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Ralph Berthel Amt. Rektor Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) Rothenburg/O.L. Kriminalistisch denken: was Fact-Checker von Kommissaren lernen können.

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Präsentation zum Thema: "Ralph Berthel Amt. Rektor Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) Rothenburg/O.L. Kriminalistisch denken: was Fact-Checker von Kommissaren lernen können."—  Präsentation transkript:

1 Ralph Berthel Amt. Rektor Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) Rothenburg/O.L. Kriminalistisch denken: was Fact-Checker von Kommissaren lernen können

2 Der Zweifel ist die Grundhaltung kriminalistischen Denkens

3 Kriminalistisch relevante Probleme Aufklärung einer unbekannten Straftat Ermittlung des Aufenthaltsortes eines flüchtigen Täters Ermittlung der Gefährdung durch eine Erpressung/Drohung Feststellen des Verbringungsortes einer entführten Person Entwicklung einer Bekämpfungskonzeption

4 Panorama Mittwoch, 03. September 2008 Mordfall Michelle - Suche nach SoKo-Maulwurf Nach detailreichen Medienberichten zu dem Mord an Michelle aus Leipzig suchen Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem Informationsloch in den eigenen Reihen. "Aus dem Kreis der Ermittler sind Informationen nach außen gegeben worden, die die Ermittlungen gefährden und Ermittlungshandlungen erschweren oder unmöglich machen", sagte Sprecher Ricardo Schulz. Es bestehe daher ein Anfangsverdacht wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses und der besonderen Geheimhaltungspflicht. Mit der Untersuchung solle eine Staatsanwaltschaft außerhalb Leipzigs beauftragt werden. Innen- und Justizministerium müssten noch zustimmen.

5 Die Formulierung eines Problems ist häufig wesentlicher als die Lösung, die nur eine Frage mathematischer oder experimenteller Fertigkeiten sein kann. Eine neue Frage aufzuwerfen, neue Möglichkeiten oder alte Fragen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, erfordert kreative Vorstellungskraft und kennzeichnet wirklichen Fortschritt in der Wissenschaft. (Albert Einstein)

6 Kriminalistisches Denken … ist ein auf Problembewältigung gerichteter Prozess der geistigen Verarbeitung kriminalistisch relevanter Sachverhalte unter Anwendung logischer, psychologischer und anderer natur- und geisteswissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten unter Berücksichtigung kriminalistischer Möglichkeiten.

7 Von der Hypothese zur gesicherten Erkenntnis Wunder brauchen den Nährboden des Unmöglichen. Sonst sind sie ja keine Wunder. (E.B. Jung)

8 Beweislehre und Recherche Beweisbedürftig ist … jede entscheidungserhebliche Tatsache, die der Angeklagte (im Prozess) nicht glaubhaft eingesteht und jeder Erfahrungssatz (Indiz), der nicht allgemeingültig ist. Oder: Jeder (belastende) Umstand einer Berichterstattung, der von der betreffenden Person oder Institution nicht nachvollziehbar bestätigt oder durch eine anerkannte Gesetzmäßigkeit belegt wird, bedarf der Überprüfung.

9 Beweislehre und Recherche Als Beweise gelten: der Augenschein Zeugen Sachverständige Urkunden Aussagen von Beschuldigten

10 Kriminalistik ist … planmäßiges Suchen nach einer (neuen) Wahrheit (Heuristisches Denken) Es geht darum, überzeugt zu sein … vom zweifelsfreien Beweis der Täterschaft … von der eindeutigen Zuordnung von Spuren … die Ursache für Straftaten festgestellt zu haben

11 Überzeugt sein, heißt aber nichts anderes, als etwas für wahr halten, ohne zu zweifeln oder nach überwundenem Zweifel. (Walder, Hans; Thomas, Hansjakob) Überzeugt sein, die Wahrheit gefunden zu haben

12 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!


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