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Die Pflegekammer Eine Riesenchance für die Pflegenden.

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Präsentation zum Thema: "Die Pflegekammer Eine Riesenchance für die Pflegenden."—  Präsentation transkript:

1 Die Pflegekammer Eine Riesenchance für die Pflegenden

2 Inhalt Was machen Pflegekammern Was bringen Pflegekammern den Mitgliedern Argumente von Kammergegnern Vorgehensweise in Rheinland-Pfalz

3 Welche Kammern gibt es? Handwerkskammern IHK Arbeitnehmerkammern Berufskammern Rechtsanwaltskammern Ärztekammern Apothekerkammer Psychotherapeutenkammer Ingenieurkammern Pflegekammern

4 Was ist eine Pflege(kammer)? Berufskammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechtes, die die Interessen der Gesellschaft stellvertretend für den Staat wahrnehmen, sie übernehmen staatliche Aufgaben Die verkammerten Berufsmitglieder verpflichten sich, ihre Aufgaben gewissenhaft und verantwortungsvoll zu erfüllen Aspekt der Selbstverwaltung, des Vertrauens und des gesellschaftlichen Nutzens spielen eine große Rolle

5 Aufgabe von Pflegekammern (1) Mitwirkung bei Aufgaben des öffentlichen Gesundheitswesens Sicherstellung von Pflege nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Schutz der Pflegebedürftigen Eintreten für die Wahrung und das Ansehen des Berufsstandes Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten der Kammermitglieder Regelung der Berufsausübung der Kammermitglieder (z.B. Mindeststandards für den Einsatz von Pflegekräften aus fremden Kulturen)

6 Aufgabe von Pflegekammern (2) Schärfung des Berufsbildes (wichtige Professionalisierungsfunktion) Unterstützung der Qualitätssicherung Regelung der Fort- und Weiterbildung Abnahme von Prüfungen Gutachter- und Beratungsfunktion – Öffentlichkeit – Gerichte – Regierung Schlichtungsfunktion

7 Aufgabe von Pflegekammern (3) Standesvertretung Standesdisziplinierung Fachliche und rechtliche Beratung der Mitglieder Registrierung/Lizenzierung der Berufsangehörigen Erstellung von Ordnungen – Berufsordnung – Beitragsordnung Berufsethik

8 Aufgabe von Pflegekammern (4) Berufspolitische Funktion (Bündelung der Interessen der Mitglieder) Transparenz des Berufsgeschehens herstellen Ansprechpartner für die Bevölkerung Enge Zusammenarbeit mit den anderen Selbstverwaltungsorganen im Gesundheitswesen Wahrnehmung der beruflichen, (wirtschaftlichen und sozialen) Belange der Berufsangehörigen

9

10 Situation Bundesländer Bayern (Pflegekammerinitiative durch Gesundheitsminister; blockiert durch FDP) Bremen (Pflegekammerinitiative abgelehnt) Niedersachsen (Initiative der Opposition) Sachsen (Initiative zur Berufsordnung) Sachsen-Anhalt (Initiative Gesundheitsfachberufekammer durch Sozialministerin) Saarland (?) Schleswig-Holstein (Initiative durch die Regierung)

11 Pflegekammern im Ausland Dänemark Großbritannien Frankreich Irland Island Italien Norwegen Neuseeland Malta Polen Schweden Slowakei Spanien Südafrika Taiwan Ungarn USA

12 Warum braucht die Pflege eine Pflegekammer ? Eigenständige Regelung des gesamten Berufsbereichs Gemeinsame Gestaltung der pflegerischen Aufgaben- und Handlungsfelder Förderung des Images des Berufsstandes Wertschätzung und Anerkennung der Bedeutung von Pflegenden durch die Gesellschaft

13 Warum braucht die Gesellschaft eine Pflegekammer ? Sicherstellung einer hochwertigen Dienstleistung Pflege derzeit keine Mitwirkungspflichten und damit Gefahr des Ausblendens der pflegebezogenen Expertise wenn es um Pflege geht (z.B. Berufsanerkennungsrichtlinie, Eckpunktepapier Pflegeausbildung, Pflegeneuordnungsgesetz) Zusammenhang zwischen Image vs. Bereitschaft /Attraktivität und Bedarfslage in der Zukunft Herausforderung des sog. demografischen Wandels bzw. der fortschreitenden gesellschaftlichen Alterung bzw. gesellschaftliche Veränderungen

14 Beliebte Argumente der Kammergegner Kammer löst die Probleme der Pflege nicht Kammern können keine Tarifverträge abschließen Pflegefunktionäre wollen sich in der Kammer ein trockenes Plätzchen schaffen Trägerverbände oder Arbeitgeberverbände vertreten doch schon die Interessen von Pflege Pflege ist kein freier Beruf Mitgliedsbeitrag sehr hoch Zwangsmitgliedschaft

15 Stand RLP Initiative Ministerium zu einer Gesundheitsfachberufekammer (08/2011) – Finanzierung / Vorfinanzierung Meinungsbildungsprozess im DPO/Berufsverbände Gespräch im Ministerium ( ) (pflegeferne Berufsverbände lehnen ab) Info DPO-Vorsitzender (Ministerium wird Pflegekammer weiter vorantreiben) ( ) AG im DPO (Vorbereitung Satzung/Kampagne) Juni 2012 (Erstes Treffen im Ministerium zur Vorbereitung der Befragung der Pflegenden)

16 Stand RLP Geplante weitere Vorgehensweise Ministerium informiert die Berufsangehörigen (neutrale Information) DPO und Pflegeverbände werben für Kammereinrichtung Befragung/Votum der zukünftigen Mitglieder (Februar/März 2013) Änderung Heilberufsgesetz Bildung eines Gründungsausschusses Wahl eines vorläufigen Vorstandes Erarbeitung endgültiger Satzungsentwurf Identifikation/Registrierung der zukünftigen Mitglieder Wahl von Delegierten Wahl eines endgültigen Vorstands

17 Stand RLP Vorgehensweise der Befragung (1) Registrierung der Berufsangehörigen, die an der Befragung teilnehmen wollen (Dezember/Januar) vorgefertigtem Antrag, Bestätigung des Arbeitgebers und Examensurkunde per Post oder per Mail mit eingescanntem Anhang

18 Stand RLP Vorgehensweise der Befragung (2) Folgende Berufe sollen teilnehmen: Gesundheits- und Krankenpfleger (oder ältere Berufsbezeichnungen) Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (oder ältere Berufsbezeichnungen) Altenpfleger Altenpflegehelfer Krankenpflegehelfer Auszubildende in den oben genannten Berufen

19 Stand RLP Vorgehensweise der Befragung (3) Alle Registrierten erhalten dann eine Bestätigung mit individueller Registrierungsnummer Eigentliche Befragung im Februar oder März 2013 Es wird eine dichotome Frage (ja/nein oder dafür/dagegen) gestellt. Beantwortung auf Papier oder über eine spezielle Internetseite möglich

20 Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz

21 Stimmen Sie dafür, machen Sie mit, gestalten Sie mit, lassen Sie uns die Chance nutzen, sind Sie dabei!!!

22 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Weitere Informationen unter P P


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