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SE WIPOL Theresa Billinger

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Präsentation zum Thema: "SE WIPOL Theresa Billinger"—  Präsentation transkript:

1 SE WIPOL Theresa Billinger 1209417
Die Wirkung von geförderter Beschäftigung in Sozialökonomischen Betrieben und Gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten SE WIPOL Theresa Billinger

2 Überblick Beispiele von geförderter Beschäftigung /Transitbeschäftigung Was sind SÖB/GBP? Klientel für SÖB/GBP Ziele von geförderter Beschäftigung Erfolge Wirtschaftspolitische Felder/Ziele

3 "Der Arbeitsmarkt hat viele Gesichter"
Wir bieten Ihnen ein Dienstverhältnis mit begleitender fachlicher Anleitung  im Bereich Gastronomie oder Lieferservice mit dem E-Bike. „Ziel ist es, dass Sie den Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt schaffen.“

4 Michl‘s café restaurant im 1. Bezirk
Projekt der Wien-Work integrative Betriebe und AusbildungsgmbH, einem gemeinnützen Unternehmen der Sozialwirtschaft. Arbeitsplätze in folgenden Bereichen: „Das Michl´s besteht aus den Bereichen Catering, Restaurant, Café und Lieferservice. Ziel ist es, langzeitarbeitslosen Menschen den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen.“

5 Carla Mittersteig, Caritas Wien
„Der Sozialökonomische Betrieb der Caritas - SÖB - bieten Ihnen einen befristeten Arbeitsplatz. Ziel ist es, dass Sie den Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt schaffen.“ Arbeitsplätze in folgenden Bereichen: Instandhaltungsarbeiten, Möbelabholungen und Räumungen, Lagerarbeiten und/oder Sortierung, Holzarbeiten/Tischlerei, Textilsortierung und –verkauf, Möbelmontage/ -demontage

6 Gemeinsamkeiten der 2 Beispiele
Sprechen Reintegration in regulären Arbeitsmarkt an, versuchen Grundproblem zu lösen: Je länger jemand arbeitslos ist, desto schwieriger wird es, wieder Arbeit zu finden. Bedarf für „Zweiten Arbeitsmarkt“  geförderte und geschützte Beschäftigung als Brücke zum regulären Arbeitsmarkt. Welche Branchen wurden angesprochen?

7 Was sind SÖB und GBP? Sozialökonomische Betriebe & Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte
Bereitstellung von befristeten(maximal 1 Jahr) Arbeitsplätzen für arbeitsmarktferne Menschen. Organisation von Betreuungs- und Trainingsmöglichkeiten im Rahmen der wirtschaftlichen Aktivitäten des Betriebes. Umfassende Beratung und Betreuung Unterschied: SÖB müssen Sachkosten und insgesamt mindestens 20 Prozent aller Kosten durch Erlöse selbst erwirtschaften, indem sie Produkte oder Dienstleistungen zu den am Markt üblichen Preisen anbieten.

8 Wer ist das Klientel für SÖB/GBP?
„Personen mit geringer Anbindung an den Arbeitsmarkt“ Langzeitarbeitslose Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Beeinträchtigung Menschen mit psychischen Erkrankungen Arbeitssuchende zwischen 45 und 64 Jahren

9 Ziele von geförderter Beschäftigung
Verringerung der Transferzahlungen vom Staat durch Verringerung der Arbeitslosigkeit Soziale Inklusion, Teilhabe am öffentlichen Leben Erhöhung der Kaufkraft Steigerung der Einnahmen der öffentlichen Hand

10 Quelle: ZIB, 2. Mai 2017

11 Quelle: ZIB, 1. Mai 2017

12 Wie werden Erfolge gemessen?
Matching-Verfahren Arbeitsmarktergebnisse der Geförderten werden verglichen mit jenen von nicht geförderten Arbeitslosen, die generell sehr ähnliche persönliche Merkmale aufweisen. Personenbezogene Merkmale: Geschlecht, Alter, Familienstand, Ausbildung, Migrationshintergrund, Gesundheitsstatus, Wohnregion, bisherige Förderteilnahme, Erwerbsgeschichte, Kontakte zum AMS.

13 Wie werden Erfolge gemessen?
Jeder geförderten Person wurde eine begrenzte Zahl an nicht geförderten AL zugeordnet (Bedingung: große Ähnlichkeit der oben genannten Merkmale) Verfahren: „Nearest-Neighbour-Propensity-Score-Matching“  Paare, für die die Distanz des PS ein bestimmtes Toleranzniveau übersteigt, werden nicht zugelassen. Zeitraum der Beobachtung: 7 Jahre

14 Welche Erfolge sind sichtbar?
Geförderte KlientInnen mehr Anteilnahme an AMS-Angebot als ungeförderte Mehr Chancen auf Wiederintegration in den Arbeitsmarkt (Armutsvermeidung) Oder (bei ‚schweren Fällen‘): Wiederaufnahme in Transitbeschäftigung Größer Erfolg bei KlientInnen ab 50, Frauen und Menschen mit Beeinträchtigung (soziale Inklusion) Kritik: wie genau können menschliche Handlungen durch Statistik vorhergesagt werden?

15 Wirtschaftspolitische Felder
Arbeitsmarkt und Bildungspolitik Aktive Arbeitsmarktpolitik: Spezielle Maßnahmen für Behinderte/Jugendliche/ältere Arbeitnehmer Öffentliche Finanzen Verteilungs- und Sozialpolitik SÖB/GBP sind grundsätzlich Maßnahmen der Ordnungspolitik

16 Träger Bundesregierung bzw. Parlament
Bundesministerium für Soziales, Arbeit und Konsumentenschutz Arbeitsmarkt Service (AMS)

17 Wirtschaftspolitische Ziele
Ziel: Vollbeschäftigung Synergie mit anderen wirtschaftspolitischen Zielen: Wirtschaftswachstum Gerechte Einkommensverteilung

18 SÖB/GBP als Konkurrenz zu Normalunternehmen?
Qualifizierung?  geringere Qualifizierung nötig Branchen?  Transport, Instandhaltung, Gastronomie, Reinigung, etc. Finanzierung?  SÖB sind finanziell relativ aufwendig durch Betreuung und Begleitung der Angestellten

19 Quellen Eppel, Horvath und Mahringer (2014): Die Wirkung von geförderter Beschäftigung in Sozialökonomischen Betrieben und Gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten auf die Arbeitsmarktintegration von Arbeitslosen in WIFO-Monatsberichte, 2014, 87(11), S AMS: beschaeftigungsprojekte Beschäftigung & Beratung in Wien 2016/2017: Plan A: https://download.headroom.at/meinplana/planA.pdf PPP_WIPO2:


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