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Dr. Sylvia Sänger Gesundheits-Uni Jena

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Präsentation zum Thema: "Dr. Sylvia Sänger Gesundheits-Uni Jena"—  Präsentation transkript:

1 Dr. Sylvia Sänger Gesundheits-Uni Jena
am Universitätsklinikum Jena Teil Medline unterstützt von Dana Rütters Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin, Berlin

2 Wann ist eine systematische Informationsbeschaffung sinnvoll?
Wissenschaftliche Arbeit (Abschlussarbeiten, Fachartikel, Buchbeiträge, Studien durchführen etc.) Spezifisches Problem im Berufsalltag Im Fachgebiet „auf dem Laufenden“ bleiben

3 Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit Zusammenfassung
Hintergrund Worum geht es? Welche Bedeutung hat das beschriebene Problem? Forschungsfrage Was genau möchte ich in meiner Arbeit untersuchen? Gibt es schon Untersuchungen dazu? Was waren die Ergebnisse dort? Methodik Wo wurde nach Belegen gesucht? Wie wurden wissenschaftliche Belege ausgewählt? Welche Untersuchungsstrategie habe ich gewählt und warum? Ergebnisse Schlussfolgerung (Diskussion und Ausblick) Welcher weiterer Forschungsbedarf ergibt sich?

4 Was möchten Sie dazu recherchieren?
Wie gehen Sie bei der Quellensuche vor? Sie möchten eine Hausarbeit schreiben zum Thema: „Pflege von Menschen mit Demenzerkrankungen – Übersicht aktueller Standards“ KLEINGRUPPENARBEIT

5 Suchen und Finden... Ihr Handwerkszeug!

6 Was genau ist meine Frage?
Wie kann ich meine Frage so aufbereiten, dass ich mir Informationen dazu beschaffen kann? Wo kann ich diese Informationen / dieses Wissen finden? Was ist das für Wissen? ( siehe Kurs EbM)

7 Nützliche „Heinzelmännchen“ bei der Informationsbeschaffung
Externe Evidenz (Externes Wissen) Nützliche „Heinzelmännchen“ bei der Informationsbeschaffung Phrasensuche Wildcards Filter Boolsche Operatoren MeSH Trunkierung

8 AND OR NOT Boolsche Operatoren
Externe Evidenz (Externes Wissen) Boolsche Operatoren AND OR NOT Es werden nur Dokumente anzeigt, in denen beide gesuchten Begriffe vorkommen. Es werden alle Dokumente anzeigt, in denen entweder der eine, oder der andere oder beide gesuchten Begriffe vorkommen. Es werden nur Dokumente anzeigt, in denen der eine, nicht aber der andere Begriff vorkommt.

9 (Ferien OR holidays) AND (Sonne)
Externe Evidenz (Externes Wissen) Boolsche Operatoren Beispiel (Ferien OR holidays) AND (Sonne) Liefert Dokumente, die immer das Wort Sonne und das Wort Ferien oder das Wort holidays oder beide Wörter enthalten. Achtung:  Die Klammern bringen‘s Quelle: nach Lehrbuch Evidenzbasierte Medizin in Klinik und Praxis, 2. Auflage, S. 515

10 Trunkierung (Lateinisch truncare: abschneiden)
Externe Evidenz (Externes Wissen) Trunkierung (Lateinisch truncare: abschneiden) Wildcards Ziel: Unter Einsparung von Eingaben möglichst viele Suchstellen erwischen!

11 Trunkierung und Wildcards Beispiele Suchergebnis review*
Externe Evidenz (Externes Wissen) Trunkierung und Wildcards Beispiele Suchergebnis review* review, reviews Studie? Studie, Studien, Studiendesign, Studienfahrt, Studienrat… an?sthesia anaesthesia, anesthesia *schmerz Kopfschmerz, Rückenschmerz, Gesichtsschmerz, …… Quelle: Lehrbuch Evidenzbasierte Medizin in Klinik und Praxis, 2. Auflage, S. 515

12 Phrasensuche “ … “ “back pain“
Externe Evidenz (Externes Wissen) Phrasensuche “ … “ “back pain“ Liefert nur Dokumente, die genau diese Wortkombination enthalten

13 Artikel zur Pflege von Menschen mit Demenzerkrankungen
Externe Evidenz (Externes Wissen) Stellen Sie unter Berücksichtigung der Boolschen Verknüpfung und unter Einsatz von Trunkierungen für das folgende Problem eine Suchstrategie auf: Artikel zur Pflege von Menschen mit Demenzerkrankungen

14 Englische Bezeichnung
Externe Evidenz (Externes Wissen) ODER Ausgangswort Unterbegriffe Englische Bezeichnung UND Ohne sorgfältige Vorbereitung der Suche ist eine vernünftige Recherche nicht möglich!

15 Es gibt unterschiedliche Arten von Wissen!
 Ist jedes Wissen „gleich viel wert?“

16 Mittlere Evidenzstufe Niedrige Evidenzstufe
Qualität des Wissens Hohe Evidenzstufe Mathematische Auswertung „guter“ Studien zur gleichen Fragestellung „Gute“ Studien (randomisiert, kontrolliert) Mittlere Evidenzstufe Studien (nicht randomisiert) Niedrige Evidenzstufe Erfahrungen / Meinungen anerkannter Autoritäten

17 Wer sucht, kommt nicht am Internet vorbei

18 „ungeordnete Bereiche“ „verbotene Zone“ (deep bzw. invisible Web)
Externe Evidenz (Externes Wissen) Internet „geordnete Bereiche“ „ungeordnete Bereiche“ „verbotene Zone“ (deep bzw. invisible Web)

19 Bedürfnisse der Patientin/ des Patienten
Externe Evidenz (Externes Wissen) Eigenes Expertenwissen Erfahrungen und Bedürfnisse der Patientin/ des Patienten Nach: Dr. phil. Peter Rüesch, Leiter Fachstelle Gesundheitswissenschaften, Departement Gesundheit, Zürcher Hochschule Winterthur

20 Bedürfnisse der Patientin/ des Patienten
Erfahrungen und Bedürfnisse der Patientin/ des Patienten Vorteil: leichte Beschaffung Nachteil: bedingt systematisch direkte, persönliche, schriftliche oder telefonische Befragung Fokusgruppenuntersuchung Einbinden von Patientenvertretern Recherche Quelle:

21 Bedürfnisse der Patientin/ des Patienten
Erfahrungen und Bedürfnisse der Patientin/ des Patienten

22 Bedürfnisse der Patientin/ des Patienten
Erfahrungen und Bedürfnisse der Patientin/ des Patienten Gebündelte Patientenerfahrungen Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE) FORUM für chronisch kranke und behinderte Menschen im PARITÄTISCHEN Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen Vorteil: leichte Beschaffung Nachteil: bedingt systematisch

23 Eigene Erfahrungen / Erfahrungen in der Organisation
Eigenes Expertenwissen Eigene Erfahrungen / Erfahrungen in der Organisation sammeln systematisch aufbereiten auswerten Vorteil: leichte Beschaffung Nachteil: bedingt systematisch

24 Erfahrungen von Kollegen nutzen „Netzwerken“!
Eigenes Expertenwissen Erfahrungen von Kollegen nutzen „Netzwerken“! Manchmal ist die einzige Evidenz die, dass man jemanden kennt, der schon weiß, wie es geht. JA Muir Gray Direkter Austausch Austausch per Internet Information der Fachöffentlichkeit Kongresse, Fortbildungsveranstaltungen Direkter Austausch Anrufen, Ansprechen, Anschreiben Austausch per Internet Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe: Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung: Evidence based Nursing: Institut für Pflegewissenschaft (Witten Herdecke): Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V.: in der Pflegeausbildung (Heidelberg): Hessisches Institut für Pflegeforschung: Institut für Public Health und Pflegeforschung (Uni Bremen): AG Pflegeforschung Rhein-Neckar: Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe: Institut für Innovation im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung: Forschungsprojekte in der Pflegeforschung: Forschungsverbund Pflege NRW: Fachbereich Pflege und Gesundheitsförderung im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.: außerhalb D Schweizerischer Verein für Pflegewissenschaft: Netzwerk Pflegeforschung in der Psychiatrie: Pflegeforschung der Universität Linz: Information der Fachöffentlichkeit Informationsdienst Wissenschaft: Veröffentlichung der eigenen Forschungsarbeiten in Peer Review Journalen Vorteil: leichte Beschaffung Nachteil: bedingt systematisch

25 Für Ihre Linksammlung Zum Nachlesen für zu Hause.... Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe: Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung: Evidence based Nursing: Institut für Pflegewissenschaft (Witten Herdecke): Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V.: in der Pflegeausbildung (Heidelberg): Hessisches Institut für Pflegeforschung: Institut für Public Health und Pflegeforschung (Uni Bremen): AG Pflegeforschung Rhein-Neckar: / Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe: Institut für Innovati on im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung: Forschungsprojekte in der Pflegeforschung: Forschungsverbund Pflege NRW: Fachbereich Pflege und Gesundheitsförderung im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.: außerhalb D Schweizerischer Verein für Pflegewissenschaft: Netzwerk Pflegeforschung in der Psychiatrie: Pflegeforschung der Universität Linz:

26 Verlässliche Wissenschaftsverlage die „einen Namen haben“. Nachteil
Externe Evidenz (Externes Wissen) Externes Wissen  (Lehr)Bücher Vorteil Schnelle Auskunft über Bibliotheken, Buchhandel, Internet (amazon, bol…) Verlässliche Wissenschaftsverlage die „einen Namen haben“. Nachteil Bei Erscheinen oft schon überholtes Wissen teuer Nur bedingt systematisch nach:

27 Stehen in großer Anzahl zur Verfügung Nachteil
Externe Evidenz (Externes Wissen) Externes Wissen  Zeitschriften Vorteil Schnelle Auskunft über Bibliotheken, Buchhandel, Internet (amazon, bol, etc.) Stehen in großer Anzahl zur Verfügung Nachteil Bei Erscheinen oft schon überholtes Wissen Nicht in jeder Zeitschrift (jeder Ausgabe) relevante Beiträge Nicht alle haben ein Peer Review verfahren bedingt systematisch Beispiele für entsprechende Fachzeitschriften: Zeitschrift für Pflegewissenschaft: Pflege Die Schwester / Der Pfleger KrankenPflege Journal Heilberufe Pflege Aktuell Fachzeitschrift für Intensivpflege und Anästhesie Stationäre Pflege aktuell Pflege und Krankenhausrecht Nursing Research Research in Nursing and Health Advances in Nursing Science Western Journal of Nursing Research Qualitative Health Research Linksammlungen Fachzeitschriften Pflege und Pflegeforschung Anbieter: Wissenschaftler / Grundausbildung Krankenpfleger enthält unter anderem auch Links zu pflegerelevanten Fachverlagen Anbieter: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz Anbieter: Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin Anbieter: IGAP - Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung e.V. - ist eine Initiative der Thomashilfen für Behinderte GmbH & Co. Medico KG mit den Themenschwerpunkten Pflegewissenschaft und Kinder-Reha. nach:

28 Linksammlungen Fachzeitschriften Pflege und Pflegeforschung
Für Ihre Linksammlung Zum Nachlesen für zu Hause.... Linksammlungen Fachzeitschriften Pflege und Pflegeforschung html/links/index.asp?cat=1079&titel=Hauptverzeichnis Anbieter: Wissenschaftler / Grundausbildung Krankenpfleger enthält unter anderem auch Links zu pflegerelevanten Fachverlagen pflegen.de/enid/Tipps/Fachzeitschriften_6q.html Anbieter: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz p.php Anbieter: Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin Anbieter: IGAP - Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und angewandte Pflegeforschung e.V. - ist eine Initiative der Thomashilfen für Behinderte GmbH & Co. Medico KG mit den Themenschwerpunkten Pflegewissenschaft und Kinder-Reha.

29 Wie findet man (Lehr)Bücher oder Fachzeitschriften?
Externe Evidenz (Externes Wissen) Wie findet man (Lehr)Bücher oder Fachzeitschriften?

30 Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin
Die ZB Med ist die zentrale medizinische Fachbibliothek für die Bundesrepublik Deutschland. Ihr obliegt die überregionale Literaturversorgung für Medizin, Gesundheitswesen, Ernährung, Umwelt und Agrarwissenschaften Sie beschafft umfassend Literatur und sonstige Informationsmittel bis hin zu sehr speziellen Materialien und stellt sie Interessentinnen und Interessenten in elektronischer und gedruckter Form direkt oder im Wege des Leihverkehrs der Bibliotheken zur Verfügung.

31 Externe Evidenz (Externes Wissen)

32 Externe Evidenz (Externes Wissen)
MEDPILOT.DE ist ein Service der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin und des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information.

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35 Medizinische Literatur (meist Zitatendatenbanken) Studien Leitlinien
Externe Evidenz (Externes Wissen) „geordnete Bereiche“ im Internet Medizinische Literatur (meist Zitatendatenbanken) Studien Leitlinien HTA-Berichte  Organisierte, systematische Erfassung  Systematisch durchsuchbar!  Darstellung in geordneter Form Nachteil: oft englische Sprache man muss die Datenbanken auch „bedienen“ können

36 Medizinische Datenbanken
MEDLINE, hoher Anteil amerikanischer Literatur Embase, hoher Anteil europäischer Literatur Biosis, Life Science PsycINFO, Psychologie Speziell für die Pflege: CINHAL, WISE; Datenbank für wissenschaftliche Schriften in der Pflege ZBMed, Und dann gibt es noch: WIKIPEDIA, Eine freie Enzyklopädie, in die jeder Experte Wissen einspeisen kann

37 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed „geordnete Bereiche“ im Internet
Externe Evidenz (Externes Wissen) „geordnete Bereiche“ im Internet MEDLINE - MEDical Literature Analysis and Retrieval System OnLINE ist die größte medizinische Datenbank enthält keine Originalartikel (nur bibliografische Angaben, Schlüsselwörter und Zusammenfassungen der Originalartikel) deckt die Bereiche Human-, Zahn-, Veterinärmedizin, Krankenpflege, Gesundheitswesen und vorklinische Studien ab enthält 12 Millionen Dokumente aus ca Zeitschriften wöchentlich kommen ca Dokumente dazu und es gibt verschiedene Medline-Oberflächen!

38 Einige Vorschläge für die Suche
Verwendung des Schlagwort-Thesaurus (MeSH) (Ist das wirklich der Begriff, den ich suche?) Stichwort im Titel oder Abstract Bedingungen stellen (Limits) (z.B. nur Quellen ab 2005 und keine Tierversuche) Trick zum Einstieg mit deutschen Begriffen (Wie sind die englischen Bezeichnungen?) Begrenzung auf bestmögliche Evidenz (Auswahl von Übersichtsarbeiten (Reviews)

39 MeSH – Medical Subject Headings
Externe Evidenz (Externes Wissen) MeSH – Medical Subject Headings Wichtigster Schlagwortthesaurus in der Medizin Die Abkürzung MeSH steht für Medical Subject Headings. Hierbei handelt es sich um einen Thesaurus, den die National Library of Medicine (NLM) , USA erstellt und fortlaufend pflegt. Er wird zur Katalogisierung der Buch- und Medienbestände und zur Indexierung der von der National Library of Medicine hergestellten Datenbanken benutzt. Ursprünglich ist der MeSH aus dem Schlagwortregister der seit über 100 Jahren von der NLM herausgegebenen Bibliographie Index Medicus hervorgegangen, die online als Datenbank MEDLINE zur Verfügung steht. MEDLINE, das weltweit bekannte Literaturdokumentationssystem der NLM, ist als Online-Datenbank bei verschiedenen Hosts verfügbar und benutzt gleichfalls die Deskriptoren des MeSH.

40

41 MeSH – Medical Subject Headings
Externe Evidenz (Externes Wissen) MeSH – Medical Subject Headings Wichtigster Schlagwortthesaurus in der Medizin

42 Externe Evidenz (Externes Wissen)

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45 TIAB = Suche nur in Titel und Abstrakt
* = Trunkierung

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47 Deutsche Begriffe eingeben [TT] Übersetzung anschauen
Trick: Deutsche Begriffe eingeben [TT] Übersetzung anschauen Diese Begriffe zur weiteren Suche nutzen Die Abkürzung MeSH steht für Medical Subject Headings. Hierbei handelt es sich um einen Thesaurus, den die National Library of Medicine (NLM) , USA erstellt und fortlaufend pflegt. Er wird zur Katalogisierung der Buch- und Medienbestände und zur Indexierung der von der National Library of Medicine hergestellten Datenbanken benutzt. Ursprünglich ist der MeSH aus dem Schlagwortregister der seit über 100 Jahren von der NLM herausgegebenen Bibliographie Index Medicus hervorgegangen, die online als Datenbank MEDLINE zur Verfügung steht. MEDLINE, das weltweit bekannte Literaturdokumentationssystem der NLM, ist als Online-Datenbank bei verschiedenen Hosts verfügbar und benutzt gleichfalls die Deskriptoren des MeSH.

48 Externe Evidenz (Externes Wissen)

49 Filtersuche

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51 Wenn man möglichst hochwertige Evidenz finden will...

52

53 Externe Evidenz (Externes Wissen)

54 Externe Evidenz (Externes Wissen)

55 Externe Evidenz (Externes Wissen)

56 Externe Evidenz (Externes Wissen)

57 Externe Evidenz (Externes Wissen)

58 Quelle: Edith Motschall
Es gibt Datenbankanbieter, die manchmal auch Suchoberflächen-Anbieter sind - manchmal aber auch nicht... Pubmed ist keine "Billig- oder Schmalspurversion" von Medline, sondern bietet ein umfassendes Informationsangebot, dass sich hauptsächlich durch andere Recherche-Möglichkeiten und Extras wie Abspeicherung der Suchen etc. von kommerziellen Anbietern unterscheidet - und außerdem kommt die Pubmed-Oberfläche direkt vom Hersteller der Medline-Datenbank. Quelle: Edith Motschall

59 Externe Evidenz (Externes Wissen)

60 Externe Evidenz (Externes Wissen) Wie bekomme ich recherchierte Bücher?  Fernleihe! Wie bekomme ich recherchierte Artikel?  Dokumentenlieferdienste! Schnell Zuverlässig Relativ umfassend Direkt bei der Zeitschrift Artikel zu kaufen, ist viel teurer! Weitere Dokumentenlieferdienste: Artikelbestellung im Anschluss an Datenbankrecherchen bei DIMDI Deutsche Zentralbibliothek für Medizin Köln Zentral- und Landesbibliothek Berlin Bestellung von Zeitschriftenaufsätzen

61 Weitere Dokumentenlieferdienste:
Artikelbestellung bei DIMDI Deutsche Zentralbibliothek für Medizin Köln Zentral- und Landesbibliothek Berlin Bestellung von Zeitschriftenaufsätzen

62 www.thecochranelibrary.com Externe Evidenz (Externes Wissen)
Die Cochrane Collaboration 1974: Start mit einem Pilotprojekt „Effective Care during Pregnancy and Childbirth“ 1992: Gründung des UK Cochrane Centers 1993: Gründung der Cochrane Collaboration von Archibald Cochrane Heute: Weltweites Netzwerk von über 8000 Wissenschaftlern, Ärzten, Entscheidungsträgern, Patienten/Verbrauchern

63 Externe Evidenz (Externes Wissen)

64 Externe Evidenz (Externes Wissen)

65 Externe Evidenz (Externes Wissen)

66 Beispiel: www.evimed.ch
Externe Evidenz (Externes Wissen) Beispiel:

67 „geordnete Bereiche“ Leitlinien
Externe Evidenz (Externes Wissen) „geordnete Bereiche“ Leitlinien Die "Leitlinien" der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die "Leitlinien" sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung.

68 „geordnete Bereiche“ Leitlinien Beispiele: www.leitlinien.net
Externe Evidenz (Externes Wissen) „geordnete Bereiche“ Leitlinien Beispiele: Lesenswert:

69 S1 S2 S3 Was ist wichtig zu wissen bei Leitlinien? Eminenzbasiert
Konsensbasiert Evidenzbasiert S1 Eine repräsentativ zusammengesetzte Expertengruppe der Fachgesellschaft(en) erarbeitet im informellen Konsens eine Empfehlung, die vom Vorstand der Fachgesellschaft(en) verabschiedet wird. S2 Leitlinien werden aus formal (evidence level) bewerteten Aussagen der wissenschaftlichen Literatur entwickelt oder in einem der bewährten formalen Konsensusverfahren mit repräsentativer Beteiligung aller betroffenen Fachgebiete beraten und verabschiedet: S3 Leitlinie mit allen Elementen systematischer Entwicklung: Logikanalyse Formales Konsensusverfahren (repräsentativ) "Evidence-based medicine" Entscheidungsanalyse "Outcome"-Analyse

70 Spezifische hausärztliche
Selbstverwaltungskörperschaften Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien AWMF S1-S3 Spezielle Programme (onkologische LL) Medizinische Fachgesellschaft xy Spezielle Fachleitlinien Qualitätszirkel Spezifische hausärztliche Fragestellungen Kliniken / Krankenhäuser Leitlinienbasierte Behandlungspfade

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72 „geordnete Bereiche“ HTA-Berichte Beispiel: www.dimdi.de
Externe Evidenz (Externes Wissen) „geordnete Bereiche“ HTA-Berichte Beispiel: Der Begriff Health Technology Assessment (HTA) bezeichnet einen Prozess mit dem medizinische Verfahren und Technologien systematisch bewertet werden, die einen Bezug zur gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung haben. In der deutschen Gesundheitspolitik spielt HTA seit Mitte der 90er Jahre eine zunehmende Rolle. 2000 wurde die Deutsche Agentur für HTA des DIMDI, gegründet. Sie betreibt ein Informationssystem HTA und führt ein Programm zur Erstellung von HTA-Berichten durch. Abstract für das Beispiel: EINLEITUNG: In Deutschland leiden derzeit etwa eine Million Menschen an einer Demenzerkrankung. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist mit einem deutlichen Anstieg der Häufigkeit solcher Erkrankungen in den kommenden Jahren zu rechnen. Demenz ist in höherem Alter die häufigste Ursache von Pflegebedürftigkeit. Da diese Krankheiten in der Regel nicht heilbar sind, liegt der Fokus der Pflege auf der Verzögerung des Voranschreitens der Erkrankung sowie der Aufrechterhaltung von Funktionsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffenen. FRAGESTELLUNG: Wie ist die Evidenz für pflegerische Konzepte für Patienten mit Demenz hinsichtlich gebräuchlicher Endpunkte wie kognitive Funktionsfähigkeit, Fähigkeit zur Durchführung von Aktivitäten des täglichen Lebens, Lebensqualität, Sozialverhalten? Wie ist die Kosten-Effektivität der betrachteten Pflegekonzepte zu bewerten? Welche ethischen, sozialen oder juristischen Aspekte werden in diesem Kontext diskutiert? METHODEN: Auf Basis einer systematischen Literaturrecherche werden randomisierte kontrollierte Studien (RCT) mit mindestens 30 Teilnehmern zu folgenden Pflegekonzepten eingeschlossen: Validation/emotionsorientierte Pflege, Ergotherapie, sensorische Stimulation, Entspannungsverfahren, Realitätsorientierung und Reminiszenz. Die Studien müssen ab 1997 (für den ökonomischen Teil ab 1990) in deutscher oder englischer Sprache publiziert worden sein. ERGEBNISSE: Insgesamt 20 Studien erfüllen die Einschlusskriterien. Davon befassen sich drei Studien mit der Validation/emotionsorientierte Pflege, fünf Studien mit der Ergotherapie, sieben Studien mit verschiedenen Varianten sensorischer Stimulation, je zwei Studien mit der Realitätsorientierung und der Reminiszenz und eine Studie mit einem Entspannungsverfahren. Keine signifikanten Unterschiede zwischen Interventions- und Kontrollgruppe berichten zwei von drei Studien zur Validation/emotionsorientierten Pflege, zwei von fünf Studien zur Ergotherapie, drei von sieben Studien zur sensorischen Stimulation, beide Studien zur Reminiszenz, und die Studie zur Entspannung. Von den verbleibenden zehn Studien berichten sieben teilweise positive Ergebnisse zugunsten der Intervention und drei Studien (Ergotherapie, Aromatherapie, Musik/Massage) berichten positive Effekte der Intervention hinsichtlich aller erhobenen Zielkriterien. Sechs Publikationen berichten ökonomische Ergebnisse von Pflegemaßnahmen. Eine Studie berichtet Zusatzkosten von 16 GBP (24,03 Euro (2006)) pro Patient pro Woche für Beschäftigungstherapie. Zwei weitere Veröffentlichungen geben inkrementelle Kosten von 24,30 USD (25,62 Euro (2006)) pro gewonnenen Mini-mental-state-examination-(MMSE)-Punkt pro Monat bzw ITL (506,21 Euro (2006)) pro gewonnenen MMSE-Punkt an. Zwei Publikationen berichten über Mischinterventionen, wobei einmal die Zusatzkosten für ein Aktivitätsprogramm (1,13 USD (1,39 Euro (2006)) pro Tag pro Pflegebedürftigem) und einmal der zeitliche Mehraufwand für die Betreuung mobiler Demenzpatienten (durchschnittlich 45 Minuten zusätzliche Pflegezeit pro Tag) berichtet wird. Hinsichtlich ethisch-sozialer Aspekte wird vor allem die Selbstbestimmung von Demenzpatienten diskutiert. Aus einer Demenzdiagnose lässt sich danach nicht zwingend schließen, dass die Betroffenen nicht eigenständig über eine Studienteilnahme entscheiden können. Im juristischen Bereich versucht die Regierung mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz (PfWG) die finanzielle Lage und die Betreuung der Pflegenden und Gepflegten zu verbessern. Weitere Fragestellungen rechtlicher Natur betreffen die Geschäftsfähigkeit bzw. die rechtliche Vertretung sowie die Deliktfähigkeit von an Demenz erkrankten Personen. DISKUSSION: Es gibt nur wenige methodisch angemessene Studien zu den in diesem Bericht berücksichtigten pflegerischen Konzepten für Demenzkranke. Die Studien haben überwiegend kleine Fallzahlen, und weisen erhebliche methodische Unterschiede hinsichtlich der Einschlusskriterien, der Durchführung, und der erfassten Zielkriterien auf. Diese Heterogenität zeigt sich auch in den Ergebnissen: in der Hälfte der eingeschlossen Studien gibt es keine positiven Effekte der Intervention im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die andere Hälfte der Studien berichtet zum Teil positive Effekte bezüglicher unterschiedlicher Zielkriterien. Die ökonomischen Studien sind methodisch und thematisch nicht dazu geeignet die aufgeworfenen Fragestellungen zu beantworten. Ethische, soziale und juristische Aspekte werden diskutiert, aber nicht systematisch im Rahmen von Studien erfasst. SCHLUSSFOLGERUNG: Basierend auf der derzeitigen Studienlage liegt für keines der untersuchten Pflegekonzepte ausreichende Evidenz vor. Fehlende Evidenz bedeutet in diesem Kontext jedoch nicht zwingend fehlende Wirksamkeit. Vielmehr sind weitere Studien zu diesem Thema notwendig. Wünschenswert wären insbesondere Studien, die in Deutschland unter den Rahmenbedingungen des hiesigen Ausbildungs- und Pflegesystems durchgeführt werden. Dies gilt auch für die gesundheitsökonomische Bewertung der Pflegekonzepte.

73 Beispiel: www.patienten-information.de „geordnete Bereiche“
Externe Evidenz (Externes Wissen) Beispiel: „geordnete Bereiche“ Patientenportale

74 „ungeordnete Bereiche“ im Internet
Externe Evidenz (Externes Wissen) „ungeordnete Bereiche“ im Internet Aktiv werden Suchmaschinen einsetzen Informationen empfangen Newsletter abonnieren eToC – elektronische Übermittlung des Inhaltsverzeichnisses Informationsdienste nutzen RSS-Feeds abonnieren Google alert einrichten

75 bei der Verwendung von Suchmaschinen:
Externe Evidenz (Externes Wissen) Probleme bei der Verwendung von Suchmaschinen: Bezogen auf die Suche Bezogen auf die Fundstellen Umsetzen der Fragestellung in Suchbegriffe Suchstrategie (Boolsche Operatoren, AND, OR, NOT, NEAR) Homonymproblem Synonymproblem Ranking Zuverlässigkeit Aktualität Unabhängigkeit Relevanz „Overflow“

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77 Externe Evidenz (Externes Wissen)

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79 TIPPS und TRICKS für Suchmaschinen
Externe Evidenz (Externes Wissen) TIPPS und TRICKS für Suchmaschinen Vor der Suche bedenken: Was genau suche ich? Welche Suchworte kann ich benutzen? Wie werden diese Wörter richtig geschrieben? Wie kann ich die Suchworte verknüpfen? (siehe Tabelle aus dem „Werkzeugkoffer“) Bei der Suche beachten: „Erweiterte Suche“ nutzen Hilfetexte der Suchmaschinen lesen (wenn keine da sind, verwenden Sie die Suchmaschine nicht) Die Reihenfolge der Fundstellen sagt nichts über deren Bedeutung aus!

80 TIPPS und TRICKS für Suchmaschinen
Google sucht nur nach Substantiven und Verben, alle anderen Wörter werden ignoriert, außer man schreibt ein + davor. Ist ein Wort mit – versehen, wird es aus der Suchmenge ausgeschlossen. Trunkierungen und Wildcards funktionieren in Google auch!!! Will man nach einer Wortverbindung suchen, muss sie in Anführungszeichen gesetzt werden. Google hilft, Synonymwörter zu finden: die Such nach ~Suchwort zeigt alle Begriffe mit der gleichen Bedeutung an. Quelle: Google – So suchen die Profis, INSIDE 07/2007

81 http://scholar.google.com „Graue“ Literatur Zugang zum „Deep Web“
Externe Evidenz (Externes Wissen) „Graue“ Literatur Zugang zum „Deep Web“

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83 Externe Evidenz (Externes Wissen)

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85 Wie kann ich in meinem Fachgebiet auf dem Laufenden bleiben?

86 Um allein medizinisch auf dem neuesten Stand der Dinge zu bleiben, müsste man jeden Tag 19 Fachartikel lesen (Davidoff 1995) Jährlich erscheinen 2 Millionen Artikel in Fachzeitschriften (Olkin 1995)

87 Externe Evidenz (Externes Wissen) Newsletter abonnieren

88 Informationsdienste nutzen www.idw-online.de
Externe Evidenz (Externes Wissen) Informationsdienste nutzen Gesucht wurde nach Demenz

89 eToC – elektronische Übermittlung des Inhaltsverzeichnisses
Externe Evidenz (Externes Wissen) eToC – elektronische Übermittlung des Inhaltsverzeichnisses

90 RSS-Feeds abonnieren Externe Evidenz (Externes Wissen)
RSS ist ein Service auf Webseiten, der ähnlich einem Nachrichtenticker die Überschriften mit einem kurzen Textanriss und einen Link zur Originalseite enthält. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed.

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92 Google alert einrichten Webseiten beobachten Suchbegriffe eingeben
Externe Evidenz (Externes Wissen) Google alert einrichten Webseiten beobachten Suchbegriffe eingeben

93 Recherche ist ein bisschen wie „Lego“, es sind immer die gleichen Steine, aber man kann viele tolle unterschiedliche Sachen daraus bauen... Also nur Mut zum Spielen und Testen! Zitat von Dana Rütters Informationsvermittlungsstelle am ÄZQ

94 Alles klar?


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