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1 Deutscher Städtetag 2012 Vision 3.0 Stadtthemen der Zukunft kommunizieren – aber wie? Gabriele Hooffacker, Dr. phil., Leiterin der Münchner Journalistenakademie.

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1 1 Deutscher Städtetag 2012 Vision 3.0 Stadtthemen der Zukunft kommunizieren – aber wie? Gabriele Hooffacker, Dr. phil., Leiterin der Münchner Journalistenakademie Seminare und Workshops für Kommunen zur Öffentlichkeitsarbeit online, Social Media, SEO (Landeshauptstadt München und weitere)

2 Gabriele Hooffacker, 2 „Stadt“ kommunizieren: Stadt als Wirtschaftsraum Stadt als Kulturraum Stadt als politischer und gesellschaftlicher Raum. „Stadt als Marke“. Wie kommunizieren wir das am besten? Stimmen das Bild, das die Öffentlichkeitsarbeit zeichnet („Marke“), und das reale Stadtbild noch überein?

3 Gabriele Hooffacker, 3 Pinocchio auf Facebook Oder: Wenn das Presseamt mit der Zivilgesellschaft spricht – ? Quelle:

4 Gabriele Hooffacker, 4 Vision 3.0: Wie real ist die Stadt-PR? Wie soll sie in Zukunft aussehen? Utopie: Vision positiver Kommunikation für eine schöne Stadt Dystopie: Vision einer nicht ganz so schönen Stadt – und der zugehörigen Kommunikation...und wie kann eine glaubwürdige Kommunikation für die Stadt in Zukunft aussehen?

5 Gabriele Hooffacker, 5 Vision 3.0: Die schönen Visionen: Utopien

6 Gabriele Hooffacker, 6 Utopie: Schöne Visionen 3.0 De Digitale Stad: Eine positive Stadt-Vision von und ihr Ende 2002 Vorbildfunktion für die offiziellen Stadtportale damals –...und ihr Ende mit der DotCom-Blase

7 Gabriele Hooffacker, 7 E-Government und E-Partizipation Das Versprechen gleichberechtigter ziviler Partizipation an kommunalen Entscheidungsprozessen begann mit der Online-Community The Well, dem Vorbild für Howard Rheingolds Virtuelle Gemeinschaften (1994). Die Social-Media-Netzwerke haben dieses Versprechen erneuert. Von den Jugendlichen zwischen 14 und 19 sind heute 100 Prozent online (ARD-ZDF-Online-Studie). Also doch eine gute Ausgangsbasis, oder?

8 Gabriele Hooffacker, 8 Wer nutzt was in Social Media? Die „Gamer“ (24 Prozent der Jugendlichen mit Netzzugang) – vor allem jüngere männliche Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien – verbringen ihre Zeit im Netz hauptsächlich mit Computerspielen. „Digitale Netzwerker“ (25 Prozent) – vor allem jüngere weibliche Jugendliche – nutzen vor allem die sozialen Netzwerke (Facebook, StudiVZ). Für Funktions-User (17 Prozent) – eher ältere weibliche Jugendliche – ist das Internet Mittel zum Zweck: Sie gebrauchen es für Informationen, s und Einkäufe von zu Hause aus. Die „Multi-User“ (34 Prozent) – eher ältere männliche Jugendliche aus den oberen Schichten – nutzen schließlich die gesamte Bandbreite des Netzes mit all seinen Funktionalitäten.

9 Gabriele Hooffacker, 9 Vision 3.0: Alle partizipieren aktiv Bert Brecht über die Möglichkeiten des Radio-Apparats: „Endlich können alle gleichzeitig Sender und Empfänger sein“. Tun sie das in der kommunalen Kommunikation tatsächlich?

10 Gabriele Hooffacker, 10 Wer ist aktiv? Zum Kreis der aktiven Social Networker zählen 40 Prozent der regelmäßigen Network-Besucher. Der größere Teil (55%) verhält sich nach eigenen Angaben vorwiegend passiv bzw. beobachtend. Von allen Internet-Nutzern sind nur 14 Prozent aktiv kommunizierende, gestaltende Social Networker. Diese Daten korrelieren ebenfalls mit dem Bildungs- und Einkommensstand.

11 Gabriele Hooffacker, 11 Vision 3.0: Mobilität Weniger (Auto-)Verkehr, kürzere Wege: die Erfindung der „Tele-Arbeit“ (ca. 1993)......wird in einer Mischform allmählich Realität. Endlich ist die Technik so weit. Das verändert auch die Städte (und die Kommunikation darüber). Die Stadtgesellschaft kommuniziert - nicht alles läuft mehr über die offiziellen Kanäle.

12 Gabriele Hooffacker, 12 Google Maps, Geocaching, Apps... Cartoon: Ritsch & Renn, Schlagseite (c‘t)

13 Gabriele Hooffacker, 13 Vision 3.0: Grüne Städte  Partnerschaften für Bäume, Gärten, Rasenflächen...  Könnte funktionieren.... ...wenn auch vielleicht anders als gedacht.  Vgl. Guerilla-Gardening: Aktionen werden online koordiniert (ohne die Stadtplaner zu fragen). Foto:

14 Gabriele Hooffacker, 14 Vision 3.0: Kommen wir zu den den weniger schönen Utopien (Dystopien).

15 Gabriele Hooffacker, 15 Foto:

16 Gabriele Hooffacker, 16 Partizipation der Zivilgesellschaft – nicht immer wie geplant Nicht alle Bürgerproteste lassen sich integrieren. Es gibt Gruppierungen wie die rechtsextreme CasaPound, die sich der Jugendprotestkultur - der Musikszene, Hausbesetzungen u. ä. - bedienen und „Kulturzentren“ in den Stadtzentren (Rom und weitere italienische Städte) einrichten. Wenn‘s die eigene Stadt betrifft, beschädigt es die „Stadt als Marke“. Wie damit umgehen? Kommunizieren? Darüber schweigen?

17 Gabriele Hooffacker, 17 Soziodemographischer Wandel „Moderne Stadtgesellschaften sind geprägt von sozialer Ungleichheit (und Ungleichzeitigkeit). Der soziodemographische Strukturwandel ist geprägt durch verändertes generatives Verhalten, Veränderungen im Wanderungsverhalten und im sozialen Zusammenleben. Die moderne städtische Gesellschaft wird überformt durch die Bildung unterschiedlicher sozialer Milieus, sozialer Kulturen und Subkulturen.“ Quelle: München 2030.

18 Gabriele Hooffacker, 18 Occupy Munich München, 15. Oktober Integrierbar? Kommunizierbar? Foto: Gabriele Hooffacker

19 Gabriele Hooffacker, 19 Und noch ein Tabuthema: Religionen, Neue religiöse Bewegungen Foto:

20 Gabriele Hooffacker, 20 Es gibt einen religious divide

21 Gabriele Hooffacker, 21 Städte begeben sich in die Social-Media-Communitys......und wundern sich über die Reaktionen ihrer Bürgerinnen und Bürger. Die positive Stadt-Marken-PR wird nicht immer angenommen. Dabei gibt es so schöne kostenlose Angebote in der Sprache der Zielgruppe...

22 Gabriele Hooffacker, 22 Cartoon: Ritsch & Renn, Schlagseite (c‘t)

23 Gabriele Hooffacker, 23 Vision 3.0: Soweit die Dystopien. Jetzt wird es realistisch.

24 Gabriele Hooffacker, 24 Nochmal die Shell-Jugendstudie "Die Kluft zwischen den sozialen Schichten ist nicht neu, aber sie vertieft sich", sagt der Leiter der Shell-Studie Mathias Albert. Nur jeder dritte Jugendliche aus sozial schwachen Familien blicke zuversichtlich in seine Zukunft. Was bedeutet das für die städtische Kommunikation?

25 Gabriele Hooffacker, 25 Cartoon: Jan Tomaschoff

26 Gabriele Hooffacker, 26 In der Realität haben wir... Initiativen wie „Pro Köln“ oder „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ Online-Communitys wie „Politically incorrect“ Online-Kampagnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft („Wutbürger“) (weiter siehe Polizeibericht. Oder Facebook.) Wie damit umgehen?

27 Gabriele Hooffacker, 27 Forderungen von München 2030: „Strategien gegen die drohende Segmentierung und Segregation sozialer und ethnischer Gruppen im Stadtraum: Integration durch erwerbsorientierte und soziale Bildung, Ausbildung, bürgerschaftliches Engagement usw., Integration und Identifikation durch Qualitätssteigerung des Stadtraums und der Stadtkultur, durch lebendige Quartiere Integration durch sinnstiftende Freizeitaktivitäten, Sport u.Ä. und Bereitstellung der dafür geeigneten öffentlichen Stadträume.“ (München 2030) Ergänzung (GH): auch virtuelle Stadträume sind Räume.

28 Gabriele Hooffacker, 28 Vision 3.0: Das zu kommunizieren, diese Kommunikation zu ermöglichen, ist eine ganz schön große Aufgabe für die Presseamtsleitungen der Städte.

29 Gabriele Hooffacker, 29 Und das soll ohne „Astroturfing“ (Kunstrasen) funktionieren? Astroturfing = Begriff aus dem Social-Media-Marketing „Falscher Rasen“ täuscht „Graswurzelbewegung“ vor. Wie glaubwürdig kommunizieren? Auf Information setzen. Auf Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren setzen. Zielgruppenorientiert über die unterschiedlichen Kanäle kommunizieren. Gut vernetzen.

30 Gabriele Hooffacker, 30 Cartoon: Jan Tomaschoff (bearb.)


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