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Recherche in fachspezifischen Literatur – und Faktendatenbanken

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Präsentation zum Thema: "Recherche in fachspezifischen Literatur – und Faktendatenbanken"—  Präsentation transkript:

1 Recherche in fachspezifischen Literatur – und Faktendatenbanken
für Biochemiker Stand : 14. September 2010 Das vorliegende Material bietet einen Gesamtüberblick im Sinne einer Einführung zum Thema Elektronische Fachinformationen für Biochemiker. Sie lernen den Umgang mit den wichtigsten Datenbanken für die Suche nach biochemischer Fachliteratur kennen und erfahren, wie und wo man schnellstmöglich wissenschaftliche Publikationen bekommen kann. Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät, Wissenschaftliche Informationsstelle

2 Ablaufplan Blockkurs 11.-14.Oktober 2010
Achtung !!! Aktuelle Änderungen bzw. weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite zur Vorlesung / Übung: Ablaufplan:

3 Inhaltsverzeichnis Tag 1: 1. Fachinformationen für Biochemiker : ein Überblick 1.1. Die Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl Bioinformatik 1.2. Fachportale an der Uni Jena - das Portal Naturwissenschaften - das Portal Bioinformatik 2. Einführung in die Suche nach wissenschaftlicher Literatur 2.1. Recherchestrategien oder: wo und wie suche ich nach wissenschaftlicher Literatur? 2.2. Reichen NCBI-Literaturdatenbanken, Google oder vergleichbare Angebote im Internet? 2.3. Recherchen bei Datenbankanbietern 2.4. Recherchestrategien-ein Beispiel 3. Elektronische Zeitschriften und Volltextbestellung 3.1. Elektronische Zeitschriftenbibliothek 3.2. Zeitschriftendatenbank ( ZDB Subito ) 4. Datenbanken im Uni-Netz 4.1. Übersicht 4.2. Web of Science Sie bekommen einen Überblick über den Zugriff auf Fachinformationen für Biochemiker an der Universität. Neben den verschiedenen Fachportalen wird zunächst auf die frei im Internet verfügbare Datenbank PubMed / Medline eingegangen. Am Beispiel der Datenbank Medline werden grundlegende Kenntnisse zum Aufbau einer bibliographischen Datenbank vermittelt. Über Suchmaschinen wird nur kurz am Beispiel von Google Scholar gesprochen. Anschließend wird erläutert, wie man ausgehend von einer Literaturrecherche zum Volltext gelangen kann. Die Datenbanken im Uni – Netz findet man in den Fachinformationsportalen und auf den Seiten der Thüringer- Universitäts- und Landesbibliothek. Als Beispiel wird die Literaturdatenbank Web of Science näher vorgestellt.

4 Inhaltsverzeichnis (2)
Tag 2: 5. SciFinder 5.1. Registrierung, was ist neu seit August 2010? 5.2. Die Datenbanken in SciFinder und Recherchestrategien 5.3. Analyze, Refine, Keep Me Posted (siehe separate Anleitung) Tag 3: 6. Faktendatenbanken 6.1. Reaxys 6.2. Registry und Strukturrecherchen in SciFinder 7. Zusammenfassung SciFinder beinhaltet sowohl bibliographische Datenbanken (mit Patenten) als auch Faktendatenbanken und stellt eine sehr wichtige Quelle für wissenschaftliche Informationen für Biochemiker dar. Zu SciFinder gibt es eine ausführliche Anleitung als Begleitmaterial zu dieser Veranstaltung. Informationen und Materialien zur Vorlesung und den Übungen findet man hier:

5 Ein Stück „Vorlesung“ am Anfang
Zweifellos sind die heutigen Studierenden auf selbständiges Erarbeiten auch neuen Wissens durch Suchen, Browsen und Navigieren im Internet und durch die Beteiligung in oft mehreren sozialen Diensten, Mail-List-Servern, Blogs, Wikis etc., vorbereitet. Jedoch hieraus ergibt sich gerade die Verantwortung der „Lehrenden“….in das häufig genug planlose, orientierungslose, beliebig „Information“ ohne Qualitätskontrolle aufgreifende Browsing-Verhalten vorsichtig steuernd einzugreifen. Woher sollen Studierende, die mit dem Blick auf den Erwerb wissenschaftlich fundierten Wissens erst am Anfang stehen, zumindest nicht in einem weit fortgeschrittenen Stadium sind, über die Urteilskraft verfügen, die nötig ist, um Relevanz (also Einschlägigkeit) und Validität (Gültigkeit…) der auf sie einströmenden Informationen einschätzen zu können? Zitat aus: Information, Wissenschaft und Praxis 2008, 59 (1), 3-6. Rainer Kuhlen (Leiter des Lehrstuhls für Informationswissenschaft an der Universität Konstanz: Die Vorlesung „Recherche in fachspezifischen Literatur- und Faktendatenbanken für Biochemiker“ soll Ihnen helfen, bei der Suche nach wissenschaftlicher Literatur die geeigneten Quellen zu finden und diese effizient nutzen zu können. Sie lernen daher die für Ihr Fachgebiet wichtigsten Literatur – und Faktendatenbanken kennen. In Übungen werden Recherchestrategien an konkreten Beispielen aus der Biochemie vertieft. Es wird auch auf die unterschiedliche Herangehensweise bei der Recherche in den verschiedenen Datenbanken eingegangen. Sie erfahren, wie man auf unterschiedlichen Wegen zu den Volltexten der wissenschaftlichen Publikationen kommt.

6 1. Fachinformationen für Biochemiker : ein Überblick
1.1. Die Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl Bioinformatik Angebote der Wissenschaftlichen Informationsstelle Schulungen zu Datenbanken Datenbankrecherchen bei Datenbankanbietern ( z.B. STN International ) Informationen zu Datenbanken, Fachinformationen allgemein und Volltextbestellungen Die Wissenschaftliche Informationsstelle besteht seit 1991 und gehört seit Mai 2003 zum Lehrstuhl Bioinformatik der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät. Schulungen zu Datenbanken und Recherchen bei Datenbankanbietern werden jedoch nach wie vor für die gesamte Fakultät angeboten. Das Angebot zur Durchführung von Recherchen beim Datenbankanbieter STN International ist an die Existenz des Landesvertrages gekoppelt. Für die Recherchen werden Stichworte in Englisch benötigt und es muss ein Termin mit der Wissenschaftlichen Informationsstelle vereinbart werden. Termine werden in der Regel kurzfristig vergeben. Und so erreichen Sie die Wissenschaftliche Informationsstelle : Friedrich-Schiller-Universität Jena, Biologisch – Pharmazeutische Fakultät Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Dr. Ina Weiß Ernst - Abbe –Platz 2 ( Raum 3402, 4. Etage ), Jena Tel. : / Fax : /

7 Lehrstuhl Bioinformatik ( Prof. Schuster )
Der Lehrstuhl Bioinformatik bietet folgende Lehrveranstaltungen für Bioinformatiker an (Auswahl): Vorlesung Einführung in die Bioinformatik (Teil 1 und 2) Proseminar Recherche in molekularbiologischen Datenbanken Vorlesung und Praktikum Metabolische und regulatorische Netzwerke Vorlesung 3D-Strukturen biologischer Makromoleküle (gemeinsam mit Herrn Sühnel ) -Vorlesung Optimalitätsprinzipien in der Evolution - Verschiedene Seminare An den Vorlesungen können gern auch Studenten anderer Fachrichtungen teilnehmen. Einzelne Veranstaltungen sind auch Teil von Modulen, die zur Auswahl stehen. So ist z.B. das Proseminar „Recherche in molekularbiologischen Datenbanken“ Bestandteil des Moduls Bioinformatik (BBCM3. A11) Literaturhinweis: Nicola Gaedeke Biowissenschaftlich recherchieren: über den Einsatz von Datenbanken und anderen Ressourcen in der Bioinformatik Basel [u.a.]: Birkhäuser, 2007 ISBN:

8 1.2. Fachportale an der Uni Jena
Das Portal Naturwissenschaften Das Fachportal Naturwissenschaften erreicht man von den Uni - Seiten über Fakultäten / Biologisch - Pharmazeutische Fakultät / Fachinformationsportal. Die Materialien im Fachinformationsportal sind allgemein verfügbar. Für die Nutzung von Datenbanken muß man sich allerdings über die Uni einwählen oder sich an Computern der Uni befinden. Links zum Fachinformationsportal findet man auch auf den Startseiten der Biologisch - Pharmazeutischen Fakultät, der Chemisch - Geowissenschaftlichen Fakultät und der Wissenschaftlichen Informationsstelle. Die Seiten sind eine Gemeinschaftsarbeit der Informationsstellen der Biologisch-Pharmazeutischen und der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät und werden regelmäßig aktualisiert. Das Elektronische Informationssystem für Fachinformationen an der Friedrich-Schiller-Universität versucht, einen Überblick über die Möglichkeiten der Nutzung von Fachinformationen zu schaffen.

9 1.2. Fachportale an der Uni Jena ( 2 )
Das Portal Bioinformatik Das Portal Bioinformatik existiert seit Juni 2003. Es soll eine Plattform für Fachinformationen in der Bioinformatik werden und die Fülle der Informationen für Bioinformatiker unter dem Aspekt der Lehre an der Friedrich-Schiller-Universität Jena übersichtlich präsentieren. Einige Menüpunkte werden nach und nach ergänzt bzw. umgestaltet. Anregungen zum Ausbau des Portal sind jederzeit sehr willkommen!

10 2. Einführung in die Suche nach wissenschaftlicher Literatur
2.1. Recherchestrategien oder: wo und wie suche ich nach wissenschaftlicher Literatur? Was genau man sucht, ist entscheidend für die Auswahl von geeigneten Datenbanken ! Datenbanktypen Bibliographische Datenbanken bibliographische Angaben ( Autor, Titel, Quelle) Zusammenfassung Faktendatenbanken : REGISTRY, BEILSTEIN/Reaxys Patentdatenbanken Definition Datenbank (Quelle: Horn/Kerner/Forbrig: Lehr- und Übungsbuch Informatik. Bd. 1, Fachbuchverlag Leipzig) Eine Datenbank ist eine systematisch strukturierte, langfristig verfügbare Sammlung von Daten einschließlich der zur sicheren Manipulation dieser Daten erforderlichen Software. In einer Datenbank werden große Mengen an Informationen in Tabellen zusammengefaßt und kategorisiert. Die Unterteilung der Datensätze in einzelne Felder erfolgt zur Strukturierung der Daten und um diese später einzeln abfragen oder miteinander in Relation setzen zu können. Weit verbeitete Softwarelösungen für Datenbanken sind z. B. Oracle, MYSQL, PostgreSQL, mSQL und SQL.

11 Recherchestrategien: Einfache Vorüberlegungen
1. Was suche ich ? Verwendungszweck, Umfang Thema analysieren und Stichwortliste erstellen 2. Wo suche ich ? Welche Datenbanken sind geeignet ? Wie vollständig muß die Recherche sein? Medien, Zeitraum 3. Wie suche ich ( dort ) ? Kenntnisse von Datenbanken Recherchestrategie ( in Anhängigkeit von der Datenbank ) 4. Die Recherche - pro Suchschritt möglichst wenige Suchbegriffe verwenden Überblick wahren ggf. Index- und Thesaurussuche nutzen Auswertung Sind die Treffer relevant? Zuviel oder zu wenige Literaturstellen? Textdatenbanken : RECHERCHEZIEL RECHERCHESTRATEGIE Schnell etwas Freitextorientiert, 1 Datenbank Schnell viel Suche mit kontrolliertem Vokabular Möglichst viel Kombiniert Möglichst alles Datenbank – übergreifend "alles" überhaupt Host – übergreifend Die Recherche kann zu jedem Zeitpunkt abgebrochen werden (z.B. wenn das Ziel vorfristig erreicht wurde oder wenn Suchaspekte bzw. Herangehensweise nicht zum gewünschten Ergebnis geführt haben). Kein Ergebnis ist auch ein Ergebnis ! Mehrere Hauptaspekte erfordern mehrere Recherchestrategien.

12 Synonyme beachten und Relevanz prüfen !
Was suche ich ? - Stichworte Deutsche, englische oder lateinische Begriffe ? die meisten Datenbanken sind in Englisch, daher benötigt man Stichworte in Englisch manchmal gibt es für einen Begriff kein englisches Wort ( ist zwar eher die Ausnahme, kommt aber vor ) Beispiel : stammzellen, zeitgeber, aufwuchs entscheidungsproblem lateinische Begriffe sollten immer mit verwendet werden ( zuweilen werden nur die lateinischen Begriffe verwendet ) bei deutschen Begriffen sind Umlaute zu beachten, generell ist es von der Datenbank abhängig, ob Umlaute verwendet werden ( z.B. bei Autorennamen ) oder nicht im Zweifelsfall also beide Scheibweisen anwenden : mueller or muller bzw. boecker or bocker Synonyme beachten und Relevanz prüfen ! Suchmaschine Eine Suchmaschine ist eine Webseite welche eine Funktionalität zum Durchsuchen des Internets bereitstellt. Eine Suchmaschine besteht in der Regel aus einem Spider (auch Robot genannt) und aus einem Frontend (Oberfläche) welches dem Besucher die Suche ermöglicht und die Ergebnisse präsentiert. Je nach Größe der Suchmaschine läuft diese auf einem einzelnen Server oder aber auf einem Cluster. Gerade internationale Suchmaschinen haben einen sehr großen Datenbestand und laufen daher auf vielen tausend zusammengeschalteten Rechnern. Je nach Einsatzgebiet und Funktionsumfang unterscheidet man bei einer Suchmaschine zwischen einer Seitensuchmaschine (diese erlaubt es eine einzelne Webseite zu durchsuchen), einer Meta-Suchmaschine (diese durchsucht den Datenbestand anderer Suchmaschinen und besitzt selbst keinen eigenen Datenbestand) und einer regulären Suchmaschine.

13 2.2. Reichen NCBI-Literaturdatenbanken, Google oder vergleichbare Angebote im Internet?
PubMed Central PubMed Central ist ein Archiv von kostenfreien naturwissenschaftlichen Zeitschriften. PubMed Central wird vom U.S. National Institute of Health betrieben. Einige NCBI Literaturdatenbanken: OMIA: OMIA ist ein Katalog von Genen, Erbkrankheiten und Merkmalen inanderen Tierarten als Mensch und Maus. OMIM: OMIM ist ein Katalog von menschlichen Genen und genetischen Erkrankungen. PubMed: PubMed ist ein Service der NationalLibrary of Medicine (NLM), der den Zugang zu mehr als 17 Millionen Zitierungen von Medline und zusätzlichen naturwissenschaftlichen Datenbanken.

14 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/ PubMed/Medline
Hersteller : U.S. National Library of Medicine ( NLM ) MEDLINE = MEDical Literature Analysis and Retrieval System OnLINE Die Datenbank entspricht dem gedruckten Index Medicus, Index to Dental Literature und International Nursing Index. Enthält seit August 2001 auch In-Process-Einträge, d.h. neueste Einträge bereits bevor sie für die Aufnahme in Medline indexiert sind. Quellen sind Zeitschriften, Buchkapitel und Konferenzbeiträge. MEDLINE enthält mehr als 20 Millionen Aufsatzzitate aus über laufenden biomedizinischen Zeitschriften seit 1949 und einige ältere Daten. Die Datenbank enthält seit August 2001 auch In-Process-Einträge, also die neuesten Dokumente bevor sie vollständig für die Aufnahme in MEDLINE indexiert sind.

15 Hersteller : U.S. National Library of Medicine ( NLM )
Medline Hersteller : U.S. National Library of Medicine ( NLM ) MEDLINE = MEDical Literature Analysis and Retrieval System OnLINE Die Datenbank entspricht dem gedruckten Index Medicus, Index to Dental Literature und International Nursing Index Enthält seit August 2001 auch In-Process-Einträge, d.h. neueste Einträge bereits bevor sie für die Aufnahme in Medline indexiert sind Quellen sind Zeitschriften, Buchkapitel und Konferenzbeiträge Medline ist eine medizinische Datenbank, deckt aber nicht den gesamten Bereich der Medizin ab. Es gibt z.B. noch die Datenbank EMBASE ( Excerpta Medica Database )- eine Datenbank zu weltweit erscheinender Literatur in den Bereichen Biomedizin und Pharmazie, einschließlich Biowissenschaften, Biochemie, Humanmedizin etc mit Schwerpunkt auf Europa. Die geographische Abdeckung erklärt auch, warum viele Publikationen der Humanmedizin und ihren Randgebieten z.T. nur in Medline oder nur in Embase verzeichnet sind. Hersteller der Datenbank EMBASE ist Elsevier Science. Die Datenbank ist nicht frei im Internet verfügbar. Die kostenlose Verfügbarkeit von Medline trägt sehr zur Beliebtheit der Datenbank bei. Dennoch ist es für die Biologie oder Biochemie nur eine von vielen angebotenen Datenbanken. Eine Recherche in Medline allein ist selbst bei einem medizinisch relevanten Thema u.U. keineswegs vollständig.

16 Erläuterungen zur Medline Trefferliste
Beispiel: Suche nach der Registry-Nummer von Geranylkaffeat Anzeige im Format Abstract Auszug aus Medline-Format Advanced search für eine erweiterte Suche, z.B. mit Einschränkungen. Zeitschriftentitel, Jahr; Band (Heft), Seitenzahlen Titel der Publikation Man findet 1 Artikel, aber nicht die Registrynummer (RN ) von Geranylkaffeat. Dermatitis Sep;16(3): Evaluation of the main contact allergens in propolis (1995 to 2005). Hausen BM. Dermatology Center, Elbeklinikum Buxtehude, Germany. Zeitschrift : Dermatitis Jahr: 2005 Band : 16 Heft : 3 Seitenzahlen : Registry-Nummer

17 PubMed / Medline Ein Medline – Eintrag ( Citation – Format )
Medical Subject Headings ( MESH ) Eines der wichtigsten Felder für die Suche nach hochqualitativen Artikeln ist das Publication Type- Feld. Mit Hilfe der Angaben in diesem Feld können Sie Ihre Suche z.B. auf klinische Studien beschränken oder aber auf Reviews = Übersichtsartikel. Bei jeder Art von Literaturrecherche ist es unabdingbar, den Unterschied zwischen Stichwort und Schlagwort genau zu kennen und zu verstehen. Stichwörter sind Wörter, die im Titel des Aufsatzes, im Abstract, in der Autorenangabe etc. vorkommen. Darunter befinden sich viele Synonyme, die ein und dieselbe Sache bezeichnen. (heart cancer, heart tumor, cardiac cancer, cardiac tumor, ...) Schlagwörter dagegen gibt es nur wenige und vor allem nur ein genau definiertes für jeden Sachverhalt. Schlagwörter stehen nicht im Titel oder Abstract, sondern in einem speziellen Feld - dem MeSH-Feld (heart neoplasms = heart/cardiac cancer/tumor, ...). Die Abkürzung MeSH steht für Medical Subject Headings. Hierbei handelt es sich um einen Thesaurus, den die National Library of Medicine (NLM), USA, erstellt und fortlaufend pflegt.

18 Feldbezeichnungen in MEDLINE
Eine Erläuterung der Feldbezeichnungen in Medline finden Sie hier : pubmedhelp.T44 Medline – Dokument ( Auswahl von Feldern ): PMID IS (Print) VI TI - Endogenous timing in competitive interactions among relatives. AB - Most evolutionary game theory models solve for equilibrium levels of some behaviour on the restrictive assumptions that players choose their actions simultaneously, and that a player cannot change its action … AD - Department of Zoology, University of Cambridge, Downing Street, Cambridge CB2 3EJ, UK. FAU - Cant, Michael A FAU=Full Author Name AU - Cant MA FAU - Shen, Sheng-Feng AU - Shen SF LA - eng PT - Journal Article PL - England MH - Competitive Behavior/*physiology MH - EvolutionMH - Game TheoryMH - *Models, Biological MH - Reproduction/physiology MH - Research Support, Non-U.S. Gov'tMH - Time Factors SO - Proc Biol Sci Jan 22;273(1583):171-8.

19 PubMed Help PubMed Help: Changing the citation display format
Was sind Medical Subject Headings (MeSH) Medline baut auf einem ausgefeilten Vokabular von Schlagwörtern auf - den Medical Subject Headings, abgekürzt MeSH. Diese werden jedem Artikel dezidiert zugeordnet und beschreiben möglichst genau das Thema des Aufsatzes. Während die Treffermenge einer Stichwortsuche auch Artikelzitate enthält, die nur entfernt oder gar nicht mit dem gesuchten Thema zu tun haben, verläuft eine Recherche über die MeSH-Schlagwörter sehr viel einfacher und gezielter ab. Eine Suche ohne MeSH, nur über Stichwörter, wird in der Regel mit dem Nicht-Finden von wichtigen Artikeln bestraft. MeSH-Schlagwörter und ihre Definitionen findet man im Thesaurus. Dieser ist in PubMed über den MeSH-Browser zugänglich. Wie sind die MeSH-Begriffe strukturiert? Das MESH-Register von 1998 enthält über Stichwörter, die in Bäumen von A wie Anatomy bis Z wie Geographical Locations aufgeteilt sind. In der Ansicht : Details kann man sich die genaue Suchstrategie anzeigen lassen. Mit MESH-Schlagwörtern wird automatisch gesucht. Eine Suche nur mit Stichworten ist möglich, wenn man das explizit eingibt , z.B. : bioinformatics[Text Word]

20 PubMed : Send to Clipboard, Limits und Details
Erstellung einer eigenen Trefferliste Mit der Option „ Display Settings/Sort by: Recently Added „ kann man sich aus einer Treffermenge durch markieren von Einträgen eigene Treffermengen zusammenstellen. Mit Limits kann man diverse Einschränkungen für die Suche eintragen. So kann die Suche z.B. auf verschiedene Dokumententypen ( Clinical Trial, Review etc.), Sachgebiete, Sprachen etc. beschränkt werden. Bei Search Details wird die genaue Suchstrategie angezeigt. Verfeinerung der Recherche durch bestimmte Einschränkungen Anzeige der Suchstrategie

21 PubChem http://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/
Mit PubChem kann man nach biologischen Aktivitäten von kleinen Molekülen suchen. Es stehen die Datenbanken PubChem Compound, PubChem Substance und PubchemBioAssay zur Verfügung. Die PubChem Substance Datenbank enthält chemische Strukturformeln, Synonyme, Register IDs und Beschreibungen. Die PubChem Compounds Datenbank enhält validierte chemische Informationen um die Einträge der Substanzen in der PubChem Substance Datenbank zu beschreiben. Die PubChem Datenbank BioAssay enthält Daten von Bioaktivitäts-Screenings von chemischen Verbindungen der PubChem Substance Datenbank. Alle drei Datenbanken sind mit den anderen Datenbanken des Entrez Portals wie z.B. PubMed verlinkt. Diese Möglichkeiten ersetzen jedoch nicht die klassischen Struktur – und Faktendatenbanken wie Registry (in Verbindung mit den Chemical Abstracts in SciFinder) und Reaxys.

22 GoPubMed und Semedico www.semedico.org http://www.gopubmed.com
Die bibliographische Datenbank MEDLINE ist Grundlage von GoPubMed und Semedico. Artikel der MEDLINE-Datenbank sind bereits von der NATIONAL LIBRARY OF MEDICINE mit Dokument-Metadaten versehen. MEDLINE verfügt über einen Thesaurus (MESH). GoPubMed wurde von einer Arbeitsgruppe um Michael Schroeder an der Technischen Universität Dresden und Transinsight, einer Firmenausgründung der TU, entwickelt. GoPubMed nutzt sowohl das Medical Subject Headings (MeSH), ein internationales medizinisches Fachvokabular als auch die Ressourcen der Gene Ontology (GO). Die Gene Ontology wird als eine Art Inhaltsverzeichnis benutzt, um die Millionen Artikel der Datenbank MEDLINE zu strukturieren. Bei Semedico wird zusätzlich die Bedeutung der Wörter einbezogen, daher kann man Semedico als semantische Suchmaschine bezeichnen. Direkt nach der Eingabe der ersten beiden Buchstaben des Suchbegriffs beginnt das System, mögliche Suchanfragebegriffe zu berechnen und schlägt diese dem Nutzer in einem Drop-down-Menü vor.

23 Google Scholar / Google http://scholar.google.de http://www.google.de/
Suchmaschinen Google Scholar / Google Stand: August 2009 Google bietet seit November 2004 einen Suchdienst für wissenschaftliche Inhalte an. Google Scholar soll es ermöglichen nach wissenschaftlicher Literatur, sowie Büchern, Preprints, Auszügen und technischen Berichten in allen Bereichen der Forschung zu suchen. Google Scholar soll sich auf Dokumente aus dem wissenschaftlichen Bereich beschränken. Meist sind es Citations, d.h. Offline-Nachweise. Volltexte sind nur zu einem geringen Teil enthalten. Open Access Journals sind nicht vollständig nachgewiesen…. Die meisten Dokumente in Google Scholar stammen von kommerziellen und wissenschaftlichen Verlagen. Insgesamt eignet sich Google Scholar aber eher als Google bedingt (!) für die Suche nach Volltexten zu wissenschaftlicher Literatur.

24 Google Scholar: Hinweise für die Suche
Tipps zur erweiterten Scholar-Suche: ["b knoke" calcium] - Suche nach Arbeiten von B. Knoke zu calcium ["s schuster" intitle:calcium] - Suche nach Arbeiten von S. Schuster mit calcium im Titel [flowers -author:flowers] - Suche nach Arbeiten zu flowers, aber nicht mit flowers als Autorenname "..." Phrasensuche z.B. von vollständigen Titeln Auch bei Suchmaschinen lohnt sich die kurze Beschäftigung mit der Suchsprache. So ist es möglich, die Suche effizienter zu gestalten. Verschiedene Suchmaschinen oder unterschiedliche Datenbanken haben mitunter verschiedene Suchsprachen, was sich in unterschiedlicher Verwendung von Zeichen ausdrückt. Literatur: Handbuch Internet-Suchmaschinen von Dirk Lewandowski (Hrsg.) Akademische Verlagsgesellschaft AKA GmbH 1. Auflage Oktober 2008 ISBN: Band 2 soll im Frühjahr/Sommer 2011 erscheinen.

25 2.3. Recherchen bei Datenbankanbietern
STN International (Scientific and Technical Information Network) STN International wird gemeinsam vom Fachinformationszentrum Karlsruhe, dem Chemical Abstracts Service (CAS) in Columbus (Ohio) und der Japan Association for International Chemical Information (JAICI) in Tokio betrieben. Chemie, Pharmazie, Physik, Biowissenschaften, Mathematik; Medizin, Umwelt, Agrar, Geowissenschaften; Elektronik, Telekommunikation, Werkstoffe; Patente, Zeitschriften, Firmeninformation STNEasy: Websuche mit einer Auswahl von Datenbanken DIMDI (Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information) Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit Medizin, Gesundheitswesen; Biowissenschaften, Biotechnologie; Pharmakologie; Agrar, Ernährung; Psychologie, Sozialwissenschaften DIALOG/DATASTAR Finanzen, Recht, Wirtschaft; Pharmazie, Medizin, Gesundheitswesen, Umwelt; Chemie, Biotechnologie; Patente, Marken, Europäische Zeitungen (Volltext) Vorteile eines Hosts gegenüber einzelnen Datenbankherstellern: Datenbanken zu verschiedenen Themen vorhanden, aber mit Spezialisierung auf bestimmte Themen Es gibt einheitliche Suchoberfläche und Sytax für Daten verschiedener Informationslieferanten. - Der Nutzer braucht nur ein Login. Die Daten sind gegenüber der Einzelabfrage bei verschiedenen Herausgebern schneller verfübgar und doppelte Einträge können gleich bei der Recherche entfernt werden. Beachtet werden muß: - Die Daten sind kostenpflichtig. Die recherchierende Person muss mit den Inhalten der verfügbaren Datenbanken vertraut sein. - Die Hosts verwenden unterschiedliche Abfragesprachen.

26 Online Datenbankrecherchen an der FSU Jena
im Rahmen eines Landesvertrages mit dem Datenbankanbieter STN International ( ) - für die Hochschulen des Freistaates - Recherchen für Studenten, Doktoranden und Mitarbeiter - Recherchen für Seminararbeiten, Diplomarbeiten, Doktorarbeiten, etc. die Recherchen erfolgen in der Wissenschaftlichen Informationsstelle, bitte Termin vereinbaren und Stichworte in Englisch mitbringen Recherchen in den Datenbanken von STN International im Rahmen des Landesvertrages sind aus Kostengründen nicht für Endnutzerrecherchen zugelassen. Das bedeutet, das Interessenten sich an die jeweiligen Einrichtungen ihrer Hochschule wenden müssen, die Recherchen innerhalb des Landesvertrages durchführen dürfen. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena werden Recherchen für Diplomanden, Doktoranden und Mitarbeiter der Uni in den Informationsstellen der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät und der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät, in der Patentinformationsstelle und in der ThULB durchgeführt.

27 Beispielrecherche bei STN International
Thema: Optimalitätsprinzipien in der Evolution OPTIMAL?(3A)PRINCIP? AND EVOLUTION? ? steht für beliebig viele Zeichen nach dem Wortstamm (3a) bedeutet maximal 3 Wörter dazwischen, Reihenfolge ist egal Suche erfolgt automatisch im Basic Index, d.h. im Titel , im Abstract und in den Stichwortfeldern (z.B. IT, CT, ST, STP- es gibt unterschiedliche Stichwortfelder in den verschiedenen Datenbanken) SET-Kommandos: set spellings perm on set abb perm on set plural perm on Britische und amerikanische Schreibweise, Plural und Abkürzungen (kommen nicht in allen Datenbanken vor) werden automatisch berücksichtigt.

28 Beispielrecherche bei STN International: Rechercheergebnis
L FILE SCISEARCH = Web of Science L FILE PASCAL L FILE BIOSIS L FILE MEDLINE L FILE EMBASE L FILE HCAPLUS = Chemical Abstracts L FILE ESBIOBASE L FILE DISSABS L FILE CABA L FILE LIFESCI L FILE AGRICOLA TOTAL FOR ALL FILES L L1 => dup rem L17 L DUP REM 17 (138 DUPLICATES REMOVED) Stand: 9.August 2010 Bibliographische Datenbanken in Scifinder Eine Suche in nur 1 Datenbank ergibt kein vollständiges Ergebnis! Im Rahmen eines Landesvertrages mit dem Datenbankanbieter STN International ( ) - für die Hochschulen des Freistaates - Recherchen für Studenten, Doktoranden und Mitarbeiter Recherchen für Seminararbeiten, Diplomarbeiten, Doktorarbeiten, etc. Die Recherchen erfolgen in der Wissenschaftlichen Informationsstelle, bitte Termin vereinbaren und Stichworte in Englisch mitbringen.

29 3. Elektronische Zeitschriften und Volltextbestellung
3.1. Elektronische Zeitschriftenbibliothek Im Fachinformationsportal an der FSU Jena findet man unter dem Menüpunkt Elektronische Zeitschriften und Volltextbestellung auch den Zugang zur Elektronischen Zeitschriftenbibliothek der FSU Jena. Elektronische Zeitschriftenbibliothek der FSU - Volltexte von Zeitschriften elektronisch verfügbar - bestimmte Zeitschriften, abhängig von den jeweiligen Lizenzverträgen der ThULB - unterschiedliche Jahrgänge verfügbar Ob eine Zeitschrift elektronisch verfügbar ist, muß von Zeit zu Zeit überprüft werden, da sich Lizenzverträge immer mal ändern. Nationallizenzen: Für eine Reihe von älteren Zeitschriftenjahrgängen besteht seit Sommer 2006 der elektronische Zugriff über eine Nationallizenz. Nationallizenzen gibt es darüber hinaus u.a. auch für bibliographische Datenbanken ( z.B. BIOSIS bis 2004).

30 The Journal of Biological Chemistry ( JBC online )
Wenn man den Link zur Zeitschrift in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek ( oder in der Zeitschriftendatenbank / Regensburger Liste ePub für die jeweilige Zeitschrift) anklickt, kommt man auf die entsprechende Verlagsseite. Der verfügbare Zeitraum für Volltexte ist von Zeitschrift zu Zeitschrift unterschiedlich. Beim JBC Online kann man derzeit auf Volltexte ab 1905 zurückgreifen ! Stand: 13. September 2010

31 3. Elektronische Zeitschriften und Volltextbestellung
3.2. Zeitschriftendatenbank ( ZDB Subito ) Zur Nutzung muß man sich bei Subito registrieren Wie nutzt man SUBITO ? Unter der Adresse muß man sich als Nutzer registrieren lassen und kann dann die Dienste von Subito nutzen. Eingeschränkte Möglichkeiten der Nutzung (keine Bestellung möglich, aber Ermittlung von Zeitschriftenstandorten) hat man mit dem ehemaligen Gastzugang: Login: subito Passwort: subito Man kann in der Zeitschriftendatenbank recherchieren und anschließend die bibliographischen Daten des gewünschten Artikels in ein Bestellformular eintragen. Die Dokumente bekommt man über SUBITO per , Post oder Fax. Im Normaldienst kostet ein Artikel per Post oder Fax 6,50 EUR und 5,- bzw. 6,- EUR per .

32 Recherche in der Zeitschriftendatenbank ( ZDB )
Suche nach Zeitschriften und nach Büchern möglich sowie Bestellung von Kopien aus Zeitschriften bzw. Teilkopien aus Büchern Die Zeitschriftendatenbank kann man als registrierter Nutzer völlig kostenlos nutzen, um z.B. Zeitschriftenstandorte zu ermitteln und Artikel aus Zeitschriften zu bestellen. Bestellungen von Artikeln sind in jedem Fall kostenpflichtig ! Hinweis : Bei Stichwort (Titel) in der Suchmaske ist der Titel der Zeitschrift gemeint (nicht zu verwechseln mit dem Titel des Artikels)! Man kann u.a. mit Stichworten aus dem Zeitschriftentitel suchen, mit der ISSN, Zeitschriftentitel wortweise, Zeitschriftentitel vollständig Wenn man mit der ISSN bei einer aktuellen Zeitschrift keine Angaben zu einer elektronischen Publikation bekommt, dann unbedingt weiter suchen ( z.B. mit dem Zeitschriftentitel ). Die Recherche in der ZDB dient zur Standortermittlung ( wo finde ich welche Zeitschrift bundesweit ). Neben der Zeitschriftensuche ist auch eine Büchersuche möglich. Man kann Aufsätze aus Büchern als Teilkopie bestellen oder auch die Bücher selbst ausleihen.

33 Zeitschriftendatenbank: Trefferliste und Bestandsdaten ZDB
Man kommt bei der Suche entweder direkt zur gesuchten Zeitschrift oder zu einer Liste. Aus dieser Liste kann man dann die gewünschte Zeitschrift auswählen. Bei elektronischen Zeitschriften wählt man die „ Regensburger Liste „ : Um den Bestand bei gedruckten Ausgaben anzeigen zu lassen, muss man bei Bestandsdaten auf ZDB klicken, ansonsten werden nur Subito - Lieferbibliotheken angezeigt. Der Bestand ist dann nach Bundesländern geordnet. Das Sigel 27 verweist auf die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek. Man findet auch Hinweise auf Standorte in den Zweigbibliotheken, den entsprechenden Bestand und Signaturen.

34 Detailansicht für Zeitschriften und E-Mail-Lieferungen
Für jede Zeitschrift gibt es neben der Normalanzeige auch die Vollanzeige. Bei der Vollanzeige bekommt man umfangreiche Angaben zur jeweiligen Zeitschrift, z.B. zur Sprache der Zeitschrift etc.. Das Neue Urheberrecht seine Konsequenzen und Auswirkungen Das zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft („2. Korb“) wurde vom Bundesrat am 21. September 2007 gebilligt und tritt zum 1. Januar 2008 in Kraft. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes wird subito die Dokumentlieferung den neuen gesetzlichen Bestimmungen anpassen. In Deutschland ist dann auf gesetzlicher Basis für alle Kundengruppen grundsätzlich nur noch die Dokumentlieferung auf dem Post- und Faxwege möglich. Die Lieferung einer Grafik-Datei (PDF-Datei) ist nur noch dann zulässig, wenn der Verlag keinen Onlinezugang zu diesem Artikel anbietet. Maßgeblich verantwortlich für diese Einschränkung ist der neu gefasste Artikel 53a UrhG, der zur Regelung der Privatkopie (§53 UrhG) ergänzt wurde. Erweiterung: Seit dem 4. Feburar 2008 können Aufsatzkopien einzelner Verlage wieder als PDF über das DRM-System (Digital Rights Management) geliefert werden. Dafür wurden entsprechende Lizenzverträge mit den Verlagen abgeschlossen. Eine Übersicht über die aktuellen Lizenzverträge findet man hier:

35 Elektronische Zeitschriften beim MPI / Materialien zur Volltextbeschaffung im Portal Naturwissenschaften Wenn man bei Staats - und Landesbibliotheken die Thüringer Universität - und Landesbibliothek nicht findet, dann verfügt die Uni nicht über eine Lizenz für den elektronischen Zugriff auf die entsprechende Zeitschrift. In so einem Fall lohnt sich der Blick zu Max-Planck-Gesellschaften. Datenbankrecherche und dann? Als Ergebnis der Datenbankrecherche haben Sie Literaturstellen (vollständige bibliographische Angaben, ggf. mit Zusammenfassungen) erhalten. Wie kommt man zum Volltext? 1. Ist die Zeitschrift oder Monographie an der Friedrich-Schiller-Universität vorhanden? dazu im Online-Katalog der ThULB recherchieren oder für Zeitschriften besser in der Zeitschriftendatenbank (ZDB Subito ) 2. Wenn die Zeitschrift oder Monographie nicht in Jena vorhanden ist: Fernleihe über die ThULB Bestellung bei SUBITO (schneller, aber teurer als Fernleihe) Im Internet suchen an den Autor

36 Suche nach Volltexten im Internet
Es lohnt sich ! Gesucht wurde folgender Artikel : Where are Bottlenecks in NK Fitness Landscapes? Sebastien Verel, Philippe Collard and Manuel Clergue Evolutionary Computation, 2003, Die Uni hat keine Lizenz für die elektronische Ausgabe dieser Zeitschrift und das MPI in Jena ebenfalls nicht. Die Suche mit Google ergibt einen Link zum Volltext bei arXiv.org, der Artikel ist somit frei verfügbar.

37 Suche in Zeitschriftenarchiven der Verlage
Beispiel : Science Direct Die Verlage bieten die Möglichkeit der Suche in ihrem Datenbestand, z.B. Zeitschrifteninhaltsverzeichnisse, Bücher oder spezielle Datenbanken. Bei Science Direct kann man zwischen einer Einstiegsuche ( Quick Search ), einer einfachen Suche ( Basic Search ) oder einer erweiterten Suche ( Advanced Search ) wählen. Vorteilhaft ist, das man bereits Publikationen findet, die sich noch im Druck befinden. Allerdings ist der Datenbestand in jedem Fall auf das entsprechende Verlagsangebot beschränkt.

38 Literaturverwaltungsprogramme
Es gibt auch kostenfreie Literaturverwaltungsprogramme, z.B.: Citavi Free Litw3 - JabRef Citavi-Landeslizenz: Kurzanleitung zu Endnote X1: EndNoteWeb-Anleitung von Heike Hotzel (ThULB) Programme wie Citavi dienen nicht nur zur Literaturverwaltung, sonder darüber hinaus auch zur Wissensorganisation. Literatur – und andere Sammlungen werden verwaltet und strukturiert. Der Anwender wird in allen Schritten bis hin zur Publikation unterstützt. Aus einzelnen Programmen sind auch Recherchen in entsprechenden Datenbanken oder Katalogen möglich. Citavi ist für Dissertationen, Publikationen und auch für anspruchsvolle Examensarbeiten geeignet. Es unterstützt Studierende und Forschende bei Vorarbeiten (Recherche, Titelerfassung, Auswertung der Texte) und erleichtert kreative Arbeit: die Wissensorganisation, die Ordnung von Ideen und Zitaten und den flexiblen Auf- und Ausbau der inhaltlichen Struktur. (Zitat der Universität Zürich zur Campuslizenz für Citavi) JabRef ist ein Open-Source-Literaturverwaltungsprogramm, es setzt das BibTeX-Format ein, welches das Standardformat für Literaturdatenbanken für LaTeX darstellt.

39 Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten
Zitieren nach DIN 1505 physik/didaktik_physik/materialien/ materialschlichting/ zitierregeln.pdf Zu den Tutorial in LOTSE sind Skripte in der LOTSE Toolbox vorhanden: So gibt es z.B. das Skript zu den Zitierregeln: Außerdem findet man hier eine sehr schöne Übersicht zu verschiedenen hilfreichen Programmen rund um das Thema Literaturarbeit.

40 4. Datenbanken im Uni-Netz
4.1. Übersicht Ausgewählte Datenbanken : Web of Science BIOSIS/Biological Abstracts Reaxys Die Datenbanken erreicht man über das Fachinformationsportal oder von der Startseite der ThULB über Datenbanken. Im Fachinformationsportal findet man auch den Zugang zur Elektronischen Zeitschriftenbibliothek ( EZB ), Zeitschriftendatenbank ( ZDB ) und zur Digitalen Bibliothek Thüringen bzw. UrMEL. Die Fachdatenbanken kann man bei der ThULB im Datenbank-Infosystem (DBIS) über eine alphabetische Übersicht oder nach Fachgebieten geordnet bei der Fachübersicht aufrufen.

41 Wo finde ich geeignete Literaturdatenbanken?
DBIS Fachgebiet Biologie Auswahl Datenbanken im Uni-Netz Das Datenbank-Infosystem (DBIS) ist ein kooperativer Service zur Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken. Dieser Dienst wurde mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt. Inzwischen wird das Datenbank-Infosystem als Nutzerservice in 239 Bibliotheken genutzt. PubMed: PubMed  Medline  SciFinder

42 Zugriff mit VPN-Client der Uni
Fachinformationsportal/ Datenbanken im Uni-Netz / Installationshinweise und VPN-Zugang: Wenn man als Uni-Angehöriger Artikel von außerhalb des Uni-Netzes herunterladen möchte, dann muss man sich über die Uni einwählen, z.B. über VPN ( Virtuell Private Network ). Seit steht ein VPN-Concentrator 'stargate.uni-jena.de' mit neuem Betriebsregime (sog. Hybridmode und neuen Zertifikaten) zur Verfügung. Hinweis: Bitte deinstallieren Sie die evtl. vorhandene alte Version des VPN Client komplett. Rebooten Sie den Computer anschließend nach der Aufforderung. Installieren Sie die neue Version entsprechend den angebotenen Paketen.

43 Zugriff mit VPN-Client der Uni
Installation des VPN-Client für das jeweilige Betriebssystem Verbindungsaufbau durch Provider VPN starten (vpngui.exe ) VPN-Client installiert und … es geht nicht. Mögliche Fehlerquellen : Keine Verbindung zum Provider hergestellt - die eigene Hardware ist nicht vollständig oder fehlerhaft installiert - Loginname endet nicht - eine alte VPN-Installation wurde vor der Neuinstallation nicht entfernt Abhilfe : Experten aus den eigenen Reihen befragen oder Notebooksprechstunde Das Universitätsrechenzentrum/Multimediazentrum bietet Hilfe bei Problemen an. Notebooksprechstunde: Universitätsrechenzentrum,  Am Johannisfriedhof 2,  R.28,  Donnerstag Uhr Multimedia-Zentrum I,  Ernst-Abbe-Platz 8, Raum  R.214   Mittwoch Uhr Multimedia-Zentrum I,  Ernst-Abbe-Platz 8, Raum  R Donnerstag Uhr Multimedia-Zentrum II,  Ernst-Abbe-Platz 4,  Raum 1226 Montag Uhr

44 Erläuterungen zu Datenbanken
Datenbanken haben bei verschiedenen Anbietern oder auf unterschiedlichen Oberflächen z.T. unterschiedliche Namen Beispiele : Uni-Netz STN International Web of Science = SCISEARCH SciFinder = Chemical Abstracts, Medline, Registry, Casreact, Chemcats, Chemlist Biological Abstracts/ BIOSIS = BIOSIS Leider gibt es für Biologen, Bioinformatiker und eben auch Biochemiker nicht die allumfassende Literaturdatenbank. Und (leider) ist auch Medline ( PubMed ) keine gute alleinige Alternative … Daher ist es meist erforderlich, verschiedene Datenbanken zu nutzen.

45 4.2. Web of Science die Datenbank enthält alle im Science Citation Index veröffentlichten Nachweise sowie Nachweise aus der Current Contents Publikationsreihe beim Datenbankanbieter STN International heißt die Datenbank SCISEARCH Die Datenbank „ Web of Science „ kann man im Direktzugriff nutzen. Man erreicht sie unter folgender Adresse : Eine Anleitung zur Recherche im Web of Science findet man hier : Beim Web of Science handelt es sich im eine bibliographische Datenbank, d.h. sie beinhaltet bibliographische Angaben, eine Zusammenfassung zu jeder Literaturstelle und Stichwortfelder. Links zum Volltext des entsprechenden Artikels sind auch enthalten. Die Verfügbarkeit der Artikel hängt aber mit den Lizenzvereinbarungen der jeweiligen Einrichtung mit den Verlagen ab. Wenn man im Web of Science nicht zum gewünschten Volltext kommt, dann bedeutet es nicht, das es diesen nicht gibt. In dem Fall sind andere Quellen für die Volltextbeschaffung zu wählen (z.B. die Zeitschriftendatenbank). Möglicherweise kommt man doch zum Volltext…

46 Ausschnitt aus der Gesamtanzeige eines Dokuments im Web of Science
Bibliographische Angaben, Zusammenfassung, Link zum Volltext Möglichkeiten der Recherche im Web of Science: Es steht eine Suchmaske für verschiedene Aspekte zur Verfügung: Topic( Suche im Aufsatztitel, in der Zusammenfassung und den Stichwörtern Author (Nachname Leertaste Initiale, bis zu 5) Source Title (ausführlicher Zeitschriftentitel oder Teile des Titels) Publication Year ( Unterschied zu Zeitraum auf der Einstiegsseite ! ) Adress (Institution, häufig in abgekürzter Form, Hilfe: anklickbare Abkürzungsliste

47 Create Citation Report / H-Index
Der H-Index ist ein bibliometrisches Maß, welches auf Zitationen der Publikationen eines Autors beruht Er wurde 2005 von Jorge E. Hirsch vorgeschlagen:Jorge E. Hirsch (2005): An index to quantify an individual's scientific research output - Der H-Index beinhaltet eine Aussage zu der Anzahl der Publikationen eines Autors, die mindestens die gleich hohe Anzahl von Zitierungen aufweisen. Die Zitierhäufigkeit wird, neben dem Impact-Faktor für Zeitschriften, bei Stellenbewerbungen im akademischen Umfeld oft als 1 aspekt zum Vergleich der einzelnen Kandidaten herangezogen. Man darf die Ergebnisse solcher Analysen aber keineswegs überbewerten. So sind z.B. verschiedenen Zeitschriften nicht mit Impact-Faktoren versehen oder bei den Zitierungen werden zuweilen die Eigenzitierungen nicht herausgenommen. Ausführliche Informationen zu dieser Thematik findet man z.B. bei Ben Bowman/Max Werner: Bibliometrie in der Forschungsevaluierung: Forschungsevaluierung.pdf

48 Beispiel: H-Index von Stephen F. Altschul
Autorensuche nach Altschul SF Zur Ermittlung des H-Indexes von S.F. Altschul wurde zunächst eine Autorensuche mit dem Namen altschul sf gemacht. Da der Autor 2 Vornamen hat, ist die Autorensuche in diesem Fall recht eindeutig. Man bekommt eine Trefferliste und kann dann Create Citation Report auswählen.

49 Beispiel: H-Index von Stephen F. Altschul (2)
Es wurde ein H-Index von 34 ermittelt…. Durch die 35. Publikation wird die kleinste maximale Zitierhäufigkeit der vorangegangenen Publikationen unterschritten, folglich ist der H-Index für S.F. Altschul 34. Mit der Funktion Create Citation Report wird automatisch eine Analyse der Zitierungen des jeweiligen Autors gemacht und tabellarisch dargestellt. Der H-Index wird ermittelt und in der Übersicht rechts oben angezeigt.

50 - Ist der Volltext über PubMed verfügbar?
Übungsaufgaben zu Tag 1: Suchmaschinen, PubMed, Web of Science und elektronische Zeitschriften Suchen Sie mit der PubMed-ID (PMID) zuerst in PubMed: geben Sie die vollständigen bibliographischen Angaben an (Autor, Titel, Zeitschrift, Jahr, Band (Heft), Seitenzahlen). - Suchen Sie danach den Titel der Publikation noch einmal in PubMed und notieren Sie das Ergebnis (es wird zum Vergleich mit der 1. Aufgabe von Tag 2 benötigt) Suchen Sie nun in PubMed nach einem Artikel von N. Mabrouk et al. Aus dem Jahr 2010: PMID - Ist der Volltext über PubMed verfügbar? Suchen Sie den Artikel aus Aufgabe 2 im Web of Science. Wie gehen Sie bei der Suche vor? Ist der Volltext für die Uni Jena verfügbar? Die Übungsaufgaben sollen den bisher vermittelten Stoff vertiefen und die Kenntnis der behandelten Datenbanken erweitern. Dazu kann man in allen erwähnten Datenbanken mit den Ergebnissen der Übungsaufgaben weiterarbeiten (z.B. ähnliche Artikel suchen, weitere Artikel der genannten Autoren, der H-Index ermitteln etc.) Die Aufgabe 1 wird noch einmal am 2. Tag in SciFinder durchgeführt: mit einem überraschenden Ergebnis! Im „wirklichen Leben“ sagt Ihnen keiner, in welcher Datenbank, Sie suchen müssen. Das ist dann ganz allein Ihre Entscheidung.

51 Findet man den Artikel in PubMed?
Übungsaufgaben zu Tag 1: Suchmaschinen, PubMed, Web of Science und elektronische Zeitschriften (2) 4. Bekannt sind folgende Angaben: C.S. Lapidou, et al., Cellular-automata and individual-based approaches for the modeling of biofilm structures: Pros and cons, Desalination 2010, 250 (1), Findet man den Artikel in PubMed? Suchen Sie den Artikel im Web of Science. Ist auf diesem Weg der Volltext verfügbar? Wenn Sie direkt zum Volltext gelangen wollen, wo könnte man mit den obigen Angaben noch suchen? Nennen Sie 2 von den bisherigen Suchen zu Aufgabe 4 verschiedene Möglichkeiten. Zusatzaufgabe: Wie lauten die Registry-Nummern von Geranylkaffeat (geranyl caffeate) ? Es handelt sich hier um einen Ester aus Koffeinsäure und Geranylalkohol. Zusatzaufgabe: Diese Aufgabe begleitet alle Übungen zur Vorlesung. Sie sollen lernen, welche Suchstrategie zum Ergebnis führt und auch, wo man diese Angaben eben nicht findet. Hinweis: es gibt mehr als 1 Registry-Nummer!

52 5. SciFinder Release 2. August: was ist neu? Material von CAS zum Release vom 2. August 2010 Automatisches Entfernen von doppelten Einträgen Exportformate Markush-Struktursuche Die gesamte SciFinderWeb-Anleitung findet man abAugust 2010 unter einer neuen Adresse! Seit Februar 2008 kann an der Uni Jena mit der browserbasierten Ausgabe von SciFinder gearbeitet werden. Der Nutzer braucht keine Software zu installieren (wie vordem noch bei der Clientversion von SciFinder) und kann von überall Zugriff auf „seine“ SciFinder-Oberfläche haben. Aktualisierungen erfolgen automatisch, werden aber immer in der internationalen SciFinder-Liste (SciFinderTalk: und den Internet-Seiten des Chemical Abstract Service ( angekündigt. Der Zugang zu SciFinder ist neben den zur Verfügung stehenden Plätzen für den gleichzeitigen Zugriff auf die Arbeit im Uni-IP-Adressbereich beschränkt. Außerhalb des Uni-Netzes muß daher der VPN-Client verwendet werden.

53 SciFinder-Portal in Jena
Die Informationsvermittlungsstelle der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät und die Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl Bioinformatik der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät bieten in diesem neuen Portal alle Materialien zu SciFinder unter einer Oberfläche und Linkadresse an. Das Angebot ist gegliedert nach der entsprechenden SciFinder-Version: SciFinder- Web und SciFinder-Client. Das Portal soll natürlich nur einen ersten Überblick bieten, z.B. zu der Thematik: wo und wie kann sich der Nutzer für die SciFinder-Webversion registrieren lassen. Der Punkt zur Registrierung gilt natürlich speziell (was den Link betrifft) für Angehörige der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Es sind aber auch allgemeine Informationen dazu vorhanden.

54 Die 50millionste Substanz in Registry:
(5Z)-5-[(5-Fluoro-2-hydroxyphenyl)methylene]-2-(4-methyl-1-piperazinyl)-4(5H)-thiazolone SciFinder Release 2. August 2010 Teil 1: Einführung Teil 2: Weitere Funktionen in SciFinder + Hilfen Teil 3: Suche von Strukturen und Reaktionen Teil 4: Markush-Strukturen und Patente Stand: 5. August 2010 SciFinder     Datenbankrecherchen für Alle!   Mit SciFinder kann ohne Kenntnis einer speziellen Suchsprache in mehreren naturwissenschaftlichen Datenbanken recherchiert werden. Ein Substrukturmodul erlaubt den schnellen Zugriff auf Substanzen über chemische Strukturen. Links zum Volltext der gefundenen Artikel sind ebenfalls möglich. SciFinder Dr. Ina Weiß,Biologisch-Pharmazeutische Fakultät, Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät

55 Die Datenbanken in SciFinder
CAplus Bibliografische Datenbank > 32 Mio. Einträge ab 1907 (inklusive Patente) MEDLINE Biomedizinische Informationen > 18 Mio Einträge ab 1949 CASreact > 17 Mio. Einstufen- und Mehrstufen Reaktionen ab 1840 Registry > 54 Mio. organische und anorganische Verbindungen > 62 Mio. Sequenzen Chemcats > 41 Mio Käufliche Substanzen > 1125 Kataloge, > 1100 Produzenten Chemlist Regulated CHEMicals LISTing > , Informationen zu chemischen Substanzen aus nationalen, US-amerikanischen und internationalen Verzeichnissen und Regelwerken Die oben genannten Datenbanken sind identisch mit denen in der SciFinder-Webversion! Informationsquellen für die CAS-Datenbanken Artikel aus über Zeitschriften und Patente von 59 Patentämtern - rund 1900 wichtige chemische Zeitschriften werden cover - to - cover ausgewertet . CAplus Core Journal Coverage List: Artikel publiziert in 60 Sprachen Artikel aus verschiedenen Medien (Bücher, Hochschulschriften, e-journals, e-preprint etc.) täglich werden ca neue Referenzen in CAplus eingetragen Medline wird 4 x pro Woche aktualisiert Eine Übersicht über die aktuellen Inhalte der einzelnen CAS-Datenbanken bekommt man hier :

56 5.1. Recherchestrategien in SciFinder
Synonyme cancer, neoplasm, carcinoma, tumor, carcinogenesis Alternative Wortformen freeze, froze, frozen, freezing Irreguläre Pluralformen woman, women mice, mouse, mouses CAS Standard-abkürzungen oxidation, oxidn preparation, prep Amerikanische und britische Schreibweisen synthesize, synthesise color, colour Trunkierung bei bestimmten Wortstämmen Wörter mit mindestens 5 Buchstaben, die auf –tion enden: depletion = deple… Wörter mit der Nachsilbe (Suffix –able, -ed, - ing: solvable =solv… Wörter, die mit –e enden: game = gam… (daraus wird dann z.B. gamma) SciFinder sucht automatisch nach Synonymen, alternativen Schreibweisen, Pluralformen und verwendet Trunkierungen: - Vorteile: einfach - „Nachteile“: Kenntnisse der Regeln sind notwendig Im Gegensatz zur Recherche in anderen Datenbanken (wie z.B. Web of Science, Biological Abstracts etc.) braucht man sich bei der Recherche im SciFinder keine Gedanken über Maskierungen, Abkürzungen, Synonyme oder verschiedene Schreibweisen im britischen und amerikanischen Englisch zu machen. Bei der Auswahl eines allgemeinen Konzepts (also nicht „as entered“) muß man allerdings beachten, das manchmal auch ganz andere Begriffe aus einem Wortstamm entstehen können. Das Ergebnis der Recherche sollte daher unbedingt immer auf Relevanz geprüft werden! Ein Bespiel: Verwendung des Suchbegiffs „MENTION“ „mention as entered“: mention The concept „mention“: findet auch, z.B. -MeNQ / mental / mentioned / mensurated / Mendelian / Mendeleje men Aber: men not mention- the concept men, but not the concept mention ist nicht = Null, man findet z.B. man - Menthol / menopause / Michaelis-Menten / Meniere‘ disease Mentolum / Mentha haplocalyx / meningioma / meningitis MEND-CABG - Menkes / Menthfuran / mensiscus / menu

57 Übersichtlichere Anzeige beim Export
Release 2. August 2010 Was ist neu? Automatisches Entfernen von doppelten Einträgen ist voreinstellbar (doppelte Einträge werden aus Medline entfernt) Bei Research Topic/Document Identifier kann auch nach DOI‘s (Digital Object Identifier) gesucht werden Übersichtlichere Anzeige beim Export Neue Möglichkeiten bei Berabeitung von Keep Mee Posted-Profilen Markush-Struktursuche Die Webversion von SciFinder wird beständig weiterentwickelt. Wenn Sie Vorschläge für Verbesserungen aus Ihrer Sicht haben, dann können Sie sich jederzeit an Ihre Ansprechpartner in den Fachbereichen wenden und auch direkt an CAS! SciFinder Customer Support:

58 Material von CAS zum Release vom 2. August 2010
Auf den Internetseiten von CAS unter „See What‘s New“ ( findet man die Informationen zum jeweiligen Update von SciFinder.

59 Dubletteneliminierung - Remove Duplicates:automatisch
Dubletteneliminierung als Voreinstellung bei Preferences: Seit der Aktualisierung von SciFinder vom 2. August 2010 ist es möglich, bei den Voreinstellungen das automatische Entfernen von doppelten Einträgen aus MEDLINE permanent voreinzustellen. Diese Einstellung kann jederzeit wieder verändert werden. Als Voreinstellung ist diese Funktion ausgeschaltet! Wenn das automatische Entfernen von doppelten Einträgen ausgewählt wurde, dann bekommt man mit der Trefferliste die Anzahl der entfernten doppelten Einträge angezeigt und wie viele Dokumente aus CAPLUS und aus MEDLINE verbleiben.

60 Dubletteneliminierung bei elektronischen Publikationen
Doppelte Einträge (Dubletten) werden nur entfernt, wenn diese auch als solche erkannt werden. Das ist im Fall von elektronischen Publikationen (oder Vorabpublikationen, die an sich noch keine Seitenzahlen im Sinne einer fortlaufenden Zählung in einem Heft oder Band aufweisen) allerdings derzeit noch problematisch.

61 Dubletteneliminierung …
Die Hersteller der Datenbanken CAPlus (CAS) und Medline (NCBI) haben unterschiedliche Auffassungen von der Erfassung der bibliographischen Daten für elektronische Publikationen. Hier könnte z.B. eine Anpassung der Dublettenerkennungsstrategie das Problem lösen. Durch unterschiedliche Aufnahme der bibliographischen Daten in CAPlus und Medline werden diese Einträge nicht als identisch erkannt.

62 Export und Save: Speichern der Suchergebnisse
SAVE: Pro Login-ID können maximal 20 Antwortsätze für die Verwendung in späteren Recherchen bzw. für ein „Combine“ bei CAS gespeichert werden. Geben Sie zum Speichern einen Dateinamen an und wählen Sie den Dateityp aus: Citation Export Format Dieses Format ist ein Standard-Format für den Export in Literaturverwaltungsprogramme. Es werden aber weniger Daten eines Eintrags übertragen als z.B. beim Tagged-Format! Answer Key eXchange Speicherung von Antwortsätzen mit bis zu Dokumenten auf dem Server von CAS im akx-Format Portable Format bzw. rtf-Format Exportformate , bis zu 500 Dokumente in 1 Datei beim Summary-Format und max. 100 beim Detail-Format! Answer Keys Speichert die AN-Nummern bei Textstellen und die RN-Nummer bei Substanzen und ggf. den Datenbanknamen in einer Textdatei (maximal 500 AN-Nummern oder 5000 komerzielle Produkte. Für Reaktionen gibt es dieses Exportformat nicht! Tagged-Format für Import in EndNote, Reference Manager, ProCite u. a. Literaturverwaltungsprogramme Quoted Format für Weiterverarbeitung mit Excel, Lotus Notes, Microsoft Access usw. EXPORT dient zum lokalen Speichern von Suchergebnissen auf dem eigenen Rechner (zum Import in Textverarbeitungsprogramme, zur Weiterverwendung in Texten usw.). Dabei gibt es unterschiedliche Export-Formate.

63 Export-Formate Citation Manager: bei allen hier aufgeführten Formaten kann man maximal 100 Dokumente in einer Datei speichern. Offline review: Im Summary-Format kann man höchstens 500 Dokumente als rtf oder pdf auf einmal in einer Datei speichern, im Detail-Format sind es dagegen nur maximal 100 Treffer. Seit dem Release vom 14. September 2009 stehen mehrere Speicherformate für das Summary Format zur Verfügung. Jetzt kann man sowohl allein die bibliographischen Angaben speichern oder ausdrucken, als auch die bibliographischen Angaben mit einer vollständigen Zusammenfassung. Das Format Summary with partial Abstracts speichert nur maximal 600 Zeichen von der Zusammenfassung, daher kann man es nicht empfehlen!

64 Übungsaufgaben zu Tag 2: SciFinder: Thematische Recherchen
Explore References: Research Topic / Author Name Suchen Sie mit dem Titel des in Aufgabe 1 vom 1. Tag ermittelten Artikels in SciFinder, wählen Sie das Konzept „as entered“ und entfernen Sie anschließend die Dubletten. - Vergleichen sie das Ergebnis in SciFinder mit dem aus dem Web of Science und kommentieren Sie die Unterschiede. - Schauen Sie sich beide Artikel an und bewerten Sie die Neuheit des Artikels aus dem Jahr 2008. 2. Suchen Sie den Titel „Electron Cryotomography“ aus dem Jahr 2010 „as entered“, Autor u.a. E. Tocheva. Markieren Sie dann alle Artikel die einen identischen Titel aufweisen und klicken Sie auf „Keep Selected“. - Entfernen Sie nun die doppelten Einträge und interpretieren Sie das Ergebnis. 3. Suchen Sie alle Arbeiten von Stephen F. Altschul (dem Autor der Publikation: BASIC LOCAL ALIGNMENT SEARCH TOOL, 1990). Welche Author Candidates wählen Sie aus? Die Aufgabe 1 der Suche in PubMed (PMID ) soll nun in SciFinder wiederholt werden. Anhand dieses Beispiels sieht man, das man in unterschiedlichen Datenbanken bei der Eingabe des gleichen Titels zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann. Im genannten Beispiel findet man 1 weiteren Artikel aus Open Archive, dieser war nicht in PubMed verzeichnet! Die Aufgabe 2 ist eine Aufgabe zur Problematik des Entfernens von doppelten Einträgen. Wenn man in mehreren Datenbanken gleichzeitig recherchiert, ist es wichtig, das man die doppelten Einträge entfernen kann. Allerdings erkennt die Datenbank die doppelten Einträge nur, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllt. In diesem Beispiel sind einmal Seitenzahlen angegeben und einmal nicht. Die Datenbankhersteller haben zuweilen unterschiedliche Modalitäten z.B. bei der Aufnahme von elektronischen Publikationen. Dies führt dazu, das eindeutige doppelte Einträge nicht als solche erkannt werden. Aufgabe 3: BLAST ist ein Programm für eine Sequenzähnlichkeitssuche in Sequenzdatenbanken und basiert auf einem modifizierten Smith/Waterman-Algorithmus. BLAST wurde 1990 von Stephen F. Altschul zunächst für den Vergleich von Proteinsequenzen publiziert.

65 Übungsaufgaben zu Tag 2: SciFinder: Thematische Recherchen (2)
Explore References: Document Identifier Unter AN versteht man die Accession Number, das ist eine Dokumentidentifikationsnummer. Jedes Dokument in der Datenbank erhält eine Nummer und ist somit eindeutig identifizierbar. 4. Welcher Artikel verbirgt sich hinter AN 1946:11349? - Geben Sie die vollständigen bibliographischen Daten an. - In welcher Sprache ist der Artikel erschienen und in welcher Subito-Lieferbibliothek kann man ihn bestellen? 5. Suchen Sie nach Valproinsäure mit dem chemischen Namen (Substances/Substance Identifier). - Lassen Sie sich mit „Get References“ alle Publikationen zu dieser Verbindung anzeigen. - Wie viele Preprints wurden insgesamt in SciFinder zu dieser Verbindung veröffentlicht? - Wie viele Dissertationen gibt es in SciFinder zum Thema Valproinsäure? - Wie viele Patentveröffentlichungen gibt es 2010 zu dieser Verbindung? In den Datenbanken gibt es z.T. unterschiedliche Bezeichnungen für die Dokumentennummern: in den Chemical Abstracts ist es die AN (Accession Numer) in Medline die PMID (PubMed ID). Für digitale Dokumente gibt es den Digital Object Identifier (DOI®) zur permanenten Identifizierung von elektronischen Dokumenten. Beispiel: DOI: /S DOI® ist ein eingetragenes Warenzeichen der „International DOI Foundation“. In den Datenbanken sucht man zumeist in englischer Sprache, weil die Datenbanken in dieser Sprache erstellt sind. Artikel enthalten z.T. die Titel in der Originalsprache, dies aber immer nur zusätzlich.

66 6. Faktendatenbanken Im Internet gibt es unzählige Faktendatenbanken zur Chemie, Molekularbiologie oder Bioinformatik. Viele Datenbaken sind frei verfügbar, aber nicht immer handelt es sich um geprüfte oder vollständige Informationen. Daher ist ein kritischer Blick auf die Fakten und der Vergleich mit anderen Quellen oder Standardlehrbüchern in jedem Fall empfehlenswert. Bei kommerziellen Angeboten handelt es sich um geprüfte Fakten, der Hersteller kontrolliert hier die Richtigkeit der Daten. Faktendatenbanken enthalten Primärinformationen, z.B. konkrete Angaben zu Substanzen (wie Dichte, Löslichkeit, Schmelzpunkt, Spektren etc.)

67 6.1. Reaxys Zugang zu Reaxys: https://www.reaxys.com/
Reaxys ist eine Faktendatenbank, die chemische Verbindungen und Reaktionen enthält. Es ist eine webbasiertes System der organischen (Beilstein-Crossfire) und anorganischen Chemie (Gmelin) und enthält ebenso Welt-, Europa-und US-Patente aus Life Sciences und organischer Chemie.. Durch die Verschmelzung dieser Einzeldatenbanken findet man in Reaxys derzeit >18,5 Millionen Verbindungen mit ihren Strukturen, chemischen und physikalischen Daten, >29 Millionen Reaktionen dieser Verbindungen sowie die zugehörigen Literaturzitate ab 1771 und Patente. (Quelle: Reaxys-Kurzanleitung von Heike Hotzel, Seite 11, Zahlen aktualisiert, Stand: Juli 2010) Die aktuellen Zahlen findet man hier: Reaxys-Anleitung:

68 6.2. Registry und Strukturrecherchen in SciFinder
Die Faktendatenbank REGISTRY ist beim Datenbankanbieter STN International verfügbar und auch innerhalb von SciFinder. REGISTRY weist chemische Strukturen und Substanznamen nach, wobei jeder Nachweis einer Substanz entspricht, die vom CAS-Registry-System identifiziert wurde. SciFinder enthält mehr als 54 Millionen organische und anorganische Substanzen und mehr als 62 Millionen Sequenzen.

69 Übungsaufgaben zu Tag 3: SciFinder: Strukturrecherchen
Suchen mit Explore Substances/ Substance Identifier Welche bekannte Substanz verbirgt sich hinter der RN ? Wie viele deutschsprachige Patente zu dieser Verbindung gibt es insgesamt? 2. Wie lautet die RN von Valproinsäure ? - Finden Sie in SciFinder weitere chemischen Namen und das IR- Spektrum zu der Verbindung! - Bei wie vielen Anbietern können Sie die Substanz käuflich erwerben? Wie viele Referenzen gibt es zu dieser Substanz insgesamt im SciFinder und wie viele davon beschäftigen sich mit der Verwendung der Verbindung (ohne Dubletten)? Die CAS-Nummer (engl. CAS Registry Number, CAS = Chemical Abstract Service) ist ein internationaler Bezeichnungsstandard für chemische Stoffe. Für jeden bekannten chemischen Stoff (auch Biosequenzen, Legierungen, Polymere) existiert eine eindeutige CAS-Nummer. Summenformeln, (verschiedensprachige) Trivialnamen und sogar IUPAC-Namen sind nicht eindeutig und können zur Verwechslung insbesondere durch Nichtchemiker führen. Beispielsweise lässt sich Aceton auch durch Dimethylketon oder 2-Propanon richtig bezeichnen - die CAS-Nummer ermöglicht hingegen eine eindeutige Identifizierung. Verschiedene Isomere eines Moleküls tragen verschiedene CAS-Nummern. CAS-Nummern bestehen aus drei Zahlen, die durch zwei Bindestriche getrennt sind. Die erste Zahl kann bis zu sechs Ziffern enthalten, die zweite Zahl zwei Ziffern. Die Nummern sind mit einer Prüfsumme codiert - das ist die dritte Zahl - und somit relativ leicht auf Plausibilität zu überprüfen. Sie werden in aufsteigender Reihenfolge vergeben und enthalten keine innere Ordnung. Anfang2007 waren über 30 Millionen Substanzen registriert. Zusammen mit über 58 Millionen Sequenzen, Legierungen und Polymeren waren somit über 78 Millionen Nummern vergeben. Täglich werden etwa neue Substanzen registriert. CAS-Nummern werden seit1965 vom Chemical Abstract Service, einer von der American Chemical Society verwalteten Institution mit Sitz in Columbus, Ohio, USA vergeben. Die Nutzung der CAS-Registry-Datenbank, in der auf jede chemische Struktur mit Hilfe der CAS-Nummer verwiesen wird, ist kostenpflichtig (z.B. beim Datenbakanbieter STN International).

70 Übungsaufgaben zu Tag 3: SciFinder: Strukturrecherchen (2)
Suchen mit Explore Substances/Chemical Structure Suchen Sie über die Struktur nach Referenzen zur Herstellung von Valium . - Worauf müssen Sie bei „Get References“ achten, um wirklich nur Publikationen zur Herstellung von Valium zu bekommen? In den Chemical Abstracts bekommen Substanzen, bei denen es um die Herstellung (preparation) geht ein P oder ein DP (für Derivate) vor die Registrynummer. Zum Beispiel: P  Valium DP  Benzodiazepine, compds. Somit kann man in CAPlus einfach nach Synthesevorschriften suchen. In Medline stehen zwar auch Registrynummern, aber es gibt kein P oder DP vor einer Registrynummer. Daher kann man hier bei Get References nicht unterscheiden, um welchen Aspekt es sich für die entsprechende Substanz handelt. Ein Beispiel aus Medline: Registry Numbers  (Pregnanolone)  (Diazepam)  (Estradiol)  (estradiol 3-benzoate)

71 Übungsaufgaben zu Tag 3: SciFinder: Strukturrecherchen (3)
4. Welche Substanz verbirgt sich hinter dieser Struktur? - Geben Sie den chemischen Namen, die Registrynummer und die Molekularformel an. - Suchen Sie nach Synthesevorschriften für diese Substanz in der für diese Frage am besten geeigneten Datenbank in SciFinder? Unter Synthesevorschriften versteht der Chemiker Angaben zur Herstellung einer Substanz. Synthesevorschriften findet man auch im Internet, z.B. unter (ChemLin ist eine virtuelle Chemiebibliothek) Allerdings sind die Angaben im Internet oft keineswegs vollständig und man muß sich diese auch meist mühsam zusammensuchen. Daher sind professionelle Chemiedatenbanken (z.B. in SciFinder) die bessere Lösung.

72 7. Zusammenfassung Recherche nach wissenschaftlicher Literatur
in Datenbanken im Uni-Netz Online Datenbankrecherche in der Wissenschaftlichen Informationsstelle Recherche im Internet ( z.B. bei Verlagen ) Ergebnis : bibliographische Angaben ggf. mit Abstract Zugriff auf den Volltext aus der Datenbank heraus z.T. möglich Volltextbeschaffung Zeitschriftendatenbank ( ZDB ) : Standortermittlung Elektronische Zeitschriftenbibliothek bei Standorten auch nach MPI schauen ! Bestellung bei Dokumentenlieferdiensten ( z.B. Subito ) Checkliste für die Recherche nach wissenschaftlicher Literatur 1. Auswahl geeigneter Stichworte anhand des Themas 2. Recherche in SciFinder: CAPlus und Medline (natürlichsprachige Eingabe in Englisch möglich) – SciFinder ermittelt automatisch Synonyme, berücksichtigt unterschiedliche Schreibweisen, benötigt keine Maskierungen (ggf. müssen aber nichtzutreffende, automatisch ausgewählte Begriffe wieder ausgeschlossen werden) = Vorrecherche zur Erweiterung der Stichwortliste 3. Recherche in Datenbanken von STN International durchführen lassen - Termin in der Wissenschaftlichen Informationsstelle vereinbaren - Stichworte in Englisch mitbringen 4. Weitere eigene Recherchen in geeigneten Datenbanken, z.B. BIOSIS/Biological Abstracts, CAB Abstracts, Web of Science, Zoological Record 5. Volltextbeschaffung - Direkt aus den bibliographischen Datenbanken (Volltext-Buttons) - In der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) - In der Zeitschriftendatenbank (ZDB): auch Bestände des MPI berücksichtigen Suche mit Titel des Artikels im Internet (Suchmaschine) zum Auffinden frei verfügbarer Artikel (Open Access oder ältere Artikel, die frei verfügbar sind) 6. Übertragen der Rechercheergebnisse in Literaturverwaltungsprogramme (z.B. Citavi, EndNoteWeb etc.) notwendig: Speichern der Ergebnisse aus den Datenbanken in geeigneten Formaten (z.B: Tagged-Format in SciFinder) Oder direkte Speicherung aus der Datenbank heraus, z.B. Web of Science  EndNote/ EndNoteWeb


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