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StudiVZ | MySpace Produktanalyse  Social Networking Sites (SNS) PS: Kommunikation im Web 2.0 LV-Leitung: Mag. Dr. Christine Wijnen Sabine Bachler, Sandro.

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1 StudiVZ | MySpace Produktanalyse  Social Networking Sites (SNS) PS: Kommunikation im Web 2.0 LV-Leitung: Mag. Dr. Christine Wijnen Sabine Bachler, Sandro Caravita, Melanie Deisl, Jacob Johanssen

2 Überblick Forschungsfragen Identität Impression Management MySpace | StudiVZ – hard facts Analyseleitfaden Tools zur Selbstpräsentation auf MySpace & StudiVZ MySpace | Beispiel 1 StudiVZ | Beispiel 2 Fazit Diskussionsanregung

3 Forschungsfragen Was sind die Kennzeichen der Social Networking Seiten „MySpace“ & „StudiVZ“ und wie wirken sie sich auf das Identitätsmanagement aus? Tragen die Unterschiede von MySpace und StudiVZ zu einer spezifischen Identitätskonstruktion und –performanz bei? Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Aspekt der kreativen Gestaltungsmöglichkeit des Profils, welcher bei MySpace besser ausgelebt werden kann als bei StudiVZ? Unterscheidet sich tendenziell die Selbstdarstellung auf MySpace von der zu StudiVZ?

4 Identität –Balancierende Identität Ständiges Abgleichen zwischen Selbst & Fremdbild zur Teilnahme an Interaktionsprozessen. –Kollektive Identität Generationsübergreifende, geschichtliche Existenz einer Gesellschaft, dessen Kern Normsysteme schafft. –Online Identität Sorgfältig ausgewählte Aspekte der realen Identität, nie die geamte.

5 Impression Management Erving Goffman (2002: 196): Jedes Individuum ist darauf bedacht, den Eindruck, den es bei anderen erweckt zu kontrollieren. Identität wird ständig weiterentwickelt und passt sich an Umstände an. Soziologie: Identität = Selbst-Simplifikation Metzner-Snigeth (2006: 64) weist auf das besondere Gestaltungspotential von virtuellen Identitäten hin und veranlasst zur These: NutzerInnen von SNS konstruieren über verschiedene Elemente, zum Zwecke der Bestätigung, Anerkennung und Popularität von aktuellen und neuen Kontakten, eine (geschönte) Identität.

6 MySpace | Fakten 2003 gegründet Profil mittels HTML-Code modifizierbar Vielseitige Funktionen (Videos und Musik einbinden, Rangliste von Freunden, Blog, Bulletins …) Eigener Videohostingservice MySpaceTV (ähnlich YouTube) MySpace IM Sehr umfangreiches Kategoriensystem bei Profilen Applikationen anderer Seiten in Profile integrierbar Tiefe Verwurzelung ins US-Gesellschaft (z.B. hat Obama offizielles MySpace-Profil)

7 StudiVZ | Fakten Gegr. im Oktober 2005 von 3 Studierenden aus Berlin Richtet sich an Studierende in D  Expansion nach A, PL, I, F, E (fast) 1:1 Kopie von Facebook Oktober 2006 „schnellstes wachsende Community Portal in D. Seit 2007 in Besitz des Holtzbrinck Verlags Jänner 2007: über angemeldete UserInnen Subformen: schülerVZ | meinVZ Finanziert sich ausschließlich aus Werbung Viral Marketing: UserInnen werden per in die Community eingeladen. Benutzerfreundlicher als MySpace Weniger umfangreich

8 Analyseleitfaden Nutzung –Selbstpräsentation –Wie? –Gruppen –Fotos –Besondere Applikationen –Identität (pers. Informationen)

9 Analyseleitfaden Formaler Aufbau –Design/Optik –Funktionalität –Benutzerfreundlichkeit Inhalt –Qualität/Standards –Gewichtung der Inhalte –Zielgruppe Kommunikationsmöglichkeiten –Gleichzeitigkeit der Kommunikation –Private / öffentliche Nachrichten –Kommunikationsangebote Feedback –Kommentare –Bewertungen Vernetzungsmöglichkeiten –intern –extern

10 Tools | Selbstpräsentation Wie kann man sich präsentieren? -Profilfoto -Fotoalbum -Stimmung & Status -Bulletins -Videos -Musik -Freunde -Gruppen -Gestaltung -Blog -Allgemeine & Persönliche Infos

11 Tools | Profilfoto & Fotoalbum Profilfoto Sportbilder Fotos mit Freunden Logos von Marken Fotoalbum Profilfoto Meist Portraits Fotoalbum

12 Tools | Stimmung/Status & Bulletin Stimmung/Status Bulletin -gibt es nur auf MySpace -Zum Senden von Infos an Freunde Stimmung/Status

13 Tools | Video & Musik Video (nur auf MySpace) -man kann Videos auf seine Profilseite laden Musik (nur auf MySpace) -man kann Songs zum eigenen Profil hinzufügen Rubrik: Musik -hier können sich Bands, SängerInnen, KünstlerInnen etc. präsentieren

14 Tools | Freunde - Gruppen – Gestaltung – Blog Freunde -Man kann Freunde sortieren Gruppen -eher unbedeutend Gestaltung -Jedes Profil kann individuell gestaltet werden. Blog (nur auf MySpace) Freunde -Werden willkürlich angezeigt Gruppen -Dienen der Selbstpräsentation Gestaltung -Auf den ersten Blick sehen alle Profile gleich aus.

15 Tools | allgem. & persönliche Infos Alter, Geschlecht, Ort Allgemein, Musik, Filme, Fernsehen, Bücher, Helden Über mich Wen ich gerne kennen lernen würde Details: –Status, Sternzeichen, Beruf,Schule, Figur, Größe, Raucher, Trinker, Religion, Ausbildung, Einkommen, etc. Allgemeines: Name, Hochschule, Studienrichtung Früher: Heimatort, Letzte Schule Kontakt: , ICQ, Skye, etc. Persönliches: -Beziehungsstatus, Interessen, Musikgeschmack, Lieblingsbücher, Lieblingsfilme Arbeit: -Art des Jobs, Firma, bisherige Karriere

16 Studie | Liu MySpace Profile untersucht Rubriken: –Bücher, Musik, Filme, Fernsehen, Helden und allgemeine Interessen 4 Typen von Nutzern Prestige, Differenzierung, Authentizität oder eine theatralische Persönlichkeit.

17 MySpace | Beispiel Was sind Eure Gedanken zu dem Profil?

18 MySpace | Beispiel Visuelle Selbstpräsentation „Custom“-Design | vermittelt Stilempfinden SW-Foto im Farbschema unterstreicht „Coolness-Faktor“ Die Pose: „Rock-Chick“ Bild wurde selbst aufgenommen Der Blick an der Kamera vorbei, demonstriert Stärke und Unabhängigkeit. große Sonnenbrille | Star-Faktor | geheimnis- volle Atmosphäre.

19 MySpace | Beispiel Inhaltlich Selbstpräsentation Das Pseudonym „Natii says relax“ vermittelt Lockerheit und Internationalität. „Hate me. Love me. I just wanna be me“  Stärke und Individualität. Zwei auffällige Elemente –das rosa Schwein –Teddybär = externe Applikation (Musikplayer) mit semiotischer &, funktionaler Botschaft. Beide Elemente wirken feminin.

20 MySpace | Beispiel Inhaltlich Selbstpräsentation Blogeintrag „My life: The Soundtrack” Auflistung aller, wichtigen Musikstücke Der Hintergrund rechts ist auf das Profil abgestimmt. der rechten Seite  Stilempfinden „Go the way your heart desires“ Selbstbewusstsein und geheimnisvoll Liste der Bandnamen zeigt wieder, dass Musik ein bedeutender Faktor ist.

21 MySpace | Beispiel Visuelle Komponenten Cartoon-Figuren unterstreichen das mädchenhafte. Logo von Manchester United –Kontrast –Konnotation auf stereotype Männlichkeit. Inhaltliche Komponenten Schreibstil, –Slang und Umgangssprache –Ungezwungenheit. –Dinge, die sie mag bzw. nicht mag, –bestärkt die Individualität.

22 MySpace | Beispiel Visuelle Komponenten Collage männlicher Prominenter „Dr. House“-Banner –Kontrast zur kindlichen Seite des Profils –Collage vermittelt Kreativität Heroes: Fanbeziehungen Inhaltliche Komponenten Details: kurze Informationen über sich selbst. –Das hohe Einkommen zeigt spielerischen Umgang mit der eigenen Identität. –macht deutlich, dass Darstellung der Online-Identität oft nicht der Wahrheit entspricht.

23 MySpace | Beispiel Visuelle Komponenten Fotogalerie: hauptsächlich Bilder in denen sie sich selbst in Szene setzt. –Fotos unterstreichen ihr Image als „Rockgirlie“, was besonders in Bild zwei und sechs erkennbar ist.

24 StudiVZ | Beispiel Foto für das Profil angepasst. –spricht für eine Selbstpräsentation, Möglichkeiten der allgemeinen Informationspreisgabe (also Hochschule, Beziehungsstatus, etc.) werden genutzt. Die Kategorie „Interessen“ –mit „vielseitig“ ausgefüllt, keine Selbstpräsentation zu erkennen Musikgeschmack: –„von einem Bein aufs andere hüpfend, die Ellenbogen manchmal leicht zur Seite stoßend, in vergangenen Jahrzehnten schwelgend, ganz klassisch betrachtet: vieles!“ –Userin will nicht alles von sich preisgeben, es soll der Eindruck entstehen, dass sie humorvoll und kreativ ist. „Lieblingsbücher“ und „Lieblingsfilme“ –Angaben machen neugierig  Profil beinhaltet nicht volle Informationen, sondern ist quasi nur eine Vorschau auf die Identität.

25 StudiVZ | Beispiel Gruppen I Spaßgruppen "Not my daughter, you bitch!" - Mrs Weasley ist meine Heldin! * ̡ l ̡ * ̡̡ ̴̡ ı ̴̴̡ ̡̡͡ | ̲̲̲͡͡͡ ̲ ▫ ̲͡ ̲̲̲͡͡ π ̲̲͡͡ ̲̲͡ ▫ ̲̲͡͡ ̲ | ̡̡̡ ̡ ̴̡ ı ̴...ok, tief durchatmen.. Ich bin ein Gänseblümchen... Es regnet...!Geh schneller, ich krieg Locken!!! Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Ich hatte Angst vor den Phantasialand-Maskottchen! Ich leb in meiner eigenen Welt. Das ist OK, man kennt mich dort. Ich stelle mich tot, wenn es an der Tür klingelt Rettet das Innere Kind! Sei nett zu mir,eines Tages könnte ich dein Therapeut sein... Wenn man mir früh genug bescheid sagt, bin ich auch spontan Wer bin ich ? Und wenn ja: Wie viele ?!?

26 StudiVZ | Beispiel Gruppen II Lebensweltliche Alltags-Gruppen * ̡ l ̡ * ̡̡ ̴̡ ı ̴̴̡ ̡ Nini & Sunny down under * ̡ l ̡ * ̡̡ ̴̡ ı ̴̴̡ ̡̡͡ Akademische Sprachtherapeuten Grundschule Franzstr. In Hagen-Eilpe interrail - mit einem Ticket & auf zwei Schienen durch Europa!! Irland-Liebhaber Punkrock, Ska, Rock'n'Roll - Konzerte & Co. Rehabilitationspädagogik in Dortmund Spieletreff Logopädie Sprachheilpädagogik Studivz Kochbuch Uni sistahood -homies Gruppen III Ernste-Gruppen Couchsurfing

27 StudiVZ | Beispiel Typologisierung der Gruppen zeigt: –dass die Profilinhaberin fast nur in Spaß- und lebensweltlichen Alltagsgruppen Mitglied ist. –Die Mitgliedschaft in diesen Gruppen erweckt den Eindruck, dass es sich um eine humorvolle Person handelt. –Die lebensweltlichen Alltagsgruppen sind wichtig für: Hobbies, Sehnsüchte, Heimat soziale Integration & berufsrelevante Gruppen –Die ernsten Gruppen haben keinen Platz in ihrem Profil

28 StudiVZ | Beispiel Fotoalben Die 5 Fotoalben bestehen ausschließlich aus lebensweltlichen Alltagsbildern, welche die Userin im Kreis von Freunden, oder im Urlaub zeigen.

29 FAZIT Selbstdarstellung erfolgt aggressiver und direkter. –Profil dient dem Image-Aufbau z.B. durch Musikgeschmack, Grafiken und Fotos. Die Nutzerin ist in keinen Gruppen Mitglied. durch „Customising“-Optionen wirkt das Profil wenig seriös Selbstdarstellung erfolgt subtiler –z.B. durch den kreativen Umgang mit den vorgegeben Kategorien Gruppen sind wichtig für die Selbstpräsentation, sind auch im Profil visuell prominenter dargestellt. –Impressionmanagement Profil erscheint seriöser Beide SNS bieten die Möglichkeit bes. Aspekte zu betonen/wegfallen zu lassen.(Impression Management) Durch vorgefertigte Raster lässt sich gefühlte/gelebte Identität in virtuelle übertragen. Beide sind Bühnen auf denen die AkteurInnen auch Regisseur der eigenen Identität sind.  Meta-Ebene

30 Quellen Borgstedt, Marek (2007): Wissensmanagement und Web 2.0 – Potentiale, Hindernisse, Beispiele. München. Grin Verlag. Goffman, Erving (2002): Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag. München: Piper. Kolko, J. (1999): The Death of Cities? The Death of Distance? Evidence from the Geography of Commercial Internet. (leider nicht mehr Online) Zit. n. Misoch, Sabina (2006): Online-Kommunikation. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft mbH. 37. Maresch, Rudolf (2007): „Das zweite ist das erste.“ Online im Internet unter ( ) Metzner-Szigeht, Andreas (2006): Cyber-Identitäten und virtuelle Gemeinschaften.Sozial- psychologische Überlegungen. In: Nicanor, Ursula/Metzner-Szigeth, Andreas (Hg.): Netzbasierte Kommunikation, Identität und Gemeinschaft. Berlin: Trafo, S

31 ENDE DANKE FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT!

32 Zur Diskussion Inwieweit glaubt ihr, dass die präsentierten Identitäten in SNS der Wahrheit entsprechen? Kann Identität überhaupt wahrheitsgemäß und umfassend im Internet dargestellt werden?


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