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What makes great teaching? - Was kann uns die Wissenschaft für die Praxis bieten? eLecture mit Helga Diendorfer 8. Juni 2015, 17.15.

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1 What makes great teaching? - Was kann uns die Wissenschaft für die Praxis bieten? eLecture mit Helga Diendorfer 8. Juni 2015, 17.15

2 Wissenschaft Praxis

3 Wissenschaft Praxis

4 Ein Punkt für die Wissenschaft:  Lehrplan: Der Unterricht hat sich entsprechend § 17 des Schulunterrichtsgesetzes sowohl an wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch an den Erfahrungen und Möglichkeiten, die die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Lebenswelt mitbringen, zu orientieren.  SCHUG § 17: Der Lehrer hat in eigenständiger und verantwortlicher Unterrichts- und Erziehungsarbeit die Aufgabe der österreichischen Schule (§ 2 des Schulorganisationsgesetzes) zu erfüllen. In diesem Sinne und entsprechend dem Lehrplan der betreffenden Schulart hat er unter Berücksichtigung der Entwicklung der Schüler und der äußeren Gegebenheiten den Lehrstoff des Unterrichtsgegenstandes dem Stand der Wissenschaft entsprechend zu vermitteln, …

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6 Coe et al. sind 3 Fragen nachgegangen:  Was macht wirksamen Unterricht aus?  Welche Rahmenbedingungen und Werkzeuge können uns helfen, wirksamen Unterricht sichtbar zu machen?  Wie kann dies alles besseres Lernen fördern?

7 Evidenzen für wirksamen Unterricht:  Wirksamkeitsstudien, die Lehrerverhalten mit Lernergebnissen der SchülerInnen verknüpfen  Interventionsstudien  Theorien aus den Kognitionswissenschaften zur Informationsverarbeitung

8 Anforderungen an die Komponenten für wirksamen Unterricht:  Es muss etwas sein, dass die Lehrenden ändern können.  Es müssen Lernfortschritte nachweisbar sein, die nicht unbedingt mit akademischen Leistungen zu tun haben.

9 Was macht wirksamen Unterricht aus?  Als wirksamer Unterricht wird all das definiert, was zum Lernfortschritt der SchülerInnen beiträgt und Auswirkungen auf ihren zukünftigen Erfolg hat.

10 Eine Warnung vom US National Mathematics Advisory Panel (2008):  Unfortunately, little is known from existing high- quality research about what effective teachers do to generate greater gains in student learning. Further research is needed to identify and more carefully define the skills and practices underlying these differences in teachers’ effectiveness, and how to develop them in teacher preparation programs.

11 Deshalb Vorsicht!  Alle Beispiele sind offen für Interpretationen.  Alle können gut oder schlecht ausgeführt werden.  Sie dürfen nicht als Rezept verstanden werden.  Aber alle zeigen Evidenz von positivem Einfluss auf das Lernen der SchülerInnen.

12 6 Komponenten für wirksamen Unterricht: Starken Einfluss haben  (Pädagogisch-didaktisches) inhaltliches Wissen (Fachwissen und das Wissen um Konzepte/Missverständnisse der SchülerInnen)  Qualität der Instruktion (Einführung neuer Inhalte, Üben, Überprüfen)

13 6 Komponenten für wirksamen Unterricht: Mäßigen Einfluss haben  Klassenklima (Qualität der Beziehung zwischen Lehrkräften und SchülerInnen, hohe Erwartungen, Beachtung des Selbstwerts, Resilienz)  Classroom management (Zeit- und Raummanagement, Verhaltensregeln)

14 6 Komponenten für wirksamen Unterricht: Gewissen Einfluss haben  Überzeugungen von Lehrkräften (Warum werden gewisse Methoden eingesetzt, Lerntheorien)  Professionelles Verhalten (Reflexion des eigenen Verhaltens, professionelle Entwicklung, Kontakt zu KollegInnen und Eltern)

15 Ausgewählte Beispiele: Rosenshine’s Principles of Instruction (2012)  1. Begin a lesson with a short review of previous learning  2. Present new material in small steps, with student practice after each step  3. Ask a large number of questions and check the responses of all students  4. Provide models for problem solving and worked examples  5. Guide student practice

16 Ausgewählte Beispiele: Rosenshine’s Principles of Instruction (2012)  6. Check for student understanding  7. Obtain a high success rate  8. Provide scaffolds for difficult tasks  9. Require and monitor independent practice  10. Engage students in weekly and monthly review

17 Ausgewählte Beispiele: Creemers and Kyriakides’ Dynamic Model (2011) Orientierung:  Providing the objectives for which a specific task/lesson/series of lessons take(s) place  Challenging students to identify the reason why an activity is taking place in the lesson.

18 Ausgewählte Beispiele: Creemers and Kyriakides’ Dynamic Model (2011) Anwendung:  Using seatwork or small-group tasks in order to provide needed practice and application opportunities  Using application tasks as starting points for the next step of teaching and learning.

19 Evidenz aus der Kognitionspsychologie Bjork and Bjork (2011)  Variieren der Übungsbedingungen, des Kontexts, der Art der Übung, auch wenn dadurch das Lernen kurzfristig schwieriger erscheint.  Pausen zwischen den Übungseinheiten um Zeit zum “Vergessen” geben.

20 Evidenz aus der Kognitionspsychologie Bjork and Bjork (2011)  Lernen in Blöcken kann kurzfristig zu besseren Ergebnissen führen, längerfristig ist es erfolgreicher, mit anderen Aufgaben oder Themen abzuwechseln.  Selbst eine Antwort zu finden oder selbst Informationen zu beschaffen – auch wenn es dazu kein Feedback gibt – führt zu besseren Langzeitergebnissen.

21 Evidenz aus der Kognitionspsychologie Bjork and Bjork (2011) “Basically, any time that you, as a learner, look up an answer or have somebody tell or show you something that you could, drawing on current cues and your past knowledge, generate instead, you rob yourself of a powerful learning opportunity” (Bjork and Bjork, 2011)

22 Beispiele für unwirksame Praktiken  Häufiges Lob vermittelt eine Botschaft von geringen Erwartungen an die SchülerInnen von Seiten der Lehrkraft. Sympathie führt eher dazu, dass Versagen auf mangelnde Fähigkeiten zurückgeführt wird.  „Entdeckendes Lernen“ führt zu geringerem Erfolg als direkte Instruktion.

23 Beispiele für unwirksame Praktiken  Gruppen- oder Klassenbildung nach Lernfähigkeit führt zu keinem besseren Ergebnis. In einer scheinbar homogenen Gruppe werden auf die Bedürfnisse Einzelner zu wenig Rücksicht genommen.  Mehrmaliges Lesen oder unterstreichen von Schlüsselwörtern hat nur einen kurzfristigen Effekt auf das Lernen.

24 Beispiele für unwirksame Praktiken  Die Motivation von SchülerInnen kann nicht dadurch verbessert werden, dass man sie vor Beginn eines neuen Unterrichtsthemas daraufhin anspricht. Schwache Motivation ist die logische Folge von ständigem Versagen.  Lernen in einem bevorzugten Lernstil (auditiv, visuell, … ) hat keinen Einfluss auf die Lernergebnisse.

25 Wie kann die Unterrichtsqualität gemessen werden?  Beobachtungen durch KollegInnen, Schulleitung oder externen Evaluatoren – ist nur dann wirksam, wenn die Beobachter daraufhin geschult werden, worauf sie achten müssen.  Messung des Lernzuwachses  Evaluation durch SchülerInnen – altersabhängig, wird von Lehrkräften oft nicht ernst genommen

26 Wie kann die Unterrichtsqualität gemessen werden?  Beurteilung durch die Schulleitung – oft von anderen Faktoren beeinflusst  Selbstbericht der LehrerInnen  Analyse von Klassenartefakten  Lehrerportfolio

27 Wie kann dies alles besseres Lernen fördern?  Lehrkräfte müssen in ihrer fortschreitenden Professionalisierung unterstützt werden.  Voraussetzung dafür ist die Offenheit, eigene Schwächen zuzugeben.  Das eigene Lernen der Lehrenden hat maßgeblichen Einfluss auf die Lernergebnisse der Lernenden. (Timperley, 2007)

28 Was fördert die Professionalisierung von Lehrkräften? (Timperley, 2008) Wirksame Strategien  müssen an den Lernergebnissen der SchülerInnen gemessen werden,  sollen die „Selbstregulation“ unter Lehrkräften ermutigen und Lerngelegenheiten ermöglichen,  brauchen Unterstützung durch die Schulleitung,  beinhalten die Zusammenarbeit mit KollegInnen,  stellen eine ernsthafte Herausforderung dar.

29 Lernen auf NMSvernetzung.at Fortbildung und Lernen nach dem neuesten Stand der Wissenschaft:  kooperatives Lernen  über einen längeren Zeitraum  an der Praxis orientiert  Einbindung neuer Medien


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