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Lippen-, Zungen- und Mundschleimhautveränderungen

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Präsentation zum Thema: "Lippen-, Zungen- und Mundschleimhautveränderungen"—  Präsentation transkript:

1 Lippen-, Zungen- und Mundschleimhautveränderungen

2 Infektiöse Veränderungen -viral-

3 Exanthem aus Flecken, Papeln, Bläschen. Starker Juckreiz
Exanthem aus Flecken, Papeln, Bläschen. Starker Juckreiz. Mundschleimhaut häufig befallen

4 Varizellen Verursacht durch Varizellen-Zoster-Virus, hohe Kontagiosität, Inkubationszeit 2-3 Wochen. Klinik: Exanthem aus Flecken, Papeln, Bläschen, starker Juckreiz. Mundschleimhaut häufig befallen, einzelstehende Läsionen, Bläschen vor allem am Gaumen, teilweise schmerzhafte Ulcera mit entzündlichem Rand.

5 Schmerzen, segmenale Bläschen, Exanthem, ipsilaterale orale Ulzerationen, Vortäuschen von Zahnschmerzen

6 Herpes zoster Reaktivierung von Varizellen-Zoster-Viren (VZV), latent in den Ganglien des Rückenmarks vorhanden, bevorzugt ältere Patienten, z.T. zelluläre Immundefekte, AIDS. Symptome: Schmerzen, segmenale Bläschen, Exanthem, ipsilaterale orale Ulzerationen,Vortäuschen von Zahnschmerzen

7 Gruppierte Bläschen, schmerzhafte orale Ulcera,
Unwohlsein, Fieber, Vergrößerung der Halslymphknoten, belegte Zunge

8 Herpes simplex Infektion
Nach Inkubationszeit von 6-7 Tagen, Ödem der Gingiva, Erythem, Ulzerationen. Ursache HSV-1 oder HSV-2. Schmerzhafte orale Ulzera, Unwohlsein, Fieber, Ver-größerung der Halslymphknoten,belegte Zunge. Seltene Komplikationen: Enzephalitis und Mononeuropathien.

9 Fieber, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Hals-entzündung, ulzerierende Bläschen, spontane Abheilung innerhalb von 7 bis 10 Tagen

10 Herpangina Hervorgerufen durch Coxsackie Viren. Coxsackie Virustypen: A1-A6, A8, A10, A12, A22. Herpangina Zahorsky A1, Kinder. Fieber, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Halsentzündung, ulzerierende Bläschen, spontane Abheilung innerhalb von 7 bis 10 Tagen.

11 Schmerzhaften Bläschen und flache kleine
Ulzera, umgeben von einem entzündlichen Ring oder Randwall

12 Hand-Fuß-Mund-Erkrankung
Coxsackie-Virus-Infektion mit schmerzhaften Bläschen, umgeben von einem entzündlichen Ring. Coxsackie Virus A16, andere aus der Gruppe A, B9, Enteroviren. Gewöhnlich spontanes Abheilen, unspezifische orale Veränderungen, flache kleine Ulzera mit entzündlichem Randwall.

13 Fieber, Halsentzündung und Lymph-
knotenvergrößerung, in der Mundhöhle kleinere Ulzerationen, Beläge auf den Tonsillen, teilweise ausgeprägte Schluckbehinderung

14 Mononucleosis infectiosa Pfeiffersches Drüsenfieber
Verursacht durch Epstein-Barr-Virus (EBV). Häufig bei Teenagern, Inkubationszeit 30 bis 50 Tage. Fieber, Halsentzündung und Lymphknotenvergrößerung, in der Mundhöhle kleinere Ulzerationen, Beläge auf den Tonsillen, teilweise ausgeprägte Schluckbehinderung, Petechien am Übergang vom harten zum weichen Gaumen.

15 Mononucleosis infectiosa Pfeiffersches Drüsenfieber
Generalisierte Lymphknotenschwellung, Auftreten eines morbilliformen Exanthems (meist nach Ampicillin, Amoxicillin). Nachweis durch Paul-Bunnell-Reaktion

16 Infektiöse Veränderungen -bakteriell-

17 Primäraffekt gewöhnlich in der
Anogenitalregion (sog. Schanker), Oraler Schanker (Lippe, Zunge, Gaumen) beginnt als Papel, die sich zu einem schmerzlosen Ulkus entwickelt, gleichzeitig regionale Lymphknotenschwellung (zusammen Primärkomplex),

18 Vorlesung Zahnmedizin
Primäre Syphilis Inkubationszeit Tage. Primäraffekt gewöhnlich in der Anogenitalregion (Schanker), oraler Schanker (Lippe, Zunge, Gaumen) beginnt als Papel, die sich zu einem schmerzlosen Ulkus entwickelt, gleichzeitig regionale Lymphknotenschwellung (zusammen Primärkomplex). Gelegentlich Veränderungen an der Nase, Abheilung nach wenigen Wochen, Patienten bleiben jedoch infektiös.

19 Vorlesung Zahnmedizin
Primäre Syphilis Nachweis der Treponemen im Dunkenlfeld

20 Vorlesung Zahnmedizin
Sekundäre Syphilis Etwa 6-8 Wochen nach der Primäraffektion, entwickeln die Patienten unspezifische Allgemeinsymptome, Fieber, Abgeschlagenheit, generalisierte Lymphknotenschwellung, makulopapulöse Exantheme an Handteller und Fußsohlen, Plaques muqueuses und Plaques opalines an der Mundschleimhaut, die oralen Veränderungen sind hochinfektiös.

21 Vorlesung Zahnmedizin
Sekundäre Syphilis

22 Vorlesung Zahnmedizin
Tertiäre Syphilis

23 Vorlesung Zahnmedizin
Tertiäre Syphilis Nach 4-8 Jahren mukokutane, kardiovaskuläre und/oder neurologische Erkrankungen, z.B. bilaterale Ptose. Wichtiges Merkmal ist das Gumma, ein schmerzloser Knoten, der nekrotisch wird, wodurch ein Ulkus entsteht. Prädilektionsstellen in der Mundhöhle sind der harte Gaumen. Atrophie der Papillen auf dem Zungenrücken (atrophische Glossitis). Syphilitische Ostitis.

24 Vorlesung Zahnmedizin
Konnatale Syphilis

25 Vorlesung Zahnmedizin
Syphilis -Therapie Etwa 6-8 Wochen nach der Primäraffektion, entwickeln die Patienten unspezifische Allgemeinsymptome, Fieber, Abgeschlagenheit, generalisierte Lymphknotenschwellung, makulopapulöse Exantheme an Handteller und Fußsohlen, Plaques muqueuses und Plaques opalines an der Mundschleimhaut, die oralen Veränderungen sind hochinfektiös.

26 Vorlesung Zahnmedizin

27 Vorlesung Zahnmedizin

28 Vorlesung Zahnmedizin

29 Vorlesung Zahnmedizin
Kutane und mukokutane Leishmaniose Erreger: Leishmania major und L. brasiliensis. L. brasiliensis häufigster Erreger in Südamerika. Übertragung der Infektion durch den Stich der Sandfliege, lokale Ausdehnung an den mukokutanen Grenzen des Mundes oder der Nase (Metastasierung). Häufig ist der Gaumen befallen, der dann ulzeriert.

30 Vorlesung Zahnmedizin
Kutane und mukokutane Leishmaniose

31 Vorlesung Zahnmedizin
Kutane und mukokutane Leishmaniose

32 Vorlesung Zahnmedizin
Mukokutane Leishmaniose -Therapie Spezifische Therapie bei der kutanen Leishmaniose oft nicht erforderlich. Lokale Behandlung mit 15% iger Paromomycinsalbe. Lokale Antimoninfiltrationnen (Pentostam). Systemische: 2 x 200 mg Ketokonazol über 6 Wochen. Bei mukokutaner Leishmaniose: 3 x 200 mg Ketokonazol über 28 Tage.

33 Vorlesung Zahnmedizin
Weiße Flecken, oder Beläge, mit Tupfer abwischbar, typischerweise am Gaumen, bukkales Oberkiefervestibulum

34 Infektiöse Veränderungen -mykotisch-

35 Vorlesung Zahnmedizin
Akute Candidose, Soor, Candidiasis Candida kommt kommensal in der Mundhöhle vor, am häufigsten Candida albicans. Weiße Flecken, oder Beläge, mit Tupfer abwischbar. Candidainfektionen deuten auf Störungen des Immunsystems hin, ausgelößt auch durch Antibiose und Kortikosteroide. Typischerweise am Gaumen, bukkales Oberkiefervestibulum, zusätzlich gelegentlich Aspergillus, Mukor oder Trichosporon Infektionen.

36 Nicht-Infektiöse Veränderungen

37 Vorlesung Zahnmedizin
Chronische Schwellung der Lippe. Knötchen am Gaumen. Papeln und Knötchen an der Haut.

38 Vorlesung Zahnmedizin
Sarkoidose Morbus Boeck Nicht-verkäsende granulomatöse Erkrankung unbekannter Ursache, Befall von Lungen, Lymphknoten und Augen. Loefgren Syndrom: Bihiläre Adenopathie mit Erythema nodosum. Teilweise schmerzhafte Schwellung der Speicheldrüsen. Heerfordt Syndrom: Fieber, Uveitis und Facialisparese. Chronische Schwellung der Lippe. Sarkoidknötchen am Gaumen. Lupus pernio, Papeln und Knötchen an der Haut.

39 Melkerson-Rosenthal-Syndrom
Symptomtrias: Cheilitis granulomatosa Faltenzunge (Lingua plicata) peripherer Fazialisparese

40 Vorlesung Zahnmedizin
Neoplasmen und Hamartome Lippenkarzinom, Zungenkarzinom, Gaumenkarzinom. Myxom, malignes Melanom, Metastasen, Mittelliniengranulome. Mycosis fungoides. Lipom, Granularzelltumor, Hämangiom, Lymphhämangiom.

41 Fibrom

42 Lippenangiom

43 Vorlesung Zahnmedizin
Lippenkarzinom

44 Vorlesung Zahnmedizin
Lippenkarzinom Meistens Plattenepithelkarzinome, häufig bei weißhäutigen Männern in sonnenreichen Gegenden, prädisponierend chronische Sonnenlichtexposition, Rauchen und Immun- suppression. Indurierte Schwellung oder Erosion. In extremen Fällen Ulkus, Metastasen in die submentalen und submandibulären Lymphknoten.

45 Vorlesung Zahnmedizin
Lippenkarzinom

46 Vorlesung Zahnmedizin
Lippenkarzinom

47 „Die Hautklinik Rostock stellt sich vor“, 21.10.2015

48 Malignes Melanom Sonderformen: Schleimhautmelanom

49 Amalgamtätowierung

50 Klinisches Bild an der Mundschleimhaut
Autoimmundermatosen Klinisches Bild an der Mundschleimhaut Pemphigus vulgaris

51 Pemphigus vulgaris Histologie

52 Herpes gestationis (Pemphigoid gestationis)
Bullöses Pemphigoid - Sonderformen Schleimhautpemphigoid, lokalisiertes vernarbendes Pemphigoid, Herpes gestationis (Pemphigoid gestationis)

53 Lupus erythematodes CDLE Mundschleimhaut Vernarbende Alopezie

54 Lichen ruber (mucosae)


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