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1. Vom Indoeuropäischen zum heutigen Deutsch 2. Die zwei Lautverschiebungen 3. Christentum und nordische Mythologie – ein Beispiel.

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1 1. Vom Indoeuropäischen zum heutigen Deutsch 2. Die zwei Lautverschiebungen 3. Christentum und nordische Mythologie – ein Beispiel

2 Entwicklung der indoeuropäischen Sprachen Zwei Hauptteile ( zw v.Kr. und 2500 v.Kr.): SATEM- Sprachen (aind.: satem, lit.: simtas, russ.: s’to) und KMTOM-Sprachen (gr: hekaton, lat: centum, germ: hund)

3 Die (erste) germanische Lautverschiebung (zwischen 1000 und 500 v.Chr.) IndoeuropäischGermanischLateinGermanisch p>fpater >fadar, father, Vater t > d, Þtres > Þreis, three, drei k > ch [x]cor > herta, heart, Herz b>pturba > Þurpa, thorp,-drup d>tedo > itan, eat, äta (sv.) g>kgenu > knewa, knee, Knie

4 Die (zweite) hochdeutsche Lautverschiebung (zwischen 450 und 750 n.Chr.) GermanischHochdt.GermanischAlthochdeutsch Vokal+t>zz [ss]water >wazzar (Wasser) t- >tz/ztîd > zît (Zeit) Vokal+p ff/fslapan >slâfan (schlafen) p->pfplegan > pflëgan (pflegen) k>ch/hhmakôn > mahhôn (machen)

5 Korrespondenzen zwischen Englisch und Deutsch Buchstabe:Beispiele: p/f/pfopen/offen, sleep/schlafen, apple/Apfel, help/helfen t/ss/zeat/essen, water/Wasser, what/was, it/es, sit/sitzen th/dthree/drei, through/durch, think/denken, thank/danken

6 Lautverschiebungsstufen im deutschen Sprachraum

7 "Wessobrunner Gebet" (8. Jh.) althochdeutsch /Wessobrun: Kloster in Südbaiern Dat gafregin ih mit firahim firiuuizzo meista, Dat ero ni uuas noh ufhimil, dass es die Erde nicht gab, noch den Himmel noh paum noh pereg ni uuas, dass es noch keinen Baum und keinen Berg gab ni sterro nohheinig noh sunna ni scein, nicht ein einziger Stern, weder die Sonne schien noh mano ni liuhta, noh der maręo seo. noch der Mond leuchtete, noch die glänzende See enti do uuas der eino almahtico cot, und da war doch der einzige allmächtige Gott manno miltisto, enti dar uuarun auh manake mit inan der mildtätigste Mann, und da waren auch viele mit ihm cootlihhe geista, enti cot heilac. göttliche Engel und der heilige Gott… Cot almahtico, du himil enti erda gauuorahtos Allmächtiger Gott, der du Himmel und Erde gemacht hast enti du mannun so manac coot forgapi… Das erfuhr ich unter den Menschen als das größte Wunder LutherBibel: Genesis 1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

8 Völuspá (10. Jh.) (altnordisch) Ár var alda Þar er Ymir byggđi, Vara sandr né sær né svalar unnir. Jǫrđ fansk eigi né upphiminn, gap var ginnunga en gras ekki. Længe er det siden at Ymir boede, hverken sand eller hav eller svale bølger; ingen jord fandtes, ikke himmelhvælv, der var Ginnungagap, men græs ingen steder. Einst war das Alter, da Ymir lebte: Da war nicht Sand nicht See, nicht salzige Wellen, Nicht Erde fand sich noch Überhimmel, Gähnender Abgrund und Gras nirgend. Konklusion: Altes Testament (Christentum): Gott schuf (1) den Himmel und (2) die Erde Nordische Mythologie: Am Anfang war weder Erde noch Himmel Luther-Bibel: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser

9 92: Cwæđ Þæt se Ælmihtiga eorđan worhte, 93: wlite-beorhtne wang swa wæter beb ū geđ: 94: gesette sige-hr ē Þig sunnan ond m ō nan 95: l ē oman t ō l ē ohte land-b ū endum, Beowulf (8. Jh.) - altenglisch Er sprach, dass der Allmächtige die Erde schuf, Die klar scheinende Ebene, die Gewässer umgeben; Der Siegreich-schöpferische setzte das Licht von Sonne und Mond Als Lampen für Erdbewohner Told that the Allmighty had made the Earth, This bright-shining plain which the waters surround; He, victory-creative, set out brightness of sun and moon as lamps for earth-dwellers


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