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Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn 2009 18_f-1 Unternehmensnachfolge – eine kritische Analyse aus der Wissenschaft – Aktuelle Entwicklungen.

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1 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-1 Unternehmensnachfolge – eine kritische Analyse aus der Wissenschaft – Aktuelle Entwicklungen und Studienergebnisse Vortrag anlässlich des Mittelstandskongress am 12. Oktober 2009 in Stuttgart am 12. Oktober 2009 in Stuttgartvon Prof. Dr. Frank Wallau Institut für Mittelstandsforschung Bonn Dozent an der Fachhochschule der Wirtschaft in Paderborn

2 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-2 Gliederung 1.Selbständige/Mittelständler in Deutschland 2.Struktur der Unternehmensnachfolgen 3.Übertragungsursachen und Nachfolgelösungen 5.Fazit 4.Unternehmensentwicklung vor und nach dem Generationenwechsel

3 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-3 Abgrenzung von Familienunternehmen Definitionen Mittelstand Mittelstand KMU (quantitative Definition) KMU (quantitative Definition) Familienunter- nehmen i.e.S. Kriterien: Schwellenwerte für Unternehmensanteil und Leitung Definition von: IfM Bonn Familienunter- nehmen i.e.S. Kriterien: Schwellenwerte für Unternehmensanteil und Leitung Definition von: IfM Bonn Familienunter- nehmen i.w.S. Kriterien: Schwellenwert für Unternehmensanteil Definition von: Stiftung Familien- unternehmen Familienunter- nehmen i.w.S. Kriterien: Schwellenwert für Unternehmensanteil Definition von: Stiftung Familien- unternehmen Kriterien: Schwellenwerte für Größenmerkmale Definitionen von: IfM Bonn, EU-Kommission Kriterien: Schwellenwerte für Größenmerkmale Definitionen von: IfM Bonn, EU-Kommission Familienunternehmen (qualitative Definition) Familienunternehmen (qualitative Definition) i.d.R. =

4 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-4 Insgesamt Unternehmen 1) nur Steuerpflichtige mit Lieferungen und Leistungen von mehr als Quelle: Statistisches Bundesamt: Umsatzsteuerstatistik 2007, Wiesbaden 2009; Berechnungen des IfM Bonn – – – – – 1 Mio. 1 Mio. – 2 Mio. 2 Mio. – 5 Mio. 5 Mio. – 10 Mio. 10 Mio Mio. 25 Mio. – 50 Mio. 50 Mio. – 100 Mio. 100 Mio. – 250 Mio. 250 Mio. und mehr St02-07a07 0,1 0,2 0,3 0,8 1,2 3,2 4,5 7,3 11,2 21,8 20,2 29,1 in % Unternehmen 1) 2007 in Deutschland nach Umsatzgrößenklassen - absolut und in % 99,7 % 89,7 %

5 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-5 1) ohne Umsatzsteuer 2) nur Steuerpflichtige mit Lieferungen und Leistungen von mehr als Quelle: Statistisches Bundesamt: Umsatzsteuerstatistik 2007, Wiesbaden 2009; Berechnungen des IfM Bonn Insgesamt setzten die Unternehmen 5.148,3 Mrd. um 0,6 2,4 3,1 3,9 6,0 5,1 7,3 6,2 6,9 9,1 46,4 in % 2,1 0,9 St02-08a07 Umsatz 1) der Unternehmen 2) 2007 in Deutschland nach Umsatzgrößenklassen - in Mrd. und in % 9,1 % 37,5 % – – – – – 1 Mio. 1 Mio. – 2 Mio. 2 Mio. – 5 Mio. 5 Mio. – 10 Mio. 10 Mio Mio. 25 Mio. – 50 Mio. 50 Mio. – 100 Mio. 100 Mio. – 250 Mio. 250 Mio. und mehr

6 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-6 Altersstruktur der Selbständigen 2007 nach Altersklassen und Geschlecht Anzahl der Selbständigen im Alter von... bis unter... Jahren in Quelle: Statistisches Bundesamt: Mikrozensus 2007; Wiesbaden 2008; Berechnungen des IfM Bonn Männer 2,873 Mio. Frauen 1,287 Mio. ca Selbständige über 65 Jahre

7 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-7 Gliederung 1.Selbständige/Mittelständler in Deutschland 2.Struktur der Unternehmensnachfolgen 3.Übertragungsursachen und Nachfolgelösungen 5.Fazit 4.Unternehmensentwicklung vor und nach dem Generationenwechsel

8 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f Unternehmensbestand, Familienunternehmen sowie Unternehmensübertragungen * alte Bundesländer in insgesamt neue Bundesländer in Unternehmensbestand in darunter Familienunternehmen darunter übergabereife Unternehmen im Fünfjahreszeitraum darunter Unternehmensübertragungen p.a. 1 Jahresumsatz über * Ausgangsbasis Januar 2005, Hochrechnung des IfM Bonn auf Basis der Umsatzsteuerstatistik 2002 sowie weiterer Datenquellen

9 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-9 Anzahl Unternehmensnachfolgen 2005 – 2009 nach Bundesländern BundesländerZahl der Nachfolgen% Nordrhein-Westfalen ,1 Bayern ,8 Baden-Württemberg ,3 Niedersachsen ,8 Hessen ,1 Rheinland-Pfalz ,2 Sachsen ,9 Berlin ,6 Schleswig-Holstein ,5 Hamburg9.4662,7 Brandenburg8.1622,3 Thüringen7.6662,2 Sachsen-Anhalt7.0082,0 Mecklenburg-Vorpommern5.4421,5 Saarland4.1371,2 Bremen2.7250,8 Insgesamt ,0 Quelle: Freund (2004), S. 77

10 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-10 Jährliche Anzahl an Unternehmensnachfolgen nach Unternehmens-(Umsatz-)-Größenklassen Quelle: Umsatzsteuerstatistik 2002, Hochrechnungen: IfM Bonn, eig. Berechnung 60,6 16,7 16,8 5,0 0,8 0,1 100, bis bis bis 2 Mill. 2 Mill. bis 10 Mill. 10 Mill. bis 50 Mill. 50 Mill. und mehr Insgesamt %Zahl der NachfolgenJahresumsatz in

11 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-11 Frauenanteil an den Unternehmensübernahmen übergabereife Unternehmen Frauen ?? Anteil Frauen an den Übergebern bei % Anteil Frauen an den Übernehmern bei % Anteil Frauen an den Übergebern bei % Anteil Frauen an den Übernehmern bei %

12 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-12 Gliederung 1.Selbständige/Mittelständler in Deutschland 2.Struktur der Unternehmensnachfolgen 3.Übertragungsursachen und Nachfolgelösungen 5.Fazit 4.Unternehmensentwicklung vor und nach dem Generationenwechsel

13 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-13 Unternehmensübertragungen p.a. nach Übertragungsursachen und Beschäftigung* Übergabegrund Alter Unternehmen mit ca Beschäftigten übergabereife Unternehmen mit ca Beschäftigten Übergabegrund Wechsel in andere Tätigkeit Unternehmen mit ca Beschäftigten Übergabegrund Unerwartet Unternehmen mit ca Beschäftigten 65,6 % 8,1 % 26,3 % * Ausgangsbasis Januar 2005, Hochrechnung des IfM Bonn auf Basis der aktuellen Umsatzsteuerstatistik 2002 sowie weiterer Datenquellen, nur Unternehmen mit einem Umsatz von über

14 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-14 Quelle: Meissner

15 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-15 * Mehrfachnennungen n = 351 Quelle: Kayser/Freund (2004), S. 42 Vorkehrungen für den Fall unvorhersehbarer Ereignisse in der Geschäftsführung* (Familienunternehmen) Geregelte Stellvertretung Vorweggenommene Erbfolge Finanzielle Rücklagen Ehevertrag Geregelte Nachfolge Testament Lebensversicherung Keine Vorkehrungen 53,8 35,0 32,5 27,6 18,8 17,7 3,7 16,0 in % *Mehrfachnennungen

16 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-16 Ziele und Planung familienintern familienextern familienintern familienexternLeitung Eigentum MBI MBO Mitarbeiterbeteiligung Fremdmanagement Familiennachfolge Verkauf mit Fortführung Verkauf IPO (Going Public)

17 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f übergabereife Unternehmen mit ca Beschäftigten Stilllegung mangels Nachfolger: Unternehmen mit ca Beschäftigten in den Verkauf: Unternehmen mit ca Beschäftigten an externe Führungskräfte (Management-Buy-In): Unternehmen mit ca Beschäftigten an Mitarbeiter (Management-Buy- Out): Unternehmen mit ca Beschäftigten An Familienmitglieder: Unternehmen mit ca Beschäftigten Voraussichtliche Nachfolgelösungen in deutschen Familienunternehmen p.a. und hiervon betroffene Arbeitsplätze* * Ausgangsbasis Januar 2005, Hochrechnung des IfM Bonn auf Basis der aktuellen Umsatzsteuerstatistik 2002 sowie weiterer Datenquellen, nur Unternehmen mit einem Umsatz von über ,8 % 21,1 % 10,2 % 16,5 % 8,3 % davon gehen

18 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-18 Mitarbeiteranzahl Quelle: IHK-Unternehmensbarometer Januar und mehr Wie beabsichtigen Sie die Nachfolge in Ihrem Unternehmen zu regeln? Eigentum und Management in der Familie Eigentum in der Familie, Management von außen Verkauf, weil familieninterne Nachfolge nicht möglich Verkauf, weil Zukunftsperspektiven unbefriedigend Schließung in %

19 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f übergabereife Unternehmen mit ca Beschäftigten (IfM Bonn) Nachfolgelösungen in deutschen Familienunternehmen und hiervon betroffene Arbeitsplätze p. a. – Vergleich der Schätzung des IfM Bonn und des DIHK * Zahl vom IfM Bonn auf Basis der anderen Angaben des DIHK berechnet. ** Zahl vom IfM Bonn auf Basis der anderen Angaben des DIHK berechnet. Unter familienintern wurde ebenfalls die Nachfolgelösung Eigentum in der Familie und Management von außen gezählt. Quelle: Freund (2004), S. 84; DIHK (2007), S. 2 ca * (DIHK) Familienintern: Unternehmen mit ca Beschäftigten (IfM Bonn) ca ** (DIHK) Familienextern: Unternehmen mit ca Beschäftigten (IfM Bonn) Unternehmen mit Beschäftigten (DIHK) Stilllegung mangels Nachfolger: Unternehmen mit ca Beschäftigten (IfM Bonn) Unternehmen mit ca Beschäftigten (DIHK)

20 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-20 Matchingphase aus Sicht der Eigentümer ENTSCHEIDUNGSPHASE StilllegungNachfolge regelnNachfolge noch nicht regeln Art der Nachfolge familieninternfamilienextern MATCHINGPHASE Suchphase kein Nachfolger Stilllegungneue Suche Verhandlungsphase kein VertragVertrag Stilllegungneue Suche Nachfolger ÜBERGABEPHASE RÜCKZUGSPHASE Quelle: Schlömer/Kay (2008), S. 7

21 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-21 Suchwege, die zu einem Nachfolger geführt haben n=60; Befragung der Eigentümer Quelle: Schlömer/Kay (2008), S. 45 Eigentümer wenden sich gezielt an Nachfolger Inserat Einschaltung von Dritten Nachfolger wenden sich gezielt an Eigentümer in %

22 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-22 Bedeutung verschiedener Ziele beim Verkauf des Unternehmens in Abhängigkeit davon, ob ein Nachfolger bereits gefunden wurde n=357; Befragung der Eigentümer Signifikanzniveau 0,05 (t-Test) Quelle: Schlömer/Kay (2008), S. 47 ja nein Nachfolger bereits gefunden... Eigene Altersabsicherung Weiterführung des Unternehmensnamens* Erhalt der Arbeitsplätze* keine Bedeutung hohe Bedeutung Mittelwerte

23 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-23 Merkmale der Unternehmen sowie Kontextfaktoren des Matschings von Eigentümern mit und ohne Nachfolger - Mittelwerte 1) 1=Stark gefallen, 3=Gleich geblieben und 5=Stark gestiegen n=402; Befragung der Eigentümer * Signifikanzniveau 0,05; Signifikanzniveau 0,001 (t-Test) Quelle: Schlömer/Kay (2008), S. 60 Nachfolger bereits gefunden JaNein Zahl der Beschäftigten am * 188 Umsatz im Jahr 2006 in ** Gewinnentwicklung (vor Steuern) in den letzten drei Jahren 1) *** 2,92,3 Zahl kontaktierter Nachfolger 6,44,4 Anzahl geführter Verhandlungen 2,82,1 Zeitaufwand Suche in Monaten 14,315,8

24 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-24 Probleme bei der Suche aus Sicht der Experten, der Eigentümer sowie der Übernahmeinteressierten im Vergleich n=445; Befragung der Dienstleister, der Eigentümer sowie der Übernahmeinteressierten Quelle: Schlömer/Kay (2008), S. 90 trifft gar nicht zutrifft voll zu DienstleisterEigentümerÜbernahmeinteressierterAngaben der... Nachfolger haben Probleme, die Übernahme zu finanzieren Eigentümer fällt die Trennung vom Unternehmen schwer Einigung der Parteien auf einen Kaufpreis Mitarbeiter müssen Nachfolger akzeptieren Mittelwerte

25 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-25 Gliederung 1.Selbständige/Mittelständler in Deutschland 2.Struktur der Unternehmensnachfolgen 3.Übertragungsursachen und Nachfolgelösungen 5.Fazit 4.Unternehmensentwicklung vor und nach dem Generationenwechsel

26 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-26 Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer Änderung der Freibeträge Altes Recht ErwerberFreibetrag in EUR Ehegatten Kinder Enkel Eltern, Großeltern, Urenkel usw Neffen, Nichten, Geschwister Sonstige Erwerber5.200 Neues Recht ErwerberFreibetrag in EUR Ehegatten Lebenspartner Kinder Enkel Eltern, Großeltern, Urenkel usw Neffen, Nichten, Geschwister Sonstige Erwerber20.000

27 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-27 Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer Änderung der Steuertarife Wert des steuerpflichtigen Erwerbs bis einschließlich … EUR Vomhundertsatz in der AltNeuSteuerklasse ISteuerklasse IISteuerklasse III AltNeuAltNeuAltNeu > >

28 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-28 Firmenerben, die den Betrieb im Kern sieben Jahre fortführen, werden von der Besteuerung von 85% des Betriebsvermögens verschont; Voraussetzung: Lohnsumme beträgt nach sieben Jahren nicht weniger als 650% der Lohnsumme zum Erbzeitpunkt. Außerdem darf der Anteil des Verwaltungsvermögens am betrieblichen Gesamtvermögen höchstens 50% betragen. Zusätzlich: Steuerklassenprivileg nach § 19 a ErbStG. Firmenerben, die den Betrieb im Kern 10 Jahre fortführen, werden komplett von der Erbschaftsteuer verschont; Voraussetzung: Lohnsumme beträgt nach 10 Jahren nicht weniger als 1000% der Lohnsumme zum Erbzeitpunkt. Außerdem darf der Anteil des Veraltungsvermögens am betrieblichen Gesamtvermögen höchstens 10 % betragen. Kleinbetriebe mit max. 10 Beschäftigten unterliegen nicht der Lohnsummenregelung; Firmenerben, die den Betrieb im Kern sieben Jahre fortführen, werden von der Besteuerung von 85% des Betriebsvermögens verschont; Voraussetzung: Lohnsumme beträgt nach sieben Jahren nicht weniger als 650% der Lohnsumme zum Erbzeitpunkt. Außerdem darf der Anteil des Verwaltungsvermögens am betrieblichen Gesamtvermögen höchstens 50% betragen. Zusätzlich: Steuerklassenprivileg nach § 19 a ErbStG. Firmenerben, die den Betrieb im Kern 10 Jahre fortführen, werden komplett von der Erbschaftsteuer verschont; Voraussetzung: Lohnsumme beträgt nach 10 Jahren nicht weniger als 1000% der Lohnsumme zum Erbzeitpunkt. Außerdem darf der Anteil des Veraltungsvermögens am betrieblichen Gesamtvermögen höchstens 10 % betragen. Kleinbetriebe mit max. 10 Beschäftigten unterliegen nicht der Lohnsummenregelung; Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer Regelung für den Übergang von Betriebsvermögen

29 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-29 Die neue Erbschaftssteuer Ein Sohn erbt von seinem Vater den kleinen Handwerksbetrieb. Er verpflichtet sich, die Firma 7 Jahre weiterzuführen Steuerfrei für Kleinunternehmer Steuer nach neuem Recht: Betriebsvermögen % Abschlag nicht freigestelltes Vermögen Freibetrag Erbschaftsteuer0 Quelle:Finanztest 2/2009, Seite 54

30 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-30 Vorgenommene Veränderungen nach der Übernahme aus Sicht der Nachfolger n = 67 Quelle: Schlömer et al. (2008), S. 159 Neue Ideen, Produkte, Verfahren Neue Technologie in Produktion und Verwaltung Neue Märkte in %

31 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-31 n = 67 Quelle: Schlömer et al. (2008), S. 161 Veränderungen im Unternehmen nach erfolgtem Generationswechsel aus Sicht der Nachfolger in % positiveweder noch negative Rentabilität des Unternehmens Arbeitsklima Kunden- und Lieferantenbeziehungen Finanzkraft des Unternehmens Veränderungen

32 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-32 Einschätzung des Erfolgs der Unternehmensübernahme aus Sicht der Nachfolger voll und ganz erfolgreich teils/teils eher nicht erfolgreich überhaupt nicht erfolgreich in % eher erfolgreich n = 74 Quelle: Schlömer et al. (2008), S. 162

33 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-33 alle BetriebsübergabenBetriebsübergaben bis 9 Mitarbeiter in % Umsatzentwicklung der Betriebsübergaben 2001 bis 2006 im WZ 50 n = 164 Quelle: Schlömer et al. (2008), S. 170 Betriebsübergaben mit 10 bis 49 Mitarbeitern

34 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-34 Gliederung 1.Selbständige/Mittelständler in Deutschland 2.Struktur der Unternehmensnachfolgen 3.Übertragungsursachen und Nachfolgelösungen 5.Fazit 4.Unternehmensentwicklung vor und nach dem Generationenwechsel

35 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-35 Zeit zur Vorbereitung und Umsetzung des Generationswechsels bis zu 2 Jahre 2 bis 4 Jahre 4 bis 6 Jahre 6 bis 8 Jahre 8 bis 10 Jahre 10 Jahre in % n = 178 Quelle: Kayser/Freund (2004), S. 59

36 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-36 Zeitplan aus Sicht des Übergebers Quelle: Rumpf/Feyerabend (2003), S. 12 im Unternehmen bezogen auf die Nachfolge bezogen auf Vermögensfragen Alter Unternehmensaufbau bzw. -übernahme Stabilisierung und Weiterentwicklung Unternehmen auf Nachfolge vorbereiten ggf. gemeinsame Führung mit dem Nachfolger Führung abgeben ggf. im Aufsichtsgremium Lösung für ungeplante Nachfolge finden Nachfolger suchen Auswahl des Nachfolgers Endgültige Installation des Nachfolgers Vermögenssicherung und Altersvorsorge erste Vermögens- übertragungen durchführen Regeln der Vermögens- und Altersabsicherung > 65

37 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-37 Die TOP10 der häufigsten Problemfelder Quelle: Raschke (2002), S Verdrängungsproblem Beim Übergebenden entstehen Zukunftsängste, die Thematik Unternehmensnachfolge wird verdrängt und verschoben. 2. Zeitproblem Der Übergabeprozess wird nicht rechtzeitig geplant, der damit verbundene Zeitaufwand wird unterschätzt. 3.Falsche Nachfolgeregelung Die Nachfolge richtet sich nur nach der Person des potenziellen Nachfolgers und nicht nach der Gesamtkonzeption 4.Mangelhafte/fehlerhafte interne Kommunikation Die Unternehmensnachfolge wird gegenüber den Mitarbeitern nicht rechtzeitig und ausführlich kommuniziert, es entstehen Zukunftsängste und Reibungsverluste. 5.Mangelhafte Innovation Der Übergebende hat keinen Ansporn mehr zur Innovation, Investition und unternehmerische Dynamik. Die Folge: Die Position des Unternehmens verschlechtert sich.

38 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-38 Die TOP10 der häufigsten Problemfelder (Forts.) Quelle: Raschke (2002), S Unklare Zukunftssicherung Die Bedeutung der monetären Absicherung des Übergebenden wird oft verdrängt und wird somit zum Grund der Verzögerung. 7.Mangelnde Konkretisierung Der Unternehmensnachfolgeprozess wird oft angedacht, jedoch nicht konkret geplant und initiiert. 8.Wertverlust des Unternehmens Mängel in der Unternehmensnachfolgeplanung führen oft zu unterlassenen Fortentwicklungsmaßnahmen und somit oft zu einem konkreten Wertverlust des Unternehmens. 9.Erbenkonflikt Durch mangelhafte und fehlerhafte Planung ergeben sich oft Erbenkonflikte, die das Fortbestehen des Unternehmens gravierend gefährden können. 10. Einseitige Problembetrachtung und Beratung Viele Unternehmensnachfolgeprozesse scheitern nach relativ kurzer Zeit, weil die in Anspruch genommene externe Beratung lediglich auf steuerliche bzw. rechtliche Aspekte beschränkt und konzeptionelle, strategische und betriebswirtschaftliche Faktoren zu stark vernachlässigt werden.

39 Institut für Mittelstandsforschung Bonn © IfM Bonn _f-39 Weitere Informationen finden Sie unter: Kontakt: Institut für Mittelstandsforschung Bonn Maximilianstr Bonn Tel.: 0228/ Fax: 0228/ Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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