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Literatursuche für Zoologen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

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Präsentation zum Thema: "Literatursuche für Zoologen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena"—  Präsentation transkript:

1 Literatursuche für Zoologen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ein Überblick über die Suche nach wissenschaftlicher Literatur für Bachelor- und Masterarbeiten Diese Veranstaltung für Bachelorstudenten der Zoologie ist eine verkürzte Form des Blockkurses „Recherche in fachspezifischen Literatur- und Faktendatenbanken für Biologen, Biochemiker und Ernährungswissenschaftler „. Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2017 Dr. Ina Weiß ,Wissenschaftliche Informationsstelle, Lehrstuhl Bioinformatik, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

2 0. Vorstellung Die Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl Bioinformatik Angebote der Wissenschaftlichen Informationsstelle Schulungen zu Datenbanken Datenbankrecherchen bei Datenbankanbietern ( z.B. STN International ) Informationen zu Datenbanken, Fachinformationen allgemein und Volltextbestellungen Und so erreichen Sie die Wissenschaftliche Informationsstelle : Friedrich-Schiller-Universität Jena, Biologisch – Pharmazeutische Fakultät Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Dr. Ina Weiß Ernst-Abbe-Platz 2 ( Raum 3402, 4. Etage ), Jena Tel. : / Fax : / Homepage: Die Wissenschaftliche Informationsstelle besteht seit 1991 und gehört seit Mai 2003 zum Lehrstuhl Bioinformatik der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät. Schulungen zu Datenbanken und Recherchen bei Datenbankanbietern werden jedoch nach wie vor für die gesamte Fakultät angeboten. Das Angebot zur Durchführung von Recherchen beim Datenbankanbieter STN International ist an die Existenz des Landesvertrages gekoppelt. Für die Recherchen werden Stichworte in Englisch benötigt und es muss ein Termin mit der Wissenschaftlichen Informationsstelle vereinbart werden. Termine werden in der Regel kurzfristig vergeben. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

3 Einführung in die Suche nach wissenschaftlicher Literatur
Inhalte Tag Einführung in die Suche nach wissenschaftlicher Literatur 2. Rechercheangebote 3. Recherchestrategien 3.1. Suchwörter, Synonyme, Boolesche Operatoren, Aspekte eines Themas, Maskierungen, Abkürzungen 3.2. Beispielrecherche bei einem Datenbankanbieter 4. SciFinder zur Recherchevorbereitung Der Schwerpunkt ist die Suche nach wissenschaftlicher Literatur in Vorbereitung der Bachelorarbeit. Wenn man selber eine wissenschaftliche Arbeit schreiben will, dann muss man sich vorab über den „Stand der Technik“ informieren. Damit ist gemeint, das man einen Überblick über die bereits veröffentlichten Publikationen zur Thematik, die man bearbeiten soll, haben muss. Zu Beginn eines neuen Themas steht man vor diversen Problemen: Wer hat bereits etwas zu dem Thema, das ich bearbeiten will, publiziert? Wo muss ich suchen? Welche Datenbanken sind wichtig für mein Thema? Wie finde ich alle relevanten Artikel (möglichst schnell und möglichst vollständig)? Wie gelange ich zu den Volltexten? Wie verwalte ich die Literatur und meine Ergebnisse? Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

4 Dieses Material finden Sie hier:
Inhalte (2) 2. Tag Wie nutzt man Datenbanken und elektronische Zeitschriften von zu Hause aus? 6. Datenbanken im Uni-Netz 7. OVID-Datenbanken und BIOLIS 8. Web of Science 9. Von der Datenbankrecherche zum Volltext 9.1. Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) 9.2. Zeitschriftendatenbank (ZDB Subito) 10. Checklisten SciFinder und Web of Science werden in dem vorliegenden Material nur kurz vorgestellt. Es gibt dazu separate Schulungsmaterialien, die man sich unter den angegebenen Adressen herunterladen kann. Schulungsmaterial zu SciFinder bzw. Schulungsmaterial zu Web of Science: Dieses Material finden Sie hier: Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

5 1.Vortrag mit online-Präsentationen bzw. gemeinsames Arbeiten am PC
Organisatorisches 1.Vortrag mit online-Präsentationen bzw. gemeinsames Arbeiten am PC 8.30- ca Uhr Pause ca Uhr 2.Übungen am PC Uhr Zu den Übungsaufgaben: Die Übungsaufgaben dienen der Vertiefung des Themas. Wer schon ein Thema für die Bachelorarbeit hat oder gewisse Vorstellungen davon, der kann als Alternative zu den Übungsaufgaben seine eigenen Themen recherchieren. Die Übungen kann man nutzen, um schon erste Recherchen zum Thema der Bachelorarbeit durchzuführen. Dabei wird am 1. Tag SciFinder dazu genutzt, um ggf. Synonyme oder verschiedene Schreibweisen von Begriffen herauszufinden. Diese Begriffe notiert man sich dann in einer Stichwortliste für die Recherche in weiteren Datenbanken (z.B. Zoological Record, BIOSIS, etc.). Wenn man das genaue Thema der Bachelorarbeit noch nicht kennt, aber schon gewisse Vorstellungen vom möglichen Themengebiet hat, der kann dazu Vorrecherchen machen. So bekommt man einen ersten Einblick zu den weltweiten Publikationen und kann dann das Thema ggf. eingrenzen oder auch erweitern. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

6 1. Einführung in die Suche nach wissenschaftlicher Literatur 1. 1
1. Einführung in die Suche nach wissenschaftlicher Literatur 1.1. Hinweise zur Bachelorarbeit Hinweise zur Bachelorarbeit finden Sie auf den Seiten des Studien- und Prüfungsamtes: Die Hinweise zur Bachelorarbeit aus dem Studien- und Prüfungsamt enthalten verbindliche Regelungen und auch orientierende Hinweise. Die orientierenden Hinweise sind so zu verstehen, das man sich an sie halten kann, wenn es keine anderen Vorgaben aus den Lehrstühlen gibt. Gibt es sie , dann haben die Angaben aus den Lehrstühlen Vorrang gegenüber den orientierenden Hinweisen. Details zur Erstellung der Bachelorarbeit sollten nach Möglichkeit mit dem Betreuer abgesprochen werden. Man kann sich auch an sehr guten Vorgängerarbeiten orientieren. fakultaet/studorg/studium/Downloads/ BachelorarbeitSPA.pdf Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

7 Leitfaden zum Erstellen wissenschaftlicher Abschlussarbeiten
Im Leitfaden findet man viele wichtige Hinweise zum Erstellen einer Abschlussarbeit. Prof. Lorkowski stellt sein Material gern zur Verfügung. Dieser Leitfaden gilt für alle Studenten, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit im Lehrstuhl von Prof. Lorkowski schreiben. Für die anderen Lehrstühle im Institut für Ernährungswissenschaften und ggf. in anderen Instituten/Lehrstühlen kann das Material als Empfehlung angesehen werden, falls es nicht anderslautende Hinweise gibt. Es ist jedoch ausdrücklich untersagt, den Link zum Leitfaden und den Leitfaden selber im Internet oder in sozialen Medien zu verbreiten! Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

8 Vorgaben für Abschlussarbeiten in der Ökologie
Dieser Leitfaden gilt für alle Studenten, die ihre Bachelor- oder Masterarbeit im Lehrstuhl von Prof. Halle schreiben. Für alle Anderen kann dieser Leitfaden nur zur Orientierung dienen. Im Leitfaden findet man viele wichtige Hinweise zum Erstellen einer Abschlussarbeit in der Ökologie. In den anderen Instituten und Lehrstühlen sind die Hinweise der jeweiligen Betreuer verbindlich! Es ist jedoch ausdrücklich untersagt, den Link zum Leitfaden und den Leitfaden selber im Internet oder in sozialen Medien zu verbreiten! Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

9 Das Thema der Bachelorarbeit
Wenn das Thema angemeldet ist, dann kann es nicht mehr geändert werden: - weder inhaltlich noch sprachlich Beispiel: Der Einfluss des Konsums von Bier, Wein und Spirituosen auf die Entstehung von alkoholbedingten Lebererkrankungen im Vergleich. Besser wäre gewesen: Vergleich von Bier, Wein und Spirituosen hinsichtlich ihres Einflusses auf die Entstehung alkoholbedingter Lebererkrankungen. Eine wissenschaftliche Abhandlung ist durch einen sachlichen und präzisen Stil gekennzeichnet. Bei Zweifeln hinsichtlich der Grammatik oder Schreibweise sollte man sich an Standardwerken (z.B. dem Duden) orientieren. Links zu diesem Thema: Duden Die Form der Wissenschaftlichen Arbeit: Literatur: Ewald Standop, Matthias L. G. Meyer Die Form der wissenschaftlichen Arbeit Verlag: Quelle & Meyer, 2008 ISBN-13: Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

10 Bildquelle: © Jiří Slíva (Cartoonist. Prague, Czech Republic)
1.2. Allgemeine Hinweise Findet man nicht alles im Internet? Nein! Braucht man Literaturdatenbanken? Ja! Im Internet findet man sehr viele Informationen, aber sie sind oft nicht geordnet und keineswegs immer bewertet. Für die Suche nach wissenschaftlicher Literatur ist daher die Verwendung von Literaturdatenbanken unverzichtbar. Wenn man die Quellen zu Literaturangaben gefunden hat, dann kann man mit Suchmaschinen im Internet sehr gut nach den Volltexten suchen. Bildquelle: © Jiří Slíva (Cartoonist. Prague, Czech Republic) Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

11 Suchmaschinen oder Datenbank?
Findet man alles mit Suchmaschinen? Für eine Recherche nach wissenschaftlicher Literatur sind Suchmaschinen nur begrenzt (z.B. für einen ersten Einstieg in eine Thematik) geeignet. Auch hier entscheidet die Suchstrategie mit über das Ergebnis. „Eine Suchmaschine ist eine auf einen mathematischen Algorithmus zur Relevanzbewertung von Webseiten bzw. -inhalten aufbauende Anwendung zur Recherche im World Wide Web. Nach der Eingabe eines oder mehrerer Suchbegriffe, liefert eine Suchmaschine eine nach bestimmten Kriterien geordnete Liste mit Verweisen auf relevante Dateien bzw. Inhalte welche am ehesten mit dem Suchwort bzw. der Suchphrase in eine sinnvolle Beziehung gebracht werden konnten und listet diese Verweise untereinander auf.“ Quelle: ( ) Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

12 Reicht eine Suche mit Google Scholar?
Die Suche ist nur unvollständig. Vorteil: man bekommt gleich die Links zum Volltext. Für die Suche nach einem konkreten Volltext mit dem Titel der Publikation ist es allerdings zuweilen hilfreich, wenn man mit einer allgemeinen Suchmaschine sucht (also z.B. Google statt Google Scholar). Mit Google Scholar würde man dann unter Umständen nur ein Verlagsangebot finden (was ausreicht, wenn die Einrichtung über die Lizenz für die entsprechende Publikation verfügt) und andere Links zum Volltext nicht. Autoren können z.B. seit dem 1. Januar 2014 im Rahmen des Zweitveröffentlichungsgesetzes unter bestimmten Voraussetzungen ihre Publikationen außerhalb des Verlagsangebotes veröffentlichen. Solche Publikationen kann man dann sehr einfach mit Hilfe einer Suchmaschine finden. Details findet man hier: - - https://www.uni-goettingen.de/faq-zweitveröffentlichungsrecht/ html Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Biologisch-Pharm. Fakultät

13 Im Rahmen eines Landesvertrages
2. Rechercheangebote Im Rahmen eines Landesvertrages mit dem Datenbankanbieter STN International (www.stn-international.de) können Recherchen für Studenten, Doktoranden und Mitarbeiter durchgeführt werden. Die Recherchen für die Biologisch-Pharmazeutische Fakultät erfolgen in der Wissenschaftlichen Informationsstelle, bitte Termin vereinbaren und Stichworte in Englisch mitbringen. Dr. Ina Weiß, oder Telefon: Recherchen in den Datenbanken von STN International im Rahmen des Landesvertrages sind aus Kostengründen nicht für Endnutzerrecherchen zugelassen. Das bedeutet, das Interessenten sich an die jeweiligen Einrichtungen ihrer Hochschule wenden müssen, die Recherchen innerhalb des Landesvertrages durchführen dürfen. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena werden Recherchen für Diplomanden, Doktoranden und Mitarbeiter der Uni in den Informationsstellen der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät und der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät, im Patentinformationszentrum und in der ThULB durchgeführt. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

14 3. Recherchestrategien: Einfache Vorüberlegungen
1. Was suche ich ? Verwendungszweck, Umfang Stichworte 2. Wo suche ich ? Welche Datenbanken sind geeignet ? Wie vollständig muß die Recherche sein? Medien, Zeitraum 3. Wie suche ich ( dort ) ? Kenntnisse von Datenbanken Recherchestrategie ( in Anhängigkeit von der Datenbank ) 4. Die Recherche - pro Suchschritt möglichst wenige Suchbegriffe verwenden Überblick wahren ggf. Index- und Thesaurussuche nutzen Auswertung Sind die Treffer relevant? Zuviel oder zu wenige Literaturstellen? Wichtig: Datenbankspezifische Suche unter Ausschöpfung der Möglichkeiten der jeweiligen Datenbank! Textdatenbanken : RECHERCHEZIEL RECHERCHESTRATEGIE Schnell etwas Freitextorientiert, 1 Datenbank Schnell viel Suche mit kontrolliertem Vokabular Möglichst viel Kombiniert Möglichst alles Datenbank – übergreifend "alles" überhaupt Host – übergreifend Die Recherche kann zu jedem Zeitpunkt abgebrochen werden (z.B. wenn das Ziel vorfristig erreicht wurde oder wenn Suchaspekte bzw. Herangehensweise nicht zum gewünschten Ergebnis geführt haben). Kein Ergebnis ist auch ein Ergebnis ! Mehrere Hauptaspekte erfordern mehrere Recherchestrategien. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

15 Suchbegriffe und Synonyme
Richtige (d.h. passende) Suchbegriffe sind mit entscheidend für ein gutes Rechercheergebnis. Die Suchbegriffe dürfen weder zu speziell noch zu allgemein gehalten werden. Synonyme, also gleichbedeutende Wörter, müssen in den meisten Datenbanken unbedingt mit einbezogen werden, da sie nicht automatisch gesucht werden (Ausnahme: SciFinder) In jedem Fall sollte man durch Vorrecherchen feststellen, welche Synonyme automatisch einbezogen werden und welche nicht! Vorrecherchen dienen auch dazu, um festzustellen ob man mit den gewählten Suchbegriffen überhaupt zum gewünschten Ergebnis kommt. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

16 Boolesche Operatoren, Aspekte eines Themas und Maskierungen
Die Booleschen Operatoren sind logische Operatoren und dienen bei einer Literaturrecherche der Verknüpfung von Suchbegriffen. AND = Ist die Schnittmenge, bei der beide Bedingungen müssen erfüllt sein müssen. OR = Ist die Vereinigungsmenge (entspricht dem umgangssprachlichen entweder/ oder), bei der eine von beiden Bedingungen erfüllt sein muß. NOT = Ist die Ausschlussmenge, bei der die eine Bedingung nicht erfüllt sein darf. George Boole ( ) erfand die Booleschen Operatoren. Diese dienen zur logischen Verknüpfung von Begriffen. Logische Operatoren kann man in fast allen bibliographischen Datenbanken verwenden. Eine Ausnahme stellt SciFinder dar. In SciFinder sind natürlichsprachige Eingaben ohne logische Operatoren zu bevorzugen. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

17 Recherchestrategien Überlegungen zum Umfang (wie vollständig muss meine Recherche sein?) Füllwörter streichen Aktuelle Untersuchungen zur Kaufunktion bei Wolf und Hund Kauen, Kauapparat, Kaufunktion Wolf oder Hund Zeitliche Einschränkung (z.B ) Lateinische Begriffe einbeziehen Die Datenbanken sind in englischer Sprache, daher müssen die Stichwörter für die Recherche in Englisch aufgeschrieben werden. Es gibt u.a. bibliographische Datenbanken und Faktendatenbanken. Faktendatenbanken enthalten viele Primärinformationen, z.B. konkrete Angaben zu den Eigenschaften chemischer Verbindungen. Patentdatenbanken kann man meist auch zu den bibliographischen Datenbanken zählen, da sie Literatur zum Stand der Technik enthalten. Es gibt aber auch Volltext-Patentdatenbanken (z.B. EPFULL), diese enthalten die kompletten Patente im Volltext. Generell zum Thema Literaturrecherche: Da es für ein Fachgebiet meist keine allumfassende Datenbank gibt, ist es erforderlich in vielen Datenbanken zu recherchieren, um ein vollständigeres Ergebnis zu bekommen. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

18 Recherchethema in verschiedene Aspekte zerlegen (2)
Gegebenenfalls können noch weitere Hauptaspekte hinzukommen… OR AND Vor Beginn einer Recherche sollte man das Thema in geeignete Aspekte gliedern. Zu jedem Aspekt werden dann die Suchwörtern und die dazugehörigen Synonyme notiert. Ein Aspekt steht für einen Themenbereich der Suchstrategie. Die logischen Operatoren bzw. deren Verwendung erschließen sich ebenfalls aus der Tabelle. Wichtig: jede UND-Verknüpfung reduziert das Ergebnis um ca. 1/10! Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

19 Maskierung (Trunkierung)
Dabei können Suchwörter gekürzt werden, um mehrere Schreibweisen mit einem Suchwort zu erfassen. Man muss aber immer sicher sein, das man durch die Trunkierung nur die Begriffe erhält, die man auch beabsichtigt hat. So ist es z.B. nicht sinnvoll den Plural von bee (bees) durch diese Maskierung einzuschließen: bee* ,hier erhält man u.a. auch been, beer, beef … Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

20 Synonyme beachten und Relevanz prüfen !
Was suche ich ? - Stichworte Deutsche, englische oder lateinische Begriffe ? die meisten Datenbanken sind in Englisch, daher benötigt man Stichworte in Englisch manchmal gibt es für einen Begriff kein englisches Wort ( ist zwar eher die Ausnahme, kommt aber vor ) Beispiel : stammzellen, zeitgeber, aufwuchs entscheidungsproblem zuweilen ist es ratsam, nur die lateinischen Begriffe zu verwenden: Habicht ( hawk, goshawk, accipiter gentilis ), Habichtsmotte : hawk moths ( hawkmoths) bei deutschen Begriffen sind Umlaute zu beachten, generell ist es von der Datenbank und/oder dem Verlag abhängig, ob Umlaute verwendet werden oder nicht ( z.B. bei Autorennamen ) im Zweifelsfall also beide Schreibweisen anwenden : mueller or muller Synonyme beachten und Relevanz prüfen ! Die bibliographischen Datenbanken sind zumeist in englischer Sprache verfaßt und daher wird generell mit Stichworten in Englisch gesucht. Es gibt aber ein paar Ausnahmen und in manchen Datenbanken sind die Titelfelder auch in der Originalsprache vorhanden. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

21 Beispiele für deutsche Begriffe in englischen Publikationen
Lagerstatte/ Lagerstatten „Es handelt sich um einen englischsprachigen Bericht zu einer groß angelegten Rettungsaktion einer etwa 600-köpfigen Kolonie des Großen Mausohrs in einem zum Abbruch anstehenden Plattenbau im thüringischen Meiningen.“ Quelle: M. Biedermann, M. Dietz & W. Schorcht (2008), Institut für Tierökologie und Naturbildung, Laubach-Gonterskirchen. 28 Seiten, DIN A4 durchgehend farbig bebildert (rund 50 Bilder) Es ist nicht immer nachvollziehbar, warum in englischen Texten zuweilen deutsche Begriffe vorkommen, für die es auch eine Übersetzung im Englischen gibt. Für die Recherche ist es in solchen Fällen ratsam, die Begriffe in beiden Sprachen einzubeziehen.. Für die meisten Begriffe reicht es aber völlig aus, wenn man sie in englischer Sprache eingibt. In Ausnahmefällen gibt es für ein deutsches Wort nur eine eher umständliche englische Beschreibung, wie z.B. bei Plattenbau. Hier ist es nachvollziehbar, das „Plattenbau“ nicht übersetzt wird. Plattenbau-building made with precast concrete slabs Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

22 Die Verwendung von Abkürzungen ist bei Recherchen oft problematisch.
Beispiel: EW Extinct in the wild (in freier Wildbahn ausgestorben) Early weaning Equivalent width Equal-weighed earlywood electroweak electrowetting Edwards-Wilkinson (EW) model Edinger-Westphal nucleus (EW) Was es auch gibt: …the Antarctic environmental specimen bank (BCAA) in monitoring… PMID: Auflösung: Banca Campioni Ambientali Antartici In einigen Fällen werden in den Datenbanken nur die Abkürzungen verwendet. Für ein vollständigeres Ergebnis muss man daher die Abkürzungen und die ausgeschriebenen Begriffe verwenden (ODER-Verknüpfung). Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

23 3.2. Beispielrecherche Thema:
Suche nach aktuellen Publikationen zur Fortbewegung, Phylogenie, Morphologie und Systematik von Plesiosauriern. Aspekt 1 Aspekt 2 Aspekt 3 plesiosauria locomotion or pliosauridae systematic? plesiosauroidae phylogen? pliosauroidae morpholog? plesiosaurus thaumatosaurus liopleurodon peloneustes kronosaurus OR Es ist immer sinnvoll, wenn man die Recherche zunächst etwas allgemeiner anlegt. Bekommt man dann zu viele Literaturstellen, dann kann man die Recherche noch weiter eingrenzen. AND Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

24 Beispielrecherche bei STN International
Thema: Suche nach aktuellen Publikationen zur Fortbewegung, Phylogenie, Morphologie und Systematik von Plesiosauriern. (plesiosauria or plesiosauroidae or pliosauroidae or plesiosaurus or thaumatosaurus or pliosauridae or liopleurodon or peloneustes or kronosaurus) and (locomotion or systematic? or phylogen? or morpholog?) ? steht für beliebige oder kein Zeichen nach dem Wortstamm Die Suche erfolgt automatisch im Basic Index, d.h. im Titel , im Abstract und in den Stichwortfeldern (z.B. IT, CT, ST, STP- es gibt unterschiedliche Stichwortfelder in den verschiedenen Datenbanken). STN Messenger ist eine Kommandozeilen orientierte Suchsprache, die vielfältige Befehle für den Zugriff auf die Datenbestände von STN International bietet und somit komplexe Recherchen ermöglicht. Häufig benutzte Befehle in STN Messenger lassen sich meist durch die Eingabe des Anfangsbuchstabens oder durch die ersten drei Buchstaben abkürzen. Die wichtigsten Kommandos sind: Fil(e) Aufruf einer Datenbank, z. B. "FILE CAPLUS" - die Datenbank CAplus wird geöffnet. E(xpand) In Daten- und Indexfeldern prüfen, ob ein Suchbegriff in einer Datenbank bzw. bestimmten Indexfeldern einer Datenbank enthalten ist, z. B. "EXPAND ETHANOL/TI" - es wird geprüft ob der Begriff "Ethanol" im Indexfeld "Title" (TI) der aktuell geöffneten Datenbank vorkommen S(earch) Suchbefehl, z. B. "SEARCH CHROMATOGRAPHY" - Suche nach dem Begriff "Chromatography“ D(isplay) Anzeige von Suchergebnissen (Datensätzen), z. B. "DISPLAY L3 7" - der siebte Datensatz im Ergebnis der dritten Suche (L3) wird angezeigt. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

25 Beispielrecherche bei STN International: Trefferermittlung
Zur Trefferermittlung wird zunächst eine Index-Recherche durchgeführt. STN Index ist kostengünstig, erlaubt aber nur die Angabe der Datenbanken und der dazugehörigen Treffer. Die eigentliche Recherche muß anschließend in den Datenbanken selbst durchgeführt werden. Alle Datenbanken mit Treffern ruft man mit file hits auf. Damit brauchen die einzelnen Datenbanken nicht alle erst mühsam per Hand eingetippt werden. Anschließend wird die Suche in den oben ermittelten Datenbanken durchgeführt (fil hits). Stand: Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

26 Beispielrecherche bei STN International: Rechercheergebnis
Bibliographische Datenbanken in SciFinder Nach der Recherche in den verschiedenen Datenbanken müssen noch die doppelten Einträge entfernt werden, da die Datenbanken sich zum Teil inhaltlich überschneiden. In wenigen Ausnahmefällen werden doppelte Einträge zuweilen nicht erkannt, weil die Daten durch die verschiedenen Hersteller unterschiedlich aufgenommen werden können (siehe das Beispiel dazu bei SciFinder). Eine Suche in nur 1 Datenbank ergibt kein vollständiges Ergebnis! SCISEARCH = Web of Science Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

27 Beispieldokument Die meisten Datenbanken bei Datenbankanbietern sind bibliographische Datenbanken. In diesen Datenbanken bekommt man die vollständigen bibliographischen Angaben: Autor (AU), Titel (TI) und Quelle (SO). Die Angaben werden durch eine Zusammenfassung (AB) und diverse Stichwortfelder (z.B. ST, STP, CT) ergänzt. Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Biologisch-Pharm. Fakultät

28 4. SciFinder zur Recherchevorbereitung
Zur Vorbereitung einer Recherche kann man sehr gut die thematische Suche in SciFinder (https://scifinder.cas.org/scifinder) verwenden, da hier viel automatisch gesucht wird. Im Gegensatz zur Recherche in anderen Datenbanken (wie z.B. Web of Science, Biological Abstracts etc.) braucht man sich bei der Recherche im SciFinder weniger Gedanken über Maskierungen, Abkürzungen, Synonyme oder verschiedene Schreibweisen im britischen und amerikanischen Englisch zu machen. SciFinder kann man an allen Computern der Einrichtung bzw. außerhalb der Uni über den VPN-Client nutzen. Die Nutzung erfolgt im Rahmen einer Lizenzvereinbarung der Einrichtung. Vor der allerersten Nutzung dieser Version ist eine einmalige Registrierung bei CAS erforderlich. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

29 4. SciFinder zur Recherchevorbereitung (2)
Synonyme cancer, neoplasm, carcinoma, tumor, carcinogenesis Alternative Wortformen freeze, froze, frozen, freezing Irreguläre Pluralformen woman, women mice, mouse, mouses CAS Standard-abkürzungen oxidation, oxidn preparation, prep Amerikanische und britische Schreibweisen synthesize, synthesise color, colour Trunkierung bei bestimmten Wortstämmen Wörter mit mindestens 5 Buchstaben, die auf –tion enden: depletion = deple… Wörter mit der Nachsilbe (Suffix –able, -ed, - ing: solvable =solv… Wörter, die mit –e enden: game = gam… (daraus wird dann z.B. gamma) SciFinder sucht automatisch nach Synonymen, alternativen Schreibweisen, Pluralformen und verwendet Trunkierungen: - Vorteile: einfach - „Nachteile“: Kenntnisse der Regeln sind notwendig Bei der Auswahl eines allgemeinen Konzepts (also nicht „as entered“) muß man allerdings beachten, das manchmal auch ganz andere Begriffe aus einem Wortstamm entstehen können. Das Ergebnis der Recherche sollte daher unbedingt immer auf Relevanz geprüft werden! Ein Bespiel: Verwendung des Suchbegiffs „MENTION“ „mention as entered“: mention The concept „mention“: findet auch, z.B. -MeNQ / mental / mentioned / mensurated / Mendelian / Mendeleje men Aber: men not mention- the concept men, but not the concept mention ist nicht = Null, man findet z.B. man - Menthol / menopause / Michaelis-Menten / Meniere‘ disease Mentolum / Mentha haplocalyx / meningioma / meningitis MEND-CABG - Menkes / Menthfuran / mensiscus / menu Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

30 Vorrecherche in SciFinder
Eingabe bei Research Topic: morphology (phylogeny, locomotion) of dog dogs, canine, canis familiaris evolution, evolutionary, phylogenetic, phylogenetically, morphological… Eine Vorrecherche in SciFinder zeigt verschiedene Schreibweisen oder Synonyme zu Begriffen an, die dann bei den Recherchen in anderen Datenbanken (z.B. Web of Science, Zoological Record, BIOSIS etc.) verwendet werden können. Substantive können in SciFinder in der Einzahl angegeben werden, weil die Mehrzahl automatisch mitgesucht wird. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

31 Die Datenbanken in SciFinder
CAplus Bibliografische Datenbank > 44 Mio. Einträge ab ca.1800 (inkl. Patente) MEDLINE Biomedizinische Informationen > 26 Mio Einträge ab 1949 CASreact > 92,4 Mio. Einstufen- und Mehrstufen-Reaktionen ab 1840 Registry > 122 Mio. organische und anorganische Verbindungen > 66 Mio. Sequenzen Markush >1,136,000 suchbare Markush-Strukturen, >471,000 Patenteinträge Chemcats > Millionen Käufliche Substanzen, Hunderte Händler, Chemische Kataloge Chemlist Regulated CHEMicals LISTing > , Informationen zu chemischen Substanzen aus nationalen, US-amerikanischen und internationalen Verzeichnissen und Regelwerken CIN (Chemical Industry Notes): >als 1,7 Millionen Einträge Informationsquellen für die CAS-Datenbanken Artikel aus über Zeitschriften: - rund 1500 wichtige chemische Zeitschriften werden cover-to-cover ausgewertet . CAplus Core Journal Coverage List: CAPlus enthält auch Patente von derzeit 63 Patentämtern, Informationen zu den Modalitäten der Patentaufnahme findet man hier: Artikel sind in ca. 60 Sprachen publiziert Artikel aus verschiedenen Medien (Bücher, Hochschulschriften, Elektronische Zeitschriften, E-Preprints etc.) täglich werden ca neue Referenzen in CAplus eingetragen Medline wird 4 x pro Woche aktualisiert Eine Übersicht über die aktuellen Inhalte der einzelnen CAS-Datenbanken bekommt man hier : Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät 31

32 Dieser Link führt zur Registrierung bei CAS:
https://scifinder.cas.org/registration/index.html?corpKey=C F3-F00A BA0191B9037 Achtung: Falls das Kopieren des Links aus dem Material nicht funktionieren sollte, dann klicken Sie den Link bitte über die Startseite der Wissenschaftlichen Informationsstelle oder das Fachinformations-portal an! Die fettgedruckten Felder müssen ausgefüllt werden. Für die Registrierung muß man sich im Uni-Netz befinden bzw. über den VPN-Client mit der Uni verbunden sein und eine Uni- - Adresse verwenden! Dieser Link führt zum Registrierungsformular: https://scifinder.cas.org/registration/index.html?corpKey=C F3-F00A BA0191B9037 Die fettgedruckten Angaben müssen ausgefüllt werden. Mit einer -Adresse kann man sich nur 1x als Benutzer anmelden. Für Username und Password bitte keine Umlaute verwenden! Bitte die Sicherheitsfrage und die Antwort darauf unbedingt notieren oder merken! Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät 32

33 Registrierung bei CAS (2)
Die Registrierung und die anschließende Verifizierung (nach Erhalt eines -Links) müssen innerhalb von 48 h und am selben PC gemacht werden! Nach der Registrierung bekommt man automatisch eine Bestätigungs- von CAS. In der ist ein Link angegeben. Mit diesem wird die Registrierung vervollständigt. Damit ist der Benutzername und das Paßwort freigeschaltet und man kann dann damit unter dieser Adresse SciFinder aufrufen: https://scifinder.cas.org/scifinder Hinweise für das Passwort: - Bitte keine Umlaute verwenden!!! - Mindestens 7 Zeichen, höchstens 15, muss mindestens zwei Zeichen enthalten die nicht im Nutzernamen vorkommen und drei dieser vier Bedingungen erfüllen: enthält Buchstaben - Groß- und Kleinschreibung - enthält Zahlen - enthält mindestens ein Sonderzeichen Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät

34 Start einer thematischen Suche („References/Research Topic“) und „Advanced Search“
Das Logo fungiert gleichzeitig als Link zum Start einer neuen Suche. Die Pfeiltasten des Browsers sollte man dagegen möglichst nicht benutzen! Die Suche kann gleich am Anfang eingeschränkt werden. Das wird allerdings als Advanced Search bezeichnet… Mehrfachangaben sind möglich! Gleich zu Beginn der Suche kann man Einschränkungen angeben: Publikationsjahre Dokumententyp(en) Sprache(n) Autorenname Firmenname Ein Klick auf das SciFinder-Logo links oben ruft während/nach einer Recherche wieder die eingestellte Startseite auf, so dass mit einer neuen Suche begonnen werden kann. Natürlich geht das auch mit Anklicken der Suchmöglichkeiten bei References / Substances / Reactions. Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät 34

35 Auswahl passender Konzepte
As entered: eingegebene Suchphrase wurde genauso gefunden. Closely associated: Suchworte kommen in einem Satz zusammen vor (enthält „as entered“) und sind maximal 25 Wörter voneinander entfernt. Anywhere in the reference: Suchworte kommen irgendwo im Dokument vor (enthält „closely associated “). Sie erhalten nach der Suche gestufte, alternative Ergebnismengen, die sogenannten Konzepte (Research Topic Candidates). Schauen Sie sich die Liste der von SciFinder vorgeschlagenen Konzepte sorgfältig an, um zu sehen, wie Ihre Suchanfrage interpretiert wurde. Im Zweifelsfall probieren Sie eine andere Variante der Suchfrage aus.   Denken Sie daran: Der intelligente und kreative Teil des Systems sind Sie. Nur wenn Sie die Suchfrage richtig stellen, werden befriedigende Antworten geliefert. Nach der Auswahl geeigneter Konzepte kann man sich aus der Trefferliste Artikel auswählen und sich die Angaben näher anschauen. Zu den Konzepten und der Recherche: die Suche sollte maximal 7 Konzepte beinhalten pro Konzept maximal 8 Begriffe maximal 40 Wörter für eine Textsuche Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät 35

36 Suchstrategien in SciFinder
locomotion (morphology, systematic, phylogeny) of sun spider (camel spider) locomotion (morphology, systematic, phylogeny) of plesiosauria (plesiosauroidae, pliosauroidae, plesiosaurus, thaumatosaurus, pliosauridae, liopleurodon, peloneustes or kronosaurus) A concept was found in your input phrase that was described using the following terms: plesiosauria plesiosauroidae pliosauroidae plesiosaurus thaumatosaurus pliosauridae liopleurodon peloneustes kronosaurus Too many terms or words were used to describe this single concept. Please try to reword your phrase to eliminate some of these words, choosing the best modifiers to focus in on the key ideas you are looking for. If multiple concepts or ideas are intended, please introduce some punctuation or prepositions (such as the words "of" or "by") to delineate your ideas. Die Suchstrategie in SciFinder unterscheidet sich sehr stark von der in anderen Datenbanken. Man hat für die Eingabe nur eine Zeile zur Verfügung und es gibt keine erweiterte Suche. Der Begriff „Advanced Search“ auf der Startseite von SciFinder ist irreführend. Damit ist nur die Einbeziehung von Suchdetails (z.B. die Eingrenzung auf bestimme Jahre , Dokumententypen oder Sprachen) gemeint. Wenn man zu viele Synonyme (in Klammern und mit Komma getrennt) eingegeben hat, dann wird man darauf hingewiesen. Man muss in einem solchen Fall die Suche mit wenige Begriffen durchführen und dann ggf. mit „Refine“ die Suche eingrenzen. Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät

37 Trefferliste im Standard - Format
Die Trefferliste enthält einige Angaben zum jeweiligen Treffer (Titel, Autor, Zeitschrift mit Erscheinungsjahr, die Datenbank und Ausschnitte aus der Zusammenfassung. Man kann sich bis zu 100 Dokumente auf 1 Seite anzeigen lassen. Außerdem stehen 3 Anzeigeformate für die Trefferliste zur Auswahl: - nur bibliographische Angaben (No Abstract) bibliographische Angaben mit max. 600 Zeichen beim Abstract (Partial Abstract) bibliographische Angaben mit vollständigen Abstract (Full Abstract). Bei Auswahl bleiben diese Einstellungen bis zur nächsten Veränderung permanent bestehen. Eine Suche kann weiter verfeinert werden bzw. man kann eine neue Suche im Feld Research Topic links unter „Refine by“ starten. Mit Keep Selected können Trefferlisten mit ausgewählten Ergebnissen erstellt werden. Diese Auswahlmöglichkeit findet man bei Tools. Die Detailanzeige kann man durch Anklicken des jeweiligen Titels aktivieren. Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät 37

38 Vollständiger Nachweis einer Textstelle
Die Buttons Previous / Next ermöglich das Vor-und Zurückblättern in der Trefferliste aus der Detailanzeige eines Dokuments heraus. Mit dem Return-Button oder der Suchverlaufsanzeige kommt man zurück zur Trefferliste. So sieht der vollständige Nachweis einer Textstelle aus (Reference Detail). Im Mittelteil findet man Titel, Autor und Zusammenfassung. Auf der rechten Seite gibt es die Details zu den bibliographischen Angaben, z.B. Source (Quelle), Accession Number und Language (Sprache). Die Buttons in der Trefferliste (References) unterscheiden sich etwas von denen in der Detailanzeige (Reference Detail): Bei References gibt es den Button „Tools“. Bei „Tools“ kann man auswählen: Remove Duplicates Combine Answer Sets Add Tag Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät 38

39 Zugriffe auf Volltexte in SciFinder
Der Zugriff auf Volltexte ist über Get Full Text bzw. Full Text bei einem Treffer der Trefferliste oder Get Full Text aus der Detailanzeige zu einer Referenz möglich. Beim Anklicken des Full Text-Buttons wird eine Verbindung zu Chem-Port hergestellt. Im Idealfall erfolgt dann eine Verlinkung automatisch sofort zum pdf- Dokument des Volltextes. Man kann aber auch zur Verlagsseite geleitet werden und kommt dort (wenn die Einrichtung eine entsprechende Lizenzvereinbarung mit dem Verlag für die entsprechende Zeitschrift abgeschlossen hat) zum gewünschten Artikel. Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät 39

40 Export und Save: Speichern der Suchergebnisse
SAVE: Pro Login-ID können maximal 50 Antwortsätze für die Verwendung in späteren Recherchen bzw. für ein „Combine“ bei CAS gespeichert werden. Geben Sie zum Speichern einen Dateinamen an und wählen Sie den Dateityp aus: Citation Export Format Dieses Format ist ein Standard-Format für den Export in Literaturverwaltungsprogramme. Es werden aber weniger Daten eines Eintrags übertragen als z.B. beim Tagged-Format! Answer Key eXchange Speicherung von Antwortsätzen mit bis zu Dokumenten auf dem Server von CAS im akx-Format Portable Format bzw. rtf-Format Exportformate , bis zu 500 Dokumente in 1 Datei beim Summary-Format und max. 100 beim Detail-Format! Answer Keys Speichert die AN-Nummern bei Textstellen und die RN-Nummer bei Substanzen und ggf. den Datenbanknamen in einer Textdatei (maximal 500 AN-Nummern oder 5000 kommerzielle Produkte. Für Reaktionen gibt es dieses Exportformat nicht! Tagged-Format für Import in EndNote, Reference Manager, ProCite u. a. Literaturverwaltungsprogramme Quoted Format für Weiterverarbeitung mit Excel, Lotus Notes, Microsoft Access usw. EXPORT dient zum lokalen Speichern von Suchergebnissen auf dem eigenen Rechner (zum Import in Textverarbeitungsprogramme, zur Weiterverwendung in Texten usw.). Dabei gibt es unterschiedliche Export-Formate. Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät 40

41 Export-Formate Citation Manager: bei allen hier aufgeführten Formaten kann man maximal 100 Dokumente in einer Datei speichern. Offline review: Im Summary- Format kann man höchstens 500 Dokumente als rtf oder pdf auf einmal in einer Datei speichern, im Detail-Format sind es dagegen nur maximal 100 Treffer. Seit dem Release vom 14. September 2009 stehen mehrere Speicherformate für das Summary Format zur Verfügung. Jetzt kann man sowohl allein die bibliographischen Angaben speichern oder ausdrucken, als auch die bibliographischen Angaben mit einer vollständigen Zusammenfassung. Das Format Summary with partial Abstracts speichert nur maximal 600 Zeichen von der Zusammenfassung, daher kann man es nicht empfehlen! Seit August 2011 kann man Antworten auch innerhalb eines Bereiches (Range) speichern, z.B. die Dokumente 5-24. Dr. Ina Weiß, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik und Heike Göbel, IVS der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät 41

42 Übungsaufgaben zu Tag 1: Recherchevorbereitung, Recherchestrategien
Recherchethema: Aktuelle Untersuchungen zur Kaufunktion bei Wolf und Hund. Ermitteln Sie geeignete Stichwörter u.a. durch eine Vorrecherche in SciFinder Tragen Sie die Suchbegriffe in englischer Sprache in die Aspekte-Tabelle ein. Hinweis: Mit „Wolf und Hund“ ist nicht der logische Operator AND gemeint! Die Übungsaufgaben sollen den bisher vermittelten Stoff vertiefen und die Kenntnis der behandelten Datenbanken erweitern. Dazu kann man in allen erwähnten Datenbanken mit den Ergebnissen der Übungsaufgaben weiterarbeiten (z.B. ähnliche Artikel suchen, weitere Artikel der genannten Autoren, der H-Index ermitteln etc.) Im „wirklichen Leben“ sagt Ihnen keiner, in welcher Datenbank, Sie suchen müssen. Das ist dann ganz allein Ihre Entscheidung. Wenn Sie schon ein Thema für Ihre Bachelorarbeit oder die Diplomarbeit haben, dann können Sie Stichwörter zu Ihren eigenen Themen für die Übungen verwenden. Diese sind dann gleich eine gute Vorarbeit für die Recherchen zu Ihrem Thema. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

43 Übungsaufgaben zu Tag 1:
Thema: Aktuelle Untersuchungen zur Kaufunktion bei Wolf und Hund. Eigenes Thema: Aspekt 1 Aspekt 2 Aspekt 3 OR Alle Begriffe zu einem Aspekt (z.B. deutsche bzw. lateinische Namen von Organismen oder Synonyme zu einem Begriff) werden mit OR verknüpft. Zu Beginn müssen die Begriffe (ausser lateinische Namen) in die englische Sprache übersetzt werden. AND Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

44 Übungsaufgaben zu Tag 1:Recherchestrategien bei SciFinder
Thema: Stammesgeschichte und Fortbewegung bei Hunden 1.Übung: phylogeny locomotion dog Ergebnis: Schlussfolgerung: 2. Übung: phylogeny or locomotion dog Ergebnis: 3. Übung: phylogeny (locomotion) of dog In SciFinder muss man durch eine Vorrecherche ermitteln, ob und welche Synonyme wirklich automatisch berücksichtigt werden. Im Zweifelsfall sucht man Synonyme durch Aufzählung in Klammern mit Komma getrennt. Zum Beispiel: phylogeny (locomotion) of dog Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

45 5. Wie nutzt man Datenbanken und elektronische Zeitschriften von zu Hause aus?
Wenn man mit lizenzpflichtigen Datenbanken (wie z.B. SciFinder, BIOSIS, Web of Science) arbeiten möchte oder auf Zeitschriften zugreifen will, die nur für die Uni Jena freigeschaltet sind, dann muss man sich im IP-Adressbereich der Uni befinden. Das heißt, man arbeitet entweder an der Uni oder man nutzt für Arbeiten außerhalb der Uni den VPN-Client (VPN steht für virtuell private network). Mit dem VPN-Client der Uni kann man überall so arbeiten, als wäre man gerade an der Uni. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

46 Wie gelangt man zum Shrew VPN-Client?
https://www.uni-jena.de/WindowsShrewClient.html Bei jedem Rechnerneustart muß auch der VPN-Client neu gestartet werden, um sich mit der Uni zu verbinden und somit alle Funktionalitäten des IP-Adress-Bereiches der Uni nutzen zu können! Hinweis zu Windows10: Unter Win10 funktioniert der bereitgestellte Cisco-VPN-Client nicht mehr! Es muss der Windows Shrew VPN-Client benutzt werden. Dieser funktioniert auch mit Windows 7 und 8! Fachinformationsportal/ Datenbanken im Uni-Netz / VPN-Zugang und Installationshinweise: https://www.uni-jena.de/WindowsShrewClient.html Wenn man als Uni-Angehöriger Artikel von außerhalb des Uni-Netzes herunterladen möchte, dann muss man sich über die Uni einwählen, z.B. über VPN ( Virtuell Private Network ). Bei Fragen und Problemen: Notebooksprechstunde: https://www.uni-jena.de/Notebooksprechstunde.html Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

47 Zugriff mit Shrew VPN-Client der Uni
Installation des Shrew VPN-Client (funktioniert für die Betriebssysteme Windows 7, 8 und 19) Verbindungsaufbau durch Provider Shrew VPN starten Dateien: vpn-client release.exe, stargate.uni-jena.de.vpn, Universitaet-Jena-CA-G01-chain.pem Shrew VPN-Client installiert und … es geht nicht. Mögliche Fehlerquellen : Keine Verbindung zum Provider hergestellt - die eigene Hardware ist nicht vollständig oder fehlerhaft installiert - Loginname endet nicht - eine alte VPN-Installation wurde vor der Neuinstallation nicht entfernt Abhilfe : Experten aus den eigenen Reihen befragen oder Notebooksprechstunde Das Universitätsrechenzentrum/Multimediazentrum bietet Hilfe bei Problemen an. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

48 6. Datenbanken im Uni-Netz
SciFinder (Chemical Abstracts und Medline) gut geeignet zur Auswahl geeigneter Stichworte https://scifinder.cas.org/scifinder Web of Science BIOSIS, Biological Abstracts, Zoological Record OVID-Datenbanken Für die Suche nach wissenschaftlicher Literatur sind vor allem die bibliographischen Datenbanken von Interesse. Hier findet man die bibliographischen Angaben und eine Zusammenfassung. Es kann auch ein Link zum Volltext vorhanden sein (wenn nicht oder wenn dieser nicht zum Volltext führt, dann bitte in der elektronischen Zeitschriftenbibliothek nachsehen). Spezielle Fakten z.B. zu chemischen Verbindungen kann man in Faktendatenbanken wie Registry (in SciFinder) oder Reaxys finden. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

49 Wo finde ich geeignete Literaturdatenbanken?
DBIS Fachgebiet Biologie Auswahl Datenbanken im Uni-Netz Das Datenbank-Infosystem (DBIS) ist ein kooperativer Service zur Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken. Dieser Dienst wurde mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt. Inzwischen wird das Datenbank-Infosystem als Nutzerservice in über 250 Bibliotheken genutzt. PubMed: PubMed  Medline  SciFinder Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

50 Recherchestrategien in einzelnen Datenbanken
STN International (plesiosauria or plesiosauroidae or pliosauroidae or plesiosaurus or thaumatosaurus or pliosauridae or liopleurodon or peloneustes or kronosaurus) and (locomotion or systematic? or phylogen? or morpholog?) SciFinder locomotion (systematic, phylogeny) of plesiosauria Web of Science/OVID-Datenbanken (plesiosauria or plesiosauroidae or pliosauroidae or plesiosaurus or thaumatosaurus or pliosauridae or liopleurodon or peloneustes or kronosaurus) and (locomotion or systematic* or phylogen* or morpholog*) Bei SciFinder sind zusammengesetzte Begriffe nicht als Phrase suchbar. Sucht man dagegen zusammengesetzte Begriffe im Web of Science oder bei OVID, dann wird das Wort mit den Begriffen in der angegebenen Reihenfolge gesucht (keine UND-Verknüpfung). Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

51 7. OVID-Datenbanken und BIOLIS
Datenbankanbieter: OVID Biological Abstracts / BIOSIS - Biowissenschaften ab 1926 Nationallizenz BIOSIS Zoological Record Zoologie ! Die Uni Jena hat Lizenzen für die Nutzung verschiedener Datenbanken bei OVID erworben. Die Lizenz geht derzeit nur bis 2012! OVID-Kurzanleitung: Die Datenbank Zoological Record ist derzeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena als Lizenz nur bis 2012 vorhanden. Definition Datenbank (Quelle: Horn/Kerner/Forbrig: Lehr- und Übungsbuch Informatik. Bd. 1, Fachbuchverlag Leipzig) Eine Datenbank ist eine systematisch strukturierte, langfristig verfügbare Sammlung von Daten einschließlich der zur sicheren Manipulation dieser Daten erforderlichen Software. In einer Datenbank werden große Mengen an Informationen in Tabellen zusammengefasst und kategorisiert. Die Unterteilung der Datensätze in einzelne Felder erfolgt zur Strukturierung der Daten und um diese später einzeln abfragen oder miteinander in Relation setzen zu können. Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Biologisch-Pharm. Fakultät

52 Suchmaske bei OVID Leider kann man derzeit (Stand: 14. Januar 2016) bei den OVID-Datenbanken nicht besonders effektiv nach Begriffen wie z.B. „Vitamin A“ suchen, weil diese nicht als Phrase angesehen werden. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

53 Zoological Record Die Datenbank Zoological Record ist eine Ergänzung zu BIOSIS und ist nicht beim Datenbankanbieter STN International verfügbar. Zoological Record ist derzeit (Stand Januar 2016) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena als Lizenz nur bis 2012 vorhanden. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

54 Trefferliste bei OVID Auf der linken Seite werden Informationen zur Suche angezeigt. Auf der rechten Seite der Trefferliste findet man den Link zum vollständigen Nachweis des entsprechenden Eintrags in der Datenbank, zitierende Artikel und Links zum Volltext. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

55 Detailanzeige eine Dokuments bei OVID
Die Detailanzeige sieht bei allen bibliographischen Datenbanken analog aus. Richtiger Name: Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

56 OVID-Kurzanleitung Die erste Fassung der OVID-Anleitung wurde von Elise Büttner, 6. Semester Ernährungswissenschaften, im Sommer 2012 im Rahmen ihrer Tätigkeit als studentische Hilfskraft in der Wissenschaftlichen Informationsstelle angefertigt Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

57 http://biolis.ub.uni-frankfurt.de/ BIOLIS Archivdatenbank 1970-1996
BIOLIS ist für den Zeitraum die deutsche Ergänzung zu BIOSIS. Im genannten Zeitraum findet man die Publikationen entweder in BIOSIS oder in BIOLIS. Für ein vollständiges Ergebnis muss man somit in beiden Datenbanken recherchieren. BIOLOS ist im Internet frei verfügbar. Leider wurde die Datenbank nach 1996 nicht weitergeführt. Archivdatenbank Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

58 BIOLIS (2) Es gibt auch in BIOLOS eine einfache und eine erweiterte Suche. Gegenüber kostenpflichtigen Datenbanken sind die Suchmöglichkeiten in BIOLIS aber eher eingeschränkt. Man kann z.B. nicht nach allen Ordnungen, Familien oder Arten der Plesiosaurier gleichzeitig suchen. „ BioLIS weist über Artikel aus biologischen Zeitschriften und Reihen nach. Insgesamt wurden über verschiedene Zeitschriften und Reihen ausgewertet die wesentlichen Aufnahmekriterien waren: Erscheinungsort liegt im deutschen Sprachraum und die Zeitschrift bzw. Reihe fehlt in den Biological Abstracts. Das fachliche Spektrum von BioLIS umfasst neben allgemeiner Zoologie und Botanik Gebiete wie Physiologie, Biochemie, Mikrobiologie sowie Bio- und Gentechnologie. Einen Schwerpunkt bilden Ökologie, Natur- und Umweltschutz, weiterhin wurden Zeitschriften aus Paläontologie und Medizin ausgewertet. Zu jedem Artikel in BioLIS sind neben den grundlegenden bibliographischen Angaben (Autor, Jahr, Titel, Zeitschrift, Band-/Seitenzahlen) umfassende inhaltsbeschreibende Daten abgelegt. Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Biologisch-Pharm. Fakultät

59 BIOLIS (3) Die Speichermöglichkeiten sind eher spartanisch.
Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

60 8. Web of Science Für die Uni Jena sind im Web of Science freigeschaltet: Science Citation Index Expanded (1945-jetzt) Social Sciences Citation Index (1956-jetzt) Arts & Humanities Citation Index (1975-jetzt) Der Web of Science umfaßt den Zeitraum ab 1900, die Uni hat den Web of Science aber nur für die o.g. Zeiträume erworben! Die Datenbank „ Web of Science „ kann man im Direktzugriff nutzen. Man erreicht sie unter folgender Adresse : Unter dieser Adresse hat man außerdem die Möglichkeit, in den ISI Proceedings (ab 1990) oder dem Journal Citation Report zu recherchieren. Eine Anleitung zur Recherche im Web of Science findet man hier : Beim Web of Science handelt es sich im eine bibliographische Datenbank, d.h. sie beinhaltet bibliographische Angaben, eine Zusammenfassung zu jeder Literaturstelle und Stichwortfelder. Wenn vorhanden, findet man Links zum Volltext des entsprechenden Artikels. Aber: wenn man aus dieser (oder anderen) Datenbank(en) nicht zum Volltext gelangt, dann bedeutet dies nicht unbedingt, das ein Volltext für die jeweilige Einrichtung nicht vorhanden ist. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

61 Maskierungen im Web of Science
Platzhalter können sich in Datenbanken unterschiedlicher Anbieter auch hinsichtlich ihrer Bedeutung unterscheiden. So steht z.B. ein ? bei STN International für beliebig viele Buchstaben (im Web of Science wäre das ein *). Weiter Informationen zu Maskierungen im Web of Science findet man auf den Hilfeseiten: Auf den Hilfeseiten findet man auch Hinweise zur Verwendung logischer Operatoren und Nachbarschaftsoperatoren: Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

62 Möglichkeiten der Recherche im Web of Science
Suche mit Stichworten Cited Reference Search (ausgehend von einer Publikation nach solchen, die diese zitieren) Auswahl von Datenbanken: Man kann mit dieser Oberfläche auch in MEDLINE recherchieren. Vorteil: Nutzung der Funktionen von Web of Science. Mit der vom Web of Science gewohnten Oberfläche kann man auch in anderen Datenbanken, z.B. in Medline, recherchieren. Neben der gewohnten Oberfläche ist von besonderer Bedeutung, das man damit alle Funktionalitäten die ISI Web of Knowledge bietet (z.B. zum Verfeinern der Suche) nutzen kann. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

63 Trefferliste im Web of Science
Auf der linken Seite der Trefferliste hat man die Möglichkeit zum Verfeinern der Recherche (Refine). In den einzelnen Kategorien kann man sich bei „More Options“ weitere Angaben zum Verfeinern anzeigen lassen. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

64 Ausschnitt aus der Detailanzeige eines Dokuments
Möglichkeiten der Recherche im Web of Science: Search Die Suchmaske besteht aus 1 Zeile, es können weitere Zeilen hinzugefügt werden (Add Another Field). Topic Suche im Aufsatztitel, in der Zusammenfassung und den Stichwortfeldern Title Suche im Titel Author Nachname Leertaste Initiale, bis zu 5 Author Identifier Group Author Editor Suche nach dem Herausgebern Publication Name Suche nach dem Namen der Publikation DOI Suche nach dem Dokument Identifier Year Published Unterschied zu Zeitraum auf der Einstiegsseite ! Adress Institution, häufig in abgekürzter Form Organization-Enhanced Language es erscheint eine Auswahlmaske Dokument Type es erscheint eine Auswahlmaske Funding Agency Accession Number Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

65 Erweiterte Suche (Advanced Search)
Bei der erweiterten Suche können vorangegangene Suchschritte miteinander verknüpft werden. Bei der erweiterten Suche kann man die einzelnen Suchschritte miteinander verknüpfen und sich somit eine optimale Suchstrategie erarbeiten. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

66 Suchergebnisse verfeinern
Mit Refine Results kann man die Suchergebnisse verfeinern Man kann z.B. bestimmte Fachgebiete auswählen (oder auch ausschließen!) Durch die Angabe von Kategorien und Unterkategorien ist es recht einfach, die Recherche zu verfeinern und somit die Trefferquote zu erhöhen. Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Biologisch-Pharm. Fakultät

67 Recherche im Web of Science: so geht es nicht…
Bei der einfachen Suche im Web of Science kann man weitere Felder hinzufügen. Allerdings ist es so nicht möglich, verschiedene Aspekte die aus mehreren Suchwörtern bestehen dann auch noch miteinander zu verknüpfen. Die obige Suche würde z.B. fälschlicherweise so lauten: Topic=(plesiosauria) OR Topic=(plesiosauridae) OR Topic=(plesiosaurus) AND Topic=(morpholog*) OR Topic=(locomotion) OR Topic=(systematic*) Richtig: (plesiosauria or plesiosauridae or plesiosaurus) AND (morpholog* or locomotion or systematic*) Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Biologisch-Pharm. Fakultät

68 Speichern von Dokumenten und Export der Ergebnisse in EndNote
Die Trefferliste kann man ausdrucken, als verschicken, als Textdatei speichern oder in Literaturverwaltungs-Software exportieren( z.B. Endnote, Citavi ) Durch den EndNote-Button ist die Übernahme von Rechercheergebnissen aus dem Web of Science denkbar einfach. Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Biologisch-Pharm. Fakultät

69 Export aus WOS EndNote-Datenbank auswählen in die die Treffer importiert werden sollen, dann im Web of Science die Treffer markieren und bei „Save to“ EndNote desktop anklicken. Wenn man Endnote desktop auswählt, dann werden die Rechercheergebnisse im lokalen EndNote des Nutzers gespeichert. Das Literaturverwaltungsprogramm EndNote ist als lokale Version kostenpflichtig. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

70 Selbstständiges Suchen und Anfügen des Volltextes durch EndNote
Wenn man die obige URL in EndNote bei Edit Preferences/Find Full Text bei Open URL Path und URL einträgt, dann findet EndNote automatisch die Volltexte, auf die die Uni Zugriff hat. Bei „Find Full Text“ alle Häkchen setzen URL-Link zur Zugriffs-Autorisierung einfügen. WICHTIG! Man muss sich im IP- Bereich der Universität befinden oder über VPN mit dem Uni-Netz verbunden sein. Edit/Preferences auswählen URL: yq5uk2ps4v.search.serialssolution.com Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Biologisch-Pharm. Fakultät

71 Voreinstellungen in EndNote bei Macintosh-Computern
Die Menüpunkte sind bei verschiedenen Betriebssystemen unter Umständen an anderer Stelle zu finden. Inhaltlich gibt es aber keine Unterschiede, d.h. die Funktionen werden unabhängig vom Betriebssystem in gleicher Weise angeboten. Bei „Find Full Text“ alle Häkchen setzen URL-Link zur Zugriffs-Autorisierung einfügen. WICHTIG! Man muss sich im IP- Bereich der Universität befinden oder über VPN mit dem Uni-Netz verbunden sein. Preferences auswählen URL: yq5uk2ps4v.search.serialssolution.com Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Biologisch-Pharm. Fakultät

72 Selbstständiges Suchen und Anfügen des Volltextes durch EndNote (2)
Man markiert dazu einfach die Einträge in EndNote, dann rechte Maustaste klicken und Find Full Text anklicken (bei vielen auf einmal ausgewählten Literaturstellen kann die Suche ein wenig dauern). Dr. Ina Weiß, Lehrstuhl Bioinformatik, Wissenschaftliche Informationsstelle, Biologisch-Pharm. Fakultät

73 Bearbeitung von EndNote Output Styles
1. Buers I, Robenek H, Lorkowski S, Nitschke Y, Severs NJ, Hofnagel O. Tip47, a lipid cargo protein involved in macrophage triglyceride metabolism. Arterioscler Thromb Vasc Biol 2009; 29(5):767-U323. Die Seitenzahlen lauten Die Schreibweise in Überschriften korrigiert EndNote, wenn man bei Edit/ Output Styles den Eintrag für Bibliography/Title Capitalization. z.B. auf Sentence style capitalization einstellt! Den Output-Style, den man editieren will, wählt man vorher in EndNote aus. Bei dem Artikel von Buers et al. stehen falsche Seitenzahlen in der Datenbank (Web of Science). Diese werden dann natürlich auch falsch in das Literaturverzeichnis übernommen und müssen per Hand korrigiert werden. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

74 9. Von der Datenbankrecherche zum Volltext
9.1.Elektronische Zeitschriftenbibliothek Volltexte von Zeitschriften sind für die Uni elektronisch verfügbar wenn: es entsprechende Lizenzvereinbarungen mit der Uni gibt die Zeitschriften generell oder im Rahmen von Nationallizenzen frei zur Verfügung stehen Im Fachinformationsportal findet man unter dem Menüpunkt Elektronische Zeitschriften und Volltextbestellung auch den Zugang zur Elektronischen Zeitschriftenbibliothek der FSU Jena. Elektronische Zeitschriftenbibliothek der FSU: - Volltexte von Zeitschriften elektronisch verfügbar - bestimmte Zeitschriften, abhängig von den jeweiligen Lizenzverträgen der ThULB - unterschiedliche Jahrgänge verfügbar Ob eine Zeitschrift elektronisch verfügbar ist, muß von Zeit zu Zeit überprüft werden, da sich Lizenzverträge immer mal ändern. Nationallizenzen: Für eine Reihe von älteren Zeitschriftenjahrgängen besteht seit Sommer 2006 der elektronische Zugriff über eine Nationallizenz. Nationallizenzen gibt es darüber hinaus u.a. auch für bibliographische Datenbanken ( z.B. Biological Abstracts ). Stand: 7. Januar 2014 Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

75 9. Von der Datenbankrecherche zum Volltext
9.2. Zeitschriftendatenbank ( ZDB Subito ) Zur Bestellung von Artikeln muß man sich bei Subito registrieren. Zur Recherche in der ZDB genügt das kostenlose Login (subito als Benutzername und als Paßwort). Wie nutzt man SUBITO ? Unter der Adresse muss man sich als Nutzer registrieren lassen und kann dann die Dienste von Subito nutzen. Ohne Registrierung kann man für die Suche auch diesen Zugang verwenden: Login: subito Passwort: subito Man kann in der Zeitschriftendatenbank recherchieren und anschließend die bibliographischen Daten des gewünschten Artikels in ein Bestellformular eintragen. Die Dokumente bekommt man über SUBITO per , Post oder Fax. Im Normaldienst kostet ein Artikel per Post oder Fax 7,50 EUR und 5,- bzw. 6,- EUR per . Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

76 Zeitschriftensuche Neben Zeitschriftenstandorten kann man bei SUBITO auch nach Büchern und einzelnen Aufsätzen (z.B. aus einer Monografie) suchen. Aus Büchern kann man auch Teilkopien bestellen. Neben der „Einfachen Suche“ gibt es auch die „Erweiterte Suche“. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

77 Zeitschriftendatenbank: Trefferliste
Man kommt bei der Suche entweder direkt zur gesuchten Zeitschrift oder zu einer Liste. Aus dieser Liste kann man dann die gewünschte Zeitschrift auswählen. Bei elektronischen Zeitschriften wählt man die „ Regensburger Liste „ : Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

78 Kopienversand mit DRM (Digital Rights Management)
Für jede Zeitschrift gibt es neben der Normalanzeige auch die Vollanzeige. Bei der Vollanzeige bekommt man umfangreiche Angaben zur jeweiligen Zeitschrift, z.B. zur Sprache der Zeitschrift etc.. Das Neue Urheberrecht seine Konsequenzen und Auswirkungen Das zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft („2. Korb“) wurde vom Bundesrat am 21. September 2007 gebilligt und tritt zum 1. Januar 2008 in Kraft. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes wird subito die Dokumentlieferung den neuen gesetzlichen Bestimmungen anpassen. In Deutschland ist dann auf gesetzlicher Basis für alle Kundengruppen grundsätzlich nur noch die Dokumentlieferung auf dem Post- und Faxwege möglich. Die Lieferung einer Grafik-Datei (PDF-Datei) ist nur noch dann zulässig, wenn der Verlag keinen Onlinezugang zu diesem Artikel anbietet. Maßgeblich verantwortlich für diese Einschränkung ist der neu gefasste Artikel 53a UrhG, der zur Regelung der Privatkopie (§53 UrhG) ergänzt wurde. Erweiterung: Seit dem 4. Feburar 2008 können Aufsatzkopien einzelner Verlage wieder als PDF oder über das DRM-System (Digital Rights Management) geliefert werden. Dafür wurden entsprechende Lizenzverträge mit den Verlagen abgeschlossen. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

79 Frei verfügbare Artikel oder Hefte
In Zeitschriften sind zuweilen einzelne Artikel oder einzelne Hefte frei verfügbar. Daher lohnt es sich auch bei roten Ampeln in der elektronischen Zeitschriftenbibliothek und dem jeweiligen Band/Heft nachzusehen. Bei einer roten Ampel in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek sieht man nicht, ob einzelne Artikel oder Hefte vielleicht frei verfügbar sind. Daher heißt die Devise: nachsehen! Alternativ kann man den Titel der Publikation in einer Suchmaschine eingeben und kann dann recht einfach feststellen, ob der Artikel kostenfrei zur Verfügung steht. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

80 Hohe Lizenzgebühren beim Verlag Taylor and Francis
Seit Juli 2016 verlangt der Verlag auch für Nutzer an Hochschulen Lizenzgebühren von bis zu 65,- EURO bei DRM/pdf-Dokumenten. Solche hohen Lizenzgebühren sind zwar eher die Ausnahme, gelten aber leider auch für Studenten. Verlage, die Lizenzgebühren über 100,- EURO verlangen, werden bei Subito nicht gelistet. Wenn ein geschütztes Dokument (DRM) so hohe Lizenzgebühren hat, dann lohnt sich die Bestellung per Post oder Fax. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

81 Suche nach Volltexten im Internet und bei Einrichtungen in Jena
Gesucht wurde folgender Artikel : Where are Bottlenecks in NK Fitness Landscapes? Sebastien Verel, Philippe Collard and Manuel Clergue Evolutionary Computation, 2003, Die Uni hat keine Lizenz für die elektronische Ausgabe dieser Zeitschrift und das MPI in Jena ebenfalls nicht. Die Suche mit Google ergibt einen Link zum Volltext bei arXiv.org, der Artikel ist somit frei verfügbar. Es lohnt sich ! Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

82 Suche in Zeitschriftenarchiven der Verlage
Beispiel : ScienceDirect Die Verlage bieten die Möglichkeit der Suche in ihrem Datenbestand, z.B. Zeitschrifteninhaltsverzeichnisse, Bücher oder spezielle Datenbanken. Bei Science Direct kann man zwischen einer Einstiegsuche ( Quick Search ), einer einfachen Suche ( Basic Search ) oder einer erweiterten Suche ( Advanced Search ) wählen. Vorteilhaft ist, das man bereits Publikationen findet, die sich noch im Druck befinden. Allerdings ist der Datenbestand in jedem Fall auf das entsprechende Verlagsangebot beschränkt. Hier findet man aber nur Publikationen die im jeweiligen Verlag erschienen sind. Vorteil: man findet Vorabpublikationen und sehr neue Artikel zum Teil schon bevor sie in den Datenbanken erscheinen. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

83 Wiley Online Library http://onlinelibrary.wiley.com
Auch hier hat man nur das entsprechende Verlagsangebot zur Verfügung, dafür aber recht komfortable Suchmöglichkeiten. Die Suchbegriffe werden nicht farblich hervorgehoben und man kann auch nur die Dokumente der aktuellen Seite herunterladen. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

84 Zu Volltext bei Verlagen
Es kann auch so aussehen: Stand: Der Artikel ist frei verfügbar, aber man muss eine Verifizierung machen. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

85 Diese Links führen nicht zum Volltext!
Praxisbeispiel „Bei der Beschaffung des folgenden Artikels scheitere ich an einem vermutlich trivialen Problem, das mir aber öfter begegnet: Man muss ein Ovid-Passwort eingeben. Diese Links führen nicht zum Volltext! Wenn man den Titel einer Publikation kennt und auf der Suche nach dem Volltext ist, dann ist es oft hilfreich mit einer Suchmaschine nach dem Volltext zu suchen. Hier bietet sich aber z.B. nicht Google Scholar an, sondern Google. Man kann in einer Datenbank Volltext-Buttons finden, die nicht zum Erfolg führen. Die Gründe dafür sind sehr verschieden. Manchmal funktioniert einfach das entsprechende Verlinkungsprogramm nicht richtig. Lösung: Titel der Publikation in eine Suchmaschine eingeben, gleich der 1. Link führt in diesem Beispiel zum Volltext. Stand: 5.Februar 2016 Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

86 Hilfreiche Literatur Hans Friedrich Ebel, Claus Bliefert, ISBN:
Wiley-VCH, Weinheim, 2009 Ewald Standop, Matthias Meyer ISBN: Quelle & Meyer, 2008 Hans Friedrich Ebel, Claus Bliefert, Walter Greulich ISBN: Wiley-VCH, Weinheim, 2006 Nach weiteren Büchern u.a. zu diesen Themen kann man z.B. im Online Katalog der ThULB suchen: Als Ergänzung zum Thema Vorträge: Zitat: „das war mein Leitfaden für die Arbeit, super zu empfehlen, kostengünstig und schnell durchzuarbeiten, sehr ausführlich für experimentelle Arbeiten --> Ergebnisauswertung etc.“ Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

87 Hilfreiche Literatur (2)
The ACS Style Guide: Effective Communication of Scientific Information, 3rd ed. Edited by Anne M. Coghill and Lorrin R. Garson ISBN13: ISBN10: eISBN: Die Uni Jena hat Zugang zur elektronischen Ausgabe dieses Buches. The ACS Style Guide is the definitive source for all information needed to write, review, submit, and edit scholarly and scientific manuscripts. An established resource for the chemistry community, The ACS Style Guide is not just a resource for ACS authors, but is referenced by other publishers, even beyond chemistry, within their instructions to authors and is used as a resource in teaching students how to effectively communicate scientific information. Quelle: (1. November 2013) Im Rahmen einer Lizenz für die ACS Zeitschriften hat die Uni Jena Zugang zur elektronischen Ausgabe des ACS Style Guide. Unter kann man sämtliche Kapitel einzeln als pdf-Dateien herunterladen. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

88 10. Checkliste für die Recherche nach wissenschaftlicher Literatur
Auswahl geeigneter Stichworte anhand des Themas Recherche in SciFinder: CAPlus und Medline (natürlichsprachige Eingabe in Englisch möglich) – SciFinder ermittelt automatisch gängige Synonyme, berücksichtigt unterschiedliche Schreibweisen, benötigt keine Maskierungen = Vorrecherche zur Erweiterung der Stichwortliste 3. Recherche in Datenbanken von STN International durchführen lassen Termin in der Wissenschaftlichen Informationsstelle vereinbaren Stichworte in Englisch mitbringen Je besser die Vorbereitung einer Recherche ist, desto besser ist das Ergebnis! Bei einem Datenbankanbieter, wie z.B. STN International, kann man in relativ kurzer Zeit in allen relevanten Datenbanken gleichzeitig recherchieren (lassen). Man hat bei einem Datenbankanbieter eine Oberfläche und eine einheitliche Suchsprache für alle Datenbanken. Das spart viel Zeit! Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

89 Checkliste (2) 4. Weitere eigene Recherchen in geeigneten Datenbanken, z.B. BIOSIS/Biological Abstracts, Web of Science, Zoological Record 5. Volltextbeschaffung Direkt aus den bibliographischen Datenbanken (Volltext-Buttons) In der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) In der Zeitschriftendatenbank (ZDB): auch Bestände des MPI berücksichtigen Suche mit Titel des Artikels im Internet (Suchmaschine) zum Auffinden frei verfügbarer Artikel (Open Access oder ältere Artikel, die frei verfügbar sind) Auch Artikel, die nur elektronisch im Internet verfügbar sind, müssen so zitiert werden, das sie wieder auffindbar sind. Wenn möglich also den DOI (Digital Object Identifier) angeben. DOI schafft ein System, das ein Objekt selbst identifiziert – nicht den Ort oder die Ressource, unter der es (momentan) abgelegt ist. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

90 Checkliste (3) 6. Übertragen der Rechercheergebnisse in Literaturverwaltungsprogramme (z.B. Citavi, EndNote etc.) notwendig: Speichern der Ergebnisse aus den Datenbanken in geeigneten Formaten (z.B: Tagged-Format) Oder direkte Speicherung aus der Datenbank heraus, z.B. Web of Science  EndNote/ EndNote Online Im Zweifelsfall ist es besser, die Rechercheergebnisse auch als txt-Datei zu speichern. Damit sollten die gängigen Literaturverwaltungsprogramme kein Problem haben. Wenn es allerdings spezielle Formate (z.B. das Tagged-Format in SciFinder) für den Import in Literaturverwaltungsprogramme gibt, dann sollte man diesen den Vorzug geben. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

91 Keine Treffer Relevanzkontrolle Überlegung:
1. Gibt es Synonyme oder ähnliche Begriffe, nach denen zusätzlich gesucht werden kann (OR-Verknüpfung)? 2. Suchbegriffe in Singular und Plural gesucht? 3. Begriffssuche in anderen Sprachen sinnvoll? 4. Falsche Schreibweise? 5. Suchbegriff zu speziell? 6. Nicht geeigneter Suchbegriff für die Datenbank? Wenn man nicht gerade eine geniale Entdeckung gemacht hat oder selber etwas patentieren will, dann ist es sehr unwahrscheinlich bei einer Literaturrecherche gar nichts zum Thema zu finden. Bei Null oder nur sehr wenigen Treffern sollte man sich überlegen, ob dies realistisch ist oder ob man ggf. mit falschen (oder falsch geschriebenen) Begriffen gesucht hat. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

92 Relevanzkontrolle (2) Zu viele Treffer Überlegung: 1. Aktualität des Themas?! 2. Suchbegriff zu allgemein ? 3. Können weitere Begriffe ausgeschlossen werden, um die Ergebnismenge zu verkleinern (NOT-Verknüpfung)? 4. Können weitere Begriffe hinzufügt werden (AND- Verknüpfung), um die Ergebnismenge zu verkleinern? Zu wenig Treffer 1. Frage nach der Aussagekraft der Suchwörter? 2. Sind die Informationen wirklich in der verwendeten Datenbank zu erwarten? Es werden auch Themen für Bachelorarbeiten vergeben, die außerordentlich umfangreich sind. Wenn man dann keine sinnvollen Eingrenzungen findet (z.B. zeitlicher Art oder durch Beschränkungen auf Organismen, Substanzen, etc.), dann kann die Wahl eines neuen Themas durchaus sinnvoll sein. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

93 Aktuelle Untersuchungen zur Kaufunktion bei Wolf und Hund.
Übungsaufgaben zu Tag 2: Recherche im Web of Science, BIOLIS und Zoological Record Suchen Sie in BIOLIS, Web of Science und Zoological Record nach wissenschaftlicher Literatur zum Thema Ihrer Bachelorarbeit bzw. zu diesem Thema: Aktuelle Untersuchungen zur Kaufunktion bei Wolf und Hund. Die Recherche kann man noch durch die Suche in BIOSIS (bis 2004) und den Biological Abstracts (ab 2005) ergänzen und auch die Ergebnisse der Vorrecherche in SciFinder (Chemical Abstracts und Medline) mit einbeziehen. Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik

94 Übungsaufgaben zu Tag 2: Volltexte, Literaturverwaltung
2. Korrigieren Sie die Angaben in der linken Spalte für das Literaturverzeichnis bzw. den eigenen Text: Angaben aus Datenbanken oder Zeitschriften Richtige Schreibweise im Literaturverzeichnis (bzw. im eigenen Text) Bmc EVOLUTIONARY BIOLOGY A NEW GENUS OF PLIOSAUR (REPTILIA: SAUROPTERYGIA) FROM THE LOWER JURASSIC OF HOLZMADEN, GERMANY …macht EndNote automatisch* A Giant Pliosaurid Skull from the Late Jurassic of England. O'gorman, Jose P.; Olivero, Eduardo B.; Cabrera, Daniel A. Toelle, Markus; Pawlak, Alicja; Schuchardt, Miriam (HDL-associated lysosphingolipids Inhibit NAD(P)H oxidase-dependent monocyte chemoattractant protein-1 production.) The Journal of Vertebrate Paleontology Eine Agenten-basierte Plattform… Der Einfluss des Konsums von Bier, Wein und Spirituosen auf die Entstehung von alkoholbedingten Lebererkrankungen im Vergleich. Erläuterungen zu den obigen Korrekturen: Der Zeitschriftentitel wird BMC … geschrieben. Wenn es falsch in der Datenbank steht, dann übernimmt das Literaturverwaltungsprogramm es auch falsch und daher ist der Eintrag dann manuell in der Literaturliste zu korrigieren. * Die Schreibweise in Überschriften korrigiert EndNote, wenn man bei Edit/ Output Styles den Eintrag für Bibliography/Title Capitalization. z.B. auf Sentence style capitalization einstellt! Wenn bei Autorennamen die Umlaute komplett weggelassen werden oder umschrieben (z.B. oe oder o für ö) werden, dann ist auch dies zu korrigieren. Artikel beim Zeitschriftentitel haben nichts im Literaturverzeichnis zu suchen. Zur unkontrollierten Verwendung des Bindestrichs kann man hier die Anmerkungen von Bastian Sick nachlesen: Dr. Ina Weiß, Biol.-Pharm. Fakultät , Wissenschaftliche Informationsstelle am Lehrstuhl für Bioinformatik


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