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Weiterbildung interdisziplinäre Notfallmedizin für Assistenzärzte vom 16.-19. April 2016 Ascitespunktion Anke Bechler OÄ Medizin LUKS Sursee.

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Präsentation zum Thema: "Weiterbildung interdisziplinäre Notfallmedizin für Assistenzärzte vom 16.-19. April 2016 Ascitespunktion Anke Bechler OÄ Medizin LUKS Sursee."—  Präsentation transkript:

1 Weiterbildung interdisziplinäre Notfallmedizin für Assistenzärzte vom April 2016 Ascitespunktion Anke Bechler OÄ Medizin LUKS Sursee

2 Ascites – «Bauchwassersucht» = Pathologische Akkumulation von Flüssigkeit im Peritonealraum Leberzirrhose (80-85%, Alkohol, Hepatitis, NASH, PBC) Malignom (10%, Pankreas, HCC, Ovarial, Periteoneal-Ca) Herzinsuffizienz (<5%) Andere (Tbc, pankreatogen, nephrogen, fulminante Leberinsuffizienz) 2

3 Indikationsstellung ! Jeder Ascites soll aus diagnostischen Gründen punktiert werden ! Einzige KI : klinisch eindeutige DIC Klärung Ätiologie portalvenös, cardial, maligne Symptomkontrolle bei «Spannungs-» Ascites Dyspnoe, Völlegefühl, Stauung (Beinödeme), Abdominalschmerzen Fokussuche (Spontan bakterielle) Peritonitis 3

4 Diagnostik Erste Hinweise über Anamnese/ Klinik: ausladendes Abdomen Caput medusae, «undullierende Welle» Dyspnoe, Beinödeme, Singultus, Völle Mittel der Wahl: Abdomensonographie 4

5 Vorbereitung Patientenaufklärung - Einverständniserklärung Klärung «genügender» Gerinnung (Tc >50, INR <2) Material vorbereiten incl. Probebehälter «Trockenübung im Kopf, was brauche ich eigentlich alles» Patienten positionieren Geeignete Punktionsstelle Markieren orientierende Messung Positionswinkel Schallkopf = Punktionswinkel 5

6 Vorbereitung 6

7 Durchführung Desinfektion Steriles Abdecken Lokalanästhesie Hautquaddel, in die Tiefe Aspiration/Depot – bis Aspirat Schallwinkel = Punktionswinkel erste Hinweise : bin ich richtig, wie tief, Farbe/Qualität 7

8 Durchführung - Video 8

9 Durchführung Punktion Stichkanal/Winkel/Tiefe beachten Wenns mal nicht läuft: Position ändern, alternative Nadel, sanfter Druck Probenentnahme Entlastung > 5l Volumenersatz mit Humanalbumin ca. 8-10g/l Steriler Pflasterverband 9

10 Untersuchung Material Makroskopisch Eher geringe Aussagekraft – Hämorrhagie eher bei malignem Ascites Allg. Chemie Gesamtprotein, Albumin, pH, Lactat, Lipase, LDH, Glucose, spez. Gewicht, Cholesterin Tumormarker (meist höher konzentriert als im Serum) Mikrobiologie (Keimnachweis, Tbc, Pilzkultur) Zytologie (Tumorzellen) Serum-Ascites-Albumingradient (SAAG) > 1,1g/l = Albumin Ascites < Serum = Transudat ( portal hypertensiv, cardial) Serum = Exsudat (Peritonitis/SBP, Pankreatitis, Malignom) 10

11 Komplikationen Leckage (v.a. Refraktärascites) Blutung Infektion Organverletzung ( epigastrische Gefässe, Darm, Harnblase) Hepatorenales Syndrom durch grosses Flüssigkeitsdefizit Kreislaufdepletion 11

12 Tipps… Sonographisch Punktionsstelle ausmachen + Punktionstiefe abschätzen Vor Punktion Blase entleeren lassen Z - Punktionstechnik verringert Leckagerisiko Drainage mit mehrfachen Auslass statt Venflon …. verhindert Ansaugen von Darm Lagerungsänderung zum besseren Abfluss 12

13 Gibt es noch Fragen… 13


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