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Karosserietechnik 2 Karosseriebauweisen

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Präsentation zum Thema: "Karosserietechnik 2 Karosseriebauweisen"—  Präsentation transkript:

1 Karosserietechnik 2 Karosseriebauweisen

2 Karosseriebauweisen Aufteilung nach Disziplinen

3 Karosseriebauweisen Definition Karosserie
Karosserierohbau Aufbau Bodengruppe Klappen Kleber & Lacke MCC Smart Cabrio in Stahlblech 2 Karosseriebauweisen

4 Stoßstangen, Kühlergrill Scheiben Abdeckungen und Griffe
Karosseriebauweisen Definition Karosserie / weitere Bereiche der Karosserietechnik Außenanbauteile Stoßstangen, Kühlergrill Scheiben Abdeckungen und Griffe Blenden und Dichtungen Innenraumausstattung Sitzsysteme Instrumententafel Dämmmaterialien Teppich und Verkleidungen Mechatronische Bauteile: Scharniere & Schließsystem Spiegel & Scheibenwischer Verdecke Sicherheitsgurte & Airbags 2 Karosseriebauweisen

5 Karosseriebauweisen Definition der Fahrzeugklassen
Klasse M: Zur Personenbeförderung bestimmte Kfz mit mind. vier Rädern Klasse M1: Zur Personenbeförderung bestimmte Fahrzeuge, die außer dem Fahrersitz über höchstens acht Sitzplätze verfügen Klasse M2: Zur Personenbeförderung bestimmte Kfz, die außer dem Fahrersitz über mehr als acht Sitzplätze verfügen und deren Gesamtmasse 5 Tonnen nicht übersteigt Klasse M3: Zur Personenbeförderung bestimmte Kfz, die außer dem Fahrersitz über mehr als acht Sitzplätze verfügen und deren Gesamtmasse 5 Tonnen übersteigt Klasse N: Zur Güterbeförderung bestimmte Kfz mit mind. vier Rädern Klasse O: Anhänger (einschl. Sattelanhänger) EG 70/156EWG Zulassung von Kraftfahrzeugen 2 Karosseriebauweisen

6 Karosseriebauweisen Definition Fahrzeugtypen bzgl. Antriebsposition
C D E F G Immer auch LAGE GETRIEBE und DIFFERENTIAL erwähnen (wann vereint/getrennt) A Audi A4, A6, A8 B Standard Bauweise: BMW, Mercedes und viele mehr Erstmals verwendet bei „Mercedes 35 PS“ ( ), später Rennwagen Simplex 40 PS (1902) C Transaxle: Chevrolet Corvette, Porsche 924, 928, 944, 968, Aston Martin V8 Vantage, DB9, Maserati Quattroporte, Spyder, 3200 und CoupéGT, Ferrari 456 GT, 550, 612, 599GTB D Porsche 911, 959, VW-Käfer, smart Fortwo und roadster E Porsche Boxster & Cayman, Audi R8, Opel Speedster/Lotus Elise, alle Formel Autos! (Formel 1) F Audi Quattro, Subaru G Frage: Welcher Typ fehlt? Frontmotor QUER, Getriebe vorne, Frontantrieb z.B. Golf => Erfinder nicht Mini, sondern DKW F1 Zu jeden Typ Vor- und Nachteile auflisten bzgl. Gewichtsverteilung, Package, Kosten, Schwerpunktslage, 2 Karosseriebauweisen

7 Karosseriebauweisen Definition Fahrzeugtypen bzgl. Karosserieaufbau

8 Karosseriebauweisen Gesetzliche Anforderungen an ein Fahrzeug – Allgemein
Nach §30 Abs.1 der StVZO müssen Fahrzeuge so gebaut und ausgerüstet sein, dass: ihr verkehrsüblicher Betrieb niemanden schädigt oder mehr als unvermeidbar gefährdet, behindert oder belästigt die Insassen, insbesondere bei Unfällen vor Verletzungen möglichst geschützt sind und das Ausmaß und die Folgen von Verletzungen möglichst gering bleiben. StVZO = Straßen-Verkehrs-Zulassungs-Ordnung EG/EWG = Europäische Gemeinde (70/156/EWG) / Europäische Wirtschafsgemeinschaft ECE = Economic Commission for Europe (UN-Wirtschaftskommission für Europa) FMVSS = Federal Motor Vehicle Safety Standard 2 Karosseriebauweisen

9 FMVSS-Richtlinien in USA:
Karosseriebauweisen Gesetzliche Anforderungen an ein Fahrzeug – Allgemein (Auszug) FMVSS-Richtlinien in USA: 103 Windschutzscheiben, Enteisung und Beschlagsentfernung 114 Diebstahlsicherung 205 Verglasungswerkstoffe 206 Türschlösser, Türscharniere und Türverriegelung ECE-Regelungen bzw. EG-Richtlinien: N.e. (77/649/EWG) Sichtfeld N.e. (78/318/EWG) Scheibenwischer und Scheibenwascher RR (94/20/EG) Anhängerkupplung R18 (74/61/EWG) Sicherungseinrichtung gegen unbefugte Benutzung R26 (74/483/EWG) Vorstehende Kanten N.e. (76/114/EWG) Fahrgestellnummer, Schilder R14 (76/115/EWG) Verankerung der Sicherheitsgurte N.e. (77/389/EWG) Abschleppeinrichtung) Quelle: Röth / FH Aachen 2 Karosseriebauweisen

10 FMVSS-Richtlinien in USA:
Karosseriebauweisen Gesetzliche Anforderungen an ein Fahrzeug – Crash (Auszug) FMVSS-Richtlinien in USA: 201 Schutz der Insassen bei Aufschlag gegen die Wageninnenseite 202 Kopfstützen 203 Aufprallschutz des Fahrers vor der Lenkeinrichtung 208 Insassenschutzsysteme 212 Windschutzscheibenerhalt beim Crash 213 Kinderrückhaltesystem 214 Festigkeit der Seitentür, Insassenschutz bei Seitenkollision Dacheindrückschutz ECE-Regelungen bzw. EG-Richtlinien: R94 (96/79/EG) Frontalaufprall, Insassenschutz R95 (96/27/EG) Seitenaufprall, Insassenschutz R42 (n.e) Stoßstangen vorne und hinten R44 (n.e.) Rückhaltesysteme Kinder R43 (92/22/EWG) Sicherheitsscheiben (Crash) Quelle: Röth / FH Aachen 2 Karosseriebauweisen

11 Karosseriebauweisen Pkw-Anforderungen

12 Karosseriebauweisen Anforderungen
Außenabmessungen Nutzräume, Variabilitäten Raum-Management Räume für Aggregate/Komponenten Arbeitsplatz des Fahrers Ergonomie-Management Äußere Betätigungseinrichtungen Außenströmungen (Luft,Wasser,Schmutz) Strömungs-Management Innenströmungen Wärmeerzeugung, Wärmeabfuhr, -übertragung, -speicherung Wärme-/Klima-Management Wärmeisolation Diebstahlschutz Unfallvermeidung Insassensicherheit Sicherheits-Management Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer Verhalten nach dem Unfall Vibrationen Innenakustik, Radio-Sound Schwingungs-/Akustik- (Außengeräusche) Management Leuchten, Anzeigen Bordnetz Elektrik-Management Elektronikkomponenten Werkstoffauswahl, Bauweise Werkstoff-, Bauteil- und Korrosionsschutz Gewichts-Management Herstellverfahren Reparaturverhalten Qualitäts- und Lebensdauer- Recycling Management Betriebsfestigkeit Gebrauchstüchtigkeit Kosten-Management 2 Karosseriebauweisen

13 Karosseriebauweisen Kriterien der Fahrzeugentwicklung
Fahrzeugattribute: Design/Optik/Habtik Passive /aktive Sicherheit Raumnutzung Fahrleistung Komfort und Akustik Umwelt und Recycling Leichtbau und Kosten Lebensdauer und Qualität Umfeld Automobiltechnik: Verkehrswesen Rechtslage Automobilwirtschaft Innovation / neue Technologien Fahrzeugintegration: Fahrzeugkonzepte Fahrzeugstrategien Entwicklungsprozesse und -werkzeuge Fahrzeugfertigung: Fertigungs- und Produktionsplanung Einzelteil- und Modulfertigung Montage- und Fügeverfahren Werkstoffe und Materialien Kostenrechnung / BWL 2 Karosseriebauweisen

14 Festlegung des Antriebskonzepts Festlegung des Maßkonzepts:
Karosseriebauweisen Package / Ablauf einer Gesamtfahrzeugkonstruktion (Package) Festlegung des Antriebskonzepts Festlegung des Maßkonzepts: - Sitzposition der Passagiere bestimmt Radstand, Fahrzeugbreite und -höhe. - Vorbaulänge und -höhe ergibt sich als optimiertes Minimum aus Abmessungen von Kühler, Lüfter, Motor und Heizung sowie dem Platzbedarf von Serien- und Sonderausstattungen - Überprüfung der freien Crashlänge - Heckgestaltung wird durch Tank, Kofferraum, Auspuffanlage und Anhängervorrichtung beeinflusst. Verfeinerung des Maßkonzepts durch iterativen Arbeitsprozess mit genauerer Betrachtung - der Aggregate, wie z.B Motoren, Getriebe, Achsen, Lenkungen etc. - der gesetzlichen Vorschriften Auflösung von Zielkonflikten 2 Karosseriebauweisen

15 Karosseriebauweisen Package / Fahrzeugkoordinaten
X Y Seitenansicht Frontansicht Y X Draufsicht 2 Karosseriebauweisen

16 Karosseriebauweisen Package / Unterbodenfreiheit
Unterbodenfreiheitslinie ist die Summenkurve aller einzelnen Bodenfreiheitslinien: Bordsteinfreiheit vorn, Bordsteinfreiheit hinten, Bodenfreiheit, Überhangwinkel vorn, Überhangwinkel hinten, Rampenwinkel, Ölwannenfreiheitslinie 2 Karosseriebauweisen

17 Karosseriebauweisen Package / Unterbodenfreiheit – Meßlasten
Messlast 1: Leergewicht nach DIN70020 Messlast 2: Konstruktionsgewicht (Fahrzeuggewicht + Sitzbelastungen (68 kg/pro Person)) für 2 und 3 Sitzer: 2 Personen vorn für 4 und 5 Sitzer: 2 Personen vorn, 1 Person hinten für 6 und 7 Sitzer: 2 Personen vorn, 2 Personen auf zweiter Sitzreihe für 8 und 9 Sitzer: 2 Personen vorn, 3 Personen auf der letzten Sitzreihe Messlast 3: zulässiges Gesamtgewicht 2 Karosseriebauweisen

18 Sportvariante: a = 125mm, b = 2°
Karosseriebauweisen Package / Unterbodenfreiheit – vordere Bordsteinfreiheit Limousine: a = 185mm, b = 2° Coupe: a = 155mm, b = 2° Sportvariante: a = 125mm, b = 2° Bordstein- freiheit Mitte Rad Messlast 2 b a Fahrbahnkoordinate - Lage Messlast 2 2 Karosseriebauweisen

19 Karosseriebauweisen Package / Unterbodenfreiheit – hintere Bordsteinfreiheit
Limousine: a = 155mm Coupe: a = 155mm Sportvariante: a = 125mm Mitte Rad Messlast 3 a Bordsteinfreiheit Fahrbahnkoordinate - Lage Messlast 3 2 Karosseriebauweisen

20 Karosseriebauweisen Package / Unterbodenfreiheit – Böschungswinkel
Mitte Rad Messlast 2 b b Fahrbahnkoordinate - Lage Messlast 2 Fahrbahnkoordinate - Lage Messlast 2 Limousine: b = 17° Coupe: b = 15° Sportvariante: b = 12° Limousine: b = 14° Coupe: b = 14° Sportvariante: b = 12° 2 Karosseriebauweisen

21 Karosseriebauweisen Package / Radhüllkurven

22 Karosseriebauweisen Package / Ergonomische Erkenntnisse – Körpermaße
5% Frau 95% Mann Seating Reference Point 2 Karosseriebauweisen

23 Karosseriebauweisen Package / Ergonomische Erkenntnisse – Körpermaße
5% Frau: 5% aller Frauen sind kleiner (149cm) 95% Mann: 95% aller Männer sind kleiner (186cm) H- Punkt: Der H-Punkt (Hüftpunkt) ist der Punkt in einer vertikalen Längsebene des Menschen, durch den die theoretische Drehachse zwischen den Oberschenkeln und dem Rumpf verläuft. Dieser Punkt ist in maßstäblichen, zweidimensionalen Zeichenschablonen bzw. an einer dreidimensionalen Maschine besonders gekennzeichnet. Seating Reference Point: Der Seating Reference Point ist der konstruktive Referenzpunkt des Fahrzeugherstellers, der folgenden Bedingungen erfüllt: - Er gibt die Lage des H-Punkts in der rückwärtigen, normalen Sitzposition des Fahrers wieder. - Er hat die Koordinaten bezüglich eines ebenen 3-Ebenen-Systems, auf das Fahrzeugabmessungen bezogen sind. - Er ist der vorgesehene Referenzpunkt beim Aufsetzen einer Zeichenschablone 2 Karosseriebauweisen

24 Karosseriebauweisen Package / Cockpitauslegung mit RAMSIS
Video! 2 Karosseriebauweisen

25 Karosseriebauweisen Package / Cockpitauslegung mit RAMSIS
Video! 2 Karosseriebauweisen

26 Karosserietechnik 2 Karosseriebauweisen
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