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Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald 2008 Änderungen bei der Bilanzierung im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG, insbesondere im Bereich.

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1 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald 2008 Änderungen bei der Bilanzierung im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG, insbesondere im Bereich der latenten Steuern Referent:Prof. Dr. Georg Heni Steuerberater Wirtschaftsprüfer WirtschaftsTreuhand GmbH, Stuttgart

2 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Agenda - Bilanzierung steuerlicher Latenzen Änderungen des Steuerbilanzrechts Änderungen des handelsrechtlichen Bilanzrechts Änderungen der Konzernrechnungslegung Änderungen der Prüfung von Konzernabschlüssen 2008

3 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Bilanzierung steuerlicher Latenzen - SachverhaltHGB vor BilMoGHGB nach BilMoG BilanzierungskonzeptTiming- Konzept: …ist der im Konzernab-schluss ausgewiesene Jahresgewinn niedriger oder höher…. Temporary- Konzept: …führen Maßnahmen (…) zu einer Differenz zwi-schen den handelsrecht- lichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände oder Schulden und deren steuerlichen Wertan-sätzen…. NormenHGB § 306 DRS HGB § 306 i.V.m. HGB § 274 DRS

4 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Bilanzierung steuerlicher Latenzen - SachverhaltHGB vor BilMoGHGB nach BilMoG Aktive latente Steuern (Konzernabschluss) Ansatzpflicht für den sich ergebenden Steuerauf-wand als aktivischer Ab- grenzungsposten (HGB § 306 S 1 HS 3). Wahlrecht zur Zusammen-fassung mit den Posten der latenten Steuern im EA (HGB § 306 S 3). Ansatzpflicht für den Be-trag einer Steuerentlast-ung als Posten Aktive latente Steuern Vermögensgegenstand (HGB § 306 S 2). Wahlrecht zur Zusammen-fassung mit den Posten der latenten Steuern im EA (HGB § 306 S 4). 2008

5 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Bilanzierung steuerlicher Latenzen - SachverhaltHGB vor BilMoGHGB nach BilMoG Aktive latente Steuern (Einzelabschluss) Ansatzwahlrecht in Höhe der voraussichtlichen Steuerentlastung für einen aktivischen Abgrenz-ungsposten (Bilanzier-ungshilfe) (HGB § 274 II S 1 HS 3). Erläuterung im Anhang (HGB § 274 II S 2). Ausschüttungssperre (HGB § 274 II S 3). Ansatzpflicht für den Betrag einer sich daraus ergeben-den Steuerentlastung als aktive latente Steuern (§ 266 II D) als Vermögens-gegenstand (HGB § 274 I). Erläuterung im Anhang (HGB § 274 II S 2). Ausschüttungssperre (HGB § 268 VIII). 2008

6 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Bilanzierung steuerlicher Latenzen - SachverhaltHGB vor BilMoGHGB nach BilMoG Passive latente Steuern (Konzernabschluss) Ansatzpflicht als Rückstell-ung nach § 249 I S 1 (HGB § 306 S 1 HS 5). Wahlrecht zur Zusammen-fassung mit den Posten der latenten Steuern im EA (HGB § 306 S 3). Ansatzpflicht als Rückstell-ung nach § 249 I S 1 (HGB § 306 S 1 HS 1). Wahlrecht zur Zusammen-fassung mit den Posten der latenten Steuern im EA (HGB § 306 S 4). 2008

7 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Bilanzierung steuerlicher Latenzen - SachverhaltHGB vor BilMoGHGB nach BilMoG Passive latente Steuern (Einzelabschluss) Ansatzpflicht in Höhe der voraussichtlichen Steuer-belastung als Rückstell-ung nach HGB § 249 I S 1 als Schuld (HGB § 274 I S 1 HS 3). Angabe in der Bilanz oder Erläuterung im Anhang (HGB § 274 I S 1). Ansatzpflicht für den Betrag einer sich daraus ergeben-den Steuerbelastung als Rückstellung nach HGB § 249 I S 1 als Schuld (HGB § 274 I). Erläuterung im Anhang (HGB § 274 II S 2). 2008

8 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Bilanzierung steuerlicher Latenzen - SachverhaltHGB vor BilMoGHGB nach BilMoG Steuerlicher Verlustvortr ag als aktive steu- erliche Latenz keine explizite Vorgabe zur bilanziellen Behandlung. Unzulässig: - HFA (185. Sitzung) - Urteil LG München I, vom Zulässig: - Beck´scher Bilanzkom- mentar; 6. Aufl, HGB § 274 Anm DRS Ansatzpflicht nach HGB § 274 I als Vermögensgegenstand (im Sinne des HGB § 246). Problem: Einzelveräußerbarkeit ist nach geltendem Steuerrecht nicht gegeben (vgl. GRS 10.14)! Gelangt im Rahmen der Konsoli-dierung (HGB §§ ) in den Konzernabschluss, da in Einzelab-schlüssen der Gesellschaften Ansatzpflicht besteht. 2008

9 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Bilanzierung steuerlicher Latenzen - Sachverhal t HGB vor BilMoGHGB nach BilMoG Relevanter Steuersatz Der im Zeitpunkt der Auflösung der zeitlichen Differenzen vor- aussichtlich gilt (DRS 10.20) Praxis: der aktuell geltende, so-fern keine künftige Steuersatz- änderung bekannt sind. Unternehmensindividuelle Steuersatz im Zeitpunkt der Umkehrung der Differenz (HGB § 274 II S 1). Erleichter -ungen Keine.Für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des HGB § 267 (HGB 274a Nr. 5). 2008

10 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Änderungen des Steuerbilanzrechts - NormSteuerliche ÄnderungenAuswirkung EStG § 5 I S 2 Aufhebung der umgekehrten Maßgeblichkeit. Steuerliche Bilanzierungsnormen bleiben ohne Auswirkung in der Handelsbilanz. HGB § 254Steuerliche Sonderabschreib-ungen entfallen. Passive steuerliche Latenz. HGB § 273Steuerliche Sonderposten in der Handelsbilanz entfallen: EStG § 6b III Reinvestitionsrücklage entfällt. Passive steuerliche Latenz. EStR R 6.6 (2005) Rücklage für Ersatzbeschaff-ung entfällt. EStR R 6.5 IV (2005) Rücklage für Zuschüsse entfällt. 2008

11 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Änderungen des handelsrechtlichen Bilanzrechts - Norm Änderung - Ansatz Auswirkung EGHGB Art 38 I S 2 Passivierungspfli cht für mittelbare Pen- sionsverpflichtun gen. Aktive steuerliche Latenz. HGB § 274Sonderposten mit Rücklagenanteil entfällt. Passive steuerliche Latenz. HGB § 248 II Aktivierungspflic ht für selbsterstellte im-materielle Vermö- gensgegenstände und für Entwick- lungskosten. Passive steuerliche Latenz Unklar: werden die schon bestehenden immateriel- len Vermögensgegenstände auch erfasst oder erst die, die nach Inkrafttreten der Ge- setzesänderung neu hinzu kommen. erfolgt die Erfassung erfolgsneutral. 2008

12 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Bilanzierung steuerlicher Latenzen - NormÄnderung- BewertungAuswirkung HGB § 253 I S 2 Verbindlichkeiten und Rück-stellungen sind mit dem Erfüll-ungsbetrag anzusetzen; Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenentwicklung. Aktive steuerliche Latenz. HGB § 253 IIAbzinsungspflicht für Renten-verpflichtungen und Rückstell-ungen mit von der Bundesbank ermittelten Zinssätzen bzw. Durchschnittszins bei Lauf-zeiten über 5 Jahren. Aktive steuerliche Latenz. 2008

13 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Bilanzierung steuerlicher Latenzen - NormÄnderungAuswirkung HGB § 267 I Anhebung der Schwellenwerte für die Größenklassen der kleinen Kapitalgesellschaften: - Bilanzsumme von T auf T - Umsatz von T auf T Vereinfachung und Kosten-ersparnis bei der Bilanzierung für steuerliche Latenzen. HGB § 285 Anhangsan- gaben im Einzel- abschluss Verschiedene Änderungen bei den bestehenden Angaben, sowie neue, zusätzliche Angaben in den Nummern 20 bis 27. Höherer Aufwand bei der Ab-schlusserstellung und größerer Einblick fremder Dritter. 2008

14 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Weitere Änderungen der Konzernrechnungslegung - NormÄnderungAuswirkung HGB § 293 I Nr. 1 Anhebung der Schwellenwerte für Konzernrechnungslegungspfli cht bei additiver Betrachtung: - Bilanzsumme von T auf T - Umsatz von T auf T Vereinfachung und Kostener-sparnis bei der Bilanzierung. HGB § 293 I Nr. 2 Anhebung der Schwellenwerte für Konzernrechnungslegungspfli cht bei konsolidierter Betrachtung: - Bilanzsumme von T auf T - Umsatz von T auf T Vereinfachung und Kostener-sparnis bei der Bilanzierung. 2008

15 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Weitere Änderungen der Konzernrechnungslegung - NormÄnderungAuswirkung HGB § 290 I Konzept der einheitlichen Leitung ist nicht mehr mit Beteiligungs-erfordernis verknüpft. Konzept der einheitlichen Leit-ung kann auch ohne Beteilig- ung greifen Umfassenderer Konsolidierungskreis, IFRS Ansatz HGB § 301 I Buchwertmethode bei der Kapital-konsolidierung wird abgeschafft. Konsolidierung ist nur noch nach der Neubewertungs-methode zulässig Aufwand aus der Erstkonsolidierung dürfte zunehmen / Behandlung Fremdanteile / höhere Ergebnisbelastung 2008

16 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Weitere Änderungen der Konzernrechnungslegung - NormÄnderungAuswirkung HGB § 301 II i.V.m. HGB § 294 Zwingende Erstkonsolidierung (Verrechnung) im Zeitpunkt des Erwerbs. Zusätzliche Kosten für Bilanz im Zeitpunkt des Erwerbs, außer Erwerb zum XX. HGB § 301 III Satz 3 entfällt, ergebnisneutrale Verrechnung GFW aus Konsoli-dierung entfällt. Ergebniswirksame Verrechn-ung des GFW aus Konsoli-dierung. HGB § 302Abschaffung der Interessenzusam- menführungsmethode. Konsolidierung ist nur noch nach der Neubewertungs-methode zulässig kaum von Relevanz. HGB § 308aUmrechnung vom Fremdwährungs- abschlüssen nach modifizierter er- gebnisneutraler Stichtagsmethode/ Zeitbezugsmethode. Vereinfachung aufgrund eines einzigen Umrechnungskurs. 2008

17 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Weitere Änderungen der Konzernrechnungslegung - NormÄnderungAuswirkung HGB § 309 I GFW wird bei der Folgekonsoli-dierung wie normaler Vermögens- gegenstand behandelt und (außer-) planmäßig abgeschrieben. Begründungspflicht für Nutzungs-dauer über 5 Jahren. Keine Verrechnung mit dem Eigenkapital mehr möglich stärkere Ergebnisbelastung / Abweichung zu IFRS nicht erklärbar HGB § 312 I Kapitalanteilsmethode bei der Equity-Bewertung wird abgeschafft; bisherige Anschaffungskosten- restriktion entällt. Equity-Bewertung erfolgt im Konzernabschluss nur noch nach Maßgabe der Buchwert-methode. 2008

18 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Änderungen der Prüfung von Konzernabschlüssen - NormÄnderungAuswirkung HGB § 313 Anhangsanga- ben im Kon- zernabschlus s Neufassung des Abs. III Satz 3. Streichung des Abs. IV. klarere Formulierung. bisherige Möglichkeit zur separaten Aufstellung des Anteilsbesitzes entfällt. HGB § 314 Anhangsanga- ben im Kon- zernabschlus s Verschiedene Änderungen bei den bestehenden Angaben, sowie neue, zusätzliche Anga-ben in den Nummern 12 bis 20. Höherer Aufwand bei der Ab-schlusserstellung und größerer Einblick fremder Dritter. 2008

19 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Änderungen im HGB-Konzernabschluss aufgrund des BilMoG - Änderungen der Prüfung von Konzernabschlüssen - Norm HGBHGB ÄnderungAuswirkung HGB § 315 II Nr. 5 Bei Konsolidierung von kapital-marktorientierten Unternehmen Angabe der wesentlichen Merk-male des Risikomanagement- systems für den Konzernrech- nungslegungsprozess. Zusätzlicher Aufwand in Rech-nungswesen und der Bilanz-erstellung. HGB § 317von einem anderen Abschluss-prüfer geprüfte Jahresab-schlüsse hat der Konzernab-schlussprüfer in geeigneter Weise zu überprüfen und dies zu dokumentieren. Derzeit Unklarheit hinsichtlich Umfang der vorzunehmenden Prüfungshandlungen und Prüfungstiefe Konzentration des Prüfungsberufs, stärkere Einbindung bei den Auslands-gesellschaften. 2008


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