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Hits to the left, flops to the right: different emotions during listening to music are reflected in cortical lateralisation patterns Eckart Altenmüller,

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Präsentation zum Thema: "Hits to the left, flops to the right: different emotions during listening to music are reflected in cortical lateralisation patterns Eckart Altenmüller,"—  Präsentation transkript:

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2 Hits to the left, flops to the right: different emotions during listening to music are reflected in cortical lateralisation patterns Eckart Altenmüller, Kristian Schürmann, Vanessa K. Lim, Dietrich Parlitz Verena Hofbauer, Irene Karrer, Alexander Kudrna, Cornelia Loidl,

3 Gliederung -Einleitung -Methoden -Ergebnisse -Diskussionen -Plenumsdiskussion, Fragen -Quellen I

4 EinleitungEinleitung Methoden Ergebnisse Diskussion

5 LäsionsstudienEinleitung Methoden Ergebnisse Diskussion Kleinere und größere Schäden in Temporallappen und Parietallappen  Verminderte Wahrnehmung von Klangfarbe, Melodie, Tonhöhe, ästhetische Wahrnehmung, Trennung von emotionaler und nicht-emotionaler Beurteilung von Musik Studien am Gesunden 1 monoauraler Stiumulus, dichotonic listening studies, PET-Studien, EEG-Studien  Lateralisationen (links – positive Emotionen, rechte – negative Emotionen)

6 Verschiedene Hypothesen:Einleitung Methoden Ergebnisse Diskussion Jackson (1879): emotionales Verhalten wird „ausbalanciert“ positive Emotionen  linke Hemisphäre negative Emotionen  rechte Hemisphäre

7 Einleitung Methoden Ergebnisse Diskussion Heilman (1997): „Modell der spezialisierten Gehirnhälften“ Limbisches Systems subjektive emotionale Erfahrungen Frontallappen (Bewertungen) Linker Frontallappenrechter Frontallappen (positive Emotionen)(negative Emotionen) Linke Hemisphärerechte Hemisphäre (inhibiert Aktivierungssystem)(aktiviert Aktivierungssystem) Orbito-frontale Regionen (vermitteln Vermeidungsverhalten) Parietallappen (vermitteln „Annäherungs“-Verhalten) Verschiedene Hypothesen:

8 Werden die für das Musikhören typischen Aktivierungsmuster durch den Stimulus selbst, also die Musik ausgelöst oder durch die emotionale Antwort auf die gehörte Musik?Einleitung Methoden Ergebnisse Diskussion

9 Methoden EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion

10 EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion Nicht invasive EEG Technologie. Abgeleitete Potentiale werden in kortikale Lateralisationsmuster umgerechnet. Diese spiegeln die Aktivierungsmuster wider. 1.) Messung

11 EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion 2.) Testpersonen  16 (8 Mädchen, 8 Jungen)  zwischen 12 und 15 Jahren  Rechtshänder  Gleicher Sozialer- und Bildungshintergrund  Instrument seit mindestens 3 Jahren

12 EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion  120 kurze Musikstücke, 40 Umweltgeräusche  Jeweils 15 Sekunden  EEG Ableitung durch 32 Elektroden an beiden Hemisphären  Bewertung auf 5-Stufiger Skala („gefällt mir sehr“ bis „gefällt mir gar nicht“) 3.) Ablauf

13 EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion  j eweils 160 Stücke, je 40 aus den Kategorien (Jazz, Rock-Pop, Klassik, Umweltgeräusche)  nur wenig bekannte Stücke (Pop nur älter als 10 Jahre)  keine Stücke mit Gesang  zur Hälfte „negativen“/„positiven“ und mehr oder weniger „aktivierenden“ Stücken. (wurde in Vorstudien festgelegt) 4.) Stimulusmaterial

14 EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion 4.) Stimulusmaterial / Beispiele Jazz „positiv“ Take Five, Dave Burback, We`re all together again for the first time, Atlantik 1972 Environmental sounds „positiv“ Water, sea shore, sea gulls, waves coming in Sound Ideas, Sound effekts libary. Series 2000 Pop „negativ“ If six was nine Jimmy Hendrix, Soundtrack to „Easy Rider“, Columbia oJ. Classical music „negativ“ Phantasie für Violine und Klavier Schoenberg Arnold, Menuhin, Gould, Sony Musik 1992

15 EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion Hohe Qualität 66 dBA Sitzend 2 Meter vor den Lautsprechern Nach jedem Stück mündliche Bewertung 4.) Stimulusmaterial / Darbietung

16 EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion  International 10/20 System, 32 Elektroden  Elektro-Cap International  Gleichstrom bis 30 Hz (sehr langsame Wellen)  14 Sekunden ausgewertet (15te zur Sprachproduktion) 5.) Datengewinnung

17 EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion International 10/20 System Elektro-Cap International Bildquelle: Bildquelle:www.elektro-cap.com 5.) Datengewinnung

18 EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion Unabhängige Variablen: Bewertung (Positiv, Negativ) Stimulus (Jazz, Pop-Rock, Klassik, Umweltgeräusche) Geschlecht (m/w) Elektroden (32 Punkte) Lateralisation (10 Paare) 6.) Datenanalyse Abhängige Variable: Amplitudenwerte

19 EinleitungMethoden Ergebnisse Diskussion

20 Ergebnisse Einleitung MethodenErgebnisse Diskussion

21 Einleitung MethodenErgebnisse Diskussion Signifikante Interaktion zwischen den Beurteilungskategorien und den Stimuli: 1. Beurteilungskategorie – „Gefällt mir sehr gut“: Pop am häufigsten gewählt 2.Beurteilungskategorie – „Gefällt mir gut“: Pop am häufigsten gewählt 3. Beurteilungskategorie – „Unentschlossen“: Jazz häufiger gewählt als Pop (14%), 4. Beurteilungskategorie – „Gefällt mir nicht“: – Jazz am häufigsten gewählt 5. Beurteilungskategorie – „Gefällt mir gar nicht“: Umweltgeräusche am häufigsten gewählt Quelle: Altenmüller et al., 2002

22 Einleitung MethodenErgebnisse Diskussion Signifikante Interaktion zwischen dem Geschlecht und den Beurteilungskategorien: Interaktionen vor allem in Beurteilungskriterien 4 und 5 sichtbar Frauen bewerteten Stimuli um 12% häufiger als „gar nicht beliebt“ (Kategorie 5) als Männer Männer nutzten Kategorie 4 um 6% häufiger als Frauen Frauen gaben insgesamt häufiger negative Beurteilungen ab Quelle: Altenmüller et al., 2002

23 Einleitung MethodenErgebnisse Diskussion Signifikante Interaktion zwischen den vorselektierten Beurteilungskategorien aus der Pilotstudie und der aktuellen 5-Ränge-Skala: In der Vorstudie negativ eingestufte Stimuli führten zu eher negative Antworten Positiv eingestufte Stimuli führten zu eher positiven Antworten Vorerfasste Kategorisierung aus der Pilotstudie somit mit den neuen Beurteilungskategorien konsistent Quelle: Altenmüller et al., 2002

24 Einleitung MethodenErgebnisse Diskussion Beziehung der Aktivierungsmuster im Gehirn und der emotionalen Beurteilung der Stimuli: Hauptsächlich weitläufig bilaterale Aktivierung Maximale Amplitudenwerte über den frontalen und temporalen Gebieten beider Hemisphären Vergleich der Aktivierungsmuster während der Präsentation positiver oder negativer Stimuli:  Positive Emotionen produzierten klare linksseitige Lateralisation in den fronto-temporalen Gebieten  Negative Emotionen riefen rechtsseitiges Übergewicht der rechten anterioren Gehirnregionen hervor  Als neutral eingestufte Stimuli zeigten bilaterales fronto- temporales Muster ohne Dominanz einer bestimmten Hemisphäre. Quelle: Altenmüller et al., 2002

25 Diskussion Einleitung Methoden ErgebnisseDiskussion

26 Einleitung Methoden ErgebnisseDiskussion Pilot Studie: 160 Musikstücke selektiert in positiv und negativ emotions auslösende Stimulies Folge: Positiv selektierte  positiv bewertet Negativ selektiert  negativ bewertet

27 Popmusik wird angeblich positiver bewertet als Jazz oder klassische Musik Einleitung Methoden ErgebnisseDiskussion Vorliegende Untersuchung und Le Blanc`s Studie konnten nur sehr kleine Differenzen zwischen den 3 Musikstilen feststellen. LeBlanc A, Sims W, Siivola C, Obert M. Music styles preferences of different age listeners. Journal of Research in Music Education 1996

28 positive Emotionen beim Musikhören  linker fronto- temporaler Cortex negative Emotionen  symmetrisch bilateral fronto- temporaler Cortex asymmetrisch Einleitung Methoden ErgebnisseDiskussion

29 Erklärungsansätze: 1.Vorbewusste analytische Bewertung des Stückes 2.Positive Emotionen werden im Gegensatz zu negativen Emotionen in sozialen Kontexten erlernt und sind demnach kommunikativ.  Aktivierung der links- hemisphärischen Sprachareale Einleitung Methoden ErgebnisseDiskussion

30 Kritik: 1. Einleitung Methoden ErgebnisseDiskussion Inwieweit wirkt sich der emotionale Ausgangszustand der Versuchspersonen auf deren Gefühlserleben und die anschließende Bewertung der Musikstücke aus?

31 Hat die individuelle Biographie der Versuchspersonen eine Auswirkung auf die kortikalen Aktivierungsmuster? z.B.: Kulturelle Bräuche, emotionale Assoziationen bei bestimmter Musik,.... Einleitung Methoden ErgebnisseDiskussion 2.

32 Einleitung Methoden ErgebnisseDiskussion Fragen Ergab die Auswahl der Testpersonen eine repräsentative Stichprobe? (Musikalität, Alter) Sind 16 Personen ausreichend um fundierte Ergebnisse zu bekommen? Welche Möglichkeiten zur Verbesserung der Messung sind denkbar? (schriftliche Bewertung, EEG-Messung und Bewertung getrennt in 2 Durchgängen)

33 Einleitung Methoden Ergebnisse Diskussion Quellen Eckart Altenmüller, Kristian Schürmann, Vanessa K. Lim, Dietrich Parlitz Hits to the left, flops to the right: different emotions during listening to music are reflected in cortical lateralisation patterns Neuropsychologia 2002; 40: Heilman KM. The neurobiology og emotional experience. Journal of Neuropsychiatry and Clinical Neuroscience 1997; 9:


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