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Unternehmensgesetzbuch - UGB Vom Kaufmann zum Unternehmer Dr. Herbert Schrittesser Dr. Bernhard Schatz Mag. Doris-Bettina Fürtbauer VORTRAGENDER: Enzersdorfer.

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1 Unternehmensgesetzbuch - UGB Vom Kaufmann zum Unternehmer Dr. Herbert Schrittesser Dr. Bernhard Schatz Mag. Doris-Bettina Fürtbauer VORTRAGENDER: Enzersdorfer Straße 4, 2340 Mödling Telefon: 02236/ Telefax: 02236/43 657

2 Gliederung des UGB 1. Buch (§§ 1ff UGB) Begriffe und Anwendungsbereich Firmenbuch Firma Unternehmensübergang Prokura und Handlungsvollmacht 2. Buch (§§ 105ff UGB) Offene Gesellschaft Kommanditgesellschaft GesbR Stille Gesellschaft Unternehmensgesetzbuch (UGB) Folie 2

3 Gliederung des UGB 3. Buch (§§ 189ff UGB) Rechnungslegung 4. Buch (§§ 343ff UGB) Unternehmensbezogene Geschäfte Unternehmensgesetzbuch (UGB) Folie 3

4 HGB Kaufmann im Sinne dieses Gesetzbuches ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt. (§ 1 Abs 1 HGB) Istkaufmann Sollkaufmann Formkaufmann Kannkaufmann Scheinkaufmann Vollkaufmann Minderkaufmann Unternehmensgesetzbuch (UGB) Folie 4 UGB Unternehmer ist, wer ein Unternehmen betreibt. (§ 1 Abs 1 UGB) Ein Unternehmen ist jede auf Dauer angelegte Organisation selbständiger wirtschaftlicher Tätgikeit, mag sie auch nicht auf Gewinn gerichtet sein (§ 1 Abs 2 UGB, § 1 Abs 2 KSchG)

5 Unternehmensbegriff Elemente selbständige Tätigkeit wirtschaftliche Tätigkeit keine Gewinnerzielungsabsicht dauernde Tätigkeit Organisation Unternehmensgesetzbuch (UGB) Folie 5

6 Unternehmer Unternehmer kraft Betrieb eines Unternehmens Formunternehmer Unternehmer kraft Eintragung Scheinunternehmer Unternehmensgesetzbuch (UGB) Folie 6

7 Sonderfälle Freiberufler Land- und Forstwirte Juristische Personen des öffentlichen Rechts Unternehmensgesetzbuch (UGB) Folie 7

8 Abgrenzungsprobleme Non-Profit-Organisationen Idealvereine Unternehmensgesetzbuch (UGB) Folie 8

9 Mindestgröße eines Unternehmens? Schwellenwert EUR ,-- Eintragungspflicht Einzelunternehmer Wandel GesbR in OG/KG Eintragungspflicht Unternehmensgesetzbuch (UGB) Folie 9

10 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Firma Folie 10 § 17 Abs 1 HGB § 17 Abs 1 UGB Liberalisierung Vereinfachung Vereinheitlichung

11 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Arten der Firma Folie 11 Personenfirma Einzelunternehmer / keine fremden Namen Personengesellschaften (OG / KG) / nur Namen persönlich haftender Gesellschafter Sachfirma Fantasiefirma Gemischte Firma

12 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Grundsätze der Firmenbildung Folie 12 Eignung zur Kennzeichnung Unterscheidungskraft Irreführungsverbot geschäftliche Verhältnisse Verkehrsauffassung Wesentlichkeitsschwelle Eintragungsverfahren

13 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Zwingende Rechtsformzusätze § 19 UGB Folie 13 Aktiengesellschaft – AG Gesellschaft mit beschränkter Haftung – GmbH Genossenschaften – e.Gen. Europäische Gesellschaft – SE Kapitalgesellschaften & Co – Komplementär GmbH Offene Gesellschaft – OG Kommanditgesellschaft – KG Einzelunternehmer – e.U. Positionierung / Rechtsformzusatz

14 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Geschäftspapiere und Bestellscheine § 14 UGB Folie 14 In das Firmenbuch eingetragene Unternehmer (nicht nur wie bisher Kapitalgesellschaften) haben auf allen Geschäftsbriefen und Bestellscheinen sowie auf ihren Webseiten anzugeben: Firma Rechtsform Sitz und FN gegebenenfalls: Hinweis in Liquidation (in Liqu) Firmenbuchgericht

15 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Geschäftspapiere und Bestellscheine § 14 UGB Folie 15 Übergangsbestimmung gem § 907 Abs 3 UGB: Vordrucke von Geschäftspapieren und Bestellscheinen sowie Webseiten haben bei Kapitalgesellschaften spätestens ab 1. Jänner 2007, bei anderen Unternehmern spätestens ab 1. Jänner 2010 den Bestimmungen des § 14 idF des HaRÄG BGBl I 2005/120 zu entsprechen.

16 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Unternehmensübergang Folie 16 Sondervermögen Gesamtrechtsnachfolge (Verschmelzung, Umwandlung, Spaltung) Übertragung von Gesellschaftsanteilen Einzelrechtsnachfolge ( §§ 38 – 40 UGB)

17 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Übergang der Rechtsverhältnisse (1) Folie 17 Voraussetzungen Unternehmenserwerb unter Lebenden Fortführung des Unternehmens keine abweichende Parteienvereinbarung keine Firmenfortführung erforderlich unternehmensbezogene Rechtsverhältnisse / höchstpersönliche Rechtsverhältnisse Zeitpunkt

18 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Übergang der Rechtsverhältnisse (2) Folie 18 Ausnahmen Konkurs Ausgleich Überwachung des Schuldners durch Sachwalter Zwangsvollstreckung

19 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Rechtsfolgen Folie 19 Rechtsposition des Dritten Verständigung (Mitteilung) Widerspruchsrecht Haftung des Erwerbers Haftung des Veräußerers

20 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Rechtsstellung des Erben beim Unternehmensübergang Folie 20 Erbenhaftung nach ABGB Erbenhaftung nach UGB Beschränkbarkeit Eintragung Haftungsausschluss im Firmenbuch verkehrsübliche Bekanntmachung Mitteilung an Gläubiger

21 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Folie 21 HGB Offene Handelsgesellschaft (OHG) Offene Erwerbsgesellschaft (OEG) Kommanditgesellschaft (KG) Kommanditerwerbsgesellschaft (KEG) Stille Gesellschaft (stG) Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesbR) UGB Offene Gesellschaft (OG) Kommanditgesellschaft (KG) Stille Gesellschaft (stG) Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesbR) / Offene Gesellschaft (OG)

22 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Offene Gesellschaft Wesensmerkmale Folie 22 Zweckoffenheit eigene Firma unbeschränkte Haftung gesamthandschaftliche Verbundenheit keine Ein-Mann-Gesellschaft Rechtsfähigkeit Unternehmereigenschaft ?

23 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Offene Gesellschaft Gründung / Entstehung Folie 23 Gesellschaftsvertrag Gesellschafter Vorgesellschaft Eintragung im Firmenbuch

24 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Offene Gesellschaft Innenverhältnis Folie 24 Gestaltungsfreiheit Beteiligung an der Gesellschaft Gewinn- und Verlustverteilung Arbeitsgesellschafter Entnahmerecht

25 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Offene Gesellschaft Geschäftsführung Folie 25 Selbstorganschaft Gesellschaftsbeschlüsse Kontrollrechte

26 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Offene Gesellschaft Außenverhältnis (1) Folie 26 Vertretung Haftung persönlich unbeschränkt unbeschränkbar primär unmittelbar -solidarisch

27 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Offene Gesellschaft Außenverhältnis (2) Folie 27 Haftung eines eintretenden Gesellschafters Haftung bei Auflösung der Gesellschaft Haftung bei Ausscheiden eines Gesellschafters

28 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Offene Gesellschaft Gesellschafterwechsel (1) Folie 28 Eintritt eines Gesellschafters Ausscheiden eines Gesellschafters freiwillig Ausschluss Übertragung der Mitgliedschaft / Zustimmung aller Gesellschafter

29 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Offene Gesellschaft Gesellschafterwechsel (2) Folie 29 Tod eines Gesellschafters Auflösung der Offenen Gesellschaft Fortsetzungsbeschluss Gesellschaftsvertrag Fortsetzungsklausel Nachfolgeklausel Eintrittsklausel

30 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Offene Gesellschaft Beendigung (1) Folie 30 Zeitablauf Auflösungsbeschluss Konkurseröffnung über das Vermögen der Gesellschaft Tod eines Gesellschafters Konkurseröffnung über das Vermögen eines Gesellschafters

31 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Offene Gesellschaft Beendigung (2) Folie 31 Kündigung kein wichtiger Grund erforderlich Ausschluss oder Erschwerung Kündigungsrecht nichtig Liquidation Liquidatoren Liquidationsbilanz FB-Eintragung

32 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Kommanditgesellschaft Besonderheiten (1) Folie 32 Komplementäre vs Kommanditisten Pflichteinlage / Hafteinlage Beteiligung Gewinn- und Verlustverteilung Geschäftsführung Kontrollrechte der Kommanditisten

33 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Kommanditgesellschaft Besonderheiten (2) Folie 33 Vertretung Haftung der Kommanditisten gegenüber Gläubigern Haftung vor Eintragung der Gesellschaft Haftung bei Eintritt in eine bestehende Kommanditgesellschaft Haftung bei Ausscheiden aus der Kommanditgesellschaft Tod eines Kommanditisten

34 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Unternehmensbezogene Rechtsgeschäfte (§§ 343 ff UGB) (1) Folie 34 Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers Haftung als Gesamtschuldner Schadenersatz Vertragsstrafe Bürgschaft Verkürzung über die Hälfte (laesio enormis)

35 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Unternehmensbezogene Rechtsgeschäfte (§§ 343 ff UGB) (2) Folie 35 Verzugszinsen Entgeltlichkeit kein Vertragsabschluss durch Schweigen Kontokorrent Mängelrüge

36 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Sorgfaltsmaßstab Folie 36 HGB Rechtsgrundlage: § 347 HGB Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes (§ 1299 ABGB: Sachverständigensorgfaltsmaßstab) UGB Rechtsgrundlage: § 347 UGB Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers (§ 1299 ABGB: Sachverständigensorgfaltsmaßstab)

37 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Haftung als Gesamtschuldner Folie 37 HGB Rechtsgrundlage: Art 8 Nr. 1 der 4. EVHGB Zweifelsregelung / Solidarhaftung gilt bei teilbaren Leistungen, wenn sich mehrere Personen durch Vertrag gemeinschaftlich verpflichten auch anwendbar auf einseitige Handelsgeschäfte UGB Rechtsgrundlage: § 348 UGB Zweifelsregelung / Solidarhaftung gilt bei teilbaren Leistungen, wenn sich mehrere Unternehmer durch Vertrag gemeinschaftlich verpflichten NUR anwendbar auf beidseitig unternehmensbezogene Geschäfte

38 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Schadenersatz Folie 38 HGB Rechtsgrundlage: Art. 8 Nr EVHGB Schadenersatz umfasst immer den entgangenen Gewinn einseitiges Handelsgeschäft ist für Anwendbarkeit ausreichend, dh Nichtkaufmann muss Kaufmann Interesse (= positiver Schaden + entgangener Gewinn) ersetzen UGB Rechtsgrundlage: § 349 UGB Schadenersatz umfasst immer den entgangenen Gewinn nur anwendbar auf beidseitig unternehmensbezogene Geschäfte, dh Nichtunternehmer muss Unternehmer bei leichter Fahrlässigkeit nur positiven Schaden nach ABGB ersetzen

39 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Vertragsstrafe Folie 39 HGB Rechtsgrundlage: § 348 HGB Art 8 Nr. 3 der 4. EVHGB Eine Vertragsstrafe, die von einem Kaufmann im Betrieb seines Handelsgewerbes versprochen wurde, kann nicht aufgrund des § 1336 Abs 2 ABGB herabgesetzt werden. kein richterliches Mäßigungsrecht nach § 1336 Abs 2 ABGB für Vollkaufleute UGB Rechtsgrundlage: bisheriger geltender § 348 HGB entfällt auch die von einem Unternehmer versprochene Vertragsstrafe kann künftig immer nach § 1336 Abs 2 ABGB richterlich gemäßigt werden richterliches Mäßigungsrecht nach § 1336 Abs 2 ABGB für Unternehmer und Nichtunternehmer

40 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Vertragsstrafe übersteigender Schaden Folie 40 HGB Rechtsgrundlage: Art. 8 Nr. 3 der 4. EVHGB der die Vertragsstrafe übersteigende Schaden kann geltend gemacht werden Anwendungsbereich: Vollkaufleute UGB Rechtsgrundlage: § 1336 Abs 3 ABGB der die Vertragsstrafe übersteigende Schaden kann geltend gemacht werden Anwendungsbereich: Unternehmer im Verbrauchergeschäft allerdings nur, wenn dies zwischen Gläubiger und Schuldner einzeln ausge- handelt wurde

41 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Bürgschaft (1) Folie 41 HGB Rechtsgrundlage: § 349 HGB Bürge und Zahler: Ein Bürge, für den die Bürgschaft ein Handelsgeschäft ist, haftet als Bürge und Zahler nach § 1357 ABGB. Anwendungsbereich Vollkaufleute UGB Rechtsgrundlage: Regelung ersatzlos gestrichen Neuerung im ABGB Subsidiarität: Der Bürge kann in der Regel erst dann belangt werden, wenn der Hauptschuldner auf des Gläubigers gerichtliche oder außergerichtliche Einmahnung seine Verbindlichkeit nicht erfüllt hat. ( § 1355 ABGB) Anwendungsbereich Unternehmer und Nichtunternehmer

42 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Bürgschaft (2) Folie 42 HGB Rechtsgrundlage: § 350 HGB Formpflicht: kein Schriftformerfordernis für Vollkaufleute – auch nur mündlich verbindlich (§ 350 HGB) Minderkaufleute u. Nichtkaufleute unterliegen Schriftformerfordernis nach § 1346 Abs 2 ABGB. UGB Rechtsgrundlage: § 350 HGB ersatzlos gestrichen Formpflicht: Bürgschaftsversprechen eines Unternehmers muss schriftlich abgeben werden. (§ 1346 Abs 2 ABGB) Anwendungsbereich: Unternehmer und Nichtunternehmer

43 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Laesio enormis Folie 43 HGB Rechtsgrundlage: § 351a HGB Derjenige, für den der Vertrag ein Handelsgeschäft ist, kann ihn nicht nach § 934 ABGB wegen Verkürzung über die Hälfte anfechten. UGB Rechtsgrundlage: § 351 UGB Zulasten eines Unternehmers kann die Anwendung des § 934 ABGB vertraglich ausgeschlossen werden. dispositives Recht kein vertraglicher Ausschluss zu Lasten von Nichtunternehmern

44 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Folie 44 HGB Rechtsgrundlage: § 1333 Abs 2 ABGB handelsrechtlicher Zinssatz 5 % UGB Rechtsgrundlage: § 352 UGB unternehmerischer Zinssatz 8 % über dem Basiszinssatz Verzugszinsen

45 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Kein Vertragsabschluss durch Schweigen Folie 45 HGB Rechtsgrundlage: § 362 HGB Geht einem Kaufmanne, dessen Gewerbebetrieb die Besorgung von Geschäften für andere mit sich bringt, ein Antrag über die Besorgung solcher Geschäfte von jemand zu, mit dem er in Geschäftsverbindung steht, so ist er verpflichtet, unverzüglich zu antworten; sein Schweigen gilt als Annahme des Antrags. Das gleiche gilt, wenn einem Kaufmann ein Antrag über die Besorgung von Geschäften von jemand zugeht, dem gegenüber er sich zur Besorgung solcher Geschäfte erboten hat. UGB § 362 HGB ersatzlos gestrichen, da nicht sachgerecht trotzdem kann sich in einer Geschäftsbeziehung zwischen den Vertragspartnern diese Gepflogenheit ergeben § 1003 ABGB bleibt unberührt

46 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Entgeltlichkeit Folie 46 HGB Rechtsgrundlage: § 354 HGB Wer in Ausübung seines Handelsgewerbes einem anderen Geschäfte besorgt oder Dienste leistet, kann dafür auch ohne Verabredung Provision und, wenn es sich um Aufbewahrung handelt, Lagergeld nach den an dem Orte üblichen Sätzen fordern. (Abs 1) UGB Rechtsgrundlage: § 354 UGB Ist in einem Geschäft kein Entgelt bestimmt und auch nicht Unentgeltlichkeit vereinbart, so gilt ein angemessenes Entgelt als bedungen. (Abs 1)

47 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Kontokorrent Folie 47 HGB Rechtsgrundlage: § 355 HGB Anwendung: einseitiges Handelsgeschäft Analogie bei Nichtkaufleuten Theorienstreit: Mosaiktheorie Staffelkontokorrent § 1415 ABGB (Lehre von der zivilrechtlichen Tilgungsordnung) UGB Rechtsgrundlage: §§ UGB Anwendung: einseitiges Unternehmergeschäft zivilrechtliche Tilgungsan- ordnung gem § 355 Abs 3 UGB Zum Ende der Rechnungsperiode kommt es zur Verrechnung der beiderseitigen Ansprüche und Leistungen nebst Zinsen. §§ 1415 und 1416 ABGB sind anzuwenden.

48 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Kontokorrent Folie 48 HGB Rechtsgrundlage: § 355 HGB Saldo: strittige Rechtsnatur UGB Rechtsgrundlage: §§ UGB Saldo: konstitutives Schuldanerkenntnis bildet einen eigenständigen und einklagbaren Rechtsgrund ABER: bereicherungsrechtliche Einreden des Schuldners bleiben aufrecht

49 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Mängelrüge Folie 49 HGB Rechtsgrundlage: § 377 HGB Anwendungsbereich: beidseitiger Handelskauf Werklieferungsvertrag UGB Rechtsgrundlage: § 377 UGB Anwendungsbereich: beidseitiges Unternehmergeschäft Werklieferungsvertrag Werkvertrag über körperliche bewegliche Sachen (§ 381 Abs 2 UGB) Tauschvertrag (§ 381 Abs 2 UGB)

50 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Mängelrüge Folie 50 HGB Rechtsgrundlage: § 377 HGB Ware unverzüglich nach Ablieferung untersuchen unverzügliche Rüge UGB Rechtsgrundlage: § 377 UGB Ware unverzüglich nach Ablieferung untersuchen Rüge binnen angemessener Frist Frist 14 Tage (Orientierung an Art 39 UN-Kaufrecht)

51 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Mängelrüge Folie 51 HGB Rechtsgrundlage: § 377 HGB Rechtsfolgen der Genehmigung: Verlust der Gewährleistungsrechte Verlust der Irrtumsanfechtungsrechte Verlust von Schadenersatzan- sprüchen für Mangel und Mangel- folgschäden UGB Rechtsgrundlage: § 377 UGB Rechtsfolgen der Genehmigung: Verlust der Gewährleistungsansprüche Verlust der konkurrierenden Ansprüche auf Ersatz des Mangelschadens Verlust der Rechte auf Anfechtung oder Anpassung des Vertrags aufgrund eines Irrtums über die Mangelfreiheit keine Erstreckung des Anspruchs- verlustes auf Mangelfolgeschäden

52 Unternehmensgesetzbuch (UGB) Mängelrüge Folie 52 HGB Rechtsgrundlage: § 377 HGB Zugang der Rüge Käufer trägt Risiko kein Rechtsverlust des Käufers trotz verspäteter Rüge bei Arglist des Verkäufers UGB Rechtsgrundlage: § 377 UGB Zugang der Rüge: Verkäufer trägt Risiko kein Rechtsverlust des Käufers trotz verspäteter Rüge, wenn Verkäufer Mangel vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht oder verschwiegen hat

53 Dr. Herbert Schrittesser Rechtsanwalt Vita Geboren am Beratungsfelder Immobilienrecht, insbesondere Liegenschaftsverkehr, Kaufverträge, Optionen, Baurechte, Superädifikate Mietrecht Treuhandabwicklungen Bauordnung, Raumordnung, Etablierung von Wirtschaftsparks und Handelsagglomerationen samt Infrastrukturen Unternehmensgründungen und Betriebsansiedelungen Vertragsrecht Gesellschafts- und Handelsrecht Wettbewerbsrecht Erbrecht Zivilverfahrensrecht

54 Dr. Bernhard Schatz Rechtsanwalt Vita Geboren am Beratungsfelder Handels- und Gesellschaftsrecht, mit Schwerpunkt Gründung und Übernahme von Unternehmen Insolvenzrecht, insbesondere Masse- und Ausgleichsverwaltungen, Schuldnervertretungen und Bankenberatung Immobilienrecht, mit Schwerpunkt Bauträgervertragsrecht Mietrecht Handelsvertreterrecht Zivilverfahrensrecht

55 Mag. Doris-Bettina Fürtbauer Rechtsanwältin Vita Geboren am Beratungsfelder Liegenschafts- und Immobilienrecht Ehe- und Familienrecht Allgemeines Vertragsrecht Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen Allgemeines Zivilrecht


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