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Seite0 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Bedeutung von Betreuungsstufen im Bereich des SGB.

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1 Seite0 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Bedeutung von Betreuungsstufen im Bereich des SGB II Jahrestagung der Landesgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V. 21. November 2007, Mainz

2 Seite1 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 rechtliche Grundlagen Zielsystem SGB II: - Vermeidung, Verringerung und Beendigung von Hilfebedürftigkeit (§ 1 SGB II) vorrangig durch Eingliederung in Arbeit: - gezielter Einsatz von Dienstleistung (§ 1 (1) Satz 4, (2), § 3 (1) in Verbindung mit § 4 SGB II) - Geldleistung und Maßnahmen zur Eingliederung (§ 16 SGB II) § 54 S. 2 SGB II: Soweit einzelne Maßnahmen nicht unmittelbar zur Eingliederung in Arbeit führen, sind von der Bundesagentur für Arbeit andere Indikatoren zu entwickeln, die den Integrationsfortschritt der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in geeigneter Weise abbilden. Indikatoren = Abbildung durch Systematik der Betreuungsstufen

3 Seite2 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Unterstützung des gesamten Integrationsprozesses (nicht nur die reine Vermittlung) Feststellung der Betreuungsstufe eines Kunden im Rahmen des Beurteilungsermessens auf der Basis eines umfassenden Profilings durch die Systematik der Betreuungsstufen > klare Kundenstrukturierung > realistisches Bild von der Integrationsnähe der Kunden > bessere Objektivierbarkeit des Beurteilungsermessens Aufgabe der Betreuungsstufen

4 Seite3 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 effektive und effiziente Betreuung des Kunden > bessere Steuerbarkeit durch Betreuungsstufen Überblick über den Wechsel von Betreuungsstufen: Feststellung und Bewertung der Integrationsfort- /rückschritte eines Kunden im Zeitablauf Dokumentation erreichter Erfolge > nicht mehr ausschließliche Bemessung an Integration in Arbeit > Bemessung an Arbeit mit dem Kunden Aufgabe der Betreuungsstufen

5 Seite4 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Betreuungsstufen im Integrationsprozess

6 Seite5 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Der Integrationsprozess – schematische Darstellung Umsetzung des Integrationskonzepts Anliegenklärung, Kundensteuerung und Erstberatung Erstkontakt Übernahme in Betreuung durch Integrationsfachkraft Betreuung Profiling / Standortbestimmung Zieldefinition / Zwischenziele Abbildung der Integrationsentwicklung über Betreuungsstufen Integrations- planung Integration Integration in Erwerbstätigkeit ohne Beendigung der Hilfebedürftigkeit Eingliederungs- vereinbarung mit Beendigung der Hilfebedürftigkeit

7 Seite6 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Individuelle Voraussetzungen des Kunden Anforderung der Erwerbstätigkeit mit der individuell höchsten Integrationswahrscheinlichkeit Beurteilung der Differenz zwischen Voraussetzungen des Kunden (IST) und den Anforderungen (SOLL/ KÖNNTE) als Grundlage für die künftige Betreuung Feststellung der individuellen Betreuungsstufe durch Integrationsfachkraft Indikatoren weisen auf den Grad der Abweichung zwischen Voraussetzungen und Anforderungen hin Kriterienkatalog legt Indikatoren allgemeingültig fest Integrationsnähe

8 Seite7 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Integration ist die Eingliederung in Arbeit zur Verringerung, Beendigung oder Vermeidung von Hilfebedürftigkeit. Ein Kunde im SGB II ist integriert, wenn er entweder - unter Ausschöpfung seiner individuellen Möglichkeiten eine Tätigkeit ausübt und seine Hilfebedürftigkeit nicht beendet oder - durch Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen oder selbstständigen Erwerbstätigkeit seine Hilfebedürftigkeit nicht beendet oder - durch Eingliederung in Erwerbstätigkeit seine Hilfebedürftigkeit beendet. Integration und Betreuung

9 Seite8 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Integrationsplanung hat konkretes Ziel: - Beendigung der Hilfebedürftigkeit durch Erwerbstätigkeit

10 Seite9 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 * Abbildungen von Integrationsfortschritten innerhalb dieser Betreuungsstufe sind derzeit nicht möglich. Der Betreuungs- und Unterstützungsbedarf ist jedoch nicht generell abschätzbar. Verringerung Betreuungs- und Unterstützungsbedarf Integriert unter Beendigung der Hilfebe- dürftigkeit Abbildung der Integrationsentwicklung IF Integrations- fern: Betreuungs-und Hilfebedarf IG Stabilisierungs- bedarf IK Förderungs- bedarf IN Integrations- fähig: bereit zur Integration I Integriert, aber weiterhin hilfebedürftig * Das System der Betreuungsstufen

11 Seite10 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Beschreibung der Betreuungsstufen (1/3) IFBetreuungs- und Hilfebedarf: Integrationsfern In Bezug auf eine Erwerbstätigkeit sind beim Kunden Einschränkungen festzustellen. Diese sind so schwerwiegend, dass sie im Rahmen der Betreuung vorrangig abgebaut werden müssen, um vorhandene Ressourcen nutzen zu können. In der Regel treffen mehrere Einschränkungen zusammen, z.B.: keine/kaum Erwerbserfahrung, persönliche und/oder soziale Problemlagen etc. IGStabilisierungsbedarf: Heranführen an eine Erwerbstätigkeit In Bezug auf eine Erwerbstätigkeit sind beim Kunden Einschränkungen festzustellen. Diese führen zu einem umfassenden Stabilisierungsbedarf. Gleichzeitig kann der Kunde - sofern erforderlich - im beruflichen Kontext an die Anforderungen des Erwerbslebens herangeführt werden. IF IG IK IN I

12 Seite11 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Beschreibung der Betreuungsstufen (2/3) IKFörderbedarf: Heranführen an den ersten Arbeitsmarkt In Bezug auf eine Erwerbstätigkeit sind beim Kunden Einschränkungen festzustellen. Eine Integration in den Arbeitsmarkt ist bei Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente möglich. Während der Betreuung stehen arbeitsmarktbezogene Kriterien/Förderungen im Vordergrund, die den Kunden an den ersten Arbeitsmarkt heranführen. INIntegrationsfähig: Integration in den ersten Arbeitsmarkt In Bezug auf eine Erwerbstätigkeit sind beim Kunden vor dem Hintergrund des ersten Arbeitsmarkts keine wesentlichen Einschränkungen festzustellen. Eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt ist grundsätzlich möglich. Förderungen beziehen sich – falls notwendig – i.d.R. auf kurzfristige arbeitsmarktliche Kriterien. IF IG IK IN I

13 Seite12 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Beschreibung der Betreuungsstufen (3/3) IIntegriert, aber weiterhin hilfebedürftig Der Kunde ist entweder unter Ausschöpfung seiner individuellen Möglichkeiten erwerbstätig oder in Vollzeit sozial-versicherungspflichtig beschäftigt bzw. selbstständig tätig. Hilfebedürftigkeit besteht weiterhin, da der Bedarf durch das erzielte Einkommen nicht komplett gedeckt werden kann. Integrationsfortschritte innerhalb dieser Betreuungsstufe – so wie in jeder anderen - sind möglich, können jedoch nicht abgebildet werden. Ziel: Beendigung der Hilfebedürftigkeit durch Integration in Arbeit Das Ziel kann aus jeder Betreuungsstufe erreicht werden. IF IG IK IN I

14 Seite13 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Feststellung der Betreuungsstufen

15 Seite14 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Anlässe zur Überprüfung der Zuordnung zu einer Betreuungsstufe Erstkontakt – Neukunde / Rechtskreiswechsler seitens ARGE zu bestimmenden zeitlichen Abständen integrationswirksame Veränderungen im persönlichen Umfeld des Kunden (Nicht-)Erreichen von in der EinV vereinbarten Zwischenzielen, z.B. Abschluss einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme

16 Seite15 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Bestimmung der Betreuungsstufe Beurteilung an Hand von drei Schlüsselgruppen - Qualifikation - Motivation und Rahmenbedingungen - Leistungsfähigkeit innerhalb der Schlüsselgruppen: Beurteilung Ist-Zustand und Prognose Änderungsvermögen

17 Seite16 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Bestimmung der Betreuungsstufe Dimensionen zur Feststellung der Merkmalsausprägung innerhalb der Schlüsselgruppen - sehr geringer Handlungsbedarf: keine grundsätzliche Einschränkung bzgl. Integration in ersten Arbeitsmarkt (IN) - geringer Handlungsbedarf, Förderungsbedarf: Heranführen an ersten Arbeitsmarkt, Einschränkungen sind (z.B. monetär) ausgleichbar oder behebbar (IK) - Handlungsbedarf, Stabilisierungsbedarf: Heranführen an allgemeine Anforderungen einer Erwerbstätigkeit (IG) - großer Handlungsbedarf, Betreuungs- und Hilfebedarf: durch schwerwiegende Einschränkungen v.a. im persönlichen und/oder sozialen Bereich, vorläufig kein Betrachtungsfokus auf Arbeitsmarktkontext (IF)

18 Seite17 Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz e.V., Jahrestagung in Mainz, 21.November 2007 Prioritätsregeln: Feststellung der Betreuungsstufe für den Kunden Gewichtung der Schlüsselgruppen - Priorität 1 für die Schlüsselgruppe Leistungsfähigkeit - Gesamt-Betreuungsstufe kann nie integrationsnäher sein als in der Schlüsselgruppe Leistungsfähigkeit festgestellt. - Priorität 2 für die Schlüsselgruppe Motivation und Rahmenbedingungen für die Integrationsarbeit - Stehen die Einschränkungen dieser Schlüsselgruppe der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit entgegen, kann der Kunde keinesfalls integrationsnäher eingestuft werden als IG. - Priorität 3 für die Schlüsselgruppe Qualifikation - die Schlüsselgruppe Qualifikation kann eine Erwerbstätigkeit nicht grundsätzlich ausschließen im Bereich der Qualifikation nur drei Dimensionen für die Feststellung der Merkmalsausprägung


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