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„Fernbedienung für arbeitsbezogene Gedanken – Prädiktoren von Psychological Detachment in Mittagspausen“ 1 Vortrag im Kolloquium der ABO-Psychologie am.

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1 „Fernbedienung für arbeitsbezogene Gedanken – Prädiktoren von Psychological Detachment in Mittagspausen“ 1 Vortrag im Kolloquium der ABO-Psychologie am von Anna-Lena Wissel Ideen für die Masterarbeit:

2 Gliederung 1.Psychological Detachment 2.Die Mittagspause 3.Mögliche Ressourcen Pausenaktivitäten, Autonomie, Abgrenzung & Zielsetzung 4.Zusammenhang mit Leistung 5.Messinstrumente 6.Studiendesign 7.Zeitplan 2

3 Psychological Detachment = “the individual’s sense of being away from the work situation” (Etzion, Eden & Lapidot, 1998). Kognitiv-emotionaler Zustand des Loslösens und Abschaltens von der Arbeit während arbeitsfreien Zeiten (Fritz et al., 2010). 3

4 Positive Folgen von Psychological Detachment Erholung Negativer Zusammenhang mit  Arbeitserschöpfung (Burn-out Symptom)  depressiver Symptomatik  Erholungsbedürfnis  Schlafproblemen  emotionaler Erschöpfung Positiver Zusammenhang mit Lebenszufriedenheit 4 (Vgl. Sonnentag & Fritz, 2015).

5 Die Mittagspause = Zeitabschnitt, in dem offiziell keine arbeitsrelevanten Aufgaben erforderlich sind oder erwartet werden (Trougakos, 2008). (§4 ArbZG):  30 Minuten ab 6h Arbeit  45 Minuten ab 9h Arbeit Befunde zu Detachment nur für längere Zeitabschnitte Erholung entfaltet sich während des Tages (Sonnentag & Fritz, 2007). Längste Pause  Vermutlich größte Bedeutung für Erholung während Arbeitstag  Einflussmöglichkeiten für Arbeitnehmer & Arbeitgeber 5

6 Theoretischer Rahmen: Job Demands- Resources Modell 6 (Demerouti et al., 2001; Kinnunen et al., 2011). JD-R-Recovery Modell: Anforderungen verhindern Erholung > Health-impairment process Psychological Detachment als Mediator ArbeitsanforderungenRessourcen

7 Pausendauer Kurzpausen (vgl. Gündel, Glaser & Angerer, 2014):  Erholungswert zu Pausenbeginn am höchsten  Ermüdung steigt während Arbeitstag exponentiell  Viele kurze Pausen besser als wenige lange  Gemischte Befunde für zusätzliche Kurzpausen & Kürzestpausen Kein Unterschied von 15 vs. 60 minütiger Pause auf Leistung von Autofahrern (Lisper & Eriksson, 1980). Optimale Pausenlänge abhängig von Aufgabenkontext (Tucker, 2003).  Pauseninhalt entscheidend 7

8 Aktivitäten in der freien Zeit Kategorisierung nach Sonnentag (2001): Arbeits- & aufgabenbezogene Aktivitäten Freizeitaktivitäten: -Körperliche Aktivitäten -Soziale Aktivitäten -Wenig anstrengende Aktivitäten Haushaltsaktivitäten & Kinderversorgung Ergänzung für Mittagspause:  Nahrungsaufnahme 8 HX: Der Anteil an arbeitsbezogenen Aktivitäten in der Mittagspause steht in negativer Verbindung mit Detachment.

9 Bewegung Konsistente Befunde zu positiver Verbindung mit Erholung (Sonnentag, 2001; Sonnentag & Natter, 2004; Sonnentag & Zijlstra, 2006). Beanspruchung anderer Kapazitäten als bei Arbeit (Sonnentag & Zijlstra, 2006). Positive Aktivierung > Aufbau von Ressourcen (Volman et al., 2013). Sportliche Aktivitäten in der Freizeit erleichtern Detachment (Feuerhahn et al., 2014). „Distraction Hypothesis“ 9 HX: Bewegung in der Mittagspause steht in positiver Verbindung mit Detachment. Sport, Walken, Fitness, Dehnen, Joggen, Tischtennisspielen,…

10 Soziale Aktivitäten Generell/ im Feierabend: Möglichkeit für soziale Unterstützung Erhöhter positiver Affekt, Detachment & Erholung (z.B. Fritz et al., 2010; Sonnentag, 2001).  Negative Verbindung mit Erholung (Sonnentag & Natter, 2004). Arbeitspausen: Pausen mit Kollegen positiv für Gruppenzusammenhalt & Leistung (Kniffin et al., 2015; Waber et al., 2010).  Höhere Ermüdung im Feierabend, außer bei hoher Pausenautonomie (Trougakos et al., 2014).  Arbeitsbezogene Interaktionspartner 10 HX: Soziale Aktivitäten in der Mittagspause stehen in negativer Verbindung mit Detachment. Soziale Kontakte, Gespräche, gemeinsam Essen…

11 Wenig anstrengende Aktivitäten Passive Aktivitäten = wenig Anforderungen  Kein Effekt auf Erholung (Sonnentag & Natter, 2004; Sonnentag & Zijlstra, 2006).  Beschäftigung wichtig fürs Abschalten 11 Dösen, Musik hören, Fernsehen, Nichts tun, im Park sitzen…

12  (Aktive) Entspannung (Sonnentag & Fritz, 2007). 12 Meditation, Yoga, Spaziergang in der Natur, PMR,… Stressreduzierende Effekte von Natur (Hartig et al., 2003) & PMR (Krajewski et al., 2010). Hohe Korrelation von Entspannung & Detachment (Sonnentag & Fritz, 2007). HX: Aktive Entspannung steht in positiver Verbindung mit Detachment.

13 Determinanten von Psychological Detachment 13 Person: Situation: Anforderungen:Ressourcen: Zeitdruck Überstunden Rollen –Ambiguität Hohe Verantwortung Hohe Arbeitsbelastung Familie Autonomie Räumliche und virtuelle Abgrenzung Pläne zur Zielerreichung Emotionale Stabilität Selbstwirksamkeit Wahrgenommene Kontrolle Trennungspräferenz für Work /Home -Bereiche

14 Autonomie & Detachment Autonomie = Entscheidungsfreiheit über eigene Aktivitäten (Siltaloppi et al., 2009). Volman et al. (2013): Freiwilligkeit als Moderator von nicht-arbeitsbezogenen Aktivitäten & Detachment Trougakos et al. (2014): Autonomie als Moderator von Pausenaktivitäten & Schläfrigkeit im Feierabend  Autonomie > Wahl präferierter Aktivitäten > größere Involviertheit > höheres Detachment 14 HX: Autonomie steht in positiver Verbindung mit Detachment in Mittagspausen.

15 Abgrenzung & Detachment Räumliche Abgrenzung  Negativer Zusammenhang von Home Office & Detachment im Feierabend (Sonnentag et al., 2010).  Pause außerhalb der Firma > außerhalb des Büros > am Arbeitsplatz Virtuelle Abgrenzung  Technologiebasierte Grenzüberschreitungen in die Freizeitdomäne mindern Detachment (Barber & Jenkins, 2014).  Abgrenzungsstrategien in der Mittagspause 15 HX: Abgrenzung steht in positivem Zusammenhang mit Detachment in Mittagspausen.

16 Ziele & Detachment Detachment – Mangel teilw. überlappend mit Konzept rumination (Grübeln)  Ruminative Gedanken durch Unterbrechung der Zielverfolgung (vgl. Sonnentag & Fritz, 2015). Smit (2015):  Abschalten von unerreichten Zielen schwieriger  Spezifische Pläne zur Zielerreichung erleichtern Detachment 16 HX: Erreichte Ziele und konkrete Zielerreichungspläne vor der Pause stehen in positiver Verbindung mit Detachment in der Mittagspause.

17 Psychological Detachment & Leistung 17 Arbeitsleistung Psychological Detachment niedrigmittelhoch (Fritz et al., 2010). HX: Detachment in der Mittagspause steht in kurvilinearem Zusammenhang mit Leistung.

18 Psychological Detachment Ressourcen Erholung Leistung Überblick 18 Pausenaktivitäten Autonomie Abgrenzung Zielerreichungspläne

19 Messinstrumente Was?Wie? Demographische DatenDemographie Fragebogen für Arbeitnehmer Psychological DetachmentRecovery Experience Questionnaire (Sonnentag & Fritz, 2007). PausenaktivitätenItems zur Intensität versch. Aktivitäten (Trougakos et al., 2014). AutonomieRecovery Experience Questionnaire (Sonnentag & Fritz, 2007). AbgrenzungKategoriale Abfrage & mod. Items von Barber & Jenkins (2014). Zielerreichungspläne2 selbsterstellte Fragen ErholungSkala von Sonnentag (2003). Selbsteingeschätzte LeistungSkala von Williams & Anderson (1991). 19

20 Tagebuchstudie Tag 1 - Messzeitpunkte: Vor Pause:  Demographische Daten  Zielerreichungspläne  (CSE) Direkt nach Pause:  Detachment  Pausenaktivitäten  Autonomie  Abgrenzung  Erholung Feierabend:  Selbsteingeschätzte Tagesleistung (für Nachmittag)  Kurzfristige Effekte 20 Erweiterung auf 3-5 Tage? Vor Pause:  Demographische Daten  Zielerreichungspläne  (CSE) Direkt nach Pause:  Detachment  Pausenaktivitäten  Autonomie  Abgrenzung  Erholung Feierabend:  Tagesleistung  Letzter Tag: Wochenleistung

21 Zeitplan 21

22 Vielen Dank! 22

23 Literaturverzeichnis Barber, L. K., & Jenkins, J. S. (2014). Creating technological boundaries to protect bedtime: Examining work–home boundary management, psychological detachment and sleep. Stress and Health, 30(3), Demerouti, E., Bakker, A. B., Nachreiner, F., & Schaufeli, W. B. (2001). The job demands-resources model of burnout. Journal of Applied psychology, 86(3), 499. Etzion, D., Eden, D., & Lapidot, Y. (1998). Relief from job stressors and burnout: reserve service as a respite. Journal of Applied Psychology, 83(4), 577. Feuerhahn, N., Sonnentag, S., & Woll, A. (2014). Exercise after work, psychological mediators, and affect: A day-level study. European Journal of Work and Organizational Psychology, 23(1), Fritz, C., Yankelevich, M., Zarubin, A., & Barger, P. (2010). Happy, healthy, and productive: the role of detachment from work during nonwork time. Journal of Applied Psychology, 95(5), 977. Gündel, H., Glaser, J., & Angerer, P. (2014). Wie viel Freizeit braucht der Mensch?–Arbeitspausen, Erholung und Urlaub. In Arbeiten und gesund bleiben (pp ). Springer Berlin Heidelberg. Hahn, V. C., & Dormann, C. (2013). The role of partners and children for employees' psychological detachment from work and well-being. Journal of Applied Psychology, 98(1), 26. Hartig, T., Evans, G. W., Jamner, L. D., Davis, D. S., & Gärling, T. (2003). Tracking restoration in natural and urban field settings. Journal of environmental psychology, 23(2),

24 Literaturverzeichnis Kinnunen, U., Feldt, T., Siltaloppi, M., & Sonnentag, S. (2011). Job demands–resources model in the context of recovery: Testing recovery experiences as mediators. European Journal of Work and Organizational Psychology, 20(6), Lisper, H. O., & Eriksson, B. (1980). Effects of the length of a rest break and food intake on subsidiary reaction-time performance in an 8-hour driving task. Journal of Applied Psychology, 65(1), 117. Kniffin, K. M., Wansink, B., Devine, C. M., & Sobal, J. (2015). Eating Together at the Firehouse: How workplace commensality relates to the performance of firefighters. Human Performance, 28(4), Krajewski, J., Wieland, R., & Sauerland, M. (2010). Regulating strain states by using the recovery potential of lunch breaks. Journal of Occupational Health Psychology, 15(2), 131. Lisper, H. O., & Eriksson, B. (1980). Effects of the length of a rest break and food intake on subsidiary reaction-time performance in an 8-hour driving task. Journal of Applied Psychology, 65(1), 117. Siltaloppi, M., Kinnunen, U., & Feldt, T. (2009). Recovery experiences as moderators between psychosocial work characteristics and occupational well-being. Work & Stress, 23(4), Smit, B. W. (2015). Successfully leaving work at work: The self‐regulatory underpinnings of psychological detachment. Journal of Occupational and Organizational Psychology. Sonnentag, S. (2001). Work, recovery activities, and individual well-being: a diary study. Journal of occupational health psychology, 6(3),

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27 Bildquellen https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/66/70/64/ ffd3ce545675d506f665f69.jpg 058f1fa150ecb43c%2F48306WideModern_EatSaladDesk_ jpg 058f1fa150ecb43c%2F48306WideModern_EatSaladDesk_ jpg _large_4_3.jpg?version= _large_4_3.jpg?version= https://www.palverlag.de/Bilder/abschalten-entspannen.png https://media.glassdoor.com/o/66/8a/66/ac/work-break.jpg https://bakokernbegrippen.wikispaces.com/file/view/autonomie.jpg/ /181x256/autonomie.jpg 27


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