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Dr. Jürgen Bauknecht Effekte des Ehrenamts auf Ehrenamtliche

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Präsentation zum Thema: "Dr. Jürgen Bauknecht Effekte des Ehrenamts auf Ehrenamtliche"—  Präsentation transkript:

1 Dr. Jürgen Bauknecht Effekte des Ehrenamts auf Ehrenamtliche Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Ich tue etwas für Andere, aber auch für mich. Informationsveranstaltung über die positiven Effekte des Ehrenamtes auf Ehrenamtliche„ Veranstaltet von den „Grünen Damen und Herren“, des „Mehrgenerationenhauses Hamm“ und dem Amtes für Soziale Integration/Altenhilfe Hamm. Hamm (Westfalen),

2 Warum sollte ehrenamtliche Tätigkeit das Wohlergehen erhöhen (1 / 2)
Intrinsische/von innen kommende Motivation (a) Positive Wirkung, die vom Wohlergehen anderer ausgeht. Das ist Umfragen zufolge Ehrenamtlichen zwar sehr wichtig (wie auch “macht mir Freude”. Unwichtig: Status, vgl. Argyle 1999), aber die Ergebnisse kann man ggf. auch sehen, ohne mitzuarbeiten (b) Positive Wirkung aus der Freude an der Arbeit. These: Ehrenamt → Selbstbestimmung, Gefühl des Könnens → Wohlergehen (c) Helfen bringt Freude, gutes Gefühl (‘warm glow’ im unpuren Altruismus, d.h. es ist Individuen nicht egal, ob die Hilfe von ihnen kommt oder von anderen, vgl. Andreoni 1990) Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

3 Warum sollte ehrenamtliche Tätigkeit das Wohlergehen erhöhen (2 / 2)
Extrinsische/von außen kommende Motivation (a) Ehrenamt erweitert Fähigkeiten, die sich verwerten lassen (z.B. auf dem Arbeitsmarkt…US: Frauen, vgl. Schram / Dunsing 1981). (b) Erweiterung des sozialen Netzwerks, die sich z.B. auf dem Arbeitsmarkt oder woanders auszahlen (c) Bezahlung (wird wenig thematisiert) Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

4 Studien zu den Effekten des Ehrenamts auf Ehrenamtliche Ergebnisse und Methodik

5 Studien (1 / 5) (Haski-Leventhal 2009)
Daten: Befragte 50+ in europäischen 12 Ländern, 2006/2007 (SHARE 2). Ergebnisse hier: Deutschland. “Haben Sie im letzten Monat eine der aufgeführten Aktivitäten ausgeführt oder waren Sie daran beteiligt…Ehrenamtliche Tätigkeit?” / / 71+ 10,3% / 13,2% / 5,5% Männer 10,9% / Frauen 9,1% Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

6 Studien (1 / 5) (Debbie Haski-Leventhal 2009)
Körperliches Wohlergehen “Würden Sie sagen, Ihr Gesundheitszustand ist… (1) ausgezeichnet….(5) schlecht?” Geistiges Wohlergehen “Auf einer Skala von 0 bis 10…wie zufrieden sind Sie mit ihrem Leben?” “Während der vergangenen Woche haben Sie sich häufig deprimiert gefühlt…unruhig geschlafen…traurig…alles war anstrengend…Schuldgefühle und Selbstvorwürfe…lieber tot sein (ja) (nein)” (12 Fragen) Einschätzung des zu erreichenden Lebensalters (75, 80, 85,…120) Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

7 Studien (1 / 5) (Haski-Leventhal 2009)
Klarer und statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen Ehrenamt und körperlichem Wohlergehen, z.B. in Deutschland Gesundheitszustand “ausgezeichnet” 66% der Ehrenamtlichen und 52% der Nicht-Ehrenamtlichen Klarer und statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen Ehrenamt und geistigem Wohlergehen, z.B. in Deutschland Lebenszufriedenheit hoch / sehr hoch → 95% der Ehrenamtlichen und 88% der Nicht-Ehrenamtlichen Depressionskala niedrig / sehr niedrig → 87% der Ehrenamtlichen und 78% der Nicht-Ehrenamtlichen Einschätzung ein bestimmtes Lebensalter zu erreichen → 56% der Ehrenamtlichen und 46% der Nicht-Ehrenamtlichen Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

8 Studien (1 / 5) (Haski-Leventhal 2009)
Unterschiede zwischen Ehrenamtlichen und Nicht-Ehrenamtlichen, aber Unterschiede nach Häufigkeit des Ehrenamts (fast täglich / fast jede Woche / weniger häufig) nur bei körperlichem Wohlergehen. Aber: Ehrenamt → körperliches und geistiges Wohlergehen oder körperliches und geistiges Wohlergehen → Ehrenamt ? Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

9 Studien (2 / 5) (Meier/Stutzer 2004)
Daten: Befragte, Deutschland, (Sozioökonomisches Panel), alle Altersgruppen Frage nach Ehrenamt (wöchentlich, monatlich, seltener, nie) Frage nach Lebenszufriedenheit 0 (sehr niedrig) – 10 (sehr hoch) Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

10 Studien (2 / 5) (Meier/Stutzer 2004)
Ehrenamtliche sind mit ihrem Leben zufriedener 6,9 bei Nicht-Ehrenamtlichen 7,3 bei wöchentlich Ehrenamtlichen Sagt noch immer nichts über Zusammenhänge aus, ggf. unterscheiden sich Ehrenamtliche von Nicht-Ehrenamtlichen in anderen Dingen, die wiederum für die Lebenszufriedenheit wichtig sind, z.B. Sozialer Status, xxx, yyy → (tatsächlicher Effekt) ↓ (tatsächlicher Effekt) Lebenszufriedenheit Ehrenamt → (Scheinzusammenhang) Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

11 Studien (2 / 5) (Meier/Stutzer 2004)
Wie können Effekte gemessen werden, wenn die Gruppenzugehörigkeit freiwillig zustande kommt? Beeinflussen die Faktoren, die dazu führen, dass jemand ehrenamtlich tätig ist oder nicht, die Effekte, die dann irrtümlicherweise dem Ehrenamt zugeschrieben werden? Sie können ggf. nicht ausgeschlossen werden, weil man sie nicht kennt/nicht gemessen hat. Lösung: Bürger werden zufällig einer Experimentalgruppe und einer Kontrollgruppe zugeteilt Problem: Nicht möglich außerhalb einer Laborsituation Lösung: “Natürliches Experiment”: Experimentalsituation durch äußere Umstände → Niedergang des Ehrenamts ab 1990 in Ostdeutschland, da Ehrenamt oftmals mit staatlichen Unternehmen zusammenhing, die jedoch geschlossen wurden Bestehendes Ehrenamt wurde zwangsweise beendet Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

12 Studien (2 / 5) (Meier/Stutzer 2004)
Ostdeutschland: Ehrenamt wöchentlich oder monatlich % % Rückgang der Lebenszufriedenheit zwischen 1990 und 1992 in Ostdeutschland. Effekt der Beendigung des Ehrenamts: -0,23 Skalenpunkte Kontrolliert nach mehren Faktoren im Modell und durch Messung der gleichen Personen in beiden Befragungen (Panelstudie) nach unberücksichtigten Faktoren Natürliches Experiment DDR erlaubt Analyse von Wirkungen auf höchstem methodischen Niveau Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

13 Studien (2 / 5) (Meier/Stutzer 2004)
Welche Gruppe profitiert am stärksten vom Ehrenamt? Intrinsisch motivierte Personen profitieren stärker vom Ehrenamt als extrinsisch motivierte Personen. Jedoch wird hier die Motivation nicht direkt im Bezug auf das Ehrenamt gemessen, sondern allgemein durch die Frage, was im Leben wichtig ist (Familie, Freunde, Einkommen, Karriere). Jedoch ist hier nicht klar, ob Unterschiede auch durch unterschiedliche Organisationen zustande kommen: ggf. Beteiligen sich extrinsisch Motivierte starker an politische Organisationen und intrinsisch Motivierte z.B. in Altenheimen (Meier/Stutzer). Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

14 Studien (3 / 5) (McMunn et al. 2009)
Daten: 3777 Befragte in der Analyse, England, 2004 (English Longitudinal Study of Ageing [ELSA]) über damaligem Rentenalter (m 65, f 60) Ursache Frage nach Ehrenamt im letzten Monat (ja / nein) Frage nach angemessener Anerkennung für die Bemühungen Wirkung Frage nach Lebensqualität (Kontrolle, Autonomie, Selbstverwirklichung, Freude) Frage nach Lebenszufriedenheit (5 Fragen) Frage nach Depressionssymptomen (8 Fragen) Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

15 Studien (3 / 5) (McMunn et al. 2009)
Ehrenamt erhöht Lebensqualität und Lebenszufriedenheit und verringert die Wahrscheinlichkeit von Depressionssymptomen Aber: Positive Effekte wesentlich stärker bei wahrgenommener Anerkennung Im Fall von Lebensqualität und Lebenszufriedenheit positive Effekte statistisch nur signifikant bei wahrgenommener Anerkennung Keine Unterscheidung danach, von wem die Anerkennung kommt oder nicht Für die Wirkung ist nicht-anerkanntes Ehrenamt besser als kein Ehrenamt Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

16 Studien (4 / 5) (Morrow-Howell et al. 2009)
Daten: ca. 1700, 1300, 900 Befragte, USA, 1986, 1989, 1994 (Americans´ Changing Lives Study), 60+ Ursache: 5 Fragen nach Ehrenamt Ja/Nein, und falls ja: Stundenanzahl Organisationsart Anzahl der Organisationen, in denen Ehrenamt ausgeübt Wahrnehmung des Nutzens für Andere Wirkung: 3 Fragen zum Wohlergehen Selbsteinschätzung Gesundheitszustand Funktionale Abhängigkeit Depressionssymptomatik Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

17 Studien (4 / 5) (Morrow-Howell et al. 2009)
Ergebnisse Kontrolliert nach vielen Faktoren (Alter, Geschlecht, Hautfarbe, formale Bildung, Partnerschaft, Einkommen, Depression und subjektiver Gesundheitszustand zum Anfangszeitpunkt, etc.) Ehrenamt: Positive Effekte auf alle 3 Bereiche. Anzahl Stunden: Positive Effekte auf alle 3 Bereiche, jedoch nur bis 100 Stunden im Jahr, mehr Stunden bringen keinen Zusatznutzen. Ähnliche Ergebnisse in einigen Studien, wobei sich die Stundenanzahl unterscheidet (zusammengefasst von University of Wales) Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

18 Studien (4 / 5) (Morrow-Howell et al. 2009)
Art der Organisation hat fast keinen Einfluss. Leicht hervorstechend: religiöse Org. + (USA) Anzahl an Organisationen hat keinen Einfluss Wahrgenommenere Nutzen für Andere hat keinen Einfluss Ähnliche Effekte für Männer und Frauen Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

19 Studien (5 / 5) (Glass et al. 1999)
Daten: 2761 Befragte in der Analyse, USA, (New Haven Established Populations for Epidemologic Studies of the Elderly [EPESE]), 65+ Frage nach 6 ‘produktiven’ Tätigkeiten (Ehrenamt bezahlt, Ehrenamt unbezahlt, und 4 andere) (1982) Kontrolliert nach sehr vielen Faktoren (u.a. Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Partnerschaft, Einkommen, Rauchen früher/heute, Gesundheitsbiografie: Krebs, Schlaganfall, Diabetes, Herzinfarkt) Geringere Sterbewahrscheinlichkeit in den 13 Folgejahren statistisch signifikant (d.h. höchstwahrscheinlich unzufällig) Glass et al.: Erste belastbare Hinweise darauf, dass nicht nur körperliche Aktivitäten positive Effekte haben Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

20 Gründe “Ehrenamtlich Tätige werden seltener krank und leben länger. Diese These wird, gerade für ältere Ehrenamtliche, durch eine Reihe von plausiblen Erklärungen gestützt: Nach dem Austritt aus dem Erwerbsleben bietet ihnen bürgerschaftliches Engagement neue Rollen und sinnvolle Aufgaben. Darüber hinaus werden durch freiwillige Arbeit soziale Netzwerke erweitert und die persönliche Weiterentwicklung gefördert…” (Stiehr 2011) Vermutung: Social Integration Theory (Uni. of Wales in Lampeter): Vielzahl an sozialen Rollen → + Zweck und Bedeutung des Lebens, Selbstwertgefühl → + Psyche, geistige Gesundheit → + Körperliche Gesundheit Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

21 Übersicht (University of Wales)
University of Wales: Analyse von 87 Fachartikeln bestätigt positive Effekte, v.a. für Ältere. Verweis auf nur wenige Studien, die explizit das Ehrenamt in der Seniorenbetreuung thematisieren (positive Effekte) Ferrari et al. (2007, USA): Ehrenamt in der Seniorenbetreuung. Niedrige Fallzahl (212, davon 52 Ehrenamtliche) O´Shea (2006, Irland): Senior Help Line: Telefonseelsorge von Älteren für sozial ausgeschlossene Ältere Fitzpatrick et al. (2005, Kanada): Niedrige Fallzahl (186), methodisch angreifbar u.a. wg Kausalrichtung Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

22 Fazit Eine Vielzahl an Studien zeigt positive Effekte des Ehrenamts auf Ehrenamtliche Die Ergebnisse sind bemerkenswert eindeutig Aber: Die Ergebnisse berücksichtigen nicht jeden speziellen Einzelfall in Bezug auf persönliche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen: Es sind sozusagen Durchschnittswerte Die Aufnahme eines Ehrenamtes lohnt sich für Ehrenamtliche höchstwahrscheinlich. Aber die Ehrenamtlichen sind Experten für ihren eigenen Einzelfall und wissen am besten, was für sie und für die Betreuten richtig ist. Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab

23 „Der Prediger steige auf die Kanzel, öffne den Mund, höre aber auch wieder auf“ (Martin Luther)

24 Literatur Andreoni, J. (1990): Impure Altruism and Donations to Public Goods: A Theory of Warm-Glow Giving. Economic Journal 100 (401), Argyle, M. (1999): Causes and Correlates of Happiness. In: Kahnemann, D./Diender, E./Schwarz, N. (Hrsg.): Well-Being: The Foundations of Hedonic Psychology. New York: Russell Sage Foundation, Ferrari, J.R./Luhrs, T./Lyman, V. (2007): Eldercare Volunteers and Employees: Predicting Caregiver Experiences from Service Motives and Sense of Community. The Journal of Primary Prevention, Sep. 2007, Vol. 26, Issue 5, Fitzpatrick, T.R./Gitelson, R.J./Andereck, K.L./Mesbur, E.S. (2005): Social Support Factors and Health Among a Senior Center Pupolation in Southern Ontario, Canada. Social Work in Health Care, Vol. 40, Issue 3, 2005, Glass, T.A./Mendes de Leon, C./Marottoli, R.A./Berkman, L.F. (1999): Population based study of social and productive activities as predictors of survival among elderly Americans. BMJ, Vol. 319, 21 August 1999. Haski-Leventhal, D. (2009): Elderly Volunteering and Well-Being: A Cross-European Comparision Based on SHARE Data. In: Voluntas (2009), 20: McMunn, A./Nazroo, J./Wahrendorf, M./Breeze, E./Zaninotto, P. (2009): Participation in socially-productive activities, reciprocity and wellbeing in later life: baseline results in England. Ageing & Society 29, 2009, Meier, S./Stutzer, A. (2004): Is Volunteering Rewarding in Itself? IZA Discussion Paper No. 1045, March 2004. O‘Shea, E. (2006): An economic and social evaluation of the Senior Help Line in Ireland, Ageing and Society 26 (2) Schram, V.R./Dunsing, M.M. (1981): Influences on married women´s volunteer work participation. Journal of Consumer Research 7 (4), Stiehr, K. (2011): Gesundes Altern durch bürgerschaftliches Engagement. Wie lassen sich noch mehr Ältere erreichen? University of Wales Lampeter (2008): Volunteering and Health: what impact does it really have? Full report Unterschiede zwischen „jungen“ und „alten“ Bundesländern: Nordrhein-Westfalen rangiert hingegen mit einem Durchschnittsalter von 42,8 Jahren (2008) im Mittelfeld (gesamtdeutsches Durchschnittsalter: 43,2 Jahren) in NRW wird für die zukünftige Entwicklung der Altersstruktur in kreisfreien Städten und Landkreisen eine regional unterschiedliche Ausprägung von Wachstums-, Schrumpfungs- und Alterungsprozessen der Bevölkerung erwartet Im Vergleich zum Landesdurchschnitt zeichnet sich eine höhere Betroffenheit von Alterungsprozessen in Landkreisen und dem Ruhrgebiet ab


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