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Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 1. 2 Eckpunkte für ein Genderbewusstes Handeln AG Männliche Fachkräfte in Kitas 15. Mai 2012.

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1 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 1

2 2 Eckpunkte für ein Genderbewusstes Handeln AG Männliche Fachkräfte in Kitas 15. Mai 2012

3 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 3

4 4 „Gender“ - Annäherung an einen Begriff In der englischen Sprache wird zwischen dem biologischen Geschlecht (sex) und dem sozialen Geschlecht (gender) unterschieden. „Gender“ bezeichnet demnach die gesellschaftlich und kulturell geprägten Interessen und Rollen von Frauen und Männern.

5 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 5 erlernt veränderbar = die Vielfalt der unterschiedlichen Rollen und Normen, die Frauen und Männern in einer Gesellschaft oder Kultur zugewiesen werden. Diese sozialen Geschlechtsmerkmale sind, im Gegensatz zum biologischen Geschlecht, erlernt, also nicht angeboren, und sie sind daher auch veränderbar!

6 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 6 Die Vielfalt von Rollen und Normen für Männer und Frauen ist – auf alle Menschen und Kulturen bezogen – schier unendlich und variantenreich! Selbst die Definition, was „biologisch “ festzustehen scheint, verschwimmt angesichts moderner Forschung und überlieferter Glaubensvorstellungen.

7 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 7

8 8 Wenn nicht viel festzustehen scheint, warum dann das Alles ?

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11 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 11

12 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 12

13 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 13 Damals und heute: Frauen-Fussball Deutschland 1920: Turnvereine akzeptierten keine Frauen, weshalb sportbegeisterte Frauen anfingen, sich in eigenen Vereinen zu organisieren. In den 1920er Jahren spielten auch die deutschen Frauen Fußball. Das „Sportgirl“ kam in Mode; Gynäkologen warnten indessen vor einer drohenden Vermännlichung der Sportlerinnen und vor einer Verzögerung der Aufnahme mütterlicher Pflichten durch den Sport. (aus Wikipedia) Deutschland 1955: „Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.“ (aus der Erklärung des DFB) Deutschland 2007: Die Frauen-Nationalmannschaft gewinnt zum 2. Mal die Weltmeisterschaft.

14 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 14 Wo ein Wille ist…

15 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 15 Damals und heute: Pilotinnen Pionierinnen in den 20er und 30er Jahren: u.a. Hanna Reitsch, Beate Uhse, Elly Beinhorn, Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg Deutschland in den 60er Jahren: „Eher wird eine Frau Boxweltmeister im Schwergewicht als Kapitän bei der Deutschen Lufthansa.“ (Alfred Vermaaten) Deutschland 1995: Regina Halmich erstmals Boxweltmeisterin Deutschland 2000: Die erste Kapitänin übernimmt bei Lufthansa den Liniendienst Deutschland 2007: Susianna Kentikian erstmals Boxweltmeisterin Deutschland 2011: „Lufthansa und Lufthansa Cargo beschäftigen insgesamt 5310 Pilotinnen und Piloten, davon sind – immerhin - bereits 295 weiblich.“

16 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 16 Genderfragen Stichwort Fussball – Was kommt da einem zuerst spontan in den Kopf ? Stichwort Fliegen – Was für ein Bild kommt zuerst wenn es um die Person geht, die ein Flugzeug lenkt ?

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18 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 18 Mehrere Leitsätze dazu a) Rollenbilder sind prägend ! b) Rollenbilder sind veränderbar ! c) Rollenbilder sind überall offen wie unterschwellig präsent d) Rollenbilder sind mächtig

19 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 19 Wichtig zu wissen Rollenbilder (auch Gender Roles genannt) können Halt geben, Orientierungen bieten, erleichternd wirken. Sie können aber auch einengen, eine freie Entfaltung verhindern, Menschen in ihren Möglichkeiten beschneiden. Rollenbilder sind daher einzuordnen wie „Schubladendenken“ und „Vor-Urteile“ und das muss bewusst und sichtbar sein.

20 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 20 Und noch einmal die Kernaussage: Rollenbilder sind veränderbar !

21 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 21 Wirklich ?

22 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 22 Zwischen-Cartoon

23 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 23

24 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 24 Gender-Fallen

25 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 25 Multitasking gibt es so nicht, wohl aber die Fähigkeit, schnell zwischen verschiedenen Tätigkeiten hin und her zu switchen. „Gender“ ist dabei, dass Frauen von Kindheit an darauf unbewusst geübt werden, mehrere Tätigkeiten zeitgleich auszuüben. Soll heissen: Auch Männer können das Multitasking erlernen und erüben !

26 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 26 Eckpunkt 1 Die Gender-Brille Versucht, immer beide Geschlechter zu sehen, mitzudenken und beim Handeln zu berücksichtigten !

27 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 27 Eckpunkt 2 Die Sprache Versucht, beim Sprechen und Schreiben männliche und weibliche oder aber neutrale Bezeichnungen zu verwenden, denn Worte erzeugen immer Bilder !

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29 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 29 Eckpunkt 3 „Quer-Denken“ Versucht, im Alltag einfach mal bewusst „anders“ zu denken als üblich.

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31 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 31 Eckpunkt 4 Üben, Üben, Üben Versucht, bewusst Euer Umfeld (Freizeit, Beruf, Familie, Alltag, Fernsehen…) zu beobachten und nehmt Euch immer mal wieder Zeit, Gendersprache und Genderdenken anzuwenden und zu übertragen !

32 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 32 Eckpunkt 5 Sensibilisierung durch Beobachtung und Wahrnehmung und „Quer-Denken“

33 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 33 Eckpunkt 6 Genderbewusstes Handeln ist eine Querschnittsaufgabe und umfasst alle Bereiche

34 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 34 Zum Beispiel in einer Kita Spielzeug, Spiele, Spielverhalten Raumnutzung durch Jungs und Mädchen Körper und Bewegung der Kinder Sind Freiräume vorhanden? Bilderbücher und Kinderbücher Lieder, Filme, Sprüche Feste und Feiern Fantasien, Ideen und Vorstellungen Emotionen und Gefühle Techniken und Naturwissenschaft

35 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 35 Regeln Elternarbeit Zusammenarbeit mit KollegInnen Berufsbild, Selbstbild und Selbstreflektion Qualitätsstandards Fortbildungen und Bereitschaft zum Lernen Kleidung Sexualität, Erotik und sinnliche Signale Ich selber

36 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 36 Eckpunkt 7 Eine mögliche Gender-Checkliste für Aktivitäten und Angebote Zielgruppen Themen und Inhalte Veranstaltungsort Werbung und Öffentlichkeitsarbeit Mitwirkende Durchführung Auswertung

37 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 37 Eckpunkt 8 Keine Gleichmacherei, sondern Vielfalt ! Kein Einheitsgeschlecht, sondern Jungs und Mädchen, Männer und Frauen, denen potentiell alle Möglichkeiten eines Menschen offen stehen ! Sie müssen nicht - aber sie dürfen !

38 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 38

39 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 39 Immer dieses Gendern…

40 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 40 Ich hoffe, es hat gefallen und was gebracht…

41 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 41 Danke fürs Zuhören

42 Jörg Wilhelm, Gleichstellungsbeauftragter 42


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