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Extraktion Technische Chemie II. 2 Gliederung 1Definition 2Grundarten der Extraktion 3Flüssig-Flüssig-Extraktion.

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1 Extraktion Technische Chemie II

2 2 Gliederung 1Definition 2Grundarten der Extraktion 3Flüssig-Flüssig-Extraktion

3 3 Gliederung 1Definition 2Grundarten der Extraktion 3Flüssig-Flüssig-Extraktion

4 4 Definition Unter Extraktion versteht man das Abtrennen einer Komponente (Extraktstoff S) aus einem Stoffgemisch (Extraktionsgut F) mit Hilfe eines speziellen selektiven Lösungsmittels (Extraktionsmittel L). Zulauf Extraktionsgut F Extraktionsmittel L Extrakt E Raffinat R Trägerstoffstoff T Extraktstoff S L + S + (T Reste ) T +(S Reste ) + (L Reste ) Extraktstoff S = Wertstoff oder Schadstoff Extraktion Phasen- trennung L + (S Reste )* + (T Reste )* *bei regenerierbarem Extraktionsmittel

5 5 Gliederung 1Definition 2Grundarten der Extraktion 3Flüssig-Flüssig-Extraktion

6 6 Grundarten der Extraktion Flüssig-Flüssig Extraktion (FFE) Feststoff-Extraktion Destraktion oder Hochdruckgasextraktion (HDE)

7 7 Trägerstoff T + Extraktstoffreste (S Reste ) + Extraktionsmittelreste (L Reste ) Flüssig-Flüssig-Extraktion (schematisch vereinfacht) Extraktionsgut F Flüssige Ausgangsmischung (Trägerstoff T + Extraktstoff S) Flüssig-Flüssig- Extraktion Raffinat R Extraktionsmittel L Aufbereitende Trennung (z. B. Rektifikation) Extraktionsmittel L + Extraktstoff S + Trägerstoffstoffreste (T Reste ) Extrakt E Extraktstoff S Phasentrennung Regeneriertes Extraktionsmittel Phasentrennung - z. B. Absetzen (Sedimentation), Zentrifugation

8 8 Regeneriertes Extraktionsmittel Feststoffextraktion (schematisch vereinfacht) Festes Extraktionsgut F Fest-Flüssig-Extraktion Raffinat R Extraktionsmittel L Aufbereitende Trennung ( z. B. Rektifikation, Eindampfen und Kristallisation) Extraktstoff S ZerkleinerungVorwärmung Extrakt E Phasentrennung Phasentrennung - z. B. Absetzen (Sedimentation), Zentrifugation, Filtration

9 9 Hochdruckgasextraktion (schematisch vereinfacht) Extraktionsgut F Raffinat R Gas (CO 2, Pro- pen, Ethylen) Aufbereitende Trennung (z. B. Entspannung, Erwärmen) Extraktstoff S Verdichtung Extrakt E Extraktionsmittel L (verflüssigt oder bzw. überkritisch) regeneriertes Extraktionsmittel L Phasen- trennung Phasentrennung - z. B. Absetzen (Sedimentation), Zentrifugation Hochdruckextraktion

10 10 Gliederung 1Definition 2Grundarten der Extraktion 3Flüssig-Flüssig-Extraktion  Einstufige Extraktion  Mehrstufige Extraktion  Übersicht über Extraktionsverfahren und -apparate  Einsatzbereiche

11 11 Flüssig-Flüssig-Extraktion vs. Rektifikation Flüssig-Flüssig-Extraktion ist gegenüber der Rektifikation vorteilhaft, wenn: die Komponenten des Gemischs thermisch empfindlich sind, bzw. bei höheren Temperaturen miteinander reagieren die Gemischkomponenten sehr hoch sieden, so dass eine Rektifikation unter stark vermindertem Druck stattfinden müsste die Gemischkomponenten eng beieinanderliegende Siedepunkte haben, bzw. Azeotrope bilden mehrere weit auseinandersiedende Stoffe gleichzeitig abgetrennt werden müssen (Aromaextraktion) geringe Konzentration des Extraktstoffs

12 12 Typen der Flüssig-Flüssig-Extraktion Physikalische Flüssig-Flüssig-Extraktion - das Extraktionsgleichgewicht wird durch den Nernst´schen Verteilungskoeffizienten beschrieben Chemische Flüssig-Flüssig-Extraktion (Reaktivextraktion) - das Extraktionsgleichgewicht wird durch die Gleichgewichtskonstante des Reaktionssystems beschrieben

13 13 Anforderungen bei der Wahl des Extraktionsmittels möglichst geringe Mischbarkeit von Abgeber (Extraktionsgut F) und Aufnehmer (Extraktionsmittel L) möglichst hohe Selektivität bezüglich des Extraktstoffs S große Kapazität für den aufzunehmenden Extraktstoff S große Dichtedifferenz zwischen L und F erleichtert die Phasentrennung hohe Grenzflächenspannungen zwischen L und F verhindert die Bildung stabiler Emulsionen, erschwert aber auch das Dispergieren der Phasen (Erzeugung großer Austauschflächen) geringe Viskosität, um die Druckverluste klein zu halten und guten Wärme- und Stoffübergang zu erzielen

14 14 niedriger Siedepunkt, chemische u. thermische Beständigkeit erleichtert die Rückgewinnung niedriger Dampfdruck bei Arbeitstemperatur hingegen verringert den Verlust aufgrund von Verdunstung schlechte Brennbarkeit erhöht die Betriebssicherheit niedriger Preis des Extraktionsmittels vermindert die Kosten für die Substitution des verlorengegangenen Extraktionsmittels geringe Korrosionswirkung des Extraktionsmittels hält die Anlagenkosten gering geringe Toxizität für Mensch und Umwelt Anforderungen bei der Wahl des Extraktionsmittels

15 15 Rückgewinnung des Extraktionsmittels Das verwendete Extraktionsmittel sollte regenerierbar sein. Die Aufbereitung der Extraktphase und die Regeneration des Extraktionsmittels L erfolgen durch: FFE:-Destillative Abtrennung des Extraktionsmittels als Kopfprodukt bei Leichtsiedern oder Sumpfprodukt bei schwer siedenden Extraktionsmitteln (Rektifikation, Eindampfen) -Reextraktion des Wertstoffs mit Hilfe einer Stripplösung durch chemische Reaktion (z.B. Neutralisation) HDE:-Druck- oder Temperaturwechsel (Entspannung, Erwärmen) -Sorptive Abtrennung des Wertstoffs (Ab- bzw. Adsorption)

16 16 Einige gebräuchliche Extraktionsmittel K p = Siedepunkt, DK = Dielektrizitätskonstante,  = Dichte,  = Dipolmoment; entnommen aus „Thermische Trennverfahren, Grundlagen,Auslegung, Apparate“, Klaus Sattler, VCH Weinheim, S. 504 ff.

17 17 FFE - Physikalische Grundlagen Raffinat R = Trägerstoff T + Reste (Extraktstoff S + Extraktionsmittel L) Extrakt E = Extraktionsmittel L + Extraktstoff S + Reste (Trägerstoffstoff T) Nernst´sches Verteilungsgesetz für verdünnte Lösungen k = Verteilungskoeffizient x w = Konzentration (molarer Anteil) von S im Raffinat [kmol/kmol] y w = Konzentration (molarer Anteil) von S im Extrakt [kmol/kmol] Bei konstantem Druck und Temperatur stehen die Extraktstoffkonzentrationen in Raffinat- und Extraktphase in einem festen Verhältnis (3-1)

18 18 Gibb´sches Dreiecksdiagramm für ternäre Gemische Die Zustände einer ternären Mischung (Trägerstoffstoff T, Extraktionsmittel L, Extraktstoff S) können in einem gleichseitigen Dreieck graphisch dargestellt werden. Die Ecken S, T, L stellen die Zustandspunkte für die reinen Komponenten dar. x S = x L = x T = 1 Die Dreieckseiten geben die Zusammensetzung der binären Gemische an. x S + x L = 1 ; x S + x T = 1 ; x L + x T = 1 Die Zustände des ternären Gemisches sind durch Punkte im Inneren des Dreiecks gegeben. x S + x L + x T = 1 Für zwei Punkte F und L ergibt sich die Lage des Mischpunkts aus dem Hebelgesetz oder M F · F = L M ·L M F L M = L F (3-2)

19 19 T L S 0 0,2 0,81 0 0,2 0,4 0,6 0, ,2 0,4 0,6 0,8 1 L F M binäre Mischung (L,S) binäre Mischung (T,L) binäre Mischung (T,S) 0,6 xLxL xTxT 0,4 x L = 0,4 x T = 0,6 xLxL xSxS xSxS xTxT x T = 0, x L = 0, x S = 1 x T = 0 x L = 1 x S = 0 x T = 1 x L = 0 x S =0 x T = 0,4 x S = 0,6 x S = 0,2 x L = 0,8 Gibb´sches Dreiecksdiagramm T: Trägerstoff L: Extraktionsmittel S: Extraktstoff x T :Stoffmengenanteil von T x S :Stoffmengenanteil von S x L :Stoffmengenanteil von L

20 20 Anforderungen bei der Extraktion - Idealfall Das aufnehmende Extraktionsmittel L wird so gewählt, dass der Extraktstoff S in ihm wesentlich besser löslich ist als im Trägerstoffstoff T. Der Trägerstoffstoff T und das Extraktionsmittel L sollen zwei Phasen bilden.

21 21 Extraktion - Dreiecksdiagramm S L T F F‘ A M Einphasengebiet Zweiphasengebiet Konode Löslichkeitskurve (Binodalkurve) RR B Mischungsgerade EE LL F: Zustandspunkt der Zulaufmischung (T + S + L) F‘: Zulaufmischung ohne L R  : Zustandspunkt des Raffinats E  : Zustandspunkt des Extrakts L  : Zustandspunkt des Extraktionsmittels L Hebelgesetz: allgemeinster Fall: F, L , R , E   alle Komponenten T, S, L sind enthalten

22 22 Extraktion - Dreiecksdiagramm Die Binodalkurve (Binode, Phasengrenzkurve, Löslichkeitskurve) trennt das Zweiphasengebiet vom Einphasengebiet. Liegt der Mischpunkt M im Inneren des Zweiphasengebietes, so existiert eine Extrakt- und eine Raffinatphase Der Mischpunkt M, der Zustandspunkt des Raffinats R  und der Zustandspunkt des Extraktes E  liegen auf einer Verbindungs- geraden (Konode) Wichtige Definitionen !!

23 23 Darstellung des Phasengleichgewichts flüssig-flüssig C: Raffinat D: Extrakt Interpolation der Konode CKD Binode CD Konode (exp. Daten) KK 1 K 2 K 3 Konjugatlinie S L T Binodalkurve (experimentelle Daten) B A M 1 M´ P´ Q´ F M 2 M 3 M4M4 Q 1 P 1 T S L K D K 1 C K 2 K 3 Erläuterung der Binodalkurve (Binode) Mischung T+L (von A+B)  M 1 Mischung (T+L)+S  M 2, M 3, M 4,...  bis M‘ (eine Phase) T. M

24 24 Grafische Möglichkeit zur Darstellung des Verteilungsgleichgewichtes bei der Extraktion S L T Y y x X y = x E1E1 K K GGK E2E2 R1R1 R2R2 K1K1 K2K2 BK GGK geschlossenes System mit Mischungslücke zwischen T und L R 1, R 2 :Raffinatphasenx, y:Stoffmengenanteil der Übergangskomponente K 1. K 2 :Konodenin der Raffinat- bzw. Extraktphase [kmol/kmol] E 1, E 2 :ExtraktphasenX, Y:Stoffmengenbeladung des Trägerstoffs bzw. des Extrak- BK:Binodalkurvetionsmittels an Übergangskomponente [kmol/kmol] K:Kritischer Punkt mit K = 1y = x:Winkelhalbierende als Übertragungshilfe GGK:Gleichgewichtskurve

25 25 Varianten der Flüssig-Flüssig-Extraktion Extraktionsgut F Phasentrennung Raffinat R Extraktionsmittel L Extrakt E einstufig Extraktionsgut F Raffinat R Extraktionsmittel L Extrakt E Kreuzstromextraktion mehrstufig Mischen

26 26 Varianten der Flüssig-Flüssig-Extraktion mehrstufig Gegenstromextraktion Extraktionsgut F Raffinat R Extraktionsmittel L Extrakt E Zwei-Solvent-Extraktion Extraktionsgut F (2 Komponenten) Extrakt 2 E2 Extraktionsmittel 1 L1 Extraktionsmittel 2 L2 Extrakt 1 E1 Raffinat R2Raffinat R1

27 27 Gliederung 1Definition 2Grundarten der Extraktion 3Flüssig-Flüssig-Extraktion  Einstufige Extraktion  Mehrstufige Extraktion  Übersicht über Extraktionsverfahren und -apparate  Einsatzbereiche

28 28 Einstufige Extraktion x i ; y i :Stoffmengenanteile der Übergangskomponente (Extraktstoff S) in F, R, bzw. L, E [kmol/kmol] X i ; Y i :Stoffmengenbeladung des Trägerstoffs (T) bzw. des Extraktionsmittels (L) an der Übergangskomponente (Extraktstoff S) [kmol/kmol] F, T, L T, L , E , R  : Mengen [kmol]  bezieht sich immer auf den Zulauf,  auf den Auslauf (Ergebnisphasen)

29 29 Trägerstoffstoffmenge in F bzw. R: Extraktionsmittelmenge in L bzw. E: Gesamtbilanzgleichung: (3-3); (3-4) (3-5); (3-6) (3-11) Einstufige Extraktion

30 30 Einstufige Extraktion Extraktstoffbilanz: (S-Bilanz) Bei Unmischbarkeit von Trägerstoffstoff T und Extraktionsmittel L können die Stoffmengenanteile x, y durch die Stoffmengenbeladungen X, Y ersetzt werden. Stoffmengenbeladungen: ; wennx i << 1; 1 - x i  1 X i  x i ; Y i  y i (3-12)

31 31 Für T, L T = const. S-Bilanz (3-13) Einstufige Extraktion

32 32 Bei erreichtem Verteilungsgleichgewicht gilt: Verteilungskoeffizient, bezogen auf die Beladung Für Y  = 0 (kein Extraktstoff S im Extraktionsmittelzulauf): oder mit:  :Extraktionsfaktor :Trägerstoffbezogenes xtraktionsmittelverhältnis (3-14) (3-15); (3-16) (3-17) Einstufige Extraktion

33 33 Gliederung 1Definition 2Grundarten der Extraktion 3Flüssig-Flüssig-Extraktion  Einstufige Extraktion  Mehrstufige Extraktion  Übersicht über Extraktionsverfahren und -apparate  Einsatzbereiche

34 34 Mehrstufige Extraktionsverfahren

35 35 Mehrstufige Extraktion: Kreuzstromextraktion Extraktionsgut F Zulaufmischung 1 in Extraktionsmittel L Raffinat R Extrakt E L i,L T, i, y ,Y  L n,L T, n, y ,Y  L 1,L T, 1, y ,Y  E 1,L T, 1, y 1,Y 1.. E n,L T, n, y n,Y n.. T,X . T,X 1. T,X i-1. T,X i. T,X n-1. T,X n. F,x . R 1,x 1. R i-1,x i-1. R n-1,x n -1. R i,x i. R n,x n. E i,L T, i, y i,Y i.. Kreuzstromextraktion: mehrstufige Extraktion, bei der das Ausgangsgemisch bzw. das Raffinat mit frischem Extraktionsmittel versetzt wird. 1,...i,...n =  n = 

36 36 Mehrstufige Extraktion: Kreuzstromextraktion Stoffmengenbeladung an Extraktstoff S in Raffinat R für die 1. Stufe Stoffmengenbeladung an Extraktstoff S in Raffinat R für die 2. Stufe Stoffmengenbeladung an Extraktstoff S in Raffinat R für die n. Stufe Idealfall: Mengenanteil des Trägerstoffes T im Extraktionsmittel L 0 (3-18) (3-19) (3-20)

37 37 Bestimmung der Zahl der theoretischen Extraktionseinheiten: Kreuzstromextraktion T Binodalkurve Mischpunkt M = Das Konstruktionsverfahren für die einstufige Extraktion wird mehrfach angewandt. Mischungsverhältnis M 1 aus L  und F nach Hebelgesetz M 1 zerfällt in eine Raffinatphase R 1 und eine Extraktphase E 1 Die Mischung von R 1 und L  ergibt M 2 usw... Anzahl der Extraktionszustände = Anzahl der Trennstufen F, L , E 1 bis E , R 3 (R  ) sind vorgegeben.

38 38 Mehrstufige Extraktion: Gegenstromextraktion.. 123n F, T, X .. R , T,X  E , L T,Y .. E , L T,Y .. L T,Y. T, X. Extraktionsgut F Extrakt E Extraktionsmittel L Raffinat R

39 39 obere Polgerade  durch F und E  (vorgegeben) untere Polgerade  durch L  und R  (vorgegeben) Die obere und untere Polgerade definieren Punkt P. R 1  liegt auf der Binodalkurve und der Konode durch E  E 1 liegt auf der Binodalkurve und der Polgeraden durch R 1 und P Wiederholung, bis die gewünschte Extraktionsleistung (R  ) erzielt wird Anzahl der Raffinatzustände = Anzahl der Trennstufen Bestimmung der Anzahl der theoretischen Extraktionseinheiten: Gegenstromextraktion S L T E 1 E Max E 4 E 3 E 2 L  P R  E  R 1 R 4 R 3 R 2 Binodalkurve Konoden (von L  + R  ) Polgerade (von F + E  ) Polgerade F F, L , E  und R  sind vorgegeben.

40 40 Mengenbilanz einer dreistufigen Gegenstromanlage 1. Stufe 2. Stufe F, T, X .. R , T,X  E , L T,Y .. L , L T,Y .. L T,Y 2. T, X 2. Extraktionsgut F Extrakt E Extraktionsmittel L Raffinat R T, X. 1 L T,Y Stufe (3-21) (3-22) (3-23)

41 41 Mengenbilanz einer dreistufigen Gegenstromanlage Einstellung des Verteilungsgleichgewichts k* = Verteilungskoeffizient Extraktionsfaktor: = Extraktionsmittelverhältnis n-Stufen F, T, X .. R , T,X  E , L T,Y .. L , L T,Y .. L T,Y 2. T, X 2. Extraktionsgut F Extrakt E Extraktionsmittel L Raffinat R T, X. 1 L T,Y 1. von Mengenbilanz (1., 2. und 3. Stufe) mit Y  = 0 (3-24) (3-25)

42 42 Gegenstromextraktion: Bestimmung der Anzahl der theoretischen Extraktionseinheiten nach HTU und NTU-Konzept Extrakt Anzahl der Trennstufen Z: Raffinat Molmengenstrom des Extraktionsmittels bzw. Trägers [kmol/h] HTU: height of transfer units (Höhe der Übergangseinheiten) NTU: number of transfer units (Anzahl der Übergangseinheiten) k E, k R : Stoffdurchgangskoeffizienten bezogen auf Extrakt bzw. Raffinat [kmol/m²h] a e : volumenbezogene effektive Stoffaustauschfläche [m²/m³] A Q : Querschnittfläche der Extraktionskolonne [m²] X*, Y*: Phasengleichgewichtsbeladung bei theoretischen Trennstufen [kmol/kmol] (3-26) (3-27)

43 43 Gegenstromextraktion: Bestimmung der Anzahl der theoretischen Extraktionseinheiten - Trennstufenzug -  analog zum McTiebe-Thiele-Verfahren GGK:Gleichgewichtskurve BG:Bilanzgerade Y:Beladung des Lösungsmittels an Extraktstoff S X:Beladung des Trägers an Extraktstoff S

44 44 Gliederung 1Definition 2Grundarten der Extraktion 3Flüssig-Flüssig-Extraktion  Einstufige Extraktion  Mehrstufige Extraktion  Übersicht über Extraktionsverfahren und -apparate  Einsatzbereiche

45 45 Übersicht über Extraktionsverfahren und -apparate Extraktion Gas-Flüssig Flüssig-FlüssigFest-Flüssig einstufig mehrstufig GleichstromGegenstrom Mischer Abscheider MSB Separatoren Zentrifugal- extraktoren Kolonnen ohne Energiezufuhr mit Energiezufuhr Einzelapparate in Serie Kastenbauweise Turmbauweise Kammer-S. Teller-S. Podbielnak Quadronic Sprüh-Kolonne Füllkörper-K. Siebboden-K. Füllkörper-K. Siebboden-K. Karr-K. Rührer Pulsation Scheibel Kühne RDC ARD u.a.m.

46 46 Einteilung von Extraktionskolonnen statische Kolonnen (Füllkörperkolonne, Siebbodenkolonne, Packungskolonne) pulsierte Kolonnen (Füllkörperkolonne, Siebbodenkolonne, Karr-Kolonne) gerührte Kolonnen (Rotating Disc Contactor (RDC), Asymmetric Rotating Disc Contactor (ARD) QVF-Rührzellenextraktor, Kühni-Extraktor, etc.) Turm-Mixer-Settler

47 47 Vermischung und Verteilung der dispersen in der kontinuierlichen Phase wird erreicht durch: Klassifizierung von Extrationsapparaten (mit Phasengegenstrom) SchwerkraftPulsation mechanische Rührsysteme Zentrifugal- kraft Extraktions- apparat mit: dauerndem Phasenkontakt stufenweisem Kontakt (Koaleszenz-/ Redispersionszyklen) Sprühkolonne Füllkörper- kolonne pulsierte Füllkörper- kolonne Rotating Disc Contactor, Oldshue-Rushton- Kolonne,Graesser- Contactor, Kühni- Kolonne Boden- kolonne pulsierte Siebboden-Kolonne Extraktionstürme mit bestimmten Zyklen,pulsierte Mixer-Settler- Kaskade Podbielniak- Extraktor, Lurgi-Westfalia- Extraktor, De Laval- Extraktor Scheibel-Kolonne, ARD-Extraktor, Leisibach-Kolonne, Mixer-Settler- Kaskade Phasengegenstrom durch: Schwerkraft Zentrifugalkraft

48 48 Extrationsapparate (FFE) Mischer / Abscheider a) Mischer / Abscheiderb) Mischer / Tellerseparator

49 49 Mischer / Abscheider (Mixer-Settler) a) einfacher Mischer / Abscheiderb) Kastenbauweise LP - Leichtphase SP - Schwerphase

50 50 Mischer-Abscheider-Batterien Lurgi-Turm-Extraktor Extraktions- mittel (L)

51 51 Extraktionskolonnen - Prinzip schwere Phase oben zugeben leichte Phase unten zugeben Dispersion Dispersionsbildung durch: Siebböden, Füllkörper Einsprühen einer Phase (Sprühkolonne)

52 52 Extraktionskolonnen im Überblick Einfache Gegenstromextraktionskolonne ohne Energieeintrag a) Sprühkolonne, LP dispergiert b) Siebbodenkolonne, LP dispergiert c) Füllkörperkolonne, SP dispergiert Darstellung nach Unterlagen der Fa. Sulzer, Winterthur LP = leichte PhaseLIC = Niveaukontrolle FK = FüllkörperSP = schwere Phase PT = PhasentrennflächeSB = Siebböden

53 53 Packungskolonne mit Sulzer-Mischerpackung Darstellung nach Unterlagen der Fa. Sulzer, Winterthur LP = leichte Phase FK = Füllkörper PT = Phasentrennfläche LIC = Niveaukontrolle SP = schwere Phase SB = Siebböden LP SP LP SP LIC

54 54 Füllkörperkolonne mit Energiezufuhr Extraktionsmittel

55 55 Gliederung 1Definition 2Grundarten der Extraktion 3Flüssig-Flüssig-Extraktion  Einstufige Extraktion  Mehrstufige Extraktion  Übersicht über Extraktionsverfahren und -apparate  Einsatzbereiche

56 56 Einsatzbereiche der Extraktion Petrochemie Abtrennen von: Phenol, Aromaten, Mercaptanen, Caprolactam etc. aus Kohlenwasserstoffgemischen (Extraktionsmittel z.B. Di-, Triethylglykol) Abwasserreinigung Essigsäure-, Salpetersäurerückgewinnung aus Abwässern (Extraktionsmittel Essigsäurerückgewinnung: Ethylacetat, Methylisobutylketon) Lebensmittel-, Kosmetikindustrie Duft- und Aromastoffgewinnung (z. B. Ester, Aldehyde, Ketone, Lactone) (Extraktionsmittel: leichtflüchtige KW, Dichlormethan, Ether..) z. B.

57 57 Literatur Gliederung

58 58  Vauck W. R. A.; Müller H. A.: Grundoperationen der chemischen Verfahrenstechnik. 11. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim  Schlünder E.-U.; Thurner F.: Destillation, Absorption, Extraktion, Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden, 1995  Sattler K.: Thermische Trennverfahren, 3. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim 2001  Gmehling, J.; Brehm, A.; Baerns, M.; Falbe, J.; Fetting, F.: Lehrbuch der Technischen Chemie, Bd.2, Grundoperationen, Wiley-VCH, Weinheim 1996 Literatur


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