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Www.geschichte-in-5.de Geschichte in fünf Die Kulturrevolution 1966 – 1976.

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1 Geschichte in fünf Die Kulturrevolution 1966 – 1976

2 Überblick Datum: 1966 – 1976 Ort: China Ereignis: Von Mao initiierte Massenbewegung zur Veränderung von Politik, Kultur, Öffentlichkeit & Bildung im Sinne des Klassenkampfes 2 Die Beteiligten Mao Zedong (1893 – 1976) Lin Biao (1907 – 1971) Zhou Enlai (1898 – 1976) Deng Xiaping (1904 – 1997)

3 Hintergrund 3 Peking Tokyo Hongkong Shanghai Guangzhou Seoul Nanjing Nanchang Ya‘an Xi‘an Chongqing Taipeh Wuhan Neu-Delhi Wladiwostok Mao ruft die Volksrepublik China aus 1958 – 1961: Der Große Sprung nach vorn, Maos Versuch, den Kommunismus nach seinen Vorstellungen schneller herbeizuführen, scheitert (Folge: u.a. Hungernot mit bis zu 45 Mio. Toten) Während des Scheiterns des Großen Sprungs zieht sich Mao zu Gunsten von reformorientierten & pragmatischen Politikern aus der Tagespolitik zurück, behält aber das Amt des Parteivorsitzenden Politische Fraktionen & Positionen vor der Kulturrevolution in China Pragmatiker in der RegierungMaoistische Linke in Partei & Armee Orientierung an Wohlstand & „sozialistischer/regulierter Marktwirtschaft“ Orientierung an ideologischen Leitlinien & Personkult um Mao Sozialismus wird über die Führung des Volkes durch die Kommunistische Partei erreicht Sozialismus wird über Massen erreicht, die unerlässlich für die Kontrolle der Partei sind Der Klassenkampf endet mit der Machtübernahme der Kommunistischen Partei Der Klassenkampf muss eine fortwährende Option auf dem Weg zum Sozialismus/Kommunismus sein Okt. 1949: Nach dem Sieg der Kommunisten im Bürgerkrieg wird die Volksrepublik China unter der Führung von Mao Zedong etabliert

4 Vorgeschichte 4 Peking Tokyo Hongkong Shanghai Guangzhou Seoul Nanjing Nanchang Ya‘an Xi‘an Chongqing Taipeh Wuhan Neu-Delhi Wladiwostok Ab 1962: Mao kritisiert pragmatische Parteifunktionäre als „kapitalistisch“ Juli 1964: Auf Maos Initiative wird eine 5- köpfige Arbeitsgruppe zur Vorbereitung einer Kulturrevolution gebildet Sep. 1965: Das Politbüro lehnt Maos Antrag ab, den Klassenkampf wieder zu intensivieren Ab Nov. 1965: Mao begibt sich nach Shanghai & verstärkt seine mediale Kampagne gegen Partei-Funktionäre als Konterrevolutionäre Dez. 1965: Lin Biao (Verteidigungsminister & Maoist) verhaftet & entlässt Luo Ruiqing (Generalstabschef & Reformer), was die Loyalität der Armee für Mao sichert März 1966: Nach gestreuten Gerüchten eines Staatsstreichs gegen Mao übernimmt die (maoistische) Armee die Kontrolle in Peking

5 Verlauf: Massenbewegungen & Rote Garden (1966 – 1968) 5 Peking Tokyo Hongkong Shanghai Guangzhou Seoul Nanjing Nanchang Ya‘an Xi‘an Chongqing Taipeh Wuhan Neu-Delhi Wladiwostok Mai 1966: Mao entlässt (potenzielle) Gegner & Kritiker aus zentralen Positionen Mai 1966: Erklärungen des Politbüros, dass sich Kapitalisten & Konterrevolutionäre in die Partei & die kulturellen Institutionen (Medien, Bildung, Kunst etc. eingeschlichen hätten und diese durch die Massen vernichtet werden müssen 25. Mai 1966: Die erste Wandzeitung von rebellischen Studenten & Lehrenden, die sich gegen die Universitätsführung richtet, erscheint an der Universität Peking 18. Juni 1966: In der ersten Kampf- & Kritiksitzung werden ca. 60 Universitätslehrer physisch misshandelt & durch die Pekinger Straßen getrieben Juli 1966: Das Zentralkomitees wird mit Maoisten neu besetzt Ab Juni 1966: Die Roten Garden (zuerst Studenten & Lehrer, dann vermehrt schlechter gestellte Bevölkerungsschichten) bekämpfen mit Unterstützung der Armee Intellektuelle, Parteikader & Andersdenkende

6 Verlauf: Massenbewegungen & Rote Garden (1966 – 1968) 6 Peking Tokyo Hongkong Shanghai Guangzhou Seoul Nanjing Nanchang Ya‘an Xi‘an Chongqing Taipeh Wuhan Neu-Delhi Wladiwostok Nov. 1966: Die Parteiführung macht Öffentlich, dass die Wirtschaft von der Kulturrevolution auszunehmen sei Jan. 1967: In der Provinz Shanxi bewahren das Militär & die Parteielite die Kontrolle & setzen ein Revolutionskomitee ohne linke Rebellen ein Bis Sep. 1968: Unter Billigung der der maoistischen Führung werden in allen Provinzen Revolutionskomitees unter maßgeblicher Beteiligung der Armee eingeführt, was die radikale Phase der Kulturrevolution beendet Juni 1966 – Jan. 1967: Etablierte Funktionäre & festangestellte Arbeiter stellen sich mit Kampfgruppen den Roten Garden entgegen, die Auseinandersetzungen intensivieren sich & es kommt zu Störungen der Wirtschaft Demütigung von Funktionären durch Rotgardisten

7 Verlauf: Lin-Biao-Phase (1969 – 1971) 7 Peking Tokyo Hongkong Shanghai Guangzhou Seoul Nanjing Nanchang Ya‘an Xi‘an Chongqing Taipeh Wuhan Neu-Delhi Wladiwostok Apr. 1969: Auf dem 9. Parteitag wird der Primat von Maos Ideen wieder eingeführt, Lin Biao als zweiter Mann (& damit als Nachfolger von Mao) in China gestärkt & der Wiederaufbau von Partei & Verwaltung mit zu rehabilitierenden Kadern in Provinzkomitees beschlossen Ab Apr. 1969: Chen Boda (Vertrauter von Lin Biao) ist für des zivilen Aufbau der dezentralen Parteiorgane zuständig, verzögert deren Aufbau aber, um die Macht der Armee & damit die von Verteidigungsminister Lin Biao zu sichern Aug. 1970: Mao greift Chen Boda öffentlich als falschen Marxisten an & entfernt ihn aus seiner Funktion Aug – Aug 1971: Mit der Einrichtung der Provinzkomitees wird die Partei in den Provinzen wieder aufgebaut 12. Sep. 1971: Lin Biao scheitert mit einem Attentatsplan auf Mao, während einer Reise nach Shanghai 13. Sep. 1971: Nachdem Mao die Armeeführung hinter sich bringen kann, flieht Lin Bao & sein stirbt bei Absturz des Flugzeugs in der Mongolei Lin Biao (1907 – 1971)

8 Verlauf: Zhou-Enlai-Phase (1971 – 1976) 8 Peking Tokyo Hongkong Shanghai Guangzhou Seoul Nanjing Nanchang Ya‘an Xi‘an Chongqing Taipeh Wuhan Neu-Delhi Wladiwostok Nov – Apr. 1976: Mao & die Viererbande greifen insb. Deng & Pragmatiker in der Partei verbal an & Mao versucht vergeblich eine Massenbewegung gegen pragmatische Parteifunktionäre zu initiieren 08. Jan. 1976: Zhou Enlai stirbt 07. Apr. 1976: Deng wird seiner Ämter enthoben 09. Sep. 1976: Mao Zedong stirbt 1971 – 1976: Macht- & Aufgabenverteilung in China: Zhou Enlai (& Pragmatiker) verantworten die Wirtschafts- & Außenpolitik Maos Frau Jiang Qing, Zhang Chunqiao, Yao Wenyuan & Wang Hongwen („Viererbande“ extreme Vertreter der Kulturrevolution) lenken den ideologischen & kulturellen Bereich im Sinne eines fortwährenden Klassenkampfes 1971 – 1976: Macht- & Aufgabenverteilung in China: Zhou Enlai (& Pragmatiker) verantworten die Wirtschafts- & Außenpolitik Maos Frau Jiang Qing, Zhang Chunqiao, Yao Wenyuan & Wang Hongwen („Viererbande“ extreme Vertreter der Kulturrevolution) lenken den ideologischen & kulturellen Bereich im Sinne eines fortwährenden Klassenkampfes 1972 – 1973: Viele der zuvor verunglimpften pragmatischen Funktionäre werden in ihre alten Posten wieder eingesetzt Ab 1973: Der Kampf um Einfluss der Pragmatikern um Zhou & insb. Deng mit der linken Viererbande intensiviert sich

9 Ende & Folgen der Kulturrevolution 9 Peking Tokyo Hongkong Shanghai Guangzhou Seoul Nanjing Nanchang Ya‘an Xi‘an Chongqing Taipeh Wuhan Neu-Delhi Wladiwostok Sep. 1976: Die Viererbande um Jiang Qing beansprucht die Nachfolge Maos & bereitet einen Volksaufstand vor 06. Okt. 1976: Die um Stabilität bemühte Armee besetzt zentrale politische & mediale Einrichtungen & verhaftet die Viererbande & deren wichtigste Anhänger 1977: Deng Xiaoping wird wieder in seine Ämter eingeführt Folgen der Kulturrevolution: Die Maoisten verlieren dauerhaft ihren Einfluss Die Pragmatiker & Moderaten bestimmen künftig die Entwicklung Chinas Die substanzielle Störung des Bildungs- & Kulturbetriebs schwächt die geistige Entwicklung in China Die Massenbewegungen während der Kulturrevolution verkommen zu einem oberflächlichen Schauspiel Folgen der Kulturrevolution: Die Maoisten verlieren dauerhaft ihren Einfluss Die Pragmatiker & Moderaten bestimmen künftig die Entwicklung Chinas Die substanzielle Störung des Bildungs- & Kulturbetriebs schwächt die geistige Entwicklung in China Die Massenbewegungen während der Kulturrevolution verkommen zu einem oberflächlichen Schauspiel

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