Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Am Anfang steht das Ende Rückwärtiges Lerndesign 1.BLA – G7 – Brunn/Gb. Andreas Schubert.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Am Anfang steht das Ende Rückwärtiges Lerndesign 1.BLA – G7 – Brunn/Gb. Andreas Schubert."—  Präsentation transkript:

1 Am Anfang steht das Ende Rückwärtiges Lerndesign 1.BLA – G7 – Brunn/Gb. Andreas Schubert

2 Das Haus der NMS Rückwärtiges Lerndesign Flexible Differenzierung Leistungs- beurteilung Kompetenz Lernseitige Orientierung Diversität

3  das WAS des Unterrichts, d.h. die inhaltliche Entwicklung für die Unterrichtsgestaltung  wissenschaftlich fundiert  eine pädagogische Kompetenz  ein Prozess, der Curriculum „vom Ende her“ konkretisiert Lerndesign ist… Hattie (2011, S. 93) „Learning starts with backwards design“

4 Lerndesign

5 Lerndesignarbeit Das Ziel ist das Ziel. Viele Wege führen nach Rom. Lern- & Lehr- prozesse vom Ende her ZIEL START PRÜFSTAND Aufgaben & Kriterien

6 Lerndesign führt zu …  klarem Curriculum und damit zu…  besseren Lernergebnissen  Orientierung auf Kompetenzen  Fokus auf Lernen  geschärfter lernförderlicher Leistungsbeurteilung

7 Elemente des Lerndesigns  Kernideen + Kernfragen  Lernziele in den Dimensionen Wissen, Verstehen, Tun Können, die am Ende beurteilt werden  Aufgabe(n) für die Leistungsfeststellung am Ende  Kriterien zur Beurteilung der Qualität der Leistung am Ende

8 Der Lerndesignprozess : Phasen des Lerndesigns 1. Das Wesentliche bestimmen Was sind die Kernideen und Kernfragen? 2. Lerninhalte in Form von Lernzielen festlegen Was sollen die S/S verstehen, wissen und tun können? 3. Lernprodukte als Beweis für den Lernerfolg gestalten Welche authentische Aufgabe macht den Lernerfolg sichtbar? 4. Unterricht gestalten Wie kann ich flexibel und differenziert Lernen ermöglichen?

9 Kernidee  Das Ziel ist das Ziel.  Lehren und Lernen sind dann steuerbar, wenn das Ziel klar ist.  Es geht um das WAS.  Es ist ein Werkzeug. Was sind die großen Ideen und Konzepte, die nachhaltig und unverzichtbar sind? Werkzeuge helfen uns, unsere Designideen umzusetzen.

10 Kernfragen  Was ist der Sinn?  Wozu brauchen wir das?  Was ist anders? Welche Kernfragen sind in diesem Zusammenhang relevant? Wie mache ich das? Was brauche ich dazu? Welches Werkzeug brauche ich? Welche Information brauche ich, um das Produkt zu fertigen?

11 Missverständnisse  Rückwärtiges Lerndesign ist unnötig.  Rückwärtiges Lerndesign geht nur LD an.  Rückwärtiges Lerndesign ist nur für die Metaebene und nichts für die Praxis. Welche Missverständnisse, Irrtümer bzw. falsche Konstrukte kommen häufig vor? Das Verstehen könnte blockiert werden, wenn die Lernenden meinen oder glauben, dass es egal ist, welches Werkzeug verwendet wird. man keine Anleitungen und Pläne braucht. Sicherheitsvorschriften Schikane sind.

12 Wissen  Lernbegriff ist mehrdimensional.  Kompetenzbegriff, Kompetenzmodelle  Kernideen = Verstehensziele und daher nicht differenzierbar  Lehrplan Die Lernenden werden wissen, wie verschiedene Werkzeuge heißen. für welchen Zweck Werkzeuge erdacht bzw. konstruiert worden sind. wie man verschiedene Werkzeuge verwendet.

13 Verstehen  Ohne Verstehen kein Lernen. Die Lernenden werden verstehen, dass: Werkzeuge uns helfen, gestaltend handeln zu können und somit den Alltag zu bewältigen. Sicherheitsvorschriften uns helfen, gesund und unverletzt zu bleiben. Pläne das erfolgreiche Umsetzen von Ideen ermöglicht.

14 Tun Können  Kernideen formulieren  Kernfragen formulieren  Ziele - Wissen, Verstehen, Tun Können formulieren Die Lernenden werden tun können: Anleitungen verfassen. Pläne / Skizzen zeichnen. Pläne lesen. Werkzeuge richtig handhaben. Werkzeuge fachgerecht lagern.

15 Aufgaben  Lerndesign erstellen  Blickpunkt auf grundlegende Gedanken Lernprodukt als Beweis für den Lernerfolg gestalten Ziel: von der Idee zum fertigen Produkt Produkt: Windklangspiel in welcher Rolle? Designer, Technischer Zeichner, Schlosser Beurteilungskriterien: Genauigkeit der Ausführung Selbstständigkeit in der Durchführung Funktionstauglichkeit kreative Gestaltung Werkzeugeinsatz und Handhabung

16 Der Zauber meines Faches  Was ist der Sinn meines Faches?  Welchen Bildungsauftrag hat mein Fach?  Was macht für mich den Zauber meines Faches aus?  Was begeistert mich? Welcher Funke soll auf meine Schülerinnen und Schüler überspringen?  Was möchte ich, dass meine Schüler / Schülerinnen verstehen und auch noch in 5 Jahren anwenden können?  Was könnten die Lernenden NICHT tun, wenn sie _________ nicht verstehen?

17 ein Blitzlicht auf Mathematik  Rückwärtiges Lerndesign  Jahresplanung  Aufgabe  Kriterien

18 Mathematik – 5. Schulstufe Kernidee: Statistiken verschaffen Überblick. Statistische Auswertung und Darstellung der Daten ermöglichen uns, Muster in Daten zu erkennen. Mustererkennung ermöglicht Aussagen und Vorhersagen zu treffen. Langfristiges Ziel: Die Schülerinnen und Schüler werden Erscheinungen in alltäglichen Situationen beschreiben, systematisch Daten sammeln, in Tabellen erfassen und graphisch darstellen, graphische Darstellungen und Tabellen von statistischen Erhebungen auswerten, Aussagen aus dem Alltag interpretieren, damit sie auf lange Sicht in der Lage sind, Eigenständig Zusammenhänge im Alltag beschreiben und ökonomische Aktivitäten überprüfen und Entscheidungen treffen zu können.

19 Mathematik – 5. Schulstufe Verstehen: Die Lernenden werden erkennen und verstehen, dass Statistik, Zustände oder Prozesse möglichst objektiv und übersichtlich wiedergibt. Statistik eine Methode zur Untersuchung von Daten ist. Statistik eine Idee der Mustererkennung und Musterdarstellung ist die Aufgabe der Statistik in der Darstellung, Analyse und Deutung von Daten besteht. regelhafte Zusammenhänge mit der Sprache der Mathematik beschreibbar sind. Diagramme Informationen anschaulich zusammenfassen. Diagramme von Menschen gelesen werden können, die nicht dieselbe Sprache sprechen.

20 Wissen Die Lernenden werden wissen: Begrifflichkeiten (Urliste, Strichliste, Rangliste, Balken- und Säulendiagramm, Mittelwert) direkte Proportionalität Mathematik – 5. Schulstufe

21 Können Die Lernenden werden tun können: Zusammenhänge aufdecken & überprüfen Daten erheben, aufbereiten (mit Hilfe von geeigneten tabellarischen und graphischen Darstellungen) und auswerten (interpretieren) Modelle vergleichen direkte Proportionalitäten erkennen und berechnen Mathematik – 5. Schulstufe

22 Ziel: Sieg = beste Präsentation Aufgabenstellung: Ein großer Betrieb sucht mit Hilfe eines ausgeschriebenen Wettbewerbes eine Firma, die für sie in Zukunft Daten erhebt, diese aufbereitet und auswertet. Der Auftrag besteht darin, aus der bestehenden Liste weitere Listen, Diagramme und Interpretationen zusammenzustellen und zu präsentieren. Als Besitzer der Firma „Statistik einfach und verständlich“ nimmst du am Wettbewerb teil. Produkt/Leistung: Listen, Diagramme, Interpretationen, Präsentation Für wen? Auftragsfirma In welcher Rolle? Statistikfirmenbesitzer Beurteilungskriterien: Qualität des Verstehens, Qualität der Bearbeitung und der Darstellung

23 Kernideen – big ideas Formuliert zu mindestens eine Kernidee. Tipps:  Eine Kernidee gleicht einer These.  Eine Kernidee bezieht sich auf mehrere Schulstufen, auf keinen Fall nur auf ein Thema im Schulbuch.  Eine Kernidee wird immer als vollständiger Satz formuliert.

24 mögliche Kernideen – Deutsch  Sprache ist Kommunikationsmittel.  Sprache verbindet.  Sprache irritiert.  Sprache ermöglicht Kontaktaufnahme.  Sprache schafft Wirklichkeiten.  Sprache ist eine Waffe.  Sprache ist Austausch von Kulturgut.  Sprache ist Ausdrucksmittel (für Gefühlszustände, für Unmut, …).  Sprache ist Überbringer von Wünschen, Vorstellungen, Ideen.  Sprache ist Mittel zur Selbstwirksamkeit / für Selbstbewusstsein / für Selbstwert.  Meine Sprache ist meine Visitenkarte / Sprache macht Eindruck.  Das Brechen von Spielregeln kann wirkungsvoll sein.  Sprache hat Muster.  Situationen bestimmen die Regeln.

25 mögliche Kernideen – Mathematik  Mathe hilft uns, etwas als Ganzes / Globales zu erfassen.  Statistik lügt. / Wir können Informationen manipulieren. / Interpretationen können missbraucht werden.  Mathematik ist Orientierungshilfe.  Mathematik hilft zur Lebensplanung.  Mathematik hilft, abstrakte Situationen / Vorstellungen in Realität umzusetzen.  Mathematik hat besondere Werkzeuge, die uns helfen, Probleme zu lösen. Jedes Werkzeug hat eigene Funktionen und Gebrauchsregeln.  Mathematik hilft, Regelmäßigkeiten und Unregelmäßigkeiten darzustellen.  Mathematik hilft uns, eine Grundlage für Verhandlungen zu schaffen (damit wir nicht über den Tisch gezogen werden!)  Mathematik schafft Strukturen. / Mathematik ist Musik! Ist eine eigene (internationale) Sprache. Mathematik ist überall.  Mathematik verbindet.

26 mögliche Kernideen – Englisch  Sprache ist Kommunikationsmittel.  Sprache ist Informationsträger-  Sprache ist Grundlage von Beziehung.  Sprache ist Ausdrucksmittel | drückt Gefühle aus.  Sprache ist Dokumentationsmittel.  Sprache hält fest.  Zeichen verstärken die Botschaft | vermitteln Emotionen.  Schriftliches ist nachhaltiger.  Sprache lässt Vieles unausgesprochen.  Wir müssen zwischen den Zeilen lesen.

27 In einem Jahr... Was möchten Sie, dass in einem Jahr in Bezug auf die NMS geschehen ist? Woran werden Sie erkennen, dass es Realität geworden ist? Was ist daher zu tun, jetzt zu starten, jetzt zu intensivieren? Feeding Forward im dynamischen Duo

28 Lerndesign zur Entwicklung des NMS-Standortes Kernideen KernfragenMissverständnisseVerstehenszieleWissenszieleTun Können

29 Lerndesign zur Entwicklung des NMS-Standortes  Angenommen, Sie planen einen NMS spezifischen Themenbereich Schwerpunkt „rückwärts“ mit Hilfe dieser Vorlage.  Was wäre die Zielsetzung?  Was sollen die Beteiligten verstehen/wissen/tun können?  Woran zeigt sich die erfolgreiche Umsetzung?  Welche Vorerhebungen sind nötig?  Welche Handlungsschritte setzen Sie?

30

31 Zielsetzung für diesen Workshop  VERSTEHEN  Das Ziel ist entscheidend.  Kompetenzen zeigen sich erst in komplexen Aufgabenstellungen.  Kompetenzen werden durch Kriterien sichtbar.  WISSEN  Idee des Lerndesigns  Elemente des Lerndesigns  TUN KÖNNEN  ein Lerndesign für ein anstehendes Thema erstellen.


Herunterladen ppt "Am Anfang steht das Ende Rückwärtiges Lerndesign 1.BLA – G7 – Brunn/Gb. Andreas Schubert."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen