. Sie müssen vom Unternehmer schriftlich mit dem Bedienen der Hebebühne beauftragt sein. Vor Inbetriebnahme der Hebebühne ordnungsgemäße Auflage von Abstützungen auf geeignetem Untergrund prüfen. Kraftbetriebene Abstützungen sind beim Aus- und Einfahren zu beobachten. Hebebühnen nur über die dafür bestimmten Zugänge besteigen oder verlassen. Der unnötige Aufenthalt auf oder im Bewegungsbereich von Hebebühnen ist verboten. Fahrbare Hebebühnen dürfen nur verfahren werden, wenn sich das Lastaufnahmemittel in Fahrstellung befindet. Hubarbeitsbühnen, die nur für den Einsatz in geschlossenen Räumen geeignet sind, dürfen nicht außerhalb solcher Räume eingesetzt werden. Bei höheren Windstärken, als sie für den Betrieb zulässig sind, ist der Betrieb einzustellen und die Arbeitsbühne in Grundstellung zu bringen. Beschäftigungsbeschränkung für Jugendliche beachten! Arbeitsschutz für Auszubildende - Haufe Index: Version: Stand:

5 Flurförderzeuge Benutzter von Flurförderzeugen müssen
mindestens 18 Jahren alt sein, ausreichend ausgebildet sein, dem Arbeitgeber einen Nachweis der Befähigung nachgewiesen haben und eine schriftliche Beauftragung durch den Arbeitgeber erhalten haben. Hintergrundinformationen Flurförderzeuge nur mit Beauftragung bedienen. Führerscheine (nach FeV) der Klassen M und T berechtigen nur, dass der Fahrer am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen darf. Zum Führen eines Flurförderzeugs ist eine gesonderte Ausbildung nach BGG 925 notwendig. Keine Zweckentfremdung des Flurförderzeugs: Nicht als Hebebühne oder Personentransportmittel nutzen. Auf den Gabeln niemals mitfahren oder hochfahren lassen. Vorgesehene Verkehrswege benutzen. Gabelstapler haben eine übliche Hinterachslenkung, die es ermöglicht, auf engstem Umkreis zu lenken. Die Fahrbewegungen unterscheiden sich deshalb erheblich von denen eines Kraftfahrzeuges. Beim Heben und Senken von Lasten mit dem neigbaren Hubgerüst verändert sich der Schwerpunkt des Gabelstaplers, dieses kann zu einer kritische Situation für einen nicht ausgebildeten Fahrer führen. Zum Führen eines Flurförderzeugs ist eine gesonderte Ausbildung nach BGG 925 notwendig. Arbeitsschutz für Auszubildende - Haufe Index: Version: Stand:

6 Schweiß- und Schneidarbeiten
Auszubildende unter 18 Jahren dürfen keine Schweiß-, Schneid- o. ä. thermische Verfahren ausführen. Arbeiten mit Schweiß- und Schneidgeräten zum Erreichen des Ausbildungszieles dürfen nur unter Aufsicht eines Ausbilders oder eines anderen Fachkundigen erfolgen. Jugendliche dürfen in brandgefährdeten Bereichen nicht beschäftigt werden. Hintergrundinformationen An festen Schweißarbeitsplätzen sorgen technische Lüftungseinrichtungen und Absaugeinrichtungen dafür, dass die Konzentration der gefährlichen Schweißrauche den Arbeitsplatzgrenzwert nicht überschreiten. Die Absaugeinrichtung für Schweißrauche und -stäube vor Beginn der Schweißarbeiten einschalten. Nur speziell beauftragte Personen dürfen in oder an Behältern schweißen. In den Behältern können sich explosionsfähige Gasgemische oder gesundheitsschädliche Stoffe befinden. Geeignete Persönliche Schutzausrüstung benutzen: Schutz vor UV-Strahlung: Augen- und Gesichtsschutz, Handschutz Geschlossene, öl- und fettfreie und schwer entflammbare Arbeitskleidung Schweißen in brandgefährdeten Bereichen: Schriftliche Schweißerlaubnis einholen. Beim Lichtbogenschweißen bestehen zusätzliche Gefahren durch den elektrischen Strom. Zur Vermeidung einer gefährlichen Körperdurchströmung besonders darauf achten, dass die Isolierung der Schweißleitungen unbeschädigt ist, Schweißerschutzhandschuhe und Schuhe mit elektrisch isolierenden Sohlen benutzt werden. Arbeitsschutz für Auszubildende - Haufe Index: Version: Stand:

7 Laserstrahlung der Klasse 3B und der Klasse 4
Geeignete Persönliche Schutzausrüstung benutzen. Lasergerät in Betrieb: Warnzeichen beachten. Nicht in den Laserstrahl hineinsehen. Laserstrahl nicht auf Personen richten oder umlenken. Bei Nichtgebrauch Laser gegen unbefugtes Benutzen sichern. Hintergrundinformationen Jugendliche über 16 Jahre dürfen nur mit Arbeiten in Laserbereichen beschäftigt werden, wenn es zur Erreichung ihres Ausbildungszieles erforderlich und ihr Schutz durch einen Aufsichtführenden gewährleistet ist. Geeignete Augenschutzmittel und Schutzkleidung für den jeweiligen Anwendungsfall benutzen. Im Zweifelsfall Laserschutzbeauftragten hinzuziehen. Der Fernverriegelungsstecker ist an einen Not-Aus-Schalter, einen Türkontakt oder an eine andere gleichwertige Einrichtung mit Schutzfunktion anzuschließen und zu testen. Sicht- und Funktionsprüfung der Lasereinrichtung lt. Betriebsanleitung durchführen. Unbefugten ist der Zutritt verboten (nur unter Aufsicht). An den Zugängen zur Lasereinrichtungen der Klasse 4 wird der Betrieb durch Warnleuchten angezeigt. Eine Bestrahlung oberhalb der maximal zulässigen Dosis, auch durch reflektierte oder gestreute Laserstrahlung, verhindern. Neben der Verwendung einer Schutzbrille ist bei einer Bestrahlung über 100 J/m² oder einer Bestrahlungsstärke über 100 W/m² auf den erforderlichen Hautschutz zu achten. Bei Laserleistungen über 0,5 W besteht Brandgefahr. Jugendliche dürfen nicht in Laserbereichen, in denen Lasereinrichtungen der Klasse 3B oder 4 betrieben werden, beschäftigt werden! Arbeitsschutz für Auszubildende - Haufe Index: Version: Stand:

8 Maschinen und Geräte in Backbetrieben und Fleischwirtschaft
Beschäftigte dürfen Arbeiten an Maschinen in Backbetrieben und Fleischwirtschaft nur ausführen, wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jugendliche über 16 Jahre dürfen an diesen Maschinen arbeiten, wenn dies zur Erreichung ihres Ausbildungszieles erforderlich und ihr Schutz durch einen Aufsichtführenden gewährleistet ist. Hintergrundinformationen Auf Lebensmittelhygiene achten. Geeignete PSA benutzen. Arbeitstägliche Sicht- und Funktionsprüfung der Maschinen und Geräte. Abluftanlage benutzen (Fettfangfilter regelmäßig reinigen). Während der Fleisch- oder Teigverarbeitung nicht in die Maschinen greifen. Vor Reinigungs- und Umrüstarbeiten Maschinen gegen Wiedereinschalten sichern. Säuberungsarbeiten nur mit geeigneten Reinigungsmitteln durchführen. Festgestellte Mängel unverzüglich dem Aufsichtführenden mitteilen. Erforderliche Schutzeinrichtungen, Einrichtungen mit Schutzfunktion sowie Verriegelungen und Kopplungen dürfen nicht umgangen oder unwirksam gemacht werden. Arbeitsräume, Einrichtungen, Maschinen und Geräte nach Bedarf reinigen. Elektrische Anlagen und Betriebsmittel nur dann mit Wasserschlauch oder Flüssigkeitsstrahler (Hochdruckreinigungsgeräte) reinigen, wenn sie hierfür ausgerüstet sind. Bildquelle: Fa. Diosna und Fa. Mado Arbeitsschutz für Auszubildende - Haufe Index: Version: Stand:

9 Tätigkeiten mit Sicherungsaufgaben
Warnposten, Absperrposten, Sicherungsposten, Einweiser Mit Sicherungsaufgaben dürfen nur Personen betraut werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, zuverlässig die übertragenen Sicherungsaufgaben erfüllen, körperlich geeignet und vor der Tätigkeit eingehend eingewiesen worden sind. Keine andere Tätigkeit während des Sicherungseinsatzes ausführen. Hintergrundinformationen: Beim Einsatz ist zu beachten, dass der Beschäftigte nicht gleichzeitig mit anderen Arbeiten beauftragt werden darf, einen sicheren Standort hat, den gesamten Fahr- und Arbeitsbereich des beweglichen Arbeitsmittels (Erdbaumaschine, Flurförderzeug, Fahrzeug) überblickt, Warnkleidung trägt, mit dem Maschinenführer eindeutige Signale vereinbart hat und ständigen Sichtkontakt mit dem Fahrzeug- oder Maschinenführer hält. Keine Beschäftigung für Jugendliche! Arbeitsschutz für Auszubildende - Haufe Index: Version: Stand:

10 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Ansprechpartner für Fragen und Anregungen ist: Herr/Frau Telefon: Arbeitsschutz für Auszubildende - Haufe Index: Version: Stand:


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