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Vorstand Wirtschaftliche Kennzahlen des Handwerks im Juni 2016 - Gesamtwirtschaftliches Umfeld - Branchendaten Stand: Juni 2016 IG Metall, Ressort Koordination.

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Präsentation zum Thema: "Vorstand Wirtschaftliche Kennzahlen des Handwerks im Juni 2016 - Gesamtwirtschaftliches Umfeld - Branchendaten Stand: Juni 2016 IG Metall, Ressort Koordination."—  Präsentation transkript:

1 Vorstand Wirtschaftliche Kennzahlen des Handwerks im Juni Gesamtwirtschaftliches Umfeld - Branchendaten Stand: Juni 2016 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

2 Vorstand 2 Stabile Wirtschaftsentwicklung in Deutschland IG Metall, Aktuelle Daten aus Gesamtwirtschaft und M+E-Industrie Ressort Koordination Branchenpolitik Nach den zwei schwachen Jahren 2012 und 2013 befindet sich die deutsche Wirtschaft wieder in einem stabilen Aufwärtstrend konnte ein Plus von 1,7 Prozent realisiert werden. Die Prognosen für 2016 gehen von einem stabilen Aufschwung mit Wachstumsraten von ca. 1,6 Prozent aus. Im Vergleich: Prognose für den Euroraum: 2016: +1,4% und 2017: +1,6%

3 Vorstand Prognosen gehen von beständigem Wirtschaftswachstum in den nächsten zwei Jahren aus 3 IG Metall, Aktuelle Daten aus Gesamtwirtschaft und M+E-Industrie Ressort Koordination Branchenpolitik Alle Wirtschaftsforschungs- institute gehen in ihren aktuellen Prognosen von einer Fortsetzung des soliden Wirtschaftswachstums aus. Danach steigt die Wirtschaftsleistung in diesem und im nächsten Jahr um etwa 1,5 Prozent an. Im Vergleich zu vorherigen Prognosen wurden die Erwartungen nur leicht – um wenige Zehntelprozentpunkte – nach unten korrigiert.

4 Vorstand 4 Gesamtwirtschaft: Ausrüstungsinvestitionen nur leicht im Plus IG Metall, Aktuelle Daten aus Gesamtwirtschaft und M+E-Industrie Ressort Koordination Branchenpolitik Die Erholung bei den Investitionen kommt nur schleppend voran. Nachdem die Unternehmen im zweiten Halbjahr 2015 kräftig in neue Ausrüstungen investierten, fiel der Anstieg zum Jahresanfang 2016 mit 2,4 Prozent schon wieder sehr viel verhaltener aus.

5 Vorstand 5 Gesamtwirtschaft: Erhöhter Importanstieg im ersten Quartal IG Metall, Aktuelle Daten aus Gesamtwirtschaft und M+E-Industrie Ressort Koordination Branchenpolitik Seit einiger Zeit trägt der Außenhandel nicht mehr zum Wachstum in Deutschland bei. Das starke Exportwachstum der letzten Jahre, das auch vor dem Hintergrund eines schwachen Euro- Kurses zustande kam, konnte nicht gehalten werden. Aber die Exporte haben auch im ersten Quartal 2016 mit 1,5 Prozent noch weiter zugelegt. Da, wie bereits in den vorangegangenen Quartalen, die Importe noch stärker gestiegen sind, ging der Außenhandelsüberschuß zurück.

6 Vorstand 6 Gesamtwirtschaft: Privater Konsum erneut gestiegen Auch im ersten Quartal 2016 erfolgte mit 1,8% ein deutlicher Anstieg des privaten Konsums. Damit bleibt der Konsum die wichtigste Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung. Zuletzt wurde er durch sinkende Energiepreise sowie durch den Beschäftigungsaufbau und die deutlichen Tarifsteigerungen angeregt. IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

7 Vorstand 7 Gesamtwirtschaft: Verbraucherpreise nach Sparten Im abgelaufenen Jahr 2015 wirkten sinkende Energiepreise deutlich inflationsdämpfend. Dieser Trend hat sich im ersten Quartal 2016 fortgesetzt. In ihren Gutachten erwarten die Forschungsinstitute jedoch ein Auslaufen dieses Effekts bei einer zugleich fortgesetzten Euro-Abwertung. Für 2016 wird daher eine wieder leicht anziehende Inflation vorhergesagt, wobei die Inflationsprognosen jedoch klar unter der Zielinflationsrate der EZB von 2 Prozent bleiben. IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

8 Vorstand Konsumklima steigt erneut leicht an 8 Für Juni 2016 prognostiziert der Gesamtindikator 9,8 Punkte nach 9,7 Zählern im Mai. Das Konsumklima setzt damit seinen Aufwärtstrend – wenn auch abgeschwächt – fort. Der private Konsum bleibt damit auch in den kommenden Monaten eine wichtige Stütze der Konjunktur in Deutschland. GfK bestätigt seine Prognose von Beginn dieses Jahres. Demnach steigen die realen privaten Konsumausgaben um etwa 2 Prozent in Im vergangenen Jahr waren es 1,9 Prozent. (GfK, ) IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

9 Vorstand Wirtschaftliche Kennzahlen des Handwerks Stand: Juni 2016 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

10 Vorstand Handwerkskonjunktur 2013 H : 4,07 Mio. Beschäftigte / 461,5 Mrd. € Umsatz 10 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik H = aktuelle Handwerkszählung 2013 vom statistischen Bundesamt, im zulassungspflichtigen Handwerk Im ersten Quartal 2016 stiegen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk um kräftige 3,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zugleich waren im ersten Quartal 2016 im zulassungspflichtigen Handwerk erstmals wieder mehr Personen beschäftigt als in den Jahren zuvor (+0,4 %).

11 Vorstand Gewerke für den gewerblichen Bedarf 2013: 602 Tsd. Beschäftigte/ 80,1 Mrd. € Umsatz 11 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

12 Vorstand Ausbaugewerbe 2013: 1,2 Mio. Beschäftigte / 124 Mrd. € Umsatz 12 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

13 Vorstand SHK-Handwerk 2015: Umsätze und Beschäftigung weiter im Plus 13 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Es steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Prozent. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hat das Modernisierungsgeschäft. Beschäftigte und Ausbildung Trotz eines geringfügigen Zuwachses an Beschäftigten von bleibt die Rekrutierung von Nachwuchs für das SHK- Handwerk die dringlichste Aufgabe. (Auszug Pressemitteilung zvshk, April 2016)

14 Vorstand Tischler 2013: 202 Tsd. Beschäftigte / 20,9 Mrd. € Umsatz 14 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

15 Vorstand 15 Handwerksklima: Höchster Wert seit 1992 Die Stimmung im Handwerk erreicht zum Jahresbeginn 2016 den höchsten Wert in einem 1. Quartal seit Beginn der ZDH- Konjunkturberichterstattung im Jahr Gestützt von der weiterhin aufwärtsgerichteten Binnenkonjunktur und begünstigt von einem insgesamt milden Winter, konnten die Handwerksbetriebe ihre hohen Auftragsbestände mit ungebremster Intensität abarbeiten. IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

16 Vorstand Handwerk erwartet für 2016 Umsatzsteigerungen von 2 Prozent 16 Quelle: Konjunkturbericht des ZDH, Mai 2016 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik Die Umsatzentwicklung im Handwerk verläuft zum Jahresbeginn 2016 etwas besser als im entsprechenden Vorjahresquartal. 20 Prozent der Betriebsinhaber melden gestiegene Umsätze (I/2015: 19 Prozent), 30 Prozent gesunkene (I/2015: 32 Prozent). Der Umsatzindikator des Handwerks legt um 3 Zähler auf minus 10 Punkte zu. Die Betriebe erwarten eine deutliche Geschäftsbelebung und steigende Umsätze für das laufende Quartal. Dank stabiler Binnenkonjunktur, positiver Arbeitsmarktentwicklung, real steigenden Löhnen, niedrigen Zinsen und daraus folgend hoher Konsumbereitschaft erwarten wir für das Gesamtjahr 2016 Umsatzsteigerungen von zwei Prozent. (Zitat Holger Schwannecker, Generalsekretär des ZDH )

17 Vorstand 17 Ausbildung im Handwerk mit leichter Zunahme Mit Ausnahme des Metallbauers steigen die Neuverträge in den größten Handwerksberufen im Organisationsbereich der IG Metall. Im Kfz-Handwerk legten die Berufe Kfz-Mechatroniker um 513 Verträge gegenüber dem Vorjahr zu (+2,5%) und die Automobilkaufleute um 237 Verträge (+5,4%). Den absolut größten Zuwachs gab es bei den Elektronikern. Gegenüber dem Vorjahr wurden 579 Ausbildungsverträge mehr abgeschlossen. Die Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik legen im Vergleichszeitraum kontinuierlich zu. Die Neuverträge für Tischlerausbildungen sind insgesamt stabil. Rückläufig bleiben die Neuverträge beim Metallbauer, gegenüber 2012 nun bereits ein Rückgang der Neuverträge um 1.005, ein Minus von 14,6 Prozent. In den aufgeführten gewerblichen Handwerksberufen werden überwiegend mit männlichen Bewerbern Ausbildungsverträge geschlossen. Quelle: IG Metall Ausbildungsbilanz 2015 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

18 Vorstand Wirtschaftliche Kennzahlen des Kfz-Handwerks Stand: Juni 2016

19 Vorstand Kfz-Gewerbe: Gelungener Start ins Jahr Ergebnisse der HW-Zählung 2013: Beschäftigte erwirtschafteten 113,3 Mrd. € Umsatz. (Gewerbezweig IV Kfzgewerbe insg.) Neuzulassungen: 2011: 3,17 Mio. Pkw 2012: 3,08 Mio. Pkw 2013: 2,95 Mio. Pkw 2014: 3,04 Mio. Pkw (+2,9%) 2015: 3,21 Mio. Pkw (+5,6%) Quelle: Kraftfahrbundesamt IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

20 Vorstand Gewerbliche Zulassungen erhöhen ihren Anteil am Umsatz auf über 65 % 20 Quelle: ZDK, Februar 2016 Mehr verkaufte Neufahrzeuge und Gebrauchtwagen sowie gestiegene Werkstattauslastung bescherten dem Kfz-Gewerbe im Jahr 2015 ein Umsatzwachstum von 6,2 Prozent auf 156,5 Milliarden Euro (Vorjahr 147,4 Mrd. Euro). Fast mehr verkaufte Neuwagen ließen den Umsatz in diesem Geschäftsfeld um 4,5 Prozent auf 58,2 Milliarden Euro steigen (2014: 55,7 Mrd. Euro). Getragen wurde der Zuwachs von den gewerblichen Zulassungen der Vermieter, Autoflotten, Hersteller und Händler mit einem Anteil von 65,8 Prozent (Vorjahr: 63,8 Prozent). Die Zahl der Privatkunden ist seit 2010 von 42,7 Prozent auf inzwischen nur noch 34,2 Prozent zurückgegangen. Sie bedienen sich immer häufiger im Bereich der jungen Gebrauchtwagen. IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

21 Vorstand Leichter Rückgang der Beschäftigung bei guter Umsatzentwicklung 21 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

22 Vorstand 22 Rendite im Kfz-Bereich leicht gestiegen „Die vorläufige Durchschnittsrendite sei mit etwa 1,4 Prozent kaum merklich gestiegen (1,3 Prozent in 2014) und nach wie vor ein Stück weit entfernt von drei Prozent Mindestrendite. „Diese Rendite benötigen wir, um in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, in moderne Werkstatttechnik und nicht zuletzt in Glas, Stahl und Steine nach den Vorgaben der Hersteller für den Neuwagenvertrieb zu investieren“, betonte Präsident Karpinski im Februar auf der Jahrespressekonferenz des ZDK IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

23 Vorstand Pkw-Neuzulassungen Jan. - Mai 2016 Insgesamt +6,8 Prozent Neuzulassungen Jan. - Mai 20161,4 Mill. (+6,8%) davon Anteil Privatzulassungen37,4 % Umschreibungen Gebrauchtwagen Jan. – Mai Tsd. (+5,5%) 23 Quelle: KBA IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

24 Vorstand Monatliche Pkw-Neuzulassungen: Nur VW im Minus 24 Quelle: Kraftfahrtbundesamt, Veränderungsraten der Marken mit über Neuzulassungen im Februar PKW, gesamt Audi BMW FIAT Ford Mercedes Opel Peugeot Renault Skoda Toyota VW Veränderung Januar-Mai 2016 gg. Vorjahreszeitraum in Prozent IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik

25 Vorstand Erwartungen im Kfz-Gewerbe auf zweithöchstem Wert seit Stand: Mai 2016 IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik 121,2 2. Quartal 2016

26 Vorstand 26 Kfz-Gewerbe Aussichten 2016 Nach Einschätzung des ZDK wird sich der Automobilmarkt in Deutschland auch im laufenden Jahr stabil zeigen. So rechnet der Verband für das Jahr 2016 wieder mit insgesamt 3,2 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Der Schwerpunkt dürfte sich jedoch weiter auf den gewerblichen Bereich verlagern. Entsprechend werde sich der Rückgang der privaten Neuzulassungen weiter fortsetzen. Zugleich geht der ZDK für 2016 von 7,3 bis 7,4 Millionen Pkw- Besitzumschreibungen und von einem stabilen Werkstattgeschäft auf dem Niveau des vergangenen Jahres aus. Quelle: Jahrespressekonferenz, Februar 2016, ZDK IG Metall, Ressort Koordination Branchenpolitik


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