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Unerfüllter Kinderwunsch. Kinderwunsch Eine Spermaanalyse is oftmals notwendig um zu erkennen, ob bei ungewollter Kinderlosigkeit eine Beeinträchtigung.

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1 Unerfüllter Kinderwunsch

2 Kinderwunsch Eine Spermaanalyse is oftmals notwendig um zu erkennen, ob bei ungewollter Kinderlosigkeit eine Beeinträchtigung der Spermienproduktion vorliegt. Normale WerteFunktion Volumen: 2 ml oder mehr Über 95% der Samenflüssigkeit besteht aus Prostatasekret, welches Nährstoffe und Enzyme liefert, den pH-Wert einstellt und die korrekte Viskosität gewährleistet. Beweglichkeit: >50% der Spermien zeigen eine gute Vorwärtsbeweglichkeit innerhalb der ersten 3 Stunden nach der Ejakulation Spermien müssen einen weiten Weg bis zur Eizelle zurücklegen. Anzahl: >20 Millionen Spermien pro ml, 20 – 40 Mio sind grenzwertig, <20 Mio kann Unfruchtbarkeit bedeuten Die Zusammenarbeit vieler Spermien ist notwendig, um die Umhüllung der Eizelle zu reduzieren. Verflüssigungszeit: Ejakulat verflüssigt sich innerhalb einer Stunde Die zügige Verflüssigung erlaubt den Spermien schnell sich in Richtung auf die Eizelle zu bewegen. Aussehen: >14% der Spermien haben ein normales Aussehen des Spermienkopfes oder des Schwanzes Normal gebaute Spermien haben die Möglichkeit der Bewegung in Richtug auf die Eizelle und zur Befruchtung. pH: etwas alkalisch (7,2 – 7,8) Zur Neutralisierung des sauren Vaginalsekretes, welches sonst die Spermien abtöten würde. Fructosegehalt Fructose dient als Energielieferant für Spermien.

3 Definitionen Infertilität: Ausbleiben einer SS nach zumindest 12 Monaten ungeschützten GV -Prim.: der Mann hat noch nie ein Kind gezeugt -Sek.: bereits 1/mehrere Kinder gezeugt Jede 6. – 10. Partnerschaft ungewollt kinderlos (15%) Mann und Frau zu je 40% dafür die Ursache Die Subfertilität eine Partners kann weitgehend durch die normale Fertilität des anderen kompensiert werden, Abklärung beider Partner

4 Ätiologie und Risikofaktoren I Genetische Ursachen Chromosomen- Anomalien, Deletionen auf dem Y-Chr.(Azoospermiefaktor AZFa/b/c), Mutationen auf dem CFTR-Gen; Klinefelter, Kallmann- Syndrom Angeborene Ursachen Anorchie, Embryonale Fehlentwicklung, Androgenresistenz der Zielorgane Störungen des Hypothalamus/ Hypophyse, Hormonelle Ursachen

5 Ätiologie und Risikofaktoren II Erkrankungen des Hodens/Nebenhodens Lageanomalien, Hodentumore, Hodentorsion, Varikozele, post OP/Bestrahlung, Entzündungen gestörte Spermatogenese; Sertoli cell only syndrome Störungen im Bereich der Samenwege, Prostatitis, Vesikulitis, Epididymitis -> Ductusaplasie/- verschluss, postOP, Trauma Immunologische Ursachen Spermatozoen- Ak

6 Ätiologie und Risikofaktoren III Systemische Ursachen Allgemeinerkrankung, Leberzirrhose, Niereninsuffizienz Psychosoziale Faktoren Exogene Faktoren - Medikamente: Hormonpräp., Cimetidin, Spironolacton, Antimykotika, Neuroleptika, Metoclopramid, Tranquilizer, Zytostatika,.. - Östrogene/Xenoöstrogene

7 Ätiologie und Risikofaktoren IV Exogene Faktoren - Toxine, Blei, Pestizide, Herbizide - Erhöhte Hodentemperatur - Rauchen - Alkohol - Suchtgifte idiopathisch

8 Diagnostik I Allg. Anamnese: frühere Erkr. (Geschlechts.-, Kinder-, Stoffw.-), Unfälle, Genussmittel, Med., Fam.- Anamnese Sterilitäts-Anamnese: Dauer des KiWu, vorhandene Kinder, bisherige Diagnostik Sexualanamnese Erektion (postejak. Schmerzen), Ejakulation (Hämatospermie), Antikonzeption

9 Diagnostik II Status sek. Geschlechtsmerkmale, Behaarung, Gynäkomastie, Hinw. auf SD-Erkrankung - Untersuchung der Geschlechtsorgane Sonographie von Hoden/Nebenhoden/: Lage, Grösse, Durchblutung, Varikozele, Tumor; Ductus deferens Sella MRT bei (v.a.) Hyperprolaktinämie BB, CRP, SD-Parameter Hormone

10 Diagnostik III ev. TuM ev. genet. Untersuchung/Karyogramm Spermiogramm Karenzzeit von ca. 5 Tagen ( zum Ausschluss einer Erschöpfungsoligozoospermie bei häufigem Samenerguss) 2 Spermiogramme im Abstand von 2-3 Monaten Beurteilung nach WHO-Kriterien 2000

11 Spermiogramm Farbe: gelblich (eitr. Prostatitis/Vesikulitis) - weisslich rötlich (Verletzung, Tu der HR/Samenblasen, P-CA) - trüb Volumen 2-7ml - Hypospermie(<2ml): Sex. Karenz <5d, chron. Prostatitis, eins. Ductus deferens Aplasie/Verschluss, T- Mangel - Hyperspermie(<7ml): akute Prostatitis pH-Wert 7,2-8,0 >8: hfg. akute Entz. der männl. Adnexe, Verschluss Duct <7:hfg. chron. Entz. der männl. Adnexe, Verunrein. Urin

12 Spermiogramm Spermatozoenkonz./ml >20 Mio/ml <20 Mio/ml : Oligozoospermie keine Spermatozoen : Azoospermie Motilität - Kat. a: Schnell beweglich - Kat. b: Langsam bew. - Kat. c: ortsständig bew. - Kat d: unbew mind. 50% sollten global bew. Sein (Kat a+b), davon mind. 30% schnell bew. Ungenügende Motilität= Asthenospermie

13 Spermiogramm Morphologie > 30% normal geformte Spermatozoen >70% path. geformte Sperm. = Tetrazoospermie (OAT-Sy.= Komb. Oligo-Astheno-Tetrazoospermie) Vitalität > 75% vitale Spermatozoen Untersuchung auf, Epithelien, Leukozyten, Erythrozyten, Bakterien, Trichomonaden

14 Spermiogramm Bei fehlenden Spermatozoen wird das Ejakulat zentrifugiert und erneut mikroskop. beurteilt. Biochemische Untersuchungen des Ejakulates: Fruktosegehalt, Akrosinaktivität, Carnithin-Test, Penetrac-Test

15 Diagnostik Sonografie (incl. Durchblutung und Varicozelenabklärung) Labor (Arterioskleroselabor, Leberwerte, Hormone, Zuckerdiagnostik, Schilddrüsenwerte, Vitaminmangel, Entzündungsparameter) Spermiogramm

16 Therapie-allgemein Konservative Maßnahmen: gesunde Lebensführung, Verzicht auf Genussmittel, Absetzen von Med., Vermeidung von Stress, Aufklärung Medikamentös/Hormonell Chirurgisch, MESA/TESE Künstliche Befruchtung Genetische Beratung

17 Hormonelle Therapie Hypogonadotropher Hypogonadismus, Kallman-Sy. ( T, LH/FSH, Spermatogenese) hCG (human chorionic gonadotropin) für 4-6 Wo, anschl. Kombination mit 2 mal wöchent. HMG (human menopausal gonadotropin) für 3Mo. Releasing-Hormon-Therapie (GnRH) für 30 Tage Hyperg. Hypogonadismus, Klinefelter ( T, LH) Testosteron-Subst.

18 Medikamentöse Therapie Infektbedingte Ursachen erregergerechte AB OAT-Sy. meist idiopath., empirische Therapie individ. *Padutin (Kallikrein): 3*2Tbl für 3 Monate *Antioxidantien: Vit.E, Glutathion *Antiöstrogene *Mastzell-Hemmer nicht empfohlen: GnRH, hCG, FSH, Androgene, α-Bl. Immunolog. Ursachen (nachgew. Ak) Cortison 40mg Zyklustag, 11./12. je 5mg

19 Chirurgische Therapie Varikozele genaue Assoz. zur Fertilität unklar, versch. Studien zeigen kleinere Hoden-Vol. und veränderte Leydigzell- Fkt. - Behandung empf. bei Jugendl. mit gestörter Hodenentw. - keine Indik. bei Jugendl. ohne Hodenentw.-Störung - versch. Studien zeigen keine Besserung d. Fertilität beim Erw. nach Ligatur, andere zeigen Verbesserung der Spermatogenese - Aufklärung des Patienten

20 Microchirurgische Spermaticaligatur

21 Chirurgische Therapie Epididymo (Vas)-Vasostomie bei Verschlussazoosp., kongenit. Aplasie MESA microsurgical epididymal sperm aspiration TESE testicular sperm extraction gleichzeitige Kryokonservierung für spätere ICSI 2-3 Proben aus versch. Arealen Ind.: nicht obstruktive Azoospermie nicht besser werdendes OAT Genitalmissbildung, Ejakulationsstörung

22 Ursachen Durchblutung!!!! Hormone Varikozelen Vitaminmangel (Homocystein-Anstieg) Entzündungen

23 Perfusion-controlled testicular biopsy Pre-operative und intra-operative Testikuläre Perfusions-mapping contrast enhanced high resolution Colour Doppler Ultraschall

24 Behandlung Je nach Ursache –Operative Korrektur bei Varicozele (laparoskop. / microchirurgische Spermaticaligatur) –Hormonsubstitution (Spritzen, Implantate, Testogel) –Vitamingaben –Durchblutungsförderung (Studie Doxazosin) –Antibiose (Ciproxin 500, Tetrazykline)

25 Laufende Studien Doxazosin Sklerosierung bei ED PCR auf Clamydien im Ejakulat Vitamingabe (Folsäure)

26 Ansprechpartner


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