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Aristoteles Tugendethik

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Präsentation zum Thema: "Aristoteles Tugendethik"—  Präsentation transkript:

1 Aristoteles Tugendethik
Fenella Peterkin und Mathilde Tafti 29. September 2014

2 Gestellte Fragen Was ist eine Tugend, was tugendhaft?
Welche Tugenden sind wichtig? Sind sie einseitig oder mittlere Qualitäten?

3 OHNE Aristoteles Beispiele: Tugend tugendhaft Gerechtigkeit Toleranz
Was ist eine Tugend, was tugendhaft? der Wunsch, Gutes zu tun  die Vernunft Besondere Eigenschaften Tugend -> Gutes // Laster -> Böses Hängt von jeder persönlichen Meinung ab  ein Teil subjektiv in der Betrachtung dessen, was tugendhaft ist  Jeder kann entscheiden, was für ihn tugendhaft ist tugendhaft sein = klug sein (Weisheit) Idee an den anderen zu denken/nicht egoistisch sein  Moral Beispiele: Tugend tugendhaft Gerechtigkeit Toleranz Großzügigkeit gerecht sein tolerant sein großzügig sein Nicht egoistisch sein, an den anderen zu denken

4 Andere Meinungen ...

5 OHNE Aristoteles Welche Tugenden sind wichtig?
Tugenden, die uns erlauben, gut in der Gesellschaft/Gemeinschaft zu leben  Respekt, Gerechtigkeit sind Beispiele  Stabilität + Harmonie + Gleichgewicht Gut für sich selbst UND die anderen = Eine Tugend soll etwas bringen, das niemandem schadet und allen profitiert Erklärung mit dem Beispiel: „respektvoll sein“ Das Unterschied akzeptieren (zB: Kultur, Religion, Ursprüngen) Verschiedene Visionen können existieren und koexistieren (Akzeptanz)  Es soll keine Verunglimpfung geben

6 Andere Meinungen ...

7 OHNE Aristoteles Sind sie einseitig oder mittlere Qualitäten?
Eine Qualität liegt zwischen zwei „Sachen“/ „Extremen“ Etwas vernünftig, gemessen, klug Diese Mitte ist „subjektiv“, hängt von der Meinung ab  Bsp. Großzügigkeit Geldgeschenke Für uns X $ $$$ Für eine andere Person $ $$$ $$$$$$$$

8 Andere Meinungen ...

9 MIT Aristoteles Was ist eine Tugend, was tugendhaft?
Zwei Arten von Tugenden dianoëtische oder Verstandestugenden (S. 272, 1. Absatz) ethische oder sittliche Tugenden (S. 272, 1. Absatz) tugendhaft = lobenswert Qualität -> durch Gewohnheit (sittliche Tugenden) oder Belehrung/Bildung (intellektuelle Tugenden) erworben  NICHT angeboren -> man muss lernen (S.273) durch Mangel Tugend durch Übermass Feigheit Starkmut Waghalsigkheit Arbeit an sich selbst + „fest und ohne Schwanken sich handeln“ (Seite 275) Beispiele: Philosoph, Arzt, Steuermann (Seite 274) Definition: „Wenn nun die Tugenden keine Affekte und auch keine Vermögen sind, so bleibt nur übrig, dass sie ein Habitus sind.“

10 MIT Aristoteles Welche Tugenden sind wichtig?
nicht explizit im Text gesagt (aber S. 272 oben) mehrere Tugenden aber keine Auswahl von „wichtigen Tugenden“ wichtig im Allgemeinen „bilden“ den Mensch zu einem guten, gerechten, mäßigen ... Wesen

11 MIT Aristoteles Sind sie einseitig oder mittlere Qualitäten?
die „Mitte“ : dieselbe für alle ABER das Zuviel + Zuwenig : verschieden „Denn Mässigkeit und Starkmut werden durch das Zuviel und Zuwenig aufgehoben, durch die rechte Mittel erhalten.“ (Seite 275) rechte Mitte durch Vernunft bestimmt: „Habitus des Wählens, der die nach uns bemessene Mitte hält und durch die Vernunft bestimmt wird (...) “ (Seite 277) Zuwenig Mangel rechte Mitte Tugend Zuviel Übermaß

12 mittlere Qualität zwischen zwei Laster (Mangel + Übermaß): „In allem was kontinuierlich und was teilbar ist, lässt sich ein Mehr, oder ein Weniger und ein Gleiches antreffe (...) Das Gleiche aber ist ein Mittleres zwischen Übermass und Mangel. Mittleres der Sache nennen wir dasjenige, was von beiden Enden gleich weit entfernt ist (...).“ (Seite 277)

13 Wesensbegriff: Gleichgewicht/
Exzellenz: Spitze/Ende „Deshalb ist die Tugend nach ihrer Substanz und ihrem Wesensbegriff Mitte; insofern sie aber das Beste ist und alles gut ausführt, ist die Äußerstes und Ende.“ (Seite 278) Wesensbegriff: Gleichgewicht/ Mitte TUGEND Laster Laster

14 Zusammenfassung zwei Arten von Tugenden Tugenden  gut, löblich
Entwicklung durch Gewöhnung, Bildung, Zeit Arbeit an sich selbst ALLE Tugenden sind wichtig (Gerechtigkeit, Starkmut und Maß) Tugenden = mittlere Qualitäten Gleichgewicht zwischen Mangel und Übermaß Nach Vernunft handeln Habitus: Es ist kein reines Wissen

15 Übereinstimmungen und Kontraste
Kant Deontologie Bentham und Mill Utilitarismus Aristoteles Tugendethik Strikter Respekt der Regeln und der moralischen Gesetze „rein“, man denkt nicht an die Konsequenzen guter Wille, Regeln, Plichten Man sorgt sich um die Konsequenzen von Handlungen  Glück maximieren + Leid minimieren Ziele/Wünsche, Tugend (Mill) man sorgt sich um die moralische Perfektion/eigene Vollkommenheit der Individuen  Arbeit an sich selbst die Tugenden erhöhen das Individuum, die Menschen nach der Weisheit streben

16 Vorteile und Nachteile der Theorie von Aristoteles
Möglich für alle Arbeit an sich selbst: persönlich Jeder kann versuchen tugendhaft zu sein Nachteile Nicht viele/keine „expliziten“ Regeln/Kriterien (≠ Kant) Moral die subjektiv ist: hängt von der persönlichen Meinung ab


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