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BRUSTERHALTENDE THERAPIE BEI MAMMAKARZINOM 13 JAHRE BEOBACHTUNG Stierli M., Aeschlimann N., Strub M., Beck G. Frauenklinik, Kantonsspital Olten Einführung.

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1 BRUSTERHALTENDE THERAPIE BEI MAMMAKARZINOM 13 JAHRE BEOBACHTUNG Stierli M., Aeschlimann N., Strub M., Beck G. Frauenklinik, Kantonsspital Olten Einführung Die brusterhaltende Therapie (BET) beim Mammakarzinom ist seit Jahrzehnten etabliert. In zahlreich durchgeführten Studien erwies sich die BET bei einer höheren Lokalrezidivrate bezüglich der Ueberlebenszeit der Mastektomie als gleichwertig(1,2). Uns interessiert der Krankheitsverlauf insbesondere die Lokalrezidivrate in unserem Kollektiv. Material und Methoden Von 1990 bis 1999 wurden in der Frauenklinik Olten 93 Patientinnen mit Mammakarzinom brusterhaltend operiert, dh. Lumpektomie oder Quadrantektomie, axilläre Lymphonodektomie bzw. Sentinel mit adjuvanter Strahlentherapie. Die Datenerhebung erfolgte mittels retrospektiver Patientinnenbefragung ergänzt durch Angaben des behandelnden Arztes.Die mittlere Beo- bachtungszeit war 12 Jahre (95%-VI: ). 70% der Frauen waren 50-jährig oder älter. Die Aufteilung nach Tumorgrösse zeigt: 66x T1, 25x T2, 2x T3. 57 Pat. waren nodalnegativ, 34 nodalpositiv. Bis auf eine Frau mit DCIS hatten alle ein invasives Karzinom davon 10 mit zusätzlich Ca in situ Anteilen (6 DCIS; 4 CLIS). 76% waren ER-positiv, 20% ER-negativ. Nach Tumorektomie bzw. durchgeführter Nachresektion wurde der Zustand der Resektionsränder histologisch bei 70 Patientinnen (75%) als frei von Tumorzellen beurteilt. In 13 Fällen fand sich eine bis an den Rand reichende in-situ- Komponente und in 10 Fällen war ein invasives Tumorwachstum bis an den Rand vorhanden. Literatur: 1. Veronesi U, Cascinelli N, Mariani L, Greco M, Saccozzi R, et al. Twenty-year Follow-up of a randomized study comparing breast-conserving surgery with radical mastectomy for early breast cancer. N Engl J Med 2002;347: Fisher B, Stewart A, Bryant J, Margolese RG, Deutsch M, et al. Twenty-year follow-up of a randomized trial comparing total mastectomy, lumpectomy, and lumpectomy plus irradiation for the treatment of invasive breast cancer. N Engl J Med 2002;347: Arriagada R, Le MG, Rochard F, Contesso G. Conservative Treatment versus mastectomy in early breast cancer. Patterns of failure with 15 years of follow-up data. J. Clin. Oncol 1996; 14: Fisher B, Anderson S, Redmond CK, Wolmark N, Wickerham DL, et al. Reanalysis and results after 12 years of follow-up in a randomized clinical trial comparing toatal mastectomy with or without irradiation in the treatment of breast cancer. N Engl J Med 1995; 333: Vrieling C, Collette L, Fourquet A, Hoogenraad WJ, et al. Can patient-, treatment- and pathology-related characteristics explain the high local recurrence rate following breast-conserving therapy in young patients? Eur J Cancer 2003;39 (7): Ergebnisse Der Krankheitsverlauf konnte bei 85 von 93 Patientinnen ausgewertet werden. Die Analyse erfolgte in deskriptiver Form. Bei 8 Pat. (9%) trat ein invasives Lokalrezidiv (LR) inklusive second primary, bei 2 Patientinnen ein DCIS auf. Im beobachteten Zeitraum traten bei 15 Patientinnen (17%) Erstrezidive bez. Lokalrezidive oder Fernmetastasen auf. Tab. 1: Histologie Primärtumor Tab. 2: Adjuvante Therapie Tab. 3: Charakteristika Patientinnen mit invasivem Lokalrezidiv (n=8, N=93, MD=8) Tab. 3: Resektionsränder Bei 8 Pat. (9%) trat als Erstmanifestation ein invasives Lokalrezidiv (LR) inklusive second primary, in 2 Fällen ein DCIS auf. LR wurden mit gleicher jährlicher Auftretensrate innerhalb den ersten 6 Jahren postoperativ diagnostiziert. In 4 Fällen kam es zu Fernmetastasierung im Verlauf. 6 Patientinnen mit Lokalrezidiv waren jünger als 50-jährig. Eine generalisierte Metastasierung manifestierte sich bei 5 Patientinnen als Erstrezidiv. Insgesamt 9 Patientinnen metastasierten, davon ein Drittel im ersten postoperativen Jahr. Nach 13 Jahren befinden sich 7 Pat. (8%) im Stadium IV. Von 85 beobachteten Patientinnen leben nach 13 Jahren noch 75 (88%). Schlussfolgerung Unsere Lokalrezidivrate ist mit publizierten Daten aus grossen Studien vergleichbar (3,4). Rund die Hälfte der Patientinnen, die lokal rezidivieren entwickeln im Verlauf Fernmetastasen. In unserem kleinen Kollektiv spielen bis auf das Alter die anerkannten Risikofaktoren für Rezidivierung eine untergeordnete Rolle (5).


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