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Case Management – Effizienz und Finanzierung IBAF, 07. Dezember 2009 Case Management in Pflegestützpunkten und in der Pflegeberatung Landesverbände /-vertretungen.

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Präsentation zum Thema: "Case Management – Effizienz und Finanzierung IBAF, 07. Dezember 2009 Case Management in Pflegestützpunkten und in der Pflegeberatung Landesverbände /-vertretungen."—  Präsentation transkript:

1 Case Management – Effizienz und Finanzierung IBAF, 07. Dezember 2009 Case Management in Pflegestützpunkten und in der Pflegeberatung Landesverbände /-vertretungen der Pflegekassen Koordinierungsstelle der Pflegekassen für die Pflegestützpunkte Katja Claus, IKK Landesverband Nord

2 Landesverbände /-vertretungen der Pflegekassen SH Koordinierungsstelle Pflegestützpunkte Reform der Pflegeversicherung (SGB XI) zum : Pflegekassen haben ab eine Pflegeberatung anzubieten (§ 7a SGB XI). Pflegekassen haben ab Pflegestützpunkte einzurichten, wenn die oberste Landesbehörde dies bestimmt (§92c SGB XI). Es ist sicherzustellen, dass eine Pflegeberatung im jeweiligen Pflege- Stützpunkt in Anspruch genommen werden kann (§ 7a (1) SGB XI). Ergebnis: In SH hat die oberste Landesbehörde zum die Einrichtung von Pflege- stützpunkten bestimmt. Ziel ist es, in jedem Kreis / jeder kreisfreien Stadt einen Pflegestützpunkt zu schaffen. Die Pflegekassen richten zudem jeweils eine eigene Pflegeberatung ein. Diese Pflegeberatung durch die Pflegekasse kann auf Wunsch des Versicherten im Pflegestützpunkt erfolgen. Grundsätzlich sind die Pflegeberater /-innen in SH jedoch nicht im Pflegestützpunkt, sondern bei der jeweiligen Pflegekasse angesiedelt.

3 Landesverbände /-vertretungen der Pflegekassen SH Koordinierungsstelle Pflegestützpunkte Pflegestützpunkte (PSP) In SH gibt es derzeit acht PSP (siehe Graphik Seite 4). Diese wurden aus den bereits vorher bestehenden trägerunabhängigen Beratungsstellen zum im laufenden Betrieb in PSP umgewidmet. Drei weitere PSP befinden sich in Vorbereitung: Kreis Nordfriesland, Rendsburg- Eckernförde und Plön. Gemeinsame Träger der PSP sind die jeweilige Kommune und die Pflegekassen, die Personalhoheit liegt bei der Kommune. Gemeinsamer Landesrahmenvertrag und Konzept für alle PSP, individueller Stützpunktvertrag u. jährlicher Finanzierungsplan zwischen der jeweiligen Kommune und den Pflegekassen. Drittelfinanzierung (MASG, jeweilige Kommune, Pflegekasse), jährliche Gesamtkosten pro PSP ca ,- Euro,

4 Helgoland Nordfriesland Flensburg Schleswig-Flensburg Dithmarschen Rendsburg-Eckernförde Steinburg Neumünster Plön Ostholstein Segeberg Lübeck Kiel Pinneberg Herzogtum Lauenburg Stormarn PSP in Schleswig-Holstein, Stand Niebüll Husum Heide Schleswig Rendsburg Eckernförde Itzehoe Elmshorn Wedel Bad Segeberg Bad Bramstedt Norderstedt Reinbek Bad Oldesloe Mölln Geesthacht Eutin Heiligenhafen Großhansdorf Flensbur g Kiel Lübeck Neumünste r Pinneberg Heide Mölln Norderstedt bestehende PSP

5 Landesverbände /-vertretungen der Pflegekassen SH Koordinierungsstelle Pflegestützpunkte Pflegeberatung (PB) Die Bedarfsplanung, Trägerschaft, Personalhoheit und Beratungskonzept für die Pflegeberatung liegt bei der jeweiligen Pflegekasse. Die PB wird durch die jeweilige Pflege- / Krankenkasse finanziert. Die Beratung ist für den Versicherten kostenlos. Der GKV-Spitzenverbandes hat eine Umsetzungsempfehlung für die Pflegeberatung erarbeitet. Berater /-innen sollten über folgende Qualifikation verfügen: Sozialversicherungsfachangestelle oder Sozialpädagogen oder Pflegefachkraft. Bis zum soll eine Zusatzqualifikation zum Pflegeberater erfolgen. Die Beratung erfolgt in der Pflegekasse, im häuslichen Umfeld des Versicherten, im Krankenhaus, im Pflegestützpunkt oder an einem anderen Ort, sofern erforderlich.

6 Landesverbände /-vertretungen der Pflegekassen SH Koordinierungsstelle Pflegestützpunkte Aufgabenteilung (keine abschließende Aufzählung) Im PflegestützpunktIn der Pflegeberatung Regionales Care-Management (für alle Bürgerinnen und Bürger) Individuelles Case-Management (für Versicherte bei voraussichtlichem SGB XI-Anspruch) Prävention / öffentliche DaseinsvorsorgeVollumfängliche Einzelfallberatung Beratung zu allgemeinen Fragen (Alter, Pflege, Unterstützung) Individuelle Hilfeplanerstellung Hilfeplanevaluierung Hilfeplananpassung Allgemeine SituationsklärungIndividuelle Situationsklärung WohnraumberatungWohnraumanpassung Antragstellungen (Bsp. LAsD)Antragstellungen, z.B. SGB V,VI,XI,XII Psychosoziale Betreuung Beschwerdemanagement Krisenmanagement Öffentlichkeitsarbeit / Selbsthilfe / Ehrenamt- - -

7 Landesverbände /-vertretungen der Pflegekassen SH Koordinierungsstelle Pflegestützpunkte Case-Management in der Pflegeberatung durch die Pflegekassen Hilfeplanprozess: Ressourcen erfassen, Plan erstellen, Netzwerk mobilisieren. Interprofessionalität (Kenntnisse über Grundpflege, Behandlungspflege, Gesprächsführung, Pädagogik, Leistungsrecht, Verwaltungsrecht u.v.m.) Effektivität: Wirksamkeitsgebot (Maßnahme muss geeignet sein) Effizienz: Wirtschaftlichkeitsgebot (Einsatz der Mittel muss angemessen sein) Neutralität Transparenz

8 Landesverbände /-vertretungen der Pflegekassen SH Koordinierungsstelle Pflegestützpunkte Probleme Mitarbeiter der bestehenden Pflegestützpunkte haben zuvor umfassend beraten und müssen nun den Versicherten für die Einzelfallhilfe an den Pflegeberater überleiten. Die PSP-Berater müssen sich neu orientieren und loslassen, Pflegekassen müssen sich neu aufstellen und CM-Denken -entwickeln, Versicherte müssen Vertrauen fassen zu dem Pflegeberater ihrer Pflegekasse. Akteure müssen neue Netzwerke aufbauen, Schnittstellen und Schnittmengen müssen definiert werden. (Bsp. Pflegeüberleitung aus dem Krankenhaus: Zusammenarbeit von Krankenhaus- Sozialdienst und Pflegeberater.)

9 Landesverbände /-vertretungen der Pflegekassen SH Koordinierungsstelle Pflegestützpunkte Effektivität und Effizienz Beurteilung bei den Pflege- / Krankenkassen aktuell noch problematisch, da über verschiedenste Faktoren noch keine Zahlen vorliegen. Auswertung der Kommunen für die PSP liegt noch nicht vor. Insgesamt daher derzeit noch keine Beurteilung möglich.


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